Hannes Wildecker - Der Weg des Bösen

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Seine panische Angst steigert sich ins Unermessliche. Nun weiß er auf einmal, wo er sich befindet. Sein Blick fällt auf den Baseballschläger, und es ist, als sauge er sich daran fest. Schlagartig wird ihm bewusst, was ihn erwartet …
An einem abgelegenen Haus am Ortsrand von Hermeskeil geschehen grausame Morde. Sie weisen das gleiche Muster einer Tat auf, die vor 18 Jahren in diesem Haus geschah. Mit einem Baseballschläger werden den Opfern die Gesichter bis zur Unkenntlichkeit zerschlagen.
Heiner Spürmanns Nachfolger, Kriminalhauptkommissar Overbeck, jagt gemeinsam mit Leni einem Phantom hinterher, und schließlich kommen sie einer Wahrheit auf die Spur, die selbst ihnen als erfahrene Ermittler ein Wechselbad der Gefühle bereitet.

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„Sieht nicht nach einem Überfall aus. Was meinst du?“ Peters sah Leni fragend an. „Bei einem Überfall reicht ein Schlag. Dann hat der Täter sein Ziel erreicht. Das hier ist etwas Anderes.“

„Du meinst, es hat einen Streit gegeben?“

Leni versuchte, den Blick von dem Toten abzuwenden, doch irgendwie zog der Anblick ihre Augen magisch an.

„Ja, einen Streit, vielleicht. Oder wir haben es mit einem vorsätzlichen Mord zu tun. Kümmerst du dich um das Beerdigungsinstitut?

„Wer redet denn da von Überfall?“

Overbeck drehte sich zu Leni und Peters um. In seiner Hand hielt er eine Zeichnung auf einem DIN A 5 Blatt Papier.

„Kannst du mir sagen, was das ist?“

Leni beugte sich nach vorne und sah auf den Zettel. Es war eine Zeichnung, schnell dahingekritzelt und dennoch konnte man das Motiv erkennen. Overbeck hielt sie mit den Fingerspitzen nach oben.

„Ein Adler im Flug.“

„Woher …?“

Overbeck unterbrach Lenis erstaunte Frage.

„Man hat sie ihm unter den Pulli geschoben. Hab’s zuerst nicht gesehen. Als ich dem Toten den Pullover wieder nach unten zog, hatte ich plötzlich das Papier in der Hand. Die Zeichnung ist offensichtlich für uns bestimmt. Ein Adler. Es soll doch einen Adler darstellen, oder?“

„Da will uns jemand ein Rätsel aufgeben.“

„Oder uns einen Hinweis geben.“

„Der Mörder wird uns kaum einen Hinweis auf sich selbst geben. Nein, da muss etwas Anderes dahinterstecken. Warum gerade ein Adler?“

Hinter Leni erklang eine sonore Männerstimme und als sie sich umdrehte, erkannte sie den herannahenden Arzt. Es war ein alter Bekannter: Dr. Julius Kämmerlein. Er war hager wie eh und je. Die Haare an seinem kurzgeschorenen Haarkranz waren weniger geworden, seit sie ihn das letzte Mal gesehen hatte. Die Hose schlackerte immer noch um seine dünnen Beine und sein Oberhemd schien drei Nummern zu groß.

„Tag, Frau Schiffmann, lange nicht gesehen. Wo Sie sind, ist auch Ihr Kollege Spürmann nicht weit.“ Kämmerlein sah sich um und Leni kam seiner Frage zuvor.

„Heiner Spürmann hat es vorgezogen, uns zu verlassen und in Zukunft an der Polizeischule zu lehren“, sagte sie kurz.

„Aha. Was Ihnen offensichtlich nicht so recht gefällt?“

„Dort ist sein Nachfolger.“

Leni deutete mit dem Kopf in die Richtung des an der Leiche knienden Kollegen. „Overbeck. Fragen Sie ihn nicht nach seinem Vornamen. Sagen Sie einfach Overbeck.“

„Overbeck? Nur Overbeck? Das gibt es nicht. Jeder Mensch hat einen Vornamen.“

Dann sah er in Richtung des Toten. „Was liegt denn nun genau an?“

„Eine männliche Leiche, wir schätzen sie auf 40 bis 50 Jahre. Kann aber auch 10 Jahre nach vorn oder hinten variieren. Ist schwer festzustellen.“

„So schlimm?“

Leni nickte und ging voran. Kämmerlein folgte ihr.

„Overbeck, das ist Dr. Kämmerlein. Du wirst des Öfteren mit ihm zu tun haben, wenn du einen Fall im Bereich von Hermeskeil bearbeitest.“

Overbeck stand auf. „Dann überlasse ich Ihnen den Toten vorübergehend. Ihr Patient, Doktor.“

Kämmerlein sah Leni an und zuckte mit den Schultern. Er beugte sich zu dem Toten hinunter und begann mit seiner Arbeit.

„Haben Sie die Personalien des Toten? Hatte er Papiere bei sich?“, fragte er, während er seine Arzttasche öffnete.

„Ja.“ Overbeck zog eine kleine Plastiktüte hervor, in dem sich die Konturen eines Personalausweises hervorhoben. „Jörg Dellmann ist sein Name. Geboren am 10.7.1967. Also 44 Jahre alt. Wohnt hier in Hermeskeil. Feldbachstraße 154a.“

Sind die Angehörigen verständigt?“, fragte Kämmerlein und erhielt eine kurze und knappe Antwort.

„Sie machen Ihr Ding, wir das unsere.“

Kämmerlein zuckte zusammen.

„Todeszeit?“, fragte Overbeck, als sich Kämmerlein an dem Toten zu schaffen machte.

„Schwer zu sagen. Vor acht bis zehn Stunden. Vielleicht ein bis zwei Stunden länger. Warten wir die Obduktion ab.“

Dann sagte er etwas, das die anderen in Erstaunen versetzte. „Haben Sie sich die Leiche schon näher angesehen? Sein rechter Unterschenkel ist zertrümmert.“

Overbeck und Leni sahen sich an.

„Wie … zertrümmert?“, fragte Leni irritiert.

„Man hat ihm den Unterschenkel zerschlagen und das Gesicht zertrümmert.“

„Das wirft meine Theorie vollends durcheinander.“ Overbeck trat einen Schritt näher an den Toten. „Das bedeutet: Der Täter hat sich sein Opfer mit diesem Schlag zurechtgelegt, ehe er es final erschlug. Von wo aus wurde der Schlag ausgeführt? Können Sie das feststellen?“

Kämmerlein nickte. „Das sieht nicht nach einem Problem aus. Der Schlag wurde von oben nach unten geführt. Aber Sie sind der Kriminalist. Sehen Sie, wäre der Schlag ausgeführt worden, während der Mann gestanden hätte, gäbe es zumindest eine kleine Schleifspur des Fußes nach hinten. Entweder durch die Kraft des Schlages oder aber durch eine Reflexbewegung kurz vor dem Schlag. Nichts in dieser Richtung. Außer den Spuren vor seinen Füßen. Aber die hat das Opfer offensichtlich verursacht, als er vor seinem Mörder rückwärts kroch.“

„Das bedeutet, dass der Mann auf der Erde gelegen hat. Warum hat er auf der Erde gelegen? Hätte der Täter ihn auf den Boden gezwungen, wären Spuren von Gewalt zu erkennen“, sinniere Overbeck, worauf Leni meinte, dass er sich unter Druck vielleicht freiwillig auf die Erde gelegt habe.

„Wie dem auch sei.“ Overbeck schritt um den Toten und Kämmerlein, wobei er laut zu denken schien.

„Der Tote hat keine Abwehrspuren an den Händen. Wenn dir jemand ins Gesicht schlägt, ob mit der Hand oder mit einem Gegenstand, Leni, was tust du dann?“

„Ich hebe reflexartig die Hände zum Schutz vors Gesicht.“

„Genau. Aber das ist hier nicht geschehen. Lass uns später darüber nachdenken.“

„Wer hat die Leiche gefunden?“, fragte Leni in Richtung Peters, der dabei war, seine Spurensicherungs-Utensilien zusammenzupacken.“

„Der hiesige Jagdpächter. Name und Anschrift haben die Kollegen der Schutzpolizei. Sie stehen genau hinter dir.“

„Du kennst deine Kollegen wohl nicht mehr“, hörte Leni eine Stimme hinter sich. Heribert Gehweiler und Eddy Müller von der Polizeiinspektion Hermeskeil kamen grinsend näher.

„Ich könnte mir schönere gemeinsame Treffen mit dir vorstellen“, feixte Gehweiler, wobei er seine Polizeimütze anhob und die angegrauten Haare mit der rechten Hand durchpflügte. „Aber man muss ja schon froh sein über solche Gelegenheiten, so traurig sie auch immer sein mögen. Hier sind die Personalien des Jagdpächters. Ein gewisser Dominik van Heelen. Ein Holländer. Ist noch bis übermorgen in seinem Jagdhaus anzutreffen. Hier hast du seine Adresse und die Telefonnummer.“

Leni steckte den Zettel in ihr Notizbuch. „Wo ist eigentlich Franz Petzky von der Hermeskeiler Kriminalpolizeiinspektion?“, wollte Leni wissen. Die örtliche Polizei war hier zwar nicht zuständig, sondern die Mordkommission übernahm alle Fälle, die nach Kapitalverbrechen aussahen. Aber in die Ermittlungen wurde sie dennoch einbezogen.

„Franz Petzky und Michael Wallen sind zu einer Tagung in Mainz“, antwortete Gehweiler und lächelte. „Ich weiß auch nicht, warum der Chef und sein Stellvertreter gleichzeitig der Dienststelle fernbleiben dürfen. Soll mich auch nicht weiter interessieren.“

„Der Inspektionsleiter auch? Na so was. Dann vertrittst du gewissermaßen deine Dienststelle“, wunderte sich Leni und sah zu dem hochgewachsenen Kollegen hoch.

„Gewissermaßen, ja“, lachte Gehweiler und kratzte sich am Hinterkopf. Trotzdem bin ich froh, dass die Verantwortung bei euch liegt.“

Helmut Franzen, der jüngere Spurensicherungs-Kollege von Peters, bog um die Ecke des Schuppens. In der Hand hielt er ein kräftiges Stück Holz, das sich bei näherem Hinsehen als ein Baseballschläger entpuppte.

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