Adrian Urban - DIE KILLER-APP

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Seit der Wahlberliner Ram Collins eine App auf seinen implantierten Cyberport geladen hat, kann er Gedanken lesen. Er nutzt die Vorteile dieser Superkraft, bis er in kriminelle Kreise gerät und schließlich mit seinem Freund Mirco nach Bristol, England flieht. Rams Ziel: Den Softwarehersteller finden, um die telepathischen Fähigkeiten wieder loszuwerden. Auf der Suche nach der Phantomfirma Progressive Cybernetics sind Ram, Mirco und die Britin Violet einer Verschwörung auf der Spur, und das, was sie für real halten, wird immer fragwürdiger.

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»Darauf wäre jeder Mensch mit ein bisschen Lebenserfahrung gekommen, der uns beiden zugehört hat. Dazu braucht man keine Superkräfte! Wenn das alles ist, was du drauf hast, dann bewirb dich doch bei einer von diesen Mentalistenshows im Web-TV, da arbeiten sie auch mit solchen uralten …«

»Beruhige dich.« Ram, der nicht geahnt hatte, welchen Verlauf das Gespräch nehmen würde, wollte sich nicht provozieren lassen.

Er lächelte ein bisschen. »Denk an eine beliebige siebenstellige Zahl.«

Mircos Gesichtszüge entspannten sich. »Okay. Das ist endlich mal eine gute Idee.«

Er verstummte und wandte seinen Blick ab. Offenbar konzentrierte er sich.

Ram ließ ihm Zeit.

Dann sagte er: »Du denkst an die Zahl vier Millionen sechshunderteinundzwanzigtausendzweihundertdreiundachtzig.«

Mirco zuckte zusammen. Dann riss er die Augen auf, und gleichzeitig öffnete sich sein Mund. Er schien sprachlos zu sein, und seine Gedanken beschränkten sich auf gebetsmühlenhafte Wiederholungen von Unglaublich

»Wir können auch was anderes ausprobieren, wenn du willst. Denk an etwas, das außer dir niemand weiß …«

Fast im gleichen Moment, in dem Ram telepathisch das Wort »Darknetpornos« empfing, sagte Mirco hastig: »Nee, lass mal, das muss nicht sein. Ich glaube dir. Obwohl ich nicht die leiseste Ahnung habe, wie sich das, was du kannst, mit den Naturgesetzen und dem Stand der Technik vereinbaren lässt … Differenzierte Gehirnströme, die etwas darüber verraten, was ein Mensch denkt, kann man nicht wie über eine Funkverbindung von außen absaugen. Dazu sind sie viel zu schwach. Man braucht schon ein Multi-MRT- oder ein PFT-Gerät, wenn man solche Signale analysieren möchte … und einen sehr großen Computer mit einer riesigen Datenbank. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür, dass das gerade Zufall war, liegt bei eins zu acht Millionen neunhundertneunundneunzigtausendneunhundertneunundneunzig, falls ich mich nicht irre … wenn man die subjektive Komponente ausklammert. Und ich bin sicher, dass wir das Ganze x-mal mit anderen Zahlen wiederholen könnten, ohne dass du jemals danebenliegen würdest. Oder?«

»Wenn ich nichts vergesse oder mich verspreche, nein.«

»Hast du nicht was von einem Bier gesagt? Ich glaube, ich könnte jetzt eins brauchen.«

»Kommt sofort«, sagte Ram, grinste und verschwand in die Küche.

Als er mit zwei geöffneten Flaschen Beamish zurückkam und Mirco eine davon reichte, nahm sein Bekannter einen großen Schluck.

Ram setzte sich wieder neben ihn auf die Couch und tat es ihm nach.

Beide schwiegen, soweit es für Ram überhaupt noch Augenblicke des Schweigens gab, wenn er in der Nähe von anderen Menschen war.

Er versuchte sein Bestes, um Mircos Gedanken zu überhören, zum Teil aus Diskretionsgründen und zum Teil, weil ihn seine neue Fähigkeit so unendlich nervte. Aber es gelang ihm kaum.

Zumal sich sein Gegenüber gerade gedanklich mit genau dieser Frage beschäftigte. Wie soll ich das nur aushalten … Ein Telepath … Ich kann überhaupt nichts vor dem Mann verbergen … es ist zum Wahnsinnigwerden …

Ram überlegte, wie es ihm gelingen würde, Mirco davon zu überzeugen, dass er keinerlei böse Absichten hatte. Immerhin war er auf ihn zugekommen, um diesen Albtraum so schnell wie möglich zu beenden.

Doch Mirco sagte: »Coole Musik. Was ist das?«, und Ram freute sich, dass er die Beschäftigung mit dem unangenehmen Thema erst einmal zurückstellen konnte.

»U2 aus den 1980ern, aus meiner Heimat. ›Sunday Bloody Sunday‹, ein Song über ein Massaker, das die britische Armee im Jahr 1972 während einer friedlichen Demonstration angerichtet hat. Damals war …«

Als ihm auffiel, dass Mirco nicht zuhörte, brach Ram seinen kleinen Vortrag ab.

Es gehörte nicht zu seinen Spezialitäten, auf Anhieb zu bemerken, dass ihm jemand nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit schenkte, doch wegen der Zwangsgedankenleserei drängten sich solche Beobachtungen geradezu auf.

Vielleicht, dachte er, ist es an dieser Stelle ratsam, den eigentlichen Zweck von Mircos Besuch anzusprechen.

»Hilfst du mir, die verfickte App zu deinstallieren? Du kannst dir nachher gerne zwei Comichefte aussuchen …«

»Schon okay, du musst mich nicht bestechen. Du sagst, dass du die akustischen Inputdaten auch bekommst, wenn du gar kein Audiomodul im Ohr hast?«

»Mhm.«

»Dass das wissenschaftlich unplausibel ist, spielt wahrscheinlich keine Rolle, oder?«

Ram lachte. »Zumindest scheint sich die Brain-Reader-Software nicht für solche Details zu interessieren.«

Mirco dachte nach, während Ram versuchte, sich auf das zu konzentrieren, was in seinem eigenen Kopf vorging, um die unerwünschten Außensignale auszublenden.

Dann fragte Mirco: »Was passiert, wenn du dir die Ohren zuhältst?«

Ram war verblüfft. Daran hatte er noch nicht gedacht.

»Keine Ahnung … ich kann’s ausprobieren. Denk mal was …«

»Ich bin kein buddhistischer Mönch, Ram. Ich denke immer . Außer im Tiefschlaf.«

»Dann sei still und lass mich lesen.«

Mirco schwieg. Was Ram telepathisch von ihm empfing, kam einer persönlichen Beleidigung nahe.

Nach den Worten Spar dir deinen Befehlston. Ich bin nicht dein Sklave, du egozentrischer, asozialer … bedeckte Ram seine Ohren mit beiden Händen.

Abgesehen von den üblichen Rauschgeräuschen, die in solchen Situationen grundsätzlich zu hören waren, blieb es still.

Eine Probe aufs Exempel. Hände weg.

Mirco setzte seine Schmähgedanken fort, und er grinste dabei.

Hände wieder auf die Ohren …

Nichts.

»Wow«, sagte Ram beeindruckt. »Es funktioniert tatsächlich. Deine Unverschämtheiten waren übrigens bemerkenswert fantasievoll.«

»Man hilft, wo man kann.«

Jetzt lachten beide.

Nachdem er seine Bierflasche zu zwei Dritteln geleert hatte, sagte Mirco: »Anscheinend kontrolliert dein Gehörsinn diese unglaubliche Fähigkeit. Das Außenohr beeinflusst die Telepathiewahrnehmung. So wie du Straßenlärm nicht mehr hörst, wenn du einen Schallschutzkopfhörer aufhast.«

Ram nickte.

»Warum willst du deine Superkraft unbedingt loswerden? Überleg mal, was du damit alles machen könntest …«

»Da muss ich nicht lange nachdenken, um dieses Thema dreht sich jede zweite oder dritte Mystery-Web-TV-Serie. Ich möchte nicht als Joker für irgendeinen Manager arbeiten, um irgendwelche Vertragsverhandlungen zu belauschen, und ich will auch keinem Scheißgeheimdienst bei den Verhören helfen. Die Superkräfte des Universums können mich alle am Arsch lecken, ich verzichte gerne darauf. Die Leute sollen mich in Ruhe lassen. Auch mit ihren Gedanken.«

»Vielleicht finden wir eine technische Lösung, durch die du die telepathischen Signale an- und ausschalten kannst, je nach Bedarf. Klingt das, was du hörst, wenn jemand denkt, genauso wie das, was du hörst, wenn jemand spricht? Oder gibt es einen akustischen Unterschied?«

Über diese Frage hatte Ram sich noch keine Gedanken gemacht.

Er verglich Mircos Sprechstimme mit dem telepathischen Signal, das er gerade von ihm empfing. Absurderweise war das die mehrfach wiederholte Aussage Eins, zwei, drei. Das ist ein Testgedanke …

Und er stellte fest, dass die beiden Signale tatsächlich voneinander abwichen.

»Wenn ich deine Gedanken lese, sind sie im Vergleich zu dem, was du sagst, etwas gedämpft. So als hätte jemand die mittleren Tonlagen heruntergedreht. Aber wenn man davon absieht, hören sie sich an wie das, was du sagst, wenn du sprichst.«

»Und bei anderen Leuten?«

»Ich glaube, da ist es genauso.«

»Cool. Dann brauchst du nur zwei kleine Anti-Tinnitus-Ohrhörer, die an die Form deiner Gehörgänge angepasst sind. Und jemanden, der ein bisschen an ihnen herumschraubt, eine Sprachsteuerung einbaut und sie so programmiert, dass die telepathischen Daten durch akustische Interferenzen ausgelöscht werden. Dann unterdrücken sie keine unangenehmen Pfeiftöne wie beim Tinnitus, sondern Gedanken von außen. Das heißt, du nimmst diese Signale nur wahr, wenn du das willst, und hast ansonsten deine Ruhe. Abgesehen davon, dass du dann kein Audiomodul mehr brauchst, wenn du den Sound von deiner AR hören möchtest, oder wenn du telefonierst – das ist all inclusive

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