Anna-Lina Köhler - Todes Tochter

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Ihr ganzes Leben lang glaubte Lia, sie sei ein ganz normales Mädchen – bis sie beinahe ermordert wird. Von diesem Tag an verändert sich ihr ganzes Leben. Denn sie erfährt, dass sie dazu auserwählt worden ist eine grausame Bestie aufzuhalten, die aus der Hölle entkommen ist, um die Welt in einen Krieg zu stürzen.

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„Hab ich dich endlich“, zischte er ihm ins Ohr. Dann wandte er sich Lia zu. „Deine Augen sind etwas ganz Besonderes. Sie sind der Spiegel zur Seele. Es gibt nicht viele wie dich mit einer solchen Gabe.“

Der Hase unternahm einen erneuten Fluchtversuch, den Ragon nur mit Mühe verhindern konnte.

„In dir befindet sich nicht nur gute Magie, sondern auch dunkle. Das ist nicht weiter schlimm, solange keine der beiden Seiten die Überhand gewinnt. Der Vorteil, dunkle Magie zu besitzen, ist, dass du alle Lebewesen lesen kannst. Deine Augen sind dunkel, fast schon schwarz. In ihnen befindet sich der größte Teil der dunklen Magie. Ich möchte jetzt, dass du dem Hasen in die Augen blickst und diese Magie dann in dir selbst findest und freilässt. Wehr dich nicht dagegen, dann wird es dir auch leichtfallen. Hast du alles verstanden?“

Lia zögerte kurz, dann nickte sie. „Ich denke schon.“

Langsam ging sie zu dem Tier in Ragons Armen und beugte sich zu ihm hinunter. Ihr Herz raste und für einen kurzen Moment vergaß sie sogar zu atmen. Die Todes Tochter blickte in die braunen Augen des Hasen, die völlig verstört in ihren Höhlen saßen. Das Näschen des Tieres zuckte immer wieder nervös und für einen kurzen Augenblick tat er ihr leid. „Konzentrier dich“, mahnte Ragon. „Lass dich von nichts ablenken, konzentrier dich einfach auf deine Magie.“

Lia holte tief Luft und sah in die kleinen Augen vor ihr. Sie versuchte alles um sich herum zu vergessen, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Doch nichts geschah. Sie versuchte es von Neuem. Schließlich ließ sie den Augenkontakt seufzend verloren gehen.

„Es passiert nichts.“ In ihrer Stimme schwang die Enttäuschung mit.

Ragon runzelte die Stirn.

„Du musst deine Magie fühlen und sie durch dich hindurchgleiten lassen, bevor du sie freilässt. Versuch etwas in dir zu finden, dass sich nicht normal anfühlt. Etwas Besonderes, das du noch nie zuvor gespürt hast.“

„Und wenn ich dieses Gefühl nicht finden kann? Was ist, wenn ich gar keine Magie in mir habe?“

Der Hase hatte seine Löffel gespitzt und lauschte neugierig dem Gespräch über ihm.

„Es wird funktionieren“, versicherte Ragon. „Du wirst sehen, dass es viel leichter wird, wenn du deine Magie erst einmal gefunden hast. Dieses Gefühl ist nicht zu übersehen, du wirst es schon finden, keine Sorge.“

Lia biss sich zweifelnd auf die Unterlippe, beugte sich dann jedoch von Neuem zu dem Tier hinunter. Sie sah zurück in die kleinen Augen und versuchte ein fremdes Gefühl in ihrem Inneren ausfindig zu machen. Langsam atmete sie ein und wieder aus. Sie spürte, wie die Luft in ihre Lungen gesogen und dann wieder hinausgedrückt wurde. Es war wie ein Kreislauf – ein nie endender Kreislauf. Ein- und wieder ausatmen. Plötzlich spürte sie eine beruhigende Wärme, die sich von ihrem Inneren heraus auszubreiten schien. Gleichzeitig bemerkte sie eine eisige Kälte, die ebenfalls aus ihrem Inneren zu kommen schien und sich mit der Wärme vermischte. Das Zusammenspiel von Heiß und Kalt löste ein merkwürdiges Gefühl in ihr aus. Sie fühlte sich mächtig.

In den Augen ihres Gegenübers konnte sie das Spiegelbild ihrer eigenen Augen erkennen. Ragon hatte recht. Man konnte fast annehmen, dass sie schwarz wären. Plötzlich begann alles um sie herum zu verschwimmen. Ihre Umgebung verzerrte sich, die Umrisse des Hasen lösten sich auf und wurden immer dunkler. Eine hereinbrechende Finsternis umgab Lia und schien sie anzuziehen. Zuerst wollte sie sich dagegen wehren, doch dann ließ sie es zu, dass der schwarze Abgrund sie verschluckte. Sie fiel, fiel in unbändige Finsternis.

Lia begann zu schreien, schrie Ragons Namen, doch er antwortete nicht. Konnte er sie überhaupt hören? Sie stürzte immer schneller den dunklen Abgrund hinunter, machte sich bereit aufzuschlagen. Ihr Kopf würde zerplatzen wie ein rohes Ei. Wo war Ragon bloß?

Die Dunkelheit umgab sie wie ein Schleier, nahm ihr jegliche Sicht. Plötzlich sah sie einen grellen Lichtblitz, der vor ihr aufgetaucht war und spürte festen Boden unter den Füßen. Das junge Mädchen zitterte, ihre Beine drohten unter ihr wegzusacken, doch auch wenn sie es gewollt hätten, sie konnten es nicht. Irgendetwas, eine fremde Macht, schien sie zu unterstützen, sie auf den Beinen zu halten. Der grelle Lichtschein hatte sich inzwischen wieder gelichtet, dafür begannen sich nun Tausende von kleinen Bildern vor Lia abzuspielen. Sie sah einen Hasen, wie er geboren wurde, heranwuchs, wie er vom Todesritter gefangen wurde und letztlich einem Fuchs zum Opfer fiel. Lia schnappte nach Luft. Sie hatte das Gefühl, nicht richtig atmen zu können. Alle Luft war ihr bei ihrem Sturz aus den Lungen gepresst worden. Die hellen Bilder waren versiegt und die Finsternis hatte ihren Platz wieder eingenommen. Dann ging alles ganz schnell.

Ein Sog erfasste das junge Mädchen, schien es aus dem Abgrund wieder herauszudrücken. Sie keuchte entsetzt auf, ruderte wie wild mit den Armen und versuchte vergeblich wenigstens etwas ihres Gleichgewichtes wiederzuerlangen. Die Dunkelheit begann sich zu lichten. Farben und Umrisse wurden für sie wieder erkennbar und schließlich fand sie sich schwer atmend auf dem Gipfel des Lunus Berges wieder. Ihr Körper zitterte. Die fremde Macht war verschwunden und Lia vermochte es nicht, sich noch länger auf den Beinen zu halten. Erschöpft ließ sie sich ins Gras fallen und stützte ihren Kopf auf die Hände. Neben ihr setzte Ragon den Hasen zurück ins Gras. Das Tier schien seine neu gewonnene Freiheit zuerst gar nicht zu bemerken. Ähnlich wie Lia bebte sein ganzer kleiner Körper. Einen kurzen Moment saß er noch im Gras und wartete gespannt ab, dann sprang er mit großen Sätzen zurück in den Wald.

„Du hast es geschafft. Gut gemacht“, lobte sie Ragon.

Doch Lia brachte nicht mehr als ein kurzes Lächeln zustande.

„Ich sehe, dass du erschöpft bist, jedoch muss ich wissen, wie der Hase geboren wurde und wie er verenden wird.“

Lia ließ sich noch etwas Zeit, bevor sie seine Fragen beantwortete.

„Er wurde auf einer Lichtung geboren, nicht weit von hier. Bald jedoch wird sein Leben enden, er wird von einem Fuchs gerissen werden.“ Lia erschrak vor ihrer eigenen Stimme. Sie klang heiser und matt.

„Gut gemacht, Todes Tochter.“ Ragon schenkte ihr ein anerkennendes Lächeln.

„Ich sagte doch, dass du deine Magie finden wirst. Durch die Kraft bist du in der Lage, die nächsten Schritte deiner Feinde zu erkennen. Du wirst wissen, was sie geplant haben, planen und wie du sie daran hindern kannst. Jedoch musst du erst lernen, wie du deine Kräfte besser in den Griff bekommst, sonst könnten sie dich töten!“

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