Adrian Urban - DIE KILLER-APP

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Seit der Wahlberliner Ram Collins eine App auf seinen implantierten Cyberport geladen hat, kann er Gedanken lesen. Er nutzt die Vorteile dieser Superkraft, bis er in kriminelle Kreise gerät und schließlich mit seinem Freund Mirco nach Bristol, England flieht. Rams Ziel: Den Softwarehersteller finden, um die telepathischen Fähigkeiten wieder loszuwerden. Auf der Suche nach der Phantomfirma Progressive Cybernetics sind Ram, Mirco und die Britin Violet einer Verschwörung auf der Spur, und das, was sie für real halten, wird immer fragwürdiger.

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Ram lachte kurz und pflichtschuldig. Dann wies Mack auf das zweite Zimmer mit Flügeltüren auf der linken Seite. »Hier spielen wir, und hier wirst du meine Freunde kennenlernen.«

Er betrat den Raum als Erster. Ram folgte ihm.

Das Zimmer hatte schmucklose Wände und wurde durch indirektes Licht erhellt, während die Fenster mit Rollläden verrammelt waren.

An einem langen ovalen Pokertisch saßen vier Männer.

Zwei von ihnen rauchten Zigaretten, und niemand sprach.

Ram konnte das Geräusch der Klimaanlage hören. Zu seinem großen Bedauern waren die Gedanken der Männer im Moment zu undeutlich, als dass er sie aus dem Maschinenrauschen hätte herausfiltern können.

Mack stellte ihn mit den Worten »Das ist Ram« vor, und Ram wusste auch ohne den Einsatz seiner telepathischen Kräfte, dass er als Erstes dem Chef der Bande die Hand schütteln würde.

Mack verwies auf den Mann, der rauchend an der Längsseite in der Mitte des Tisches saß und fünfundvierzig Jahre alt sein mochte. Volles schwarzes Haar, harte Gesichtszüge und eine Nappalederjacke, die, wie Ram vermutete, eher retromäßig cool als prollig wirken sollte.

»Yaroslav, unser Geschäftsführer«, sagte Mack.

Ram ging zum Tisch, streckte dem Mann die Rechte entgegen und stellte sich ihm noch einmal persönlich vor, ganz gentleman-like.

»Ram Collins.«

»Nachnamen spielen bei uns keine Rolle.«

Yaroslav sprach mit slawischem Akzent. Er verzichtete auf ein Lächeln und stand auch nicht auf, als er Rams Hand drückte. Doch obwohl er seinen Gast gerade mit den ersten Worten, die er an ihn richtete, zurechtgewiesen hatte, war der Tonfall seiner Stimme nicht tadelnd, sondern völlig neutral.

»Setz dich.«

Er will mir zeigen, wer hier der Boss ist, dachte Ram und nahm auf dem Ledersessel Platz, den ihm Yaroslav mit einer Geste angeboten hatte. Mack setzte sich ebenfalls hin.

Der Bandenchef drückte seine Zigarette in einem überdimensionierten Tischaschenbecher aus Messing aus.

Inzwischen hatte Ram sich an das Klimaanlagengeräusch gewöhnt, und er war auch nicht mehr ganz so nervös. Beides half ihm, ein paar Gedanken zu empfangen, die zwei Männern am Tisch gerade durch den Kopf gingen.

Na, mal sehen, ob du was drauf hast, dachte der eine. Der andere sandte die telepathische Botschaft: Mack sagt, dass der Typ beim Pokern richtig gut ist, und Mack hat für so was ein Händchen …

Ram konnte zwar nicht erkennen, was von welchem Tischgast gekommen war, aber er fand, dass es bedrohlichere Gedanken gab als die, die er eben gehört hatte.

Yaroslav blickte ihm in die Augen, ohne zu blinzeln, und fragte: »Bist du Engländer?«

Ram beschloss, dass er die Gelegenheit wahrnehmen musste, selbstbewusst auf diese infame Unterstellung zu reagieren.

»Wir kennen uns noch nicht, und du beleidigst mich schon. Ich bin Ire

Seine Stimme war dabei ruhig geblieben, und die vielen Was?- , Der-Typ-ist-wohl-lebensmüde- und Was-fällt-dem-Wichser-eigentlich-ein -Gedanken der anderen konnte er problemlos ignorieren.

»Und wo kommst du her?«, fragte er zurück. »Aus Russland?«

Yaroslav, der seine Augenlidbewegungen immer noch zurückhielt und offenbar bemüht war, alle Gesichtszüge im Zustand der Erstarrung zu konservieren, antwortete: »Wir kennen uns noch nicht, und du beleidigst mich schon. Ich bin Ukrainer

Jetzt lachten alle, auch Ram. Nur Yaroslav blieb ernst.

Ram musste an die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Ländern in den Zehner- und frühen Zwanzigerjahren denken. Gut möglich, dass Yaroslav ein Veteran aus diesen blutigen Zeiten war.

Der Ukrainer blinzelte.

Aha, dachte Ram. Er scheint tatsächlich ein Mensch zu sein.

»Ich habe gehört, dass du ein ziemlich versierter Pokerspieler bist«, sagte Yaroslav nach einer kleinen Kunstpause. »Mein Team könnte Verstärkung gebrauchen.«

Er deutete auf den Mann, der rechts von ihm saß. Jeans, schwarzer Sweater, dunkle Haare, etwa dreißig Jahre alt. Er unterschied sich von den anderen durch sein auffallend gutes Aussehen und war neben Yaroslav der Einzige im Raum, der rauchte.

»Das ist Cem, unser Dealer. Und Cem ist bei uns auch für den Chipverkauf und die Kredite zuständig.«

»Angenehm«, sagte Ram, während Cem sich auf ein Kopfnicken beschränkte.

»Das ist Alex.« Yaroslav verwies mit einer Geste auf den Mann, der an der rechten spitzen Seite des Tischovals auf einem Sessel saß. Kurze blonde Haare, unauffällige Gesichtszüge, schwarze Funktionskleidung. Mit seinen zwanzig, fünfundzwanzig Jahren war er hier zweifellos der Jüngste.

»Alex kümmert sich um Buchhaltung und IT, und er sorgt für die Öffentlichkeitsarbeit. Wobei das in unserem Fall«, Yaroslav erlaubte sich zum ersten Mal den Anflug eines Lächelns, »eher bedeutet, dass die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird. Alex löscht sämtliche Netzdateien, in denen unser kleines Unternehmen vorkommt, mit einem Eraserprogramm, das er selbst entwickelt hat.«

Auch Ram ging jetzt zur reduzierten Grußform des Kopfnickens über.

»Mack kennst du ja bereits. Und das«, Yaroslav deutete auf den Mann zu seiner Linken, »das ist Fleischer. Er bedient die Bar im Nebenraum. Fleischer hat bestimmt ein paar Dutzend Cocktailspezialitäten auf Lager … wenn man dieses süße Zeug mag.«

Fleischer, ein Glatzkopf mit freundlichem Blick, schien mit Mitte oder Ende fünfzig der Bandenälteste zu sein. Er trug als Einziger ein formelles Outfit, eine Barkeeperuniform mit Fliege, und er war der Einzige, der Ram zur Begrüßung anlächelte.

Ram lächelte zurück. »Wieso Fleischer? Du siehst nicht gerade wie ein Hardcoreauftragskiller aus …«

Fleischer weitete sein Lächeln zu einem breiten Grinsen aus.

»Das soll auch keiner auf den ersten Blick sehen … Nein, ehrlich gesagt besitze ich einen Metzgerladen und bin gelernter Fleischermeister. Yaroslav war mein Stammkunde. Irgendwann hat er mir ein schönes Angebot gemacht. Eigentlich nur, weil ihm meine selbst gemachten Bratwürste so gut schmecken …«

»Und mit der Auflage, dass du jedes Mal, wenn wir uns zum Pokern treffen, zwei Kilo gebratene Würste mitbringst, die du in der Mikrowelle heiß machst«, ergänzte Yaroslav launig. »Für unsere kleinen After-Show-Partys, wenn die Gäste wieder weg sind.«

Du bist hier nicht nur der Chef, dachte Ram, du bist für deine Leute ein väterlicher Gönner.

Aber davon muss ich mich nicht einwickeln lassen. Zumindest empfange ich keine Gedanken, die auf eine böse Falle hindeuten …

»Kommen wir zum Geschäftlichen«, sagte Yaroslav. »Mack hat dich ja schon über die wichtigen Punkte informiert. Was willst du sonst noch wissen?«

»Gibt es bei den fünfundzwanzig Prozent Gewinnbeteiligung irgendeinen Verhandlungsspielraum?«, fragte Ram, obwohl er nicht fand, dass Yaroslav aussah wie ein Mensch, der gerne mit sich verhandeln lässt.

»Nein. Fünfundzwanzig Prozent vom Gewinn und fünfundzwanzig Prozent Eigenanteil an deinen Verlusten, wenn du höchstens an jedem zehnten Abend verlierst, das ist ein großzügiges Angebot. Mack«, Yaroslav deutete auf den Mann, der bereits für ihn als Profispieler arbeitete, »Mack bekommt genauso viel, aber erst seit diesem Jahr. Vorher waren seine Konditionen deutlich ungünstiger, das kannst du mir glauben.«

Mack nickte, und Ram empfing einen klaren Bestätigungsgedanken.

Er konzentrierte sich wieder auf Yaroslav. »Ist das Secret Gambling euer einziger … Geschäftsbereich?«

Der Ukrainer zögerte etwas, bevor er nickte. »Mhm.«

Doch Ram hatte bereits auf telepathischem Wege erfahren, wie Yaroslav wirklich darüber dachte.

Das ist der einzige Geschäftsbereich, der dich etwas angeht.

»Nehmen wir an, ich gewinne«, sagte Ram nach einer kleinen Pause. »Wann komme ich dann an mein Geld?«

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