Hannes Wildecker - Der Weg des Bösen

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Seine panische Angst steigert sich ins Unermessliche. Nun weiß er auf einmal, wo er sich befindet. Sein Blick fällt auf den Baseballschläger, und es ist, als sauge er sich daran fest. Schlagartig wird ihm bewusst, was ihn erwartet …
An einem abgelegenen Haus am Ortsrand von Hermeskeil geschehen grausame Morde. Sie weisen das gleiche Muster einer Tat auf, die vor 18 Jahren in diesem Haus geschah. Mit einem Baseballschläger werden den Opfern die Gesichter bis zur Unkenntlichkeit zerschlagen.
Heiner Spürmanns Nachfolger, Kriminalhauptkommissar Overbeck, jagt gemeinsam mit Leni einem Phantom hinterher, und schließlich kommen sie einer Wahrheit auf die Spur, die selbst ihnen als erfahrene Ermittler ein Wechselbad der Gefühle bereitet.

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„Dann werden wir uns mal intensiver mit der Person des Toten befassen. Wer war Jörg Dellmann, was ist seine Vergangenheit und warum musste er sterben? Wir brauchen alles über den Mann. Polizeiliche Erkenntnisse, falls vorhanden und die übliche Prozedur. Wenn es sein muss, zurück bis in seine Kindheit. Einen Mord ohne Motiv gibt es nicht. Wir müssen das Motiv finden und das geht nur über die Person des Toten, sein Umfeld, seinen Lebenswandel.“

„Und die Zeichnung des Adlers. Wir müssen herausbekommen, was es damit auf sich hat.“

„Das muss irgendetwas sein, von dem der Täter glaubt, dass wir es wissen müssen. Dieser Adler. Das ist doch ein Hinweis. Nur worauf? Vielleicht gibt uns die Person des Toten darüber Aufschluss. Das mit dem Jagdpächter bringt uns nicht weiter. Keine brauchbare Aussage. Dem armen Kerl schlottern heute noch die Knie.“

„Ich kann mich darum kümmern, Overbeck“, beeilte sich Leni zu sagen, wobei sie den Namen „Overbeck“ provozierend betonte.

„In Ordnung“, lächelte Overbeck zurück. „Du gibst wohl keine Ruhe, oder?“

„Das siehst du richtig. Overbeck“.

Leni schüttelte den Kopf. „Du hast doch einen Vornamen. Warum sagst du ihn nicht. In deiner Personalakte steht er drin und Krauss weiß ihn ohnehin.“

„Aber er wird mich nicht beim Vornamen rufen.“

„Ich könnte ihn danach fragen“, stichelte Leni weiter. „Aber mal im Ernst. Warum verheimlichst du deinen Vornamen? Oder ist es ein Gag von dir, dass du dich nur „Overbeck“ nennen lassen willst, so wie Kojak oder manche Fernsehhelden?“

„Unsinn. Ich habe schon meinen Grund.“

Overbeck kratzte sich hinter dem Ohr. „Also, wenn du schweigen kannst, werde ich ihn dir verraten.“

„Wie ein Grab.“

Leni streckte drei Finger der rechten Hand in die Höhe.

„Meine Mutter stammt aus Bayern“ sagte Overbeck leise. „Da hat man so komische Vornamen.“

„Du heißt Sepp, stimmt`s?“, rief Leni.

„Nein“, sagte Overbeck, es klang noch leiser als eben. „Es ist weit schlimmer.“

„Au weia. Noch schlimmer?“

Leni dachte nach. „Wastl? Oder vielleicht Beppo?“

„Nepumuk.“ Das Wort war kaum zu hören, so leise sprach es Overbeck aus.

„Nepumuk?“

Leni prustete los. „Pumuckl. Wie goldig. Pumuckl ist doch die Verniedlichungsform von Nepumuk, nicht wahr?“

„Jetzt lass mal gut sein!“ Overbeck wirkte verärgert. „Du hast versprochen, nicht drüber zu reden. Also in Zukunft: Overbeck.“

„Nepumuk. Ich kann`s nicht fassen.

Leni hatte immer noch das schadenfreudige Lachen im Gesicht. „Pumuckl.“

„So, jetzt ist aber genug, Leni.“

Overbeck hatte seine Fassung wiedergefunden und baute sich vor seiner Kollegin auf.

„Wir haben Wichtigeres zu tun.“

„Ich weiß, ich weiß“. Leni lächelte immer noch verhalten.

„Aber mein Schweigen kostet dich eine Kleinigkeit. Ich weiß auch schon, was du dafür tun musst. Du bringst mir bei, wie man … wie man die Puppe da hinten umhaut.“

„Kein Problem. Aber dazu musst du schon in mein Dojo kommen.“

Overbeck sah man an, dass er froh war, sein Namensproblem in einem doch eher kurzen Dialog abgearbeitet zu haben. „Wenn du dich also um das Umfeld des Toten kümmerst, werde ich zur Obduktion gehen.“

Overbeck sah auf seine Uhr.

„Wir sehen uns spätestens morgen. Kann mir vorstellen, dass du gleich in deinem Ort …“

Overbeck stockte.

„Forstenau“, sagte Leni freundlich.

„Dass du gleich in Forstenau bleiben wirst. Bin mal gespannt, welchen Obduzenten sie schicken werden. Hier gibt es ja nicht mal eine Gerichtsmedizin.“

„Hier gibt es alles, was eine Gerichtsmedizin ausmacht“, wehrte sich Leni. „Aber wir haben zu wenig Todesfälle, als dass sich die Polizei einen eigenen Gerichtsmediziner leisten könnte. Und deshalb fordern wir ihn bei Bedarf an. Ich gehe davon aus, dass uns Professor Schneider die Ehre gibt. Er wird dir gefallen. Und falls sein Gehilfe Wladimir Kornsack dabei sein sollte, grüß ihn von mir. Und achte auf sein rechtes Auge. Wenn er dir zublinzelt, hast du seine Sympathie.“

„Was soll denn das heißen?“ Overbeck zog die Stirn in Falten und strich sich über seine blonden Haare und richtete das Halteband an seinem Zopf. Dann schüttelte er kurz den Kopf, als wolle er seine Haare richten.

„Ist er vom anderen Ufer?“

„Nein, nein, das glaube ich nicht. Der arme Kerl. Er hat nur irgend so ein Leiden. Die Nerven, glaube ich. Aber du wirst es selbst sehen. Sind schon ein tolles Paar, die beiden.“

Kapitel 9

Es war am späten Nachmittag, als Leni in Hermeskeil eintraf. Ihr erster Weg führte sie zur Dienststelle der Polizeiinspektion, wo sie um Unterstützung bat. Der Zufall wollte es, dass Gehweiler Dienst hatte und sich bereit erklärte, Leni zu begleiten.

„Lass uns als Erstes noch einmal zu dem Haus, dem Tatort, fahren“, sagte Leni. Gehweiler trat das Gaspedal durch und kurz darauf hielt der Wagen vor dem gespenstisch anmutenden Anwesen.

„Konntest du die letzten Bewohner dieses Hauses ermitteln?“, fragte Leni und Gehweiler nickte. Es war für ihn kein Problem gewesen. Eine Nachfrage beim Einwohnermeldeamt und er hatte alle Eigentümer des Hauses bis zu den Erbauern vor rund 30 Jahren.

„Es ist eine traurige Geschichte.“

„Was meinst du?“, fragte Leni irritiert.

„Die Geschichte dieses Hauses. Sehr traurig. Du erinnerst dich, dass ich dir von einem Mord erzählte. Von einem Mord in diesem Haus?“ Gehweiler griff hinter sich und als er sich wieder umdrehte, hielt er eine schmale Aktenmappe in seiner Hand.

„Du hast die Unterlagen dabei? Erzähl` mir Näheres davon.“

„Ich kann mich noch genau daran erinnern, weil es die erste schwere Tat war, die ich hier in Hermeskeil erlebte. Ich hatte meinen Dienst erst wenige Tage vorher angetreten. Die Gräueltat hatte das ganze Städtchen in Aufruhr gebracht.“

Leni sah Gehweiler erwartungsvoll und ungeduldig zugleich an. Doch sie schwieg, wollte den Beginn der Geschichte nicht weiter hinauszögern.

„Es sah alles nach einem geplanten Überfall aus. Vier maskierte und bewaffnete Männer stürmten das Haus.“

„Ein Raubüberfall?“

„Nein, oder besser gesagt, man weiß bis heute nicht so genau, ob ein Raub geplant war. Es wurde nichts gestohlen. Der Hauseigentümer wurde mit einem Baseballschläger erschlagen und seine Ehefrau von den Verbrechern vergewaltigt.“

Leni zuckte zusammen.

„Der Mord erfolgte mit einem Baseballschläger?“

Gehweiler nickte. „Die Täter wurden gefasst.“

Leni blickte auf das Haus und versuchte sich vorzustellen, wie das damals wohl gewesen war. Ein einsam gelegenes Haus. Es lud geradezu zum Einbrechen ein. Leni schaute in Richtung der Stadt. Sie konnte gerade mal die ersten Häuser im Tal erkennen. Ein Rufen oder aber vielleicht sogar einen Schuss würde man dort sicherlich kaum gehört haben.

„Die beiden hatten eine 12-jährige Tochter“, fuhr Gehweiler fort. „Man hat sie am Tatort nicht finden können und vermutete schon das Schlimmste.“

Leni sah Gehweiler fragend an. „Sie hat sich im Haus versteckt, irgendwo? Auf dem Speicher, im Keller oder im Schrank?“

„Nein. Wie sich später herausstellte ist sie durch ein Fenster an der Hinterseite des Hauses geflüchtet und zum nächstgelegenen Anwesen gelaufen.“

„Was ihr offensichtlich das Leben gerettet hat.“

Gehweiler nickte. „Ja, das dürfte ihr das Leben gerettet haben.“

„Was ist mit der Mutter, mit der Tochter geschehen?“

„Die Tochter -ich glaube ihr Name war Maggie- wurde von der Familie, bei der sie in der betreffenden Nacht Zuflucht gesucht hatte, als Pflegekind aufgenommen. Irgendwann ist dann die ganze Familie nach Amerika ausgewandert. Die inzwischen volljährige Maggie haben sie mitgenommen.“

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