Hannes Wildecker - Der Weg des Bösen

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Seine panische Angst steigert sich ins Unermessliche. Nun weiß er auf einmal, wo er sich befindet. Sein Blick fällt auf den Baseballschläger, und es ist, als sauge er sich daran fest. Schlagartig wird ihm bewusst, was ihn erwartet …
An einem abgelegenen Haus am Ortsrand von Hermeskeil geschehen grausame Morde. Sie weisen das gleiche Muster einer Tat auf, die vor 18 Jahren in diesem Haus geschah. Mit einem Baseballschläger werden den Opfern die Gesichter bis zur Unkenntlichkeit zerschlagen.
Heiner Spürmanns Nachfolger, Kriminalhauptkommissar Overbeck, jagt gemeinsam mit Leni einem Phantom hinterher, und schließlich kommen sie einer Wahrheit auf die Spur, die selbst ihnen als erfahrene Ermittler ein Wechselbad der Gefühle bereitet.

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„Kommt“, antwortete Franz Leonhard, der Wirt und machte sich sogleich am Zapfhahn zu schaffen. „Aber heute hältst du den Ball flach, verstanden? Um zehn ist hier dicht.“

Dellmann winkte ab. Er wusste, was der Wirt meinte. Es kam schon mal vor, dass er im Suff einen Streit vom Zaun brach und eigentlich musste er Leonhard dankbar sein, dass er ihm bislang kein Hausverbot erteilt hatte.

Er lehnte sich mit dem Rücken gegen die Theke und ließ seinen Blick durch die Gaststube streifen. Einige Gäste saßen an den Tischen und verspeisten ihre Mahlzeiten. An einem Tisch saß eine Gruppe Halbwüchsiger und diskutierte. Am Ende des Raumes hatte eine junge blonde Frau Platz genommen und wartete, Teller und Besteck vor sich, offensichtlich auf das von ihr bestellte Essen.

Sie ist allein, dachte er vor sich hin. Abends in einer Kneipe und dann allein. Aber vielleicht kommt ihre Begleitung ja noch. Wie alt sie wohl sein mag, rätselte er. Dreißig? Nein, so alt war sie nicht, vielleicht drei oder vier Jahre jünger.

Dellmann beobachtete, wie die junge Frau nach einer Zeitschrift griff und darin blätterte. Dann erhob sie ihren Blick und schaute kurz in seine Richtung. Ihre Blicke trafen sich für einen Moment, dann wandte sich die Frau wieder ihrer Lektüre zu.

Dellmanns Blick wanderte weiter, widmete sich flüchtig den essenden Gästen und tastete nun die Thekensteher ab. Heute Abend war niemand dabei, den er kannte. Er suchte die Kneipe von Franz Leonhard hier und da in der Woche auf, wie er es auch mit anderen Gaststätten hielt und manchmal traf er Arbeitskollegen oder flüchtige Bekanntschaften, mit denen er sich über Belangloses unterhielt. Doch heute war es anders. Er kannte niemanden der Männer. Es schienen alles Einheimische zu sein, die ihre Zeit an der Theke abstanden. Er erkannte es an dem Dialekt. Doch es gab eine Ausnahme. Ein junger Mann, der ebenso alleine an der Theke stand wie er selbst, sprach feines Hochdeutsch. Dellmann hörte es, als der Mann ein weiteres Bier bestellte und mit dem Wirt einige Worte wechselte.

Er bestellte ein weiteres Bier und nach kurzem Überlegen auch noch einen Schnaps dazu. Er spürte den brennenden Stoff seine Kehle hinunterrinnen und fühlte ein wohliges Gefühl, das seinen Körper durchflutete.

Als er sich umdrehte und sein Blick noch einmal über die Gäste glitt, begegnete er erneut dem Blick der jungen Frau, die ihn zu beobachten schien. Doch dann wandte sie sich wieder ihrer Illustrierten zu.

Dellmann sah auf die Uhr und bestellte ein letztes Glas. Er fühlte Müdigkeit aufkommen und wollte nur noch nach Hause. Sein Blick streifte noch einmal über die Gäste an der Theke. Der junge Mann stand nun an einem Spielautomaten, direkt neben ihm. Als ihre Blicke sich trafen, nickte er ihm kurz zu. Es war ein freundliches Nicken. Während der Automat nach einer Gewinnmöglichkeit suchte, griff der Mann zu seinem Bierglas, das neben dem von Dellmann stand und prostete ihm zu. Dann widmete er sich wieder dem Spielautomaten.

Dellmann zahlte seine Zeche und trank sein Glas leer. Dann nickte er zum Abschied in die Richtung des Wirtes, doch irgendetwas bewegte ihn, sich noch einmal umzudrehen und zu der Frau am Tisch am Ende des Raumes hinüberzusehen. Ihr Blick war auf ihn gerichtet, so, als habe sie ihn die ganze Zeit über beobachtet. Auch als ihre Blicke sich trafen, hielt sie dem seinen stand und Dellmann war es, als transportiere ihr Blick ein höhnisches Lächeln zu ihm herüber.

Für einen Moment überkam ihn der Gedanke, zu der Frau hinüberzugehen, sie zu fragen, ob sie ihn kenne, ob sie etwas von ihm wolle. Doch dann schüttelte er den Kopf, als wolle er böse Gedanken verjagen. Was soll so eine schon von ihm wollen? Schnell schaute er noch einmal zu ihr hinüber, doch sie hatte sich bereits wieder in ihre Zeitschrift vergraben und beachtete ihn nicht.

Entschlossen drehte Dellmann sich um. Kurz darauf fiel die Lokal-Tür hinter ihm zu.

Kapitel 7

Kriminaloberrat Peter Krauss eilte durch den Flur der fünften Etage des Trierer Polizeipräsidiums und blieb schließlich vor der Tür mit den Namensschildern KHK Spürmann und KOK`in Schiffmann stehen. Er schüttelte unwillig den Kopf, als er das Schild mit dem Namen Spürmann mit den Fingernägeln herauszog und in seiner Hand zerknüllte.

Spürmann gab es nicht mehr hier in Trier, nicht mehr in diesem Zimmer. Die Position des Leiters der Mordkommission der Trierer Kriminalpolizei war seit über einem Monat vakant. Kriminalhauptkommissar Heiner Spürmann hatte der Ruf einer Dozenten-Stelle im Ausbildungszentrum der Bereitschaftspolizei in Hahn ereilt und er hatte angenommen. Mit Lisa, seiner Lebensgefährtin hatte er seine Zelte in Forstenau abgebrochen und sich seiner neuen Aufgabe als Lehrer für den polizeilichen Nachwuchs zugewandt. Lisa war glücklich über diese Entscheidung. Das ständige Alleinsein an den meisten Wochenenden und vielen Abenden würde Vergangenheit sein. Die geregelte Arbeitszeit auf dem Hahn würde nicht mehr den jährlichen Urlaubswünschen im Wege stehen, die in Forstenau immer in den Hintergrund getreten waren.

Auf der anderen Seite fiel es Lisa schwer, die vertraute Umgebung, die Freunde und besonders ihrem geliebten Kirchenchor Adieu zu sagen.

Heiner Spürmann würde seinen Stammtisch im Hochwaldstübchen vermissen. Es gab noch eine Sause zum Abschied und alle waren gekommen. Förster Florian Glasheber, Ortsbürgermeister Detlef Hildebrandt, Feuerwehrchef Siegfried Brandel und Heimatforscher Dieter Lauheim. Pastor Adalbert Schaeflein verkündete bei dieser Gelegenheit, dass er demnächst seine Pensionierung antreten und im Saarland Wohnung beziehen werde.

Besonders herzlich wurde Spürmann von Siggi und Lissy Vollmann, den Betreibern der kleinen Gaststätte, verabschiedet. Zu ihnen bestand eine echte Freundschaft, seit sich Spürmann nach dem Todesfall Rietmeier für Siggi stark gemacht hatte. Er hatte damals nachweisen können, dass Siggi nicht der Mörder des Toten im Tann war.

Auf der Dienststelle ließ Spürmann seine Kollegin Leni Schiffmann zurück, mit der er seit Jahren ein funktionierendes und erfolgreiches Team gebildet hatte. Spürmann hatte sie vor vollendete Tatsachen gestellt, sie und Heinz Peters vom Erkennungsdienst, mit dem ihn eine freundschaftliche Beziehung verband. Doch das war nun mal des Lebens Lauf. Es würde weitergehen, auch ohne Spürmann.

Krauss als verantwortlicher Leiter der einzelnen Inspektionen hatte sich um Ersatz bemüht. Der Neue würde heute seinen Dienst antreten. Kraus schaute auf seine goldene Armbanduhr, die sich mit ihrem Glanz von dem dunkelblauen Ärmel seines feinen Tuchanzugs abhob und schüttelte ärgerlich den Kopf. Schon neun Uhr. Ein Dienststellenleiter, der gleich am ersten Tag zu spät kam. Das waren ja schöne Aussichten. Womöglich machte er gleich am ersten Arbeitstag von der gleitenden Arbeitszeit Gebrauch.

Krauss schüttelte erneut verständnislos den Kopf, klopfte kurz an und öffnete die Tür zum Büro.

„Na, Frau Schiffmann. Noch in Trauer?“, sagte er, bevor er ein Guten Morgen hinzufügte. „Um diese Zeit“, er sah erneut auf seine Uhr, „um diese Zeit wird Ihr Ex-Kollege Spürmann bereits die Schulbank mit dem ihm anvertrauten Nachwuchs drücken. Was glauben Sie? Ist es das, was er immer wollte? Sagen Sie nichts. Ich werde es Ihnen sagen: Ich habe das Gefühl, er hat einen Fehler gemacht.“

Als Leni nicht antwortete und ihn nur ansah, fügte er hinzu: „Ich kann Ihren Kollegen nicht verstehen. Einer, der die Praxis so liebte wie er, macht sich zum Theoretiker auf einer Polizeischule.“

„Heiner ist kein Theoretiker“, nahm Leni ihren Ex-Kollegen in Schutz. „Aber vielleicht ist es ja von Vorteil, wenn auf einer Polizeischule auch einmal praxisorientiert geschult wird. Es müssen ja nicht immer Dozenten unterrichten, die gleich nach ihrem Examen, ohne jegliche Praxis, vor eine Klasse mit Polizeischülern gestellt werden.“

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