Hannes Wildecker - Der Weg des Bösen

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Seine panische Angst steigert sich ins Unermessliche. Nun weiß er auf einmal, wo er sich befindet. Sein Blick fällt auf den Baseballschläger, und es ist, als sauge er sich daran fest. Schlagartig wird ihm bewusst, was ihn erwartet …
An einem abgelegenen Haus am Ortsrand von Hermeskeil geschehen grausame Morde. Sie weisen das gleiche Muster einer Tat auf, die vor 18 Jahren in diesem Haus geschah. Mit einem Baseballschläger werden den Opfern die Gesichter bis zur Unkenntlichkeit zerschlagen.
Heiner Spürmanns Nachfolger, Kriminalhauptkommissar Overbeck, jagt gemeinsam mit Leni einem Phantom hinterher, und schließlich kommen sie einer Wahrheit auf die Spur, die selbst ihnen als erfahrene Ermittler ein Wechselbad der Gefühle bereitet.

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„Hat hinter dem Schuppen gelegen“, rief Franzen und Leni sah ihm die Freude über seinen Erfolg an. „Wenn das nicht das Tatwerkzeug ist.“

„Zeig mal her!“ Peters nahm den Schläger in die Hand und betrachtete ihn von oben bis unten. „Eindeutig die Tatwaffe. Das halbe Gesicht hängt ja noch dran“, sagte er schließlich. „Er ist leichter, als ich mir so ein Ding vorgestellt habe. „Aber es ist tatsächlich die Tatwaffe“, wiederholte er. „Mit etwas Vorstellungsvermögen kann man sich den Abdruck eines Gesichts darauf vorstellen. Die Blutspuren an dem gewölbten Teil werden mit dem Blut des Toten identisch sein.“

Peters sah Lenis zusammengekniffene Augen und winkte ab. „Ja, ja, ich weiß. Pietät. Aber eines möchte ich doch feststellen. Und nun sieh` bitte her, Leni!“

Peters zeigte auf das obere Drittel, den Bereich, der zum Treffen eines Baseballs vorgesehen ist.

„Dem Mann wurde bewusst in das Gesicht geschlagen. Sieh dir sein Gesicht an. Ich wette, da passt dieser Bereich der Waffe genau hinein.“

„Also wurde der Schlag nicht von oben nach unten geführt“, stellte Overbeck fest. „Ist ja auch logisch, sonst wäre der Schädel von oben her zertrümmert. Es sei denn, der Man hat auf dem Bogen gelegen. Wieso schlägt jemand einem Menschen mit einem Baseballschläger ins Gesicht und dann noch auf so eine Art und Weise?“

Overbeck zog sich ein Paar Gummihandschuhe über und griff nach dem Schläger. Er hob ihn mit beiden Händen über den Kopf.

„Er ist leichter, als ich dachte“, sagte er und sah Peters an, der sich sogleich in seiner vorherigen Aussage kopiert sah und seinen Unmut in einen passenden Gesichtsausruck fließen ließ. Doch Overbeck schien nichts davon zu bemerken und fuhr fort: „Muss man ein Mann sein, um einen solchen Schlag auszuführen?“

„Die Antwort kannst du dir gleich selbst geben. Aber nur mit Handschuhen, obwohl ich mir kaum Hoffnungen auf verwertbare Spuren auf dem Holz mache.“

Kurze Zeit später hielt Leni den Schläger in der Hand und schwang ihn mehrere Male zur Seite und abwärts zum Boden und tat so, als schlüge sie auf jemanden ein.“

„Na ja, für eine zierliche Frau wird es problematisch, aber eine sportlich durchtrainierte …“

„Schlägt ihm vielleicht erst das Bein entzwei“, gab Overbeck zu bedenken.

„Um ihn erst einmal kampfunfähig zu machen“, ergänzte Kämmerling. „Sein Opfer sollte wehrlos sein, wenn er die tödlichen Schläge erhielt. Also erfolgten die Schläge ins Gesicht erst, nachdem das Opfer den Schlag auf das Bein erhielt. Ich mache Ihnen die Todesbescheinigung fertig. Wenn Sie mich brauchen. Sie wissen, wo Sie mich finden.“

„Das sieht nach Hass aus“, sagte Peters leise, als Kämmerlein gegangen war und nahm Overbeck den Schläger aus der Hand.

„Helmut, eine Plastiktüte!“, rief er seinem Kollegen zu.

„Oder nach Rache.“ Overbeck zog seine Gummihandschuhe aus, indem er sie langsam vom Gelenk her nach innen kehrte.

„Ein überraschender Racheakt. Ja, so hat es den Anschein.“

„Was ist eigentlich mit den Hausbewohnern, Kollege Gehweiler?“ Overbeck blickte kurz zu dem uniformierten Kollegen hinüber. „Habt ihr sie befragt?“

„Es gibt keine Hausbewohner. Das Haus ist leer, verlassen. Hier wohnt schon längere Zeit niemand mehr. Fenster und Türen sind verschlossen.“

„Ein verlassenes Haus? Wer weiß etwas darüber?“

Franzen kam mit einer blauen Plastiktüte herbeigeeilt und gab sie Peters, der den Baseballschläger darin versenkte.

„Ihr werdet keine voreiligen Schlüsse ziehen, wenn ich euch sage, dass in diesem Haus bereits einmal ein Mord geschehen war?“

Gehweiler sah erst Leni, dann Overbeck und schließlich Peters in Erwartung der unumgänglichen Fragen an.

„Ein Mord? In diesem Haus?“ Leni sah zu dem Toten hinüber. „Und der da? Vermutest du einen Zusammenhang?“

„Ich sagte ja: Ziehe keine voreiligen Schlüsse“, mahnte Gehweiler. „Der Mord, den ich meine … er ist etwa 18 bis 19 Jahre her.“

„Du kannst dich daran erinnern? Was war passiert?“, wollte Leni wissen.

„Ich kann mich deshalb so genau daran erinnern, weil ich kurz vorher meinen Dienst in Hermeskeil angetreten hatte. Ich war vorher in Bad Kreuznach, doch ich stamme aus Geisfeld und wollte einfach in die Nähe meiner Heimat. Meine Frau …“

„Harry! Was war passiert?“

Leni ruderte genervt mit beiden Armen.

„Ja, ja, ist ja schon gut. Also: In diesem Haus wurde eine Familie von vier Männern überfallen. Der Mann wurde erschlagen, die Frau vergewaltigt. Die Täter wurden wenige Tage später gefasst und haben inzwischen ihre Strafen abgesessen.“

„Warum steht das Haus bis heute leer?“

„Es war zwischenzeitlich bewohnt. Aber warum sich die Situation heute derart darstellt, kann ich dir nicht sagen. Lasst euch die Unterlagen kommen, es muss da Berge von Akten geben.“

„Was ist aus der Familie geworden?“

Overbeck hatte Gehweiler schweigend zugehört, doch sein Interesse schien geweckt.

„Ich weiß es nicht. Wie gesagt, seht euch die Akten an, dann habt ihr eine verbindliche Informationsquelle.“

„Das werden wir tun. Vielleicht ergibt sich der eine oder andere Hinweis auf die Tat oder auch auf die Vergangenheit des Toten. Leni, komm, wir fahren in Präsidium. Aus deinem geplanten Feierabend wird heute wohl nichts mehr. Die Leiche kommt in die Leichenhalle des Trierer Brüderkrankenhauses, wegen der Obduktion“, wandte er sich an Gehweiler. „Würdest du dich darum kümmern?“

Gehweiler nickte.

„Und haltet die Neugierigen hier fern. Hat sich inzwischen wohl doch herumgesprochen, dass es hier etwas zu sehen gibt. Ach ja, noch eine Frage: Bei dem Toten wurde die Zeichnung eines fliegenden Adlers gefunden. Kannst du etwas damit anfangen?“

Gehweiler schüttelte den Kopf. „Ein Adler? Fällt mir nichts ein dazu.“

Kapitel 8

Overbeck lief wie ein angeschossenes Wild im Büro auf und ab. Zwischendurch verharrte er vor dem Dash Board mit den Flip-Charts, auf dem in Reih und Glied die Fotos vom Tatort die schreckliche Tat in Hermeskeil widerspiegelten.

„Etwas stimmt hier nicht, Leni“, rief er mit ausgebreiteten Armen und lief ein paar Meter von der Tafel weg, um gleich darauf wieder zu ihr zurückzukehren.

„Mein Gefühl sagt mir, dass wir irgendetwas falsch interpretieren. Warum kommt jemand hinter einem Haus außerhalb der Ortschaft um die Ecke und wird mit einem Überraschungseffekt von einer Person, die ja mehr oder wenig auf der Lauer liegt, mit einem Baseballschläger ins Gesicht geschlagen? Nein, nein, da stinkt etwas gewaltig zum Himmel.“

„Ich frage mich, warum der Täter den Mann nicht einfach erschossen hat, wenn er ihn schon umbringen wollte.“

Leni schob das Bündel Akten, das sie soeben studiert hatte, beiseite. „Kaum jemand würde den Schuss gehört haben, die Entfernung zur Stadt ist zu weit.“

„Ich habe nochmal mit Peters gesprochen“, überging Overbeck Lenis Frage. „Er ist der festen Überzeugung, dass der Fundort auch der Tatort ist. Ich habe mit Dr. Kämmerlein telefoniert. Er ist der gleichen Ansicht. Also müssen wir das so hinnehmen. Jemand hat den Mann hinter diesem Haus erschlagen.“

„Wobei das Opfer auf dem Boden gelegen haben soll, wie Kämmerlein auf kriminalistische Art und Weise konstatierte“, bemerkte Leni und Anerkennung schwang in ihrer Stimme mit.

Overbeck nickte. „Wie auch immer. Es muss ein Motiv geben für den Mord, natürlich. Aber es muss auch einen Grund geben, die Tat gerade an diesem Ort zu begehen. Niemand stellt sich irgendwo hinter einer Hauswand auf und wartet, bis der Mensch, den man umbringen will, dort auftaucht.“

„Es sei denn, der Täter hat sein Opfer dorthin bestellt.“ Leni sah Overbeck herausfordernd an. „Wenn du eine bessere Theorie hast, immer her damit.“

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