Hannes Wildecker - Nicht mit mir!

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Eine Gebietsreform, die alle bisherige Selbstständigkeit ad absurdum führt? Nicht mit mir! Ich werde es verhindern! Mit allen Mitteln! Vor dem Hintergrund der Gebietsreform des Landes Rheinland-Pfalz entstand der Kriminalroman «Mords-Reform»angesiedelt insbesondere im vorderen Hunsrück, gelegen an der Grenze des hochwäldischen Saarlandes zum einen und der Mosel zum anderen als untere Grenze zur Eifel hin. Zentrum der mit einem zwinkernden Auge betrachteten verbrecherischen Geschehnisse ist dabei die fiktive Verbandsgemeinde Forstenau.

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„Und wenn doch?“, fragte Czypansicz mit schräg angewinkeltem Kopf und lauerndem Gesichtsausdruck. „Warum nehmen Sie die Sache nicht ernst? Eine Reform wird der Schreiber nicht verhindern können, aber wenn es sich tatsächlich um einen Psychopathen handelt, werden weitere Reaktionen kommen, da bin ich mir sicher.“

Anders winkte ab. „Der Schreiber ergeht sich nicht einmal in Einzelheiten. Er will einfach, dass eine Reform nicht umgesetzt wird. Noch gibt es keine Reform. Sie wird es frühestens in zwei Jahren geben, nach der Kommunalwahl, keinen Tag vorher, das wissen Sie genau so gut wie ich. Also warten wir doch erst einmal ab.“

„Das sieht der Absender aber anders. Er hat eine Frist von 13 Tagen gesetzt. Was meint er damit? Er hat nicht einmal mit begreifbaren Konsequenzen gedroht.“ Czypansicz nahm einen Schluck aus seiner Kaffeetasse und verzog das Gesicht. Während der Diskussion hatten sie den Kaffee total vergessen und nun war er lauwarm und schmeckte fade.

„Aber er droht. Kein Spaß schreibt er, mit zwei s . Das entspricht wahrlich nicht der aktuellen Rechtschreibung“, stellte er kopfschüttelnd fest. „Wenn das keine Drohung ist. Da kommt noch was nach. Also, ich würde auf jeden Fall die Polizei verständigen. Schon alleine deswegen, dass wir uns nichts vorzuwerfen haben.“

Sie betrifft das Ganze doch nicht. Wenn jemand hier in der Sch … in die Bredouille kommt, dann bin ich das doch“, schnaubte Anders und hätte fast seinen Kaffee in die Tasse zurückgespuckt. Vorwurfsvoll sah er zu seiner Sekretärin auf, die immer noch regungslos im Raum stand. „Na? Was ist?“, fragte er und zeigte vielsagend auf seine Kaffeetasse. Verena, deren Gesichtsfarbe sich im Verlauf der noch nicht einschätzbaren Situation erheblich gerötet hatte, stammelte irgendetwas Unverständliches und eilte in den Nebenraum, wo sie sich an der Kaffeemaschine zu schaffen machte.

„Es ist nicht alleine Ihre Angelegenheit“, hörte Anders den Beamten des Ministeriums sagen. „Die Verwaltungsreform betrifft auch uns, das Ministerium. Wenn also eine Drohung gegen Sie oder Ihre Behörde mit dem Thema der Verwaltungsreform im Raum steht, dann richtet sie sich auch gegen uns. Ich fordere Sie deshalb auf: Verständigen Sie die Polizei … sofort!“

Das Schrillen des Telefons im Nebenzimmer beendete die Diskussion und nach wenigen Sekunden stand die Sekretärin in der Tür, mit aufgerissenem Mund, gestikulierend.

„Was ist denn jetzt schon wieder los?“, fragte Anders sichtlich genervt. „Wenn es nicht wichtig ist, wimmeln Sie den Anrufer ab. Er soll später anrufen, am Nachmittag.“

Verena Becker schüttelte den Kopf und stotternd brachte sie hervor: „Es … es ist wichtig!“ Dabei zeigte sie mit fahrigen Bewegungen auf den Tisch, auf dem der Umschlag mit dem ominösen Schreiben lag.

„Was ist denn los, Frau Becker?“ Es klang ärgerlich und fordernd zugleich. „Können Sie nicht sprechen? Also?“

„Der Anrufer ist der … Schreiber“, stotterte Verena und zeigte weiterhin auf die Tischplatte.

„Was denn jetzt? Anrufer oder Schreiber?“ Als Verena nicht antwortete, schien endlich er Groschen zu fallen. „ Der Schreiber?“, fragte er leise, wobei er zu den beiden Ministeriums-Beamten sah und erhob sich. „Stellen Sie durch.“

„Der Erpresser?“, fragte Czypansicz so leise, als könne man seine Worte bis ins Nebenzimmer hören und verstummte sofort, als keine Antwort kam.

Anders wartete einen Moment, dann läutete sein Telefon. Er erhielt keine Gelegenheit, sich zu melden, denn sein Gesprächspartner kam mit seinem Anliegen sofort auf den Punkt. Die krächzende Stimme, die auf Anders einsprach, war kaum als die eines Mannes oder einer Frau einzuordnen. Irgendwie hatte der Anrufer sie verfälscht.

Vielleicht hat er ein Tuch über die Muschel gelegt, dachte Anders, In Kriminalfilmen hatte er solche Vorgehensweisen schon mal gesehen. Oder er so ein elektronisches Ding, das die Sprache verzerrt . Auch davon hatte er schon gehört, irgendwo, wahrscheinlich auch im Fernsehen.

„Hören Sie, ich sage alles nur einmal! Meinen Brief haben Sie wohl erhalten, davon gehe ich aus?“

Anders nickte, obwohl ihn der Anrufer nicht sehen konnte. Aber er schwieg, um ihn nicht zu verärgern, ihm keine Gelegenheit zu geben, wieder aufzulegen. Er musste erfahren, was genau der Erpresser von ihm wollte.

„Sie haben meinen Brief erhalten? Ja, Sie haben ihn erhalten, ich spüre es. Also: Das Schreiben soll Sie immer daran erinnern, dass ich es ernst meine“, kam die nahezu unkenntliche Stimme, für Anders wie aus weiter Ferne. „Morgen beginnt die Frist. Ich weiß, Sie haben heute hohen Besuch aus Mainz. Nutzen Sie die Gelegenheit, denn nur der heutige Tag ist ein Tag ohne Konsequenzen. Die folgen dann morgen. Es sei denn, Sie können mir positive Nachrichten zukommen lassen.“

„Wer sind Sie … nein“, Anders sah seinen Fehler, den Mann nach seiner Identität zu fragen, sofort ein, „ich wollte sagen, man kann nicht so einfach eine geplante Reform …“

„Ich gebe Ihnen Zeit bis morgen, 14 Uhr. Dann möchte ich Ergebnisse haben.“

„Aber wie …?“

„Wie? Ach, Sie meinen, wie Sie mich erreichen können? Da gibt es heutzutage Möglichkeiten. Auf der Website der Verbandsgemeinde werden Sie mir Ihre Antwort geben. Gleich auf der ersten Seite, auf der Sie ihr stolzes Lächeln präsentieren. Morgen, 14 Uhr. Kennwort: Reform . Sagen Sie das auch den Menschen vom Ministerium. Ich warte auf Ihre Antwort, sonst …“

„Aber ich kann doch nicht …“ Der verzweifelte Versuch, den Anrufer davon zu überzeugen, dass dessen Forderungen in keinem Fall erfüllt werden könnten, wurde von dem Geräusch des aufgelegten Hörers und anschließendem Besetztzeichen beantwortet. Wie in Zeitlupe legte Anders den Hörer seines Telefons auf und sah zu den beiden Männern hinüber, gerade in ihre höchst erwartungsvollen Gesichter.

Wie Schakale hocken sie da, kam ihm der Vergleich. Sie lauern darauf, dass ich das Falsche tue, um dann zuzubeißen. Diesen Gefallen werde ich ihnen nicht tun .

„Der Erpresser gibt uns Zeit bis morgen, 14 Uhr.“ Er sagte bewusst uns , um den beiden zu verstehen zu geben, dass sie mit im Boot saßen, so wie es Czypansicz selbst eingefordert hatte. „Aber … aber er muss doch wissen, dass wir nichts tun können“, fügte er hinzu.

„Psychopathen denken anders“, antwortete Czypansicz und erhob sich. „Können Sie uns eine Lokalität für die nächsten Tage empfehlen? Ich habe das Gefühl, wir werden hier noch gebraucht.“

„Sehen Sie aus dem Fenster“, brummte Anders, in Gedanken immer noch bei dem Anrufer, „Zwei Hotels in unmittelbarer Nähe. Sie werden um diese Zeit nicht ausgebucht sein.“

Verena Becker erschien erneut in der Tür und gab Anders ein entschuldigendes Zeichen, indem sie die Schultern hochzog und die Handflächen dabei nach oben drehte.

„Was ist denn schon wieder? Gibt es denn heute überhaupt keine Ruhe mehr?“

„Draußen ist wieder der Ortsbürgermeister aus ...“

Sie kam nicht weiter. „Nicht schon wieder!“ Anders‘ Gesicht schien aufzuschwellen. „Vergeht denn kein Tag, an dem ich keine Ruhe vor ihm habe? Schicken Sie ihn weg. Sagen Sie ihm, er soll ein anderes Mal wiederkommen. Nein, sagen Sie ihm, ich rufe ihn an.“

Verena zog die Tür hinter sich zu und Anders schloss die Augen. Er atmete ein paar Mal durch und fuhr sich durch seine Haare, die sich feucht anfühlten.

„Ortsbürgermeister können manchmal lästig sein“, sagte Czypansicz süffisant. „Viele von ihnen sind ihrer Sache einfach nicht gewachsen.“

„Wem sagen Sie das?“, hauchte Anders. „Aber der ist besonders lästig und von seiner Position offenbar überfordert. Wenn das so weitergeht, übersteigen seine Fahrtkosten zum Amt im Monat irgendwann seinen Ehrensold als Ortsbürgermeister.“

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