Adrian Urban - DIE KILLER-APP

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Seit der Wahlberliner Ram Collins eine App auf seinen implantierten Cyberport geladen hat, kann er Gedanken lesen. Er nutzt die Vorteile dieser Superkraft, bis er in kriminelle Kreise gerät und schließlich mit seinem Freund Mirco nach Bristol, England flieht. Rams Ziel: Den Softwarehersteller finden, um die telepathischen Fähigkeiten wieder loszuwerden. Auf der Suche nach der Phantomfirma Progressive Cybernetics sind Ram, Mirco und die Britin Violet einer Verschwörung auf der Spur, und das, was sie für real halten, wird immer fragwürdiger.

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»Mack.«

Offenbar wollte der Typ sich namentlich bei ihm vorstellen.

Seltsam.

Was soll’s. Mein Name ist kein Geheimnis.

»Ram.«

»Angenehm. Kann ich Du sagen?«

Ram nickte. »Natürlich.«

»Hast du ein paar Minuten Zeit?«

»Worum geht’s denn?«

»Wir machen einen kleinen Spaziergang, dann erzähl ich’s dir.«

»Ich muss eigentlich zur U-Bahn.«

»Dann begleite ich dich zur Station.«

»Meinetwegen.«

Während sie die Kasinotreppe hinuntergingen, sagte Mack: »Du bist ein hervorragender Pokerspieler.«

»Danke.« Ram überlegte, ob er die Gelegenheit nutzen sollte, zusammen mit seinem ehemaligen Gegner den Verlauf ihrer schicksalhaften Partien am Final Table zu analysieren. Nur ein bisschen Small Talk unter Experten. Doch im nächsten Moment empfing er den Gedanken Ein Wort über das verfluchte Heads-up, und der Typ kriegt was aufs Maul … und verwarf die Idee.

Sie gingen in gemächlichem Tempo die Karl-Marx-Straße entlang, Richtung U-Bahn-Station, als Mack die Katze aus dem Sack ließ.

»Ein paar Freunde und ich veranstalten Pokerabende. Single Table, bis zu neun Spieler am Tisch, drei Stunden Dauer. No Limit Hold ‘Em, drei- oder viermal pro Woche. Die Leute können nach jedem Spiel aussteigen und später wieder einsteigen.«

»Also Cash Games.«

»Genau.«

»Und?«

»Und ich will, dass du für uns spielst. Normalerweise mache ich das, aber ich möchte meine Aktivitäten etwas … herunterfahren. Wir könnten uns abwechseln, einmal ich, einmal du.«

»Was hätte ich davon?«

»Als das Turnier vorbei war, hab ich mit meinem Chef telefoniert. Wir machen dir ein Angebot: Du bekommst fünfundzwanzig Prozent von deinen Gewinnen, wir behalten die restlichen fünfundsiebzig Prozent. Dafür erstatten wir dir fünfundsiebzig Prozent der Verluste – so lange du höchstens jeden zehnten Abend verlierst. Von der Tournament Fee und dem Anteil am Price Pool bist du befreit, und wir gewähren dir Kredit, wenn es mal nicht so gut läuft und du ein paar Jetons nachkaufen musst.«

Ram zögerte mit einer Antwort. Zum jetzigen Zeitpunkt vertraute er Mack ungefähr so, wie er einer angriffslustig aufgerichteten Speikobra in einem Meter Entfernung vertraut hätte – aber das musste nicht das letzte Wort in dieser Angelegenheit sein. Zumal Macks Vorschlag für ihn interessant klang.

Und weil er wusste, dass ihm niemand dauerhaft etwas vormachen konnte, solange seine telepathische Superkraft aktiviert war, stellte er dem Gangster eine Frage, die ihn zum Nachdenken bringen würde.

»Ist das ein seriöses Angebot?«

Macks Antwort, »Natürlich ist das seriös. Niemand will dich verarschen«, überraschte ihn nicht, denn er hatte etwas in dieser Art erwartet.

Deutlich interessanter fand er den Gedanken, der Macks Worten folgte. Wenn du uns nicht verarschst, hast du nichts zu befürchten.

Also war das offenbar keine Abzockfalle.

»Was für Leute spielen bei euch mit? Profis?«

»Nein, meistens Fische. Junge Typen mit zu viel Geld. Ab und zu ist auch ein guter Amateur oder ein Halbprofi dabei – glaub mir, du wirst dich über die Herausforderung freuen. Zumindest geht’s mir immer so.«

Mack lächelte erneut. Ein Feld, auf dem er Ram nach wie vor, anders als beim Pokern, kein bisschen konkurrenzfähig erschien.

»Erhöhen sich die Blinds mit der Zeit?«

»Nein, aber es geht auch nicht gerade um Kleingeld. Sie stehen bei dreißig/sechzig, und das entspricht bei uns dreißig und sechzig Euro.«

»Spielen die Leute fair?«

»Meinst du, ob jemand betrügt? Das kann sich bei uns niemand leisten. Außerdem würde es sich herumsprechen, das wäre schlecht fürs Geschäft.«

»Und wie legal ist euer kleines Kasino?«

»Eher in der Grauzone … Aber es gibt keine Probleme – zumindest solange du keinen gesteigerten Wert auf Glücksspielkonzessionen oder Steuererklärungen legst.«

Mack blieb einen Moment stehen und sah Ram, der ebenfalls innehielt, mit einem Gesichtsausdruck an, der an seine starre, kalte Mimik beim Heads-up am Final Table erinnerte.

»Dass wir immer jemanden dabei haben, der für uns arbeitet, diese ganze Cashback-Geschichte, das bleibt unter uns. Yaroslav sieht es gar nicht gerne, wenn seine Leute zu viel reden.«

»Yaroslav?«

»Du wirst ihn kennenlernen, wenn du das Angebot annimmst.«

Nach einer kurzen Pause sagte Ram: »Lass mir ein bisschen Zeit, ich will nichts übers Knie brechen.«

»Natürlich. Ein paar Tage Bedenkzeit sind immer drin.«

»Und du kannst ganz beruhigt sein. Ich erzähle niemandem was von der Sache.«

»Gut.« Macks Gesichtsmuskeln schienen sich zu entspannen.

»Wo veranstaltet ihr eure Pokerrunden?«

»An verschiedenen Orten. Ungefähr eine Handvoll Locations in der Innenstadt. Kennst du das Secret-Gambling-Konzept?«

Ram schüttelte den Kopf.

»Das kommt aus dem Guerillamarketing. Es bedeutet, dass wir uns aus der Öffentlichkeit heraushalten. Keine Werbeanzeigen, keine Onlineeinträge in den Telefonverzeichnissen, keine Webpräsenz … und wenn mal irgendjemand was über uns postet, entfernt Alex den Eintrag aus den Suchmaschinen.«

»Wie kommt ihr dann an eure Kunden ran?«

»Mundpropaganda und diese altmodischen Visitenkarten. Der Kunde ruft eine Nummer an und gibt danach einen Spezialcode ein. Dann teilt ihm ein Webphoneassistent mit, wann und wo das nächste Match stattfindet. Ganz simpel.«

Mack musste Rams skeptischen Blick bemerkt haben, denn er beeilte sich zu sagen: »Wir machen das schon seit ein paar Jahren, und es ist noch nie was passiert. Keine Probleme mit Spielern oder mit irgendwelchen Ermittlungsbehörden, überhaupt nichts.«

Inzwischen hatten sie den Eingang zur U-Bahn-Station erreicht.

»Das klingt cool«, sagte Ram.

»Allerdings.« Mack holte eine Visitenkarte aus seinem knittrigen Jackett, legte sie auf die Betonbrüstung, die den Eingang zur Station umfasste, und schrieb etwas mit einem Kugelschreiber darauf.

»Unsere Telefonnummer und der Zugangscode für die Verbindung«, sagte er, als er Ram die Karte gab. »Normalerweise schreibe ich den Code auf einen Extrazettel, sicherheitshalber. Aber du hast mir gerade versprochen, dass du den Mund hältst, also gehe ich davon aus, dass die Daten nicht in falsche Hände kommen.«

Ram nickte. »Dafür sorge ich.«

»Reichen dir drei Tage zum Nachdenken?«

»Auf jeden Fall.«

»Dann ruf mich bis Dienstagabend an. Wenn du zusagst, stelle ich dich meinen Freunden vor. Verrätst du mir, warum du vorhin im Kasino dein AR-System aktiviert hast? Dieses rote Schild sieht ganz schön albern aus …«

Ram schwieg. Nein, das wollte er Mack nicht erklären. Die Gedanken, die er bisher von ihm empfangen hatte, deuteten nicht darauf hin, dass er argwöhnte, das Heads-up am Final Table sei manipuliert worden, und Ram wollte, dass das auch so blieb.

»Wahrscheinlich ging’s dir dabei um psychologische Kriegsführung, oder?«

Mack, der ihm zum Abschied die Rechte hinhielt, schien das Gespräch mit etwas Verbindlichem beenden zu wollen.

Ram war ihm für die Anregung dankbar.

»Genau«, antwortete er, als sie sich die Hand gaben, und lächelte. »Psychologische Kriegsführung.«

Secret Gambling

Als er zu Hause war, nahm Ram sich vor, seinen ersten Turniersieg mit fünf, sechs Flaschen Beamish Stout und unglaublich lauter Crash-Lab-Musik zu feiern.

Nachdem er diesen Plan ohne Abstriche in die Tat umgesetzt hatte, fiel ihm ein, wie er das Triumphgefühl, das ihn gerade durchströmte, noch ein bisschen verfeinern konnte: indem er es mit jemandem teilte.

Einem, der sich garantiert mit ihm freuen würde. Schon wegen des Zwanzig-Prozent-Anteils an den Einnahmen, den er ihm kürzlich versprochen hatte.

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