Hannes Wildecker - Der Weg des Bösen

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Seine panische Angst steigert sich ins Unermessliche. Nun weiß er auf einmal, wo er sich befindet. Sein Blick fällt auf den Baseballschläger, und es ist, als sauge er sich daran fest. Schlagartig wird ihm bewusst, was ihn erwartet …
An einem abgelegenen Haus am Ortsrand von Hermeskeil geschehen grausame Morde. Sie weisen das gleiche Muster einer Tat auf, die vor 18 Jahren in diesem Haus geschah. Mit einem Baseballschläger werden den Opfern die Gesichter bis zur Unkenntlichkeit zerschlagen.
Heiner Spürmanns Nachfolger, Kriminalhauptkommissar Overbeck, jagt gemeinsam mit Leni einem Phantom hinterher, und schließlich kommen sie einer Wahrheit auf die Spur, die selbst ihnen als erfahrene Ermittler ein Wechselbad der Gefühle bereitet.

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„Haben Sie solche Erfahrungen gemacht, Frau Schiffmann? Vergessen Sie nicht: Ich war auch ein paar Jahre als Dozent tätig.“

Leni schwieg und vertiefte sich in ihre Akten. Ihr war es nicht verborgen geblieben, dass auch Krauss einer derjenigen war, die nur mit der Praxis der zum Praktikum abgeordneten Beamten glänzen konnten.

„Ich hörte, wir bekommen einen neuen Kollegen?“, fragte Leni und hob ihren Blick wieder aus dem Aktenbündel.

„Sie bekommen einen neuen Chef, Frau Schiffmann.“ Krauss sah wiederum auf seine Uhr. „Er müsste eigentlich schon hier sein. Gleich am ersten Tag zu spät zu kommen, das ist auch keine Art.“

„Er wird sich auf die gleitende Arbeitszeit eingerichtet haben. Das ist sein gutes Recht“, sagte Leni und es klang irgendwie vorlaut.

In die Bemerkung hinein klopfte es und die Tür wurde eine Körperbreite weit geöffnet. Ein männlicher Kopf mit einem freundlichen Gesicht und dichtem, nach hinten gekämmtem dunkelblonden Haar erschien in der Öffnung und schaute erst auf Leni, dann auf Krauss. „Sie sind …?“, fragte Kraus verunsichert.

Dann erschien die ganze Gestalt des Mannes in der Tür, die er mit seinem rechten Fuß ganz aufstieß. Der Grund dafür wurde sogleich offenbart. Unter den rechten Arm geklemmt schleppte er eine mannshohe, braune Puppe aus Leder in den Raum. Er schaute sich kurz um, wobei er einen Zopf offenbarte, in dem er seine langen Haare gefangen hatte. Er stellte die Puppe neben der Tür gegen einen Aktenschrank. Dann wandte er sich den beiden staunend Zusehenden zu.

„Overbeck. Kriminalhauptkommissar. Tut mir leid, ich habe mich etwas verspätet. Kein Navi. Muss mir schnellstens eines zulegen. Brauche ich hier mit Sicherheit.“

Er gab Krauss, dessen Gesicht sich angesichts der kraftvollen Begrüßung leicht verzerrte, die Hand und steuerte auf Leni zu, die wegen seines fragenden Gesichtsausdrucks grinsen musste.

„Leni Schiffmann. Sie sind der Neue? Mein neuer Chef?“

„Mein Name ist Krauss. Peter Kraus. Kriminaloberrat. Ich bin hier der Inspektionsleiter und warte schon … “, unterbrach Krauss das Vorstellungsgespräch und sah demonstrativ auf seine Uhr, „seit eineinhalb Stunden auf Sie.“

„Ich sagte es bereits: Kein Navi“, antwortete Overbeck und Leni stellte mit Vergnügen fest, dass ihm die Autorität Krauss` nicht in seiner Art behinderte. Er deutete auf den freien Bürostuhl Leni gegenüber. „Das ist mein Platz?“

„Als Chef steht Ihnen ein Einzelzimmer zu. Wenn Sie mit mir kommen, ich zeige es Ihnen“, sagte Krauss und machte Anstalten, den Raum zu verlassen.

„Warten Sie, Herr … Krauss. Eine Frage: Wo hatte mein Vorgänger seinen Platz?“

Bevor Krauss antworten konnte, zeigte Leni mit ihrem ausgestreckten Arm auf den Schreibtisch, der dem ihren gegenüber stand. Er war leer, nicht ein Blatt Papier lag darauf, ein bequemer Sessel stand davor.

„Dann möchte ich hier bleiben“, stellte Overbeck fest, ließ sich auf den Bürostuhl fallen und rollte, auf ihm sitzend, hinter Spürmanns ehemaligen Schreibtisch. „Es sei denn, Sie würden lieber auf meine Anwesenheit verzichten.“ Fragend sah Overbeck Leni an.

„Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist …“, versuchte Krauss ihn umzustimmen, doch Leni ergriff die Initiative.

„Ich freue mich auf eine gemeinsame Zusammenarbeit.“ Dann hielt sie ihm ihre Hand hin. „Unter Kollegen ist man per Du. Ich heiße Leni.“

„Overbeck. Ich freue mich ebenfalls. Ich glaube, wir werden ein gutes Team.

„Overbeck? Und wie noch?“

„Einfach Overbeck. Alle sagen nur Overbeck.“

Hinter ihnen schloss sich die Tür. Krauss hatte das Zimmer verlassen.

„Warum hast du dir gerade Trier ausgesucht?“, fragte Leni, um keine Debatte über den Namen Overbecks zu beginnen. Das würde sie sich für später aufbewahren, nahm sie sich vor. „Was war deine letzte Dienststelle?“

„Ludwigshafen. Mordkommission Ludwigshafen. Du heißt also Leni?“

Leni nickte.

„In Ludwigshafen kannte ich eine Lena Odenthal. War aber nicht in meinem Team. Eine Streberin. Arbeitet dort mit einem Deutsch-Italiener zusammen. Warum ich weg wollte? Du wirst es nicht glauben, es hat ganz einfach damit zu tun, dass mir die Luft dort im wahrsten Sinne des Wortes zu dick wurde. Die Industrie, verstehst du?“

„Verstehe. Erzähle mir mehr über dich.“

„Freut mich, dass du dich für mich interessierst. Ich bin sechsunddreißig, einen Meter und zweiundachtzig groß, wiege 80 Kilo und bin Single, also noch zu haben.“

„Was schleppst du denn da mit dir rum?“

Leni zeigte auf die lederne Puppe, die Overbeck neben dem Aktenschrank abgestellt hatte.

„Ach das. Das ist Billy, meine Trainingspuppe.“

„Du boxt?“

„So etwas Ähnliches. Karate, Aikido, Judo. Kampfsport eben. Das dort ist mein Trainingspartner.“

„Was macht er hier in diesem Büro?“

„Ich hatte ihn eigentlich nur für das Büro gedacht. Für meine Wohnung habe ich noch einen. Mal sehen, wo ich ihn hinstellen kann“, sagte er nachdenklich.

Overbeck sah sich im Raum um, der im Vergleich zu den meisten Büros im Präsidium das doppelte Volumen hatte.

„Ach ja, dort hinten in der Ecke, das wäre ein guter Platz. Allerdings nur, wenn du nichts dagegen hast?“

Overbeck sah Leni fragend an.

„Nee, nee, mach du nur“, antwortete Leni irritiert und sah ihm dabei zu, als er die Puppe, der man ihr Gewicht nicht ansah durch den Raum zog. Dann stemmte er sich mit dem Rücken gegen den Schrank, der in der von ihm ausgewählten Ecke stand, und schob ihn soweit zur Seite, wie er glaubte dass es nötig sei. Dann stellte er die Puppe, die etwa seine Körpergröße hatte, in der Ecke ab und trat ein paar Schritte zurück. Er schien zufrieden, denn er nickte und drehte sich lächeln zu Leni um.

„Ist ein angenehmer Zeitgenosse“, sagte er lachend. „Er ist stumm und verschwiegen. Und er schlägt nicht zurück.“

„Jetzt sag mir doch mal, wozu der gut ist? Hast du vor, hier in diesem Raum zu trainieren?“

„Nein, wo denkst du hin. Trainieren tue ich in einem Dojo in der Stadt. Das heißt, ich muss mich erst nach einem solchen umsehen. Hatte noch keine Gelegenheit dazu.“ Overbeck streichelte Billy über die rechte Wange.

„Dojo?“, fragte Leni gedehnt.

„Dojo nennt man einen Trainingsraum für asiatische Kampfsportarten. Du kannst natürlich auch Trainingsraum dazu sagen. Aber wenn man Traditionen im Kampfsport pflegt, dann macht man sich auch die entsprechenden Namen und Ausdrücke zu Eigen. Das gilt für jede Technik, die Räumlichkeit und deine Lehrer.“

„Wer ist dein Lehrer?“, wollte Leni wissen. Sie wollte eigentlich mehr wissen von Overbeck und dem, was er tat. Es faszinierte sie. Kampfsport, dachte sie. Müsste ich auch mal drüber nachdenken.

„Ich unterrichte selbst“, sagte Overbeck und es klang ohne Angabe, einfach als Feststellung. „In Ludwigshafen hatte ich ein eigenes Dojo. Gesponsert zum Teil. Anders geht das nicht. Vielleicht ergibt sich ja hier auch die Möglichkeit dazu. Wir werden sehen.“

„Und diese Puppe, die haust du dann windelweich?“

Overbeck antwortete nicht. Leni, die links neben ihm stand, sah plötzlich, wie sein rechtes Bein in die Höhe schnellte und er ein wenig in der Hüfte einknickte. Dann traf der Spann seines Fußes den Schläfenbereich der Puppe, die seitlich wegkippte und auf den Boden schlug. Overbeck stand da, als sei nichts gewesen.

„Ich muss sie noch befestigen“, sagte er schließlich. „Ein Haken an der Decke und ein Seil, das ich am Kopf befestigen kann. Dann fällt sie nicht mehr um.“

Leni stand mit weitgeöffnetem Mund da und sah ihren neuen Kollegen staunend an. Vor ihr stand ein junger drahtiger Mann, in den Hüften schmal, die Schultern breit, die unter den kurzen Hemdsärmeln hervorlugenden Unterarme waren sehnig und muskulös.

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