Adrian Urban - DIE KILLER-APP

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Seit der Wahlberliner Ram Collins eine App auf seinen implantierten Cyberport geladen hat, kann er Gedanken lesen. Er nutzt die Vorteile dieser Superkraft, bis er in kriminelle Kreise gerät und schließlich mit seinem Freund Mirco nach Bristol, England flieht. Rams Ziel: Den Softwarehersteller finden, um die telepathischen Fähigkeiten wieder loszuwerden. Auf der Suche nach der Phantomfirma Progressive Cybernetics sind Ram, Mirco und die Britin Violet einer Verschwörung auf der Spur, und das, was sie für real halten, wird immer fragwürdiger.

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»Normalerweise nachts um halb zwölf, sobald das Match vorbei ist. Du rechnest alles mit Alex ab, und er überweist dir deinen Anteil. Die Summe wird in kleinere Beträge aufgeteilt, und wir benutzen verschiedene Tarnkonten, damit diese Geschäfte unter uns bleiben.«

»Einen Vertrag werde ich wahrscheinlich nicht von dir bekommen. Woher soll ich wissen, ob ich mich auf dich verlassen kann?«

»Glaub mir, Ram, niemand hier würde für mich arbeiten, wenn meine Leute befürchten müssten, dass ich sie bescheiße. Keine Tricks, kein doppelter Boden. Wir sind Freunde

Obwohl Ram diese Freundschaftsbekundungen für unglaubwürdig hielt, sprach nichts gegen Yaroslavs Beteuerungen, er gehe ehrlich mit seinen Leuten um. Keiner der Gedanken, die er gerade empfing, beinhaltete etwas anderes als Zustimmung zu dem, was der Boss eben gesagt hatte. Mehr noch: Niemand in diesem Raum schien Yaroslav etwas anderes entgegenzubringen als Respekt und Sympathie.

Ram fand, dass das eine gute Entscheidungsgrundlage war.

»Okay, ich bin dabei.«

Yaroslav streckte ihm über den Tisch hinweg ein weiteres Mal die Hand entgegen. Als Ram einschlug, sagte er: »Willkommen im Team. Und du weißt, dass du mit niemandem über die ganze Sache reden darfst. Nicht über uns, oder wie man Zugang zu uns bekommt, und nicht über das, was wir machen.«

Ram nickte. »Versprochen.«

Yaroslav blickte ihn an, wobei er sich wieder der Blinzelstoppmethode zu bedienen schien.

»Du verstehst bestimmt, dass ich nicht die Katze im Sack kaufen will. Du müsstest uns schon beweisen, was du beim Pokern drauf hast, denn Vertrauen ist gut …«

»Kontrolle ist besser«, ergänzte Ram. »Natürlich. Wladimir Iljitsch Lenin.«

Er blieb gelassen, denn er hatte schon damit gerechnet, dass man ihn auffordern würde, seine Künste zu demonstrieren. Wahrscheinlich beim nächsten Cash Game, das Yaroslavs Gang in einer ihrer Spielhöllen veranstaltete.

»Ich hoffe, du hast dir nichts für diesen Abend vorgenommen«, sagte der Ukrainer. »In zehn Minuten kommen die Spieler. Du bist dabei, und Mack kann sich ein bisschen ausruhen. Er leiht dir bestimmt seine Sonnenbrille.«

Ram fühlte sich wie vor den Kopf geschlagen.

»Was, jetzt gleich? Ich hab nicht viel Geld dabei, und ich bin überhaupt nicht vorbereitet …«

Yaroslavs Blick war eisig. »Betrachte es als Sprung ins kalte Wasser. Cem leiht dir dreitausend Euro. Vom Gewinn kannst du dieses Mal nichts behalten, aber du musst uns die Kohle auch nicht zurückzahlen, wenn du sie verlierst. Das wäre dann allerdings dein erster und letzter Abend bei uns gewesen.«

Ram hob in einer pathetisch resignativen Geste die Hände.

»Ich kapituliere.«

Yaroslavs Blick hellte sich auf. »Mack hat mir erzählt, dass du gerne mit AR-Support arbeitest. Das geht hier nicht, du musst das System deaktivieren. Computerhilfsmittel sind bei uns verboten. Sobald Alex den EM-Blocker eingeschaltet hat, funktioniert kein elektronisches Gerät mehr. Außer du hast einen Herzschrittmacher oder eines von den Dingern, die sich automatisch einschalten, wenn’s gefährlich wird. Einen De…, Di…«

»Defibrillator«, half Cem.

»Genau«, sagte Yaroslav. »Einen Defibrillator.«

Ram spürte, wie Panik in ihm aufstieg.

Die AR deaktivieren? Ohne AR funktionierte der Brain Reader nicht, und ohne diese App war Ram beim Pokern kein Kandidat fürs Siegertreppchen, sondern ein unterdurchschnittlicher Spieler, dem es nicht vergönnt sein würde, auch nur einen einzigen Zockerabend ohne finanziellen Totalschaden durchzustehen.

Nachdem er eine halbe Minute geschwiegen hatte, weil er nicht wusste, was er sagen sollte, und dabei mühevoll die Gedanken der anderen Männer ignorierte, fragte Mack: »Alles in Ordnung?«

»Ja«, antwortete Ram und lächelte matt. »Alles in Ordnung. Ich bin nur ein bisschen müde.«

Ungefähr so in Ordnung wie in den Hollywoodfilmen, in denen der Hauptdarsteller gerade erfahren hat, dass er unter einer tödlichen Krankheit leidet, und die entsprechende Frage seines besorgten Freundes reflexhaft mit »Ja, alles in Ordnung« beantwortet. Weil ›in Ordnung‹ in diesen Filmen offenbar nicht mehr bedeutet, als dass man noch am Leben ist.

»Müde?« Mack lächelte ebenfalls. »Das wird sich in den nächsten Minuten ändern. Oder möchtest du einen Espresso? Fleischer macht dir sicher gerne …«

»Nettes Angebot, aber ich verzichte darauf.« Ram bemühte sich um eine ruhige, selbstsichere Stimme, obwohl das, wenn er seine aktuelle Lage bedachte, egal war. »Du hast bestimmt recht. Ich werde schon wach. Spätestens, wenn das erste Spiel anfängt.«

Wach, aber ohne jede Hoffnung.

Ram deaktivierte seinen Cyberport und das AR-System mit einer Reihe von Sprachbefehlen. Dabei bemühte er sich nicht um eine gedämpfte Stimme, denn er befolgte gerade eine offizielle Anordnung.

Die virtuellen Einblendungen an den Rändern seines Gesichtsfelds verschwanden.

Schade, dachte er, dass meine Chancen, ein zweites Mal von der Gamblingbande eingeladen zu werden, unter diesen Umständen bei null liegen. Außer …

»Wie viele Spieler, die heute kommen, sind Fische?«

»Sieben«, antwortete Mack. »Drei Leute pokern auf Halbprofiniveau.«

Nichts ›außer‹. Meine Chancen liegen bei null. Gegen drei gute bis sehr gute Spieler kann ich nicht gewinnen.

Dann werde ich eben einigermaßen würdevoll scheitern.

Im nächsten Moment läutete es an der Haustür. Mack stand auf, um den ersten Abendgast hereinzulassen.

Ram unterdrückte einen massiven Fluchtimpuls. Wenn er versagte – und er würde versagen –, konnte er die dreitausend Euro, die man ihm leihen wollte, zurückzahlen, indem er der Bande einen Teil seiner Ersparnisse überwies.

Allemal besser, dachte er, als Yaroslavs Zusicherung zu vertrauen, ihm für diesen Abend nichts schuldig zu sein, und dann von einem seiner Leute an einer dunklen Straßenecke verdroschen zu werden.

Um Rams Geistesgegenwart stand es nicht besonders gut. Als der erste Gast den Raum betrat und sich zu den anderen Männern an den Spieltisch setzte, fiel es ihm schwer, sich auf den Neuankömmling zu konzentrieren.

Er musste sich zur Aufmerksamkeit zwingen.

Der Gast, der nicht älter als fünfundzwanzig sein konnte, trug coole Klamotten nach der aktuellen Tripstermode, und auch die Ohrringe und die einschlägigen Tattoos dieser Szene fehlten nicht. Kein typischer Gambler, dachte Ram.

Es klingelte erneut. Dieses Mal kamen vier Gäste gleichzeitig, und Rams Konzentrationsfähigkeiten gingen umso stärker zurück, je mehr Personen den Raum betraten.

Fünfzehn Minuten später teilten er und Yaroslavs Bande das Pokerzimmer mit neun Besuchern. Dass eine hübsche junge Frau mit blonden Haaren dabei war, fand Rams Beachtung, doch die Gesichter der anderen Spieler verschwommen miteinander, und die organisatorischen Vorbereitungen des Pokerabends gingen an ihm vorbei.

Glücklicherweise hatte er in diesem desolaten Zustand zunächst nur die Aufgabe, Leihjetons im Wert von dreitausend Euro entgegenzunehmen und danach einen von zehn verschlossenen Umschlägen aus einem Lostopf zu ziehen.

In dem Kuvert befand sich das Kärtchen, auf dem seine Spielposition stand. Die Nummer eins entsprach dem Small Blind, zehn war der letzte Platz vor dem Dealer. Wie im Paradise Kasino würden sich die Positionen nach jedem Spiel zusammen mit dem Dealer Button um einen Platz nach vorne verschieben.

Ram öffnete den Umschlag und sah, dass er die Acht bekommen hatte.

Ein gutes Los, denn auf dieser Position konnte man das Verhalten ebenso wie die Strategien der meisten Kontrahenten bequem beobachten und daraus wertvolle Schlüsse ziehen, bevor man seinen Einsatz machte oder aus der Runde ausstieg.

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