Adrian Urban - DIE KILLER-APP

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Seit der Wahlberliner Ram Collins eine App auf seinen implantierten Cyberport geladen hat, kann er Gedanken lesen. Er nutzt die Vorteile dieser Superkraft, bis er in kriminelle Kreise gerät und schließlich mit seinem Freund Mirco nach Bristol, England flieht. Rams Ziel: Den Softwarehersteller finden, um die telepathischen Fähigkeiten wieder loszuwerden. Auf der Suche nach der Phantomfirma Progressive Cybernetics sind Ram, Mirco und die Britin Violet einer Verschwörung auf der Spur, und das, was sie für real halten, wird immer fragwürdiger.

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Und Ram selbst arbeitete als Nacktmodell für einen schmierigen Cyberpornladen.

Er bemerkte gerade, dass seine AR-Linsen in den Augen brannten. Wahrscheinlich würde er die Dinger bald herausnehmen und in die Spezialreinigungsflüssigkeit legen.

Er überlegte, was er tun konnte, um sich etwas ausgelasteter zu fühlen. Ergänzend zur Clubmusik, die sein Rechnersystem abspielte.

Ein cooles Game? Ein bisschen in den alten Comicheften rumstöbern? Oder das eine oder andere Bier trinken? Vielleicht eine Kombination aus Bier und Comiclektüre?

Plötzlich fiel ihm ein, dass der Cube aus dem Abfallkübel immer noch in seiner Hoodietasche steckte. Er musste überprüfen, was darauf war.

Auf diesen würfelförmigen Speichermedien, die über einen Multiport an jedes Computerzugangsmodul angeschlossen werden konnten, befanden sich normalerweise teure Programme und Applikationen, für herkömmliche Rechnersysteme oder für Cyberports. Vielleicht hab ich ein kleines Goldkorn aus dem Müll gezogen, dachte Ram.

Er beschloss, die AR-Kontaktlinsen vorerst da zu lassen, wo sie waren, und das Brennen zu ignorieren. Nachdem er die Musiklautstärke von akut gesundheitsgefährdend auf Supermarkthintergrundberieselung heruntergeregelt hatte, nahm er die Plastikverpackung mit dem Cube aus der Tasche seines Kapuzenpullovers.

Die Hülle war offenbar ungeöffnet. Ram betrachtete sie von allen Seiten. Nichts außer der Pappe mit dem PC-Logo, dem Firmennamen Progressive Cybernetics und der Produktbezeichnung Brain Reader 1.0. Alles in Rot auf schwarzem Grund.

Er öffnete die Packung mit einer Schere, die auf dem Tisch herumlag, und nahm den Cube heraus.

Klein, schwarz, mit dem üblichen Multiportinterface. Ohne besondere Eigenschaften, wenn man das Speichermodul von außen betrachtete.

Zunächst galt es, ein paar Daten über die Herstellerfirma zu bekommen und herauszufinden, was die Kunden von den Produkten hielten.

Ram legte den Cube auf den Wohnzimmertisch und aktivierte sein AR-System mit einigen Sprachbefehlen. InfoNet, die beste Suchmaschine im Netz, benötigte erwartungsgemäß nur Sekundenbruchteile, um den Namen Progressive Cybernetics zu überprüfen und die Ergebnisse über Linsen und Netzhaut in Rams Blickfeld zu projizieren.

Doch was InfoNet gerade herausgefunden hatte, war bemerkenswert.

Denn es gab nur zwölf Einträge zum Stichwort, und alle bezogen sich auf einen Science-Fiction-Roman gleichen Namens, den ein gewisser Jack Rowfield vor drei Jahren als E-Book auf einer Selfpublishing-Plattform veröffentlicht hatte.

Ram überflog den Textauszug. »Progressive Cybernetics« stand hier offenbar für einen geheimnisvollen Monopolisten, der absurde Dinge herstellte, bei denen zunächst unklar blieb, ob sie der Menschheit zum Vorteil gereichten oder ob sie den Planeten ins Verderben stürzen würden.

Eine echte Firma, die sich Progressive Cybernetics nannte, schien es nicht zu geben, und die Produktbezeichnung der Software, Brain Reader 1.0, war InfoNet sogar völlig unbekannt.

Seltsam, dachte Ram. Außer …

Außer er hatte zufällig das Appmodul eines Guerillamarketing-Start-ups im Müll gefunden.

Es gab ein paar Firmen – wie viele, wusste niemand –, die auf traditionelle Werbung ebenso verzichteten wie auf einen Eintrag ins Handelsregister. Ihre experimentellen Produkte waren nicht legal, aber wenn jemand nach ihnen suchte, wandte er sich normalerweise über Dritte an einen zwielichtigen IT-Ramsch-Laden, der sie in einem geschützten Bereich seines Onlineshops anbot.

Alle bekannten Quellen zum Herunterladen von Guerillasoftware galten als hochgradig verseucht, weshalb die Hersteller, wie es hieß, sich seit Längerem auf Cubes und andere materielle Datenträger beschränkten, wenn sie ihre Ware an den Mann bringen wollten.

Für die Guerillathese, überlegte Ram, spräche auch der merkwürdige Bezug zu einem unbekannten Science-Fiction-Roman, in dem es um eine geheimnisvolle Firma geht, die so heißt wie der Hersteller dieses Cubes. Nur eine besonders effektive Form von Werbung.

Jemand musste das Speichermedium versehentlich weggeworfen haben, wahrscheinlich zusammen mit Müll.

Ram schob den Cube in das Rechnerzugangsmodul, das auf seinem Tisch lag, um den Würfel in einem geschützten Check-up-Sektor auf Hardwaremanipulationen und Malware zu untersuchen.

Nach zehn bis fünfzehn Minuten würden die Ergebnisse angezeigt werden. Sicherheitshalber nicht über die AR, sondern auf dem Achtzigzollmonitor an der Wand. Selbst wenn ein hochaggressiver Schädling das Prüfmodul vollständig lahmlegte, blieb der Rest des Rechnersystems ebenso unbeeinträchtigt wie Rams implantierter Cyberport.

Er konnte es kaum abwarten.

Eine Viertelstunde später, Ram hatte das beste Suchprogramm verwendet, das er besaß, erschien eine Anzeige auf dem Bildschirm. Sie quantifizierte alle akuten und potenziellen Probleme, die die Cube-Daten betrafen: Null. Gefolgt von einem blinkenden »OK«.

Cool.

Ram deaktivierte den Prüfmodus und übertrug die Brain-Reader-Software auf das Hauptrechnersystem.

Wie er durch einen Blick auf den großen Wandmonitor erkennen konnte, verzichtete das Installationsmenü auf die übliche Präsentationsanimation. Es gab auch keine Assistenzfunktion oder seitenlange Listen mit AGB, die ohnehin niemand las.

Die Herstellerangaben beschränkten sich auf eine Texttafel, rot auf schwarzem Grund. »Brain Reader 1.0 by Progressive Cybernetics Corporation. Testversion.«

Dann folgte ein kurzer Abschnitt, der darauf hinwies, dass sich die Software nur einmal aktivieren und auf einen Computer übertragen ließ. Eine Aussage, die, wie Ram wusste, bei Betaprogrammversionen, an denen noch gearbeitet wurde, nicht unüblich war, weil es die kommerzielle Nutzung von Testsoftware erschwerte.

Ein Spezifikationscode verriet ihm, dass es sich bei dem Programm um eine App für AR-Systeme handelte, die von einem Cyberport gesteuert wurden. Offenbar genau das Richtige für Cyborgs wie Ram.

Darunter stand der Satz »Nutzung auf eigene Gefahr«.

Diese ausdrückliche Warnung irritierte ihn etwas, doch dann sagte er sich, dass die Firma Progressive Cybernetics wahrscheinlich auf diese Weise dafür sorgte, dass Schadensersatzklagen ausgeschlossen waren – für den Fall, dass das Testprogramm nicht so funktionierte wie gewünscht.

Doch wie sollte es überhaupt funktionieren?

Vielleicht, überlegte Ram, kann man damit die Körpersprache und die Mimik von anderen Menschen analysieren und durch kleine Einblendungen erfahren, wer gerade lügt und wer die Wahrheit sagt. Oder die App verweist auf flirtwillige Angehörige des bevorzugten Geschlechts.

Da das Installationsmenü nichts über den Sinn und Zweck der Software verriet, ebenso wenig wie die Internetrecherche, die er eben durchgeführt hatte, würde ihm wenig anderes übrig bleiben, als die Sache auszuprobieren.

Und falls sich diese App als unausgereifter oder überflüssiger Mist erwies, hielt ihn niemand davon ab, das Programm zu deaktivieren und den Cube in den Müll zu werfen. Er hatte ihn sowieso aus dem Abfall herausgefischt, es war also kein großer Verlust.

Ram aktivierte den Installationsbutton mit einem Sprachbefehl.

Ob er wirklich sicher sei, den Installationsprozess durchführen zu wollen?

Aber ja. »Fortsetzen.«

Das Menü verschwand vom Monitor, der kurz feuerrot aufleuchtete, bevor er sich, zu Rams Überraschung, selbst deaktivierte.

Doch als er seinem Rechner den Befehl erteilte, den Bildschirm wieder anzuschalten, funktionierte das problemlos, und es gab auch keine Fehlermeldungen. Nur das Installationsmenü fehlte.

Dafür zeigte die Datenleiste, die das AR-System so auf die Netzhaut projizierte, dass Ram den Rahmen und das Menü eines virtuellen Monitors vor sich sah, eine Meldung.

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