Adrian Urban - DIE KILLER-APP

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Seit der Wahlberliner Ram Collins eine App auf seinen implantierten Cyberport geladen hat, kann er Gedanken lesen. Er nutzt die Vorteile dieser Superkraft, bis er in kriminelle Kreise gerät und schließlich mit seinem Freund Mirco nach Bristol, England flieht. Rams Ziel: Den Softwarehersteller finden, um die telepathischen Fähigkeiten wieder loszuwerden. Auf der Suche nach der Phantomfirma Progressive Cybernetics sind Ram, Mirco und die Britin Violet einer Verschwörung auf der Spur, und das, was sie für real halten, wird immer fragwürdiger.

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»App-Transfer erfolgreich abgeschlossen.«

Na also.

Jetzt musste er herausfinden, wozu der ganze Scheiß überhaupt gut war.

»Operator an Cyberport. Handbuch zum Brain Reader aufrufen.«

Ein Schriftzug erschien am oberen Rand seines Gesichtsfelds.

»Kein Handbuch verfügbar.«

Ram wunderte sich.

»Eine Gebrauchsanleitung, ein Videostream, eine Audiodatei … irgendwas in der Art?«

»Keine schriftlichen, visuellen oder auditiven Informationen zum Programm Brain Reader 1.0 verfügbar.«

Ram sah ein, dass ihm wenig anderes übrig bleiben würde, als diesen ärgerlichen Umstand zu akzeptieren, wenn er die neue App benutzen wollte.

»Operator an Cyberport. Aktiviere Brain Reader 1.0 im AR-Modus.«

Am oberen Rand seines Gesichtsfelds erschien die Meldung »Zugriff nicht möglich«.

Das kann doch nicht wahr sein, dachte Ram. Er fluchte vor sich hin, wobei er auf seine Muttersprache zurückgriff.

Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, sagte er noch einmal »Operator an Cyberport« und fügte hinzu: »Brain Reader mit Verweis auf meine Administratorenrechte freischalten.«

»Zugriff nicht möglich.«

»Was für eine unglaubliche Scheiße ist das de… Cyberport, ignoriere den letzten Satz. Wie kann ich auf das Brain-Reader-Programm zugreifen?«

»Keine Zugriffsinformationen vorhanden.«

Offenbar bin ich auf einen blöden Marketinggag hereingefallen, dachte Ram. Diese App ist nutzlos.

Da sich seine trockenen und juckenden Augen inzwischen wieder deutlich bemerkbar machten, beschloss er, die Linsen endlich herauszunehmen, noch ein bisschen Musik zu hören und die Deinstallation der verdammten Fakesoftware auf später zu verschieben.

Alles in allem war dieser Tag ein Griff ins Klo.

Unerwünschte Informationen

Am Morgen, nach einem Frühstück, das im Wesentlichen aus Kaffee bestanden hatte, beschloss Ram, den freien Samstag für einen ausgiebigen Spaziergang zu nutzen und dabei einige kleinere Besorgungen zu machen, denn er freute sich über das anhaltend schöne Frühlingswetter.

Er bestellte zwar das allermeiste, was er brauchte, in qualifizierten Onlineshops, auch Whiskey und irisches Stout, doch die Lebensmittel für den täglichen Bedarf kaufte er in den Geschäften von Moabit. Nicht zuletzt, weil es ihm gut tat, gelegentlich die dunkle Wohnung zu verlassen und ein paar Menschen zu begegnen. Solange ihm die Leute nicht auf die Pelle rückten, war das in Ordnung.

Das AR-System informierte ihn darüber, dass MiniNorma, zwei Querstraßen entfernt, derzeit Erdbeeren im Angebot hatte. Drei Fünfhundertgrammkörbchen für geradezu absurd günstige fünf Euro achtundneunzig.

Das klang gar nicht schlecht, fand Ram. Und der türkische Fleisch- und Gemüsehändler in der gleichen Ecke seines Kiezes, das wusste er noch von früher, bekam die Rumpsteaks so billig vom Großhandel, dass er sie für einen Preis feilbot, der noch unter dem Supermarktstandard für Hackfleisch lag. Zumindest hatte es der Inhaber auf Nachfrage in dieser Weise erklärt – und selbst wenn das eine Lüge war und der Händler in Wirklichkeit die notgeschlachteten Pferde seines Onkels umetikettiert hatte: Das Fleisch war tadellos.

Ram entschied sich, einen Erdbeer-Steak-Tag einzulegen. Das erschien ihm lecker und nicht einmal ungesund. Erst recht, wenn er seine Besorgungen mit Bewegung und frischer Luft verband.

Eine halbe Stunde später betrat Ram die MiniNorma-Filiale und stellte befriedigt fest, dass die Erdbeeren noch nicht ausverkauft waren. Doch als er mit den drei Schachteln im Korb einen Quergang passierte, aus dem ihn ein junges Mädchen einen Moment lang ansah, bevor sie sich wieder den Hygieneartikeln zuwandte, geschah etwas Seltsames.

Ram war gerade an ihr vorbeigegangen, Richtung Kasse, da hörte er hinter sich die Worte »Eigentlich bist du ein gut aussehender Typ, aber du müsstest wirklich nicht in so einem schlabberigen Trainingsanzug durch die Gegend laufen.«

Er drehte sich um und wollte schon empört zurückrufen: »Was ich anziehe, geht dich einen verdammten Scheißdreck an!«, aber als er bemerkte, dass das Mädchen seinem Blick auswich und verkrampft in irgendein Regal sah, grinste er nur und beschloss, sich die unfreundliche Anmerkung zu schenken.

Das war die Sache nicht wert. Erst recht nicht an einem so schönen Tag wie heute.

Wahrscheinlich hatte die Kleine einen an der Schüssel. Konnte ihre Äußerungen in der Öffentlichkeit nicht kontrollieren.

Er, Ram, schon.

Eine Kasse war frei und besetzt von einer etwa fünfzig Jahre alten Verkäuferin mit blondierten Locken. In diesem Billigsupermarkt hatten sie an den Kassen noch nicht auf IT-gesteuerte Selbstbedienungstechnologie umgestellt.

Der Aufwand für den Kunden – Waren aufs Band legen, Geldbetrag abbuchen lassen, Waren in Tüten packen – war bei beiden Modellen ähnlich, nur dass es in den SB-Discountern keinen Kassierer gab und das System die Lebensmittelmengen automatisch erfasste, ebenso wie die Preise der Produkte. Eine Schranke sollte verhindern, dass jemand verschwand, ohne zu zahlen.

Der MiniNorma verzichtete auf solchen technologischen Schnickschnack, was Ram sympathisch fand.

Er stellte seine Erdbeerkörbchen, die er zuvor in einer dünnen Gemüse-Plastiktüte verstaut hatte, um sie besser tragen zu können, auf das Förderband und ging dann an der Verkäuferin vorbei. Ram war bereit, seinen Zifferncode in das Bezahlmodul einzugeben und die Rechnung über das AR-System zu begleichen.

Während die Dame an der Kasse die Tüte mit den Früchten vom Band nahm und mit Gewohnheitsbewegungen den Sonderangebotspreis einscannte, redete sie leise, aber vernehmbar vor sich hin.

»Wie soll ich mir nur die Kniegelenkoperation leisten … die Kasse übernimmt höchstens die Hälfte, hat die Sachbearbeiterin gesagt … die behaupten, es wär nicht dringend … aber ständig diese fürchterlichen Schmerzen, das halt ich nicht mehr lange aus … wenn ich mich noch mal krankschreiben lassen muss, verlier ich bestimmt meinen Job … fünf achtundneunzig bitte

Offenbar war heute der Tag der Verrückten.

Ram hatte keine Lust mehr, sich alle kritischen Kommentare zu verkneifen. Er sah die Verkäuferin an und sagte: »Ich wüsste nicht, was mich Ihre Krankheiten oder Ihre Probleme mit der Krankenkasse angehen sollten.«

Die Dame wurde erstens knallrot und zweitens ziemlich laut.

»Was erzählen Sie da für einen Schwachsinn? Fünf achtundneunzig, hab ich gesagt. Bezahlen Sie jetzt, oder soll ich die Polizei rufen?«

Ihre unerwartet barsche Reaktion verunsicherte Ram. Er brachte noch einen Halbsatz heraus. »Aber Sie haben doch gerade …«. Dann bemerkte er, dass der Gesichtsausdruck der Kassiererin immer mehr ins Hasserfüllte ging, verstummte sicherheitshalber und aktivierte die AR, um die Kaufsumme für die Erdbeeren von seinem Konto abbuchen zu lassen.

Währenddessen wurde er, so unglaublich er das auch fand, von einem Kunden beschimpft, der hinter ihm in der Schlange stand.

»Wenn du Ärger brauchst, kannste Ärger haben«, hörte er aus einem Meter Entfernung. »Schon wieder so ein durchgeknalltes Arschloch. Bin gespannt, was du sagst, wenn dich die Bullen in die Klapse bringen. Typen wie du gehören weggesperrt.«

Das wäre der Moment gewesen, in dem Ram sich hätte umdrehen und dem Mistkerl eine reinhauen müssen, schon aus Gründen der Selbstachtung, aber die aufsteigende Panik, die er in seinem Inneren spürte, verringerte die Erfolgsaussichten dieser Maßnahme erheblich.

Das Tempo, mit dem Ram die MiniNorma-Filiale verließ, in der er schon so oft eingekauft hatte, ohne dass jemals etwas Nennenswertes passiert war, hatte etwas Fluchtartiges.

Er überquerte gerade den Kundenparkplatz, als er feststellte, dass ihm ein bisschen schwindelig und schlecht war. Bestimmt der Schock wegen der unerwarteten Angriffe im Supermarkt. Ram fand eine leere Parkbank, stellte die Erdbeerkörbchentüte darauf und setzte sich daneben.

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