Adrian Urban - DIE KILLER-APP

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Seit der Wahlberliner Ram Collins eine App auf seinen implantierten Cyberport geladen hat, kann er Gedanken lesen. Er nutzt die Vorteile dieser Superkraft, bis er in kriminelle Kreise gerät und schließlich mit seinem Freund Mirco nach Bristol, England flieht. Rams Ziel: Den Softwarehersteller finden, um die telepathischen Fähigkeiten wieder loszuwerden. Auf der Suche nach der Phantomfirma Progressive Cybernetics sind Ram, Mirco und die Britin Violet einer Verschwörung auf der Spur, und das, was sie für real halten, wird immer fragwürdiger.

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Doch zumindest diesen Faktor konnte Ram getrost ignorieren, denn die Gedankenleserei war ein hervorragendes Mittel, um solche Fragen zu klären. Nicht nur im Rahmen einer ungefähren Abschätzung, sondern exakt.

Nach jedem beendeten Spiel würden sich die Tischpositionen ohnehin um jeweils einen Platz im Uhrzeigersinn verschieben. Also nahm jeder Spieler, der lange genug dabei war, eine ganze Reihe von mehr oder weniger guten Positionen ein, und die Vor- und Nachteile der einzelnen Plätze glichen sich durch diese Vorgehensweise mittelfristig aus.

Auf jeden Fall hatte Ram alle Chancen, die Folgen einer schlechten Startposition durch fortgeschrittenes Betrügen abzufedern.

Eine Aussicht, die ihn beruhigte.

Nach menschlichem Ermessen konnte ihm hier nichts Schlimmeres widerfahren als verächtliche Gedankenkommentare zu einem gewissen roten Plastikschild. Kommentare, die irgendwann in wütende Beleidigungen übergehen würden, sobald seine Gegner bemerkten, dass er sie rupfte und ausnahm wie Weihnachtsgänse.

Kein Problem. Das halte ich schon aus.

Ram schlenderte betont lässig zum zweiten Tisch, nickte dem Dealer zu und setzte sich auf Platz drei.

Am besten tu ich so, als ob mir die Gegner völlig egal wären.

Obwohl er bereits seine Sonnenbrille trug, guckte er auch noch Richtung Decke, um sein Desinteresse an der Konkurrenz zu demonstrieren. Aus den Augenwinkeln sah er, dass sich andere Spieler zu ihm an den Tisch setzten, aber er beachtete sie nicht.

Irgendwann fiel ihm ein, dass er sich vorgenommen hatte, in den ersten Runden einen blutigen Anfänger zu mimen. Zu diesem Vorhaben passte es nicht recht, den coolen Hund zu markieren – doch wahrscheinlich würde ein kurzer Blick des Gegners auf sein rotes Idiotenschild genügen, um dieses Verhalten als Wichtigtuerei zu entlarven.

In Ordnung. Ram holte das Säckchen mit den Spielchips aus der Sakkotasche, öffnete es und legte die Jetons vor sich auf den Tisch. Gestapelt nach dem Nennwert, von den blauen Zehnern bis zu den übergroßen orangefarbenen Tausendern.

Dann richtete er die Aufmerksamkeit auf die telepathischen Signale seiner Gegner am Tisch. Doch alles, was er hörte, beschränkte sich auf unverständliches Gemurmel.

Wahrscheinlich versuchen sie gerade, sich zu konzentrieren …

Ihm blieb nichts anderes übrig, als abzuwarten.

Plötzlich hörte er die Stimme des Dealers.

»Gentlemen, ich heiße Sie herzlich willkommen bei den diesjährigen Special Europe Series in Berlin.«

Ram senkte seinen Blick und richtete ihn erstmalig auf die Mitspieler.

Seine neun Gegner waren Männer, und alle trugen die weißen Standardnummernschilder. Sieben von ihnen hatten eine Sonnenbrille auf der Nase, nur zwei Youngster mit T-Shirt-Jackett-Kombination ließen ihre Augen unbedeckt.

Die beiden wirkten ein bisschen nervös, begleitet von ängstlichem Gedankengemurmel. Sie werden mit großer Sicherheit nicht zu den letzten Spielern gehören, die an diesem Tisch sitzen, dachte Ram.

Drei Männer von der Sonnenbrillenträgerfraktion erschienen ihm hingegen gefährlich. Oberschichttypen, vermutlich kurz nach dem Eintritt ins Rentenalter, die jede Menge Freizeit hatten und intelligent genug wirkten, um hervorragend zu pokern. Männer, die darin geübt waren, geduldig zu bleiben und auf gute Blätter zu warten. Die ihre Chancen und die Chancen ihrer Gegner so akribisch prüften, wie sie einst die Quartalsbilanzen ihrer Firmen überprüft haben mochten. Männer, die stets berücksichtigten, ob sich eine Investition lohnte oder nicht.

Und genau auf diesen Spielertyp war Rams Anfangsstrategie zugeschnitten. Die Strategie, so lange mies zu pokern, bei guten Händen übermäßig zaghaft zu agieren und schlechte übermäßig lange zu halten, bis die Profis darauf setzten, ihn, den blutigen Amateur mit dem roten Doofenschildchen, so schnell wie möglich vom Tisch zu entfernen.

Rams Bankroll, der Jeton-Stapel, würde zu diesem Zeitpunkt ungefähr um die Hälfte geschrumpft sein. Dann, so der Plan, konnte er seine Geheimwaffe einsetzen, indem er das Blatt telepathisch wendete.

Irgendwann würden die Profigegner bemerken, dass Ram nicht nur eine Glückssträhne hatte, sondern ein verdammt guter Pokerspieler war. Und wenn sie schließlich feststellten, dass sie sich durch das rote Idiotenschild in die Irre hatten führen lassen, war er im besten Fall bereits im Besitz eines Großteils ihrer Chips.

Der Dealer informierte die Turnierteilnehmer gerade über den Spielablauf.

»Wir beginnen mit zwanzig/vierzig. Alle fünfzehn Minuten erhöhen sich die Blinds in bestimmten Stufen, die Sie dann von unserem Hauptmonitor ablesen können.«

Er deutete auf den Bildschirm an der Wand, der immer noch die ausgelosten Tischplätze anzeigte.

»Nach jedem Spiel verschieben sich die Positionen im Uhrzeigersinn, indem ich den Dealer Button um einen Platz verrücke. Außerdem werden Ihre aktuellen Positionen auch auf dem Monitor angezeigt. Nach vier Spielen ist eine Pause von zehn Minuten angesetzt.«

Der Croupier lächelte verhalten und sagte: »Viel Vergnügen, Gentlemen. Die Blinds bitte.«

Während die beiden Männer, die rechts von Ram saßen, Chips im Wert von zwanzig beziehungsweise vierzig Euro in die Mitte des Tisches schoben, zerbrach der Dealer ein versiegeltes Kartenpäckchen und mischte es professionell. Bestimmt eine Minute lang.

Offenbar sollte jeder noch so minimale Anschein einer abgekarteten Sache vermieden werden. Außerdem, das wusste Ram von seinem Pokertraining, hatte jeder Turnierteilnehmer, der noch dabei war, das Recht, nach einem abgeschlossenen Spiel ein frisches Kartenpäckchen zu verlangen.

Der Dealer begann, die Pocket Cards zu verteilen. Erste Runde, der Pre-Flop.

Ram nahm die beiden verdeckten Karten auf. Kreuz Ass und Kreuz König.

Eigentlich eine gute Hand. Er konnte sie aggressiv und tight spielen, was ihm, wenn er es geschickt anstellte, den Pot sichern würde.

Aber er hatte sich vorgenommen, vorerst den unsicheren Amateur zu geben. Das ließ es sinnvoller erscheinen, dieses Blatt zögerlich und eher defensiv einzusetzen.

Also würde er sich auf den Mindesteinsatz beschränken, den Big Blind, statt sofort deutlich zu erhöhen und die Gegner damit zu verunsichern.

Jetzt war es an der Zeit, sich mit den Gedanken der Mitspieler zu befassen, die gerade reihum ihre Pocket Cards hochnahmen. Je schneller Ram sich einprägte, was seine Gegner auf der Hand hatten, desto mehr Zeit blieb ihm, mit diesen Zusatzinformationen eine schlagkräftige Pokerstrategie für den späteren Turnierverlauf zu entwickeln. Dafür würde er die Zeit nutzen, in der er den Männern am Tisch vorspielte, ein unerfahrener Fish zu sein, der sich maßlos überschätzte.

Und der erste Blick in die Karten war zweifellos der beste Moment, um wahrzunehmen, wie die Mitspieler reagierten und welche Gedanken ihnen zu diesem Thema durch den Kopf gingen.

Ram konzentrierte sich auf die telepathischen Signale seiner Gegner.

Der Dealer dachte gerade an einen Streit, den er am Vortag mit seinem Lebensgefährten ausgetragen hatte, und daran, wie leid ihm das alles tat, doch diese Information half Ram nicht.

Ansonsten: Nichts.

Gar nichts.

Nur das unverständliche Gemurmel von vorher. Wie eine Art lästiges Hintergrundrauschen ohne jeden Wert.

Verfluchte Scheiße –

Seit er den Brain Reader installiert hatte, war ihm so etwas noch nicht passiert. Er versuchte, seine Aufmerksamkeit nacheinander auf die einzelnen Personen am Tisch zu richten. Zunächst im Uhrzeigersinn, danach im Gegenuhrzeigersinn. Letzteres aus purer Verzweiflung, denn Ram war sich darüber im Klaren, dass es nicht die geringste Rolle spielte, ob er sich zunächst auf die Signale von rechts konzentrierte oder mit den Signalen von links anfing.

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