Adrian Urban - DIE KILLER-APP

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Seit der Wahlberliner Ram Collins eine App auf seinen implantierten Cyberport geladen hat, kann er Gedanken lesen. Er nutzt die Vorteile dieser Superkraft, bis er in kriminelle Kreise gerät und schließlich mit seinem Freund Mirco nach Bristol, England flieht. Rams Ziel: Den Softwarehersteller finden, um die telepathischen Fähigkeiten wieder loszuwerden. Auf der Suche nach der Phantomfirma Progressive Cybernetics sind Ram, Mirco und die Britin Violet einer Verschwörung auf der Spur, und das, was sie für real halten, wird immer fragwürdiger.

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Ram aktivierte sein Kamerawebphone über die Sprachsteuerung und stellte es auf Mircos Hochsicherheitsverbindung ein, was ein bisschen Zeit in Anspruch nahm. Dann befahl er dem Rechnersystem, die codierte Telefonnummer zu wählen.

Schließlich hörte er Mircos Stimme, ein »Ja?«, das verschlafen klang.

Doch der Monitor blieb dunkel. Offenbar hatte sein Freund die Videofunktion ausgeschaltet.

»Hi, Mirco, hier ist Ram.«

Nach einigen Sekunden Schweigen kam ein »Hi« zurück, das sich nicht besonders freundlich oder verbindlich anhörte.

Ram beschloss, diesen Umstand zu ignorieren.

»Du erinnerst dich doch bestimmt daran, dass ich meine neue Spezialfähigkeit beim Pokern testen wollte.«

»Mhm.«

»Auf meinem Konto ist jetzt der Hauptgewinn von einem großen Turnier. Sechzehntausend Euro.«

Ram hatte versucht, seiner Stimme eine eher beiläufige Färbung zu geben, als er Mirco über seinen Sieg informierte, doch dieser Versuch war ihm misslungen.

»Aha.«

»Wie, mehr als Aha fällt dir nicht dazu ein?«

»Doch. Du kannst froh sein, dass du mit deinen Tricksereien durchgekommen bist.«

Rams Triumphgefühl begann, sich in Luft aufzulösen.

»Auf deine pädagogischen Bemerkungen kann ich verzichten. Ich dachte, du freust dich über deinen Anteil. Dreitausendzweihundert Euro … ich glaube nicht, dass du für ein paar Stunden Arbeit irgendwann mal so gut bezahlt worden bist.«

»Schon gut, ich wollte dich nicht verletzen. Ich bin ein bisschen genervt, weil ich gerade ziemlichen Stress habe …«

Zumindest schien Mirco Rams Reaktion nicht ganz gleichgültig zu sein, aber Rams Begeisterungshöhenflüge waren vorerst Geschichte.

Er sagte »Schon okay«, obwohl es für ihn nicht okay war, und fügte hinzu: »Schickst du mir deine Kontoverbindung? Dann kann ich dir das Geld überweisen.«

»Ist in einer Minute in deiner Datenbank. Willst du weiterpokern, oder war das eine Einzelnummer?«

»Wahrscheinlich eine Einzelnummer«, antwortete Ram, obwohl er den Gedanken, ins Secret Gambling einzusteigen und unfassbar reich zu werden, verlockend fand.

Aber er stand unter Schweigepflicht. Außerdem würden die dreitausendzweihundert Euro von heute das Letzte sein, was Mirco von ihm erwarten konnte. Schon weil er das Super-drauf-Gefühl von eben so systematisch zerstört hatte.

Freundschaft, fand Ram, war wirklich etwas anderes.

»Sehen wir uns irgendwann wieder?«, fragte Mirco. Wahrscheinlich eine Art Versöhnungsangebot, aber Ram hatte vorerst genug.

Deshalb sagte er nur »Irgendwann mal« und fügte hinzu: »Ich melde mich bei dir.«

Ram vermutete, sein Bekannter würde diese Antwort als leicht verklausulierte Absage interpretieren, und Mircos einsilbiger Abschiedsgruß deutete darauf hin, dass diese Vermutung zutraf.

Eine Woche später, es war früher Samstagabend, stand Ram vor einem etwas heruntergekommenen Altbau in einer abgelegenen Seitenstraße im Osten Friedrichshains. Angesichts seiner dramatisch verbesserten Erwerbsaussichten hatte er ein Taxi genommen, um an diesen Ort zu gelangen. Rams AR-System war aktiv, doch die Anti-Tinnitus-Ohrhörer, die ihm im Alltagsleben inzwischen gute Dienste leisteten, hatte er zu Hause gelassen. Schließlich konnte jeder einzelne Gedanke der Leute, die er bald kennenlernen würde, ein wertvoller Hinweis sein.

Er überflog die Namen auf den Klingelschildern.

Hier war nichts von der Umwidmung zur Party- und Abzockmeile zu sehen, die in den letzten Jahrzehnten weite Teile des Stadtbezirks heimgesucht hatte.

Schon am Tag nach seinem Spaziergang mit Mack war Ram klar geworden, dass alles dafür sprach, die Secret-Gambling-Geschichte auszuprobieren. Falls ihm Intuition, Menschenkenntnis und Gedankenleserei nicht davon abraten würden, wenn er die Typen von der Spielhöllenbande persönlich traf. Dann konnte er immer noch einen Rückzieher machen.

Am Abend dieses Tages hatte er Mack angerufen und ihm gesagt, dass er sein Angebot annehmen wolle.

Mack war erkennbar erfreut. Er lud ihn ein, seine Freunde, wie er das nannte, kennenzulernen, und gab ihm die Adresse, vor der Ram jetzt stand.

Bei Schwarz klingeln und dann durch den Hof zum linken Seitenflügel gehen, hatte Mack gesagt. Ins Hochparterre.

Ram sah den Namen erst auf den zweiten Blick, weil ein Teil des Klingelschilds abgeblättert war. Er läutete und versuchte, die Alarmgedanken zu ignorieren, die ihm seit dem frühen Morgen durch den Kopf gingen, wo sie sich schleifenartig wiederholten.

Bin ich vollkommen wahnsinnig geworden, war einer dieser Gedanken. An den sich normalerweise die Überlegung anschloss: Will ich wirklich Teil einer Bande von Kleinkriminellen sein, die systematisch mehr oder weniger schlechte Pokerspieler abziehen? Von Typen, die mich böse verarschen werden, sobald sie sich das leisten können, scheißegal, was Mack dazu sagt oder denkt. Und ich brauche mir nicht einzubilden, dass sie mich gehen lassen, wenn ich ihnen sage, dass ich’s mir anders überlegt habe …

An dieser Stelle gipfelte Rams innerer Monolog zumeist in einer Wiederholung des ersten Gedankens – bin ich denn vollkommen wahnsinnig geworden –, worauf alles von vorne begann.

Irgendwann hatte er beschlossen, seinen eigenen Einflüsterungen keinerlei Beachtung mehr zu schenken, doch die Umsetzung dieses Plans war ihm gründlich misslungen.

Vielleicht wird es helfen, dachte er, nachdem er geklingelt hatte, Macks Gang ein bisschen kennenzulernen. Wahrscheinlich sind es richtig nette Jungs, und die ganze Panik ist überflüssig. Ich lasse mich doch nicht von meiner Angst beherrschen.

Der Summer ertönte, ohne dass Ram sich über die eingebaute Gegensprechanlage hätte identifizieren müssen. Möglicherweise war das Ding auch nur kaputt.

Er drückte die Eingangstür auf und durchquerte das Vorderhaus. Dann öffnete er eine weitere Tür, die in den schmucklosen Innenhof führte, und erreichte den linken Seitenflügel.

Im Gebäude ging rechts eine Treppe ab, durch die man die höheren Stockwerke erreichen konnte, und auf der linken Seite befand sich eine massive Stahltür.

Das muss es sein.

Über der Tür war eine Videokamera installiert, die sich sofort auf sein Gesicht fokussierte.

Als er die Wohnungsklingel gedrückt hatte, die ebenfalls, aber deutlich leserlicher, mit dem Namen Schwarz beschriftet war, kam die Panik zurück. Ram setzte den Alarmgefühlen ein energisches Wird schon alles gut gehen. Cool bleiben! entgegen.

Die Stahltür öffnete sich nach innen, und Mack streckte ihm lächelnd die Hand entgegen. Ram drückte sie und bemerkte, dass Macks Lächeln an diesem Abend deutlich überzeugender wirkte als zuletzt.

Sein Gastgeber trug einen roten Bubble Hoodie, der mit einem Seifenblasenhologramm verziert war, und eine modische weiße Leinenhose mit mehreren Reihen von Außentaschen. Eine seltsame Kombination, wie Ram fand, aber weit entfernt von Macks mafiöser Außenwirkung im Paradise.

»Hi, Ram. Freut mich, dass du hier bist. Komm rein.«

»Die Freude ist ganz auf meiner Seite«, sagte Ram höflich, aber eher wahrheitswidrig, und folgte Mack in die Wohnung. Er hatte sich vorgenommen, an diesem Abend als Gentleman aufzutreten, weil ihn das vergleichsweise unangreifbar machte.

»Normalerweise bin ich hier auch für die Einlasskontrolle zuständig«, sagte Mack, während er Ram durch den Korridor führte, »aber die musst du nicht übernehmen, wenn du für Yaroslav arbeitest. Das macht dann einer von den anderen Jungs, wenn ich nicht da bin.«

Er wies auf eine Tür. »Die Gästetoilette.«

Es folgten zwei Räume auf der linken Seite, deren Altbau-Flügeltüren offen standen, und mehrere Zimmer mit geschlossenen Türen auf der rechten.

Mack deutete auf einen Raum, der nach rechts abging. »Da drüben haben wir ein Zimmer zum Relaxen. Mit einer gut sortierten Bar … das ist übrigens einer der Gründe, warum ich hier so gerne arbeite.«

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