Anna-Lina Köhler - Todes Tochter
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„Diese Zeichen sind die der Todesritter. Sie sollen sie daran erinnern, dass sie eine Aufgabe haben. Und diese Aufgabe bist du. Auch wenn wir dabei unser Leben verlieren. Das ist der Preis, den wir zahlen müssen, damit du leben darfst. Ich werde ihn zahlen und auch Lucio hat ihn gerne für dich gezahlt.“
„Wer ist Lucio?“ fragte Lia, noch immer misstrauisch.
Ragon sah sie traurig an. Er öffnete seinen Mund, doch schien er nicht die passenden Worte zu finden. Sein Blick wanderte leicht hilflos umher.
„Lucio? Lucio war der erste Todesritter, der zu deinem Schutz geschickt wurde. Ich habe ihn heute Morgen gefunden. Tot.“
Ragon blickte betrübt zu Boden und Lia konnte echte Trauer in seinen Augen erkennen.
„Schattendiener haben ihn getötet. Deswegen bin ich dich suchen gegangen. Ich wusste, dass es an der Zeit war, dir die Wahrheit zu sagen. Denn Schattendiener dürfte es eigentlich noch gar nicht geben. Die Zeit ist reifer als ich bisher dachte.“
Lia biss sich auf die Unterlippe, bis sie zu bluten begann.
„Sie haben ihn erstochen?“, fragte sie leise.
„Nein!“
Lia sah verwirrt auf.
„Schattendiener erstechen Menschen nicht. Sie saugen sie aus, bis nichts mehr in ihnen vorhanden ist und lassen dann ihre leblosen Hüllen liegen“, erklärte Ragon.
Sie sah angewidert auf. „Und du lügst mich auch ganz sicher nicht an?“
Ein erleichtertes Lächeln erschien auf seinem Gesicht.
„Nein. Es ist dein Schicksal, deine Aufgabe.“
Lia lächelte zurück. Sie vertraute ihm immer noch nicht vollständig, aber, dass er log, glaubte sie auch nicht mehr. Plötzlich spürte sie einen stechenden Schmerz in ihrer Schulter. Es war, als ob ihr jemand eine brennende Fackel ins Fleisch gedrückt hätte. Entsetzt stöhnte sie auf.
„Lia?“ Ragon setzte ein besorgtes Gesicht auf.
Das junge Mädchen spürte den Schmerz plötzlich überall. Er begann sich auszubreiten, sich in jeder Pore ihres Körpers festzusetzen. Stöhnend presste Lia ihre Hände auf die Schläfen. Ihre Beine zuckten gefährlich. Dann brach sie zusammen. Das Letzte, das sie hörte, bevor sie in Ohnmacht fiel, war das entsetzte Schreien, das aus Ragons Kehle drang.
„Lia!“
Langsam schlug sie die Augen auf. Stöhnend rieb sich das junge Mädchen den Kopf und richtete sich vorsichtig auf. Ihre Schulter kribbelte leicht, doch die starken Schmerzen, die sie vorhin empfunden hatte, waren verschwunden. Verwundert sah sie sich um. Sie lag in einem mit weißem Lack verzierten Bett aus Holz. An der Decke hingen kleine Fläschchen mit farbigen Inhalten, manche leuchteten in allen Farben, andere jedoch schienen trüb und dunkel wie die Nacht. Ihr Inhalt bestand aus einer schwarzen oder braunen Masse und Lia bedankte sich im Stillen dafür, dass sie nicht wusste, was es war. Die Wände waren mit verschiedenen Kräutern geschmückt. Sie waren getrocknet worden und ein paar von ihnen erkannte sie wieder. Sonst war der Raum eher schlicht ausgestattet. In der Mitte befand sich ein kleiner, runder Tisch mit vier Stühlen. Rechts neben Lias Bett stand ein kleiner Nachttisch, ebenfalls mit weißem Lack gestrichen und gegenüber von ihr ein großer Schrank, dessen Inhalt ihr nicht bekannt war.
Erneut fuhr ihr ein stechender Schmerz durch die Schulter und sie griff sich an den Rücken. Ihre Finger trafen jedoch nicht auf verletztes Fleisch, sondern fuhren über weiche Binden. Verwundert musste Lia feststellen, dass ihre Schulter verbunden worden war.
„Lia?“
Erschrocken drehte sie sich um. Es war Flynn, der Heiler des Dorfes. Sie musste sich in seinem Haus befinden. Neben dem Heiler stand Ragon, der sie mit einer Mischung aus Besorgnis und Wut ansah.
„Warum hast du mir nicht gesagt, dass ein Schattendiener dich verwundet hat?“, fragte er.
„Ich, ...“ Lia war noch immer etwas schummrig und sie hatte Mühe zu sprechen.
„Ich habe gerade erfahren, dass ich eine Figur in einer Geschichte sein soll. Du hast mir erzählt, ich sei die Todes Tochter. In diesem Moment habe ich mir eher Sorgen um dich gemacht! Außerdem dachte ich, es wäre nicht weiter schlimm. Es war nur eine kleine Klinge.“ Lia sah, wie sich Ragons Gesicht rötlich färbte.
„Diese kleine Klinge“, erklärte er, „ist das Todeswerkzeug der Schattendiener. Nachdem es in deine Haut gedrungen ist, setzt es ein Gift frei, das dich nach wenigen Sekunden bewusstlos werden lässt. Dann haben sie genug Zeit, um dich aufzuschlitzen und auszusaugen.“
Ein kalter Schauer jagte Lia über den Rücken. Die Vorstellung, ausgesaugt zu werden, ließ sie in dem doch warmen Raum frösteln.
„Aber warum bin ich erst so spät in Ohnmacht gefallen?“, fragte sie leicht verwundert.
„Du bist die Todes Tochter. Eine deiner zahlreichen Fähigkeiten ist das Verwerten von Gift. Du nimmst es ins Blut auf und wandelst es in Wasser um. Dieses Gift jedoch ist eines der stärksten, das ich jemals gesehen habe und da du noch nicht vollständig ausgebildet bist, konntest du das Gift nicht gänzlich umwandeln.“
Lia entzog sich seinem Blick. Zu viele Gedanken schwirrten ihr im Kopf herum. Sie fühlte sich nicht gut. Ihr Atem ging stockend. Plötzlich wirbelte sie herum und sah Flynn erstaunt an. Der lächelte sie an.
„Keine Angst, ich bin ein Freund. Schon als Ragon und du in unser Dorf gekommen seid, habe ich aufgepasst, dass du dich nicht verletzt. Ragon hat mich außerdem dazu gezwungen, niemandem zu verraten, wo ihr wohnt, noch dass ich euch überhaupt kenne.“
Lia lächelte zurück und doch breitete sich Sorge in ihr aus. Wenn es wahr war, wenn Ragons irrsinnige Geschichte wirklich stimmte, schenkten sie Flynn gerade blind ihr Vertrauen. Sie kannte ihn kaum. Ab und zu war er ihr über den Weg gelaufen und hatte zum Gruß die Hand gehoben. Er besaß ein freundliches Gesicht. Lustige grüne Augen, die im Licht immer wieder aufblitzten und mehr an einen kleinen Jungen als an einen erwachsenen Mann erinnerten. Lia hatte sich noch nie ernsthaft verletzt, sodass sie die Dienste des Heilers bisher auch nicht benötigt hatte.
Das junge Mädchen seufzte, griff sich mit der Hand an den schmerzenden Kopf. Sie war erschöpft, die Welt drehte sich, alles schien mit einem Mal unglaublich kompliziert. Müdigkeit breitete sich in ihr aus, sodass sie ihre Augen kaum noch offenhalten konnte. Langsam ließ sie sich zurück ins Bett gleiten.
Todes Tochter?
Sie ließ sich den Namen auf der Zunge zergehen, wiederholte ihn in Gedanken. Es hörte sich seltsam an. War sie wirklich die Todes Tochter? Das Mädchen aus den Geschichten, die ihr immer und immer wieder erzählt worden waren?
Eine helfende Hand
Enago stürzte sich ins Wasser und begann sich das Blut von den Handflächen zu waschen. Den stechenden Schmerz, der ihm dabei die Tränen in die Augen trieb, versuchte er zu ignorieren. Den ganzen Weg von dieser verfluchten Höhle bis zu diesem Fluss war er gerannt, in der ständigen Angst, zurückgeholt zu werden. Der faulige Atem seines Meisters hatte ihn fast ohnmächtig werden lassen. Er war gerannt, soweit ihn seine Füße noch getragen hatten. Denn er wusste nicht, wie lange er seine Kraftreserven noch weiter erschöpfen konnte. Seine einzige Chance auf Gnade bestand darin, die Todes Tochter zu finden und sie seinem Meister zu bringen. Sollte ihm das nicht gelingen, würde er seine Füße, seinen ganzen Körper nicht mehr brauchen. Er würde seine einzelnen Gliedmaßen auf der ganzen Welt suchen und wieder zusammennähen können, sollte er erneut versagen. Die Geduld seines Herrn war schon zu oft auf die Probe gestellt worden und bei seinem nächsten Fehler würde der dünn gespannte Faden endgültig reißen.
Doch wie um alles in der Welt konnte er die Todes Tochter zu seinem Meister schaffen?
Sie besaß magische Kräfte und war ebenfalls eine Meisterin im Schwertkampf. Das hatte man ihm zumindest erzählt. Natürlich war es als Schattendiener keine Besonderheit, die Kunst des Schwertkampfes zu beherrschen, dennoch war sich Enago sicher, dass er einer der Besten war, wenn es darum ging, Körper aufzuschlitzen und Feinden den Kopf abzuschlagen. Jahrelang war er vom Schatten persönlich ausgebildet worden. Er vermochte nun perfekt mit jeglicher Waffe umzugehen und seinen Gegner in Sekundenschnelle zu töten. Jedoch war er sich der Tatsache bewusst, dass er seine Feindin dieses Mal nicht umbringen, sondern lediglich gefangen nehmen sollte. Der Schatten höchstpersönlich würde ihm sein Schwert in den Leib rammen oder ihn enthaupten lassen, wenn er der Todes Tochter die Kehle durchschneiden würde.
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