Anna-Lina Köhler - Todes Tochter
Здесь есть возможность читать онлайн «Anna-Lina Köhler - Todes Tochter» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Todes Tochter
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:5 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 100
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Todes Tochter: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Todes Tochter»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Todes Tochter — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Todes Tochter», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Er wartete noch einen kurzen Augenblick, bis das blaue Licht in den Augen seines Gegenübers erloschen war, dann wandte er sich dem anderen Mann zu.
„Zweiter Todesritter. Ich gebe dir hiermit mein Wissen und meine Kraft. Mögest du die Todes Tochter beschützen und ihr bei ihrer Aufgabe helfen, das Böse auf dieser Welt zu verhindern!“
Schließlich ging er noch einmal zu dem Apfelbaum hinüber und griff nach ein paar Waffen, die dort unter etwas Laub versteckt lagen. Er überreichte dem grünäugigen Mann das erste Schwert. Es hatte einen silbernen Griff, seine Klinge jedoch war tief schwarz.
„Nimm es und beschütze die Todes Tochter außerhalb ihrer Heimat. Suche im Umland nach Feinden und lass sie in den Abgrund des Todes stürzen. Auch, wenn du mit deinem Leben bezahlst!“
Dann überreichte er dem zweiten Todesritter das gleiche Schwert.
„Nimm es und beschütze die Todes Tochter innerhalb ihrer Heimat. Sollte dein Gefährte versagen, wirst du sie weiterhin mit deinem Leben beschützen!“ Der alte Mann drückte ihm außerdem noch zwei weitere Waffen in die Hand. Sie waren um einiges kürzer als ihre Vorgänger. Ihre Klingen waren gebogen und wanden sich wie die Leiber von Schlangen. Auch ihre Griffe waren rabenschwarz. Die Kurzschwerter unterschieden sich darin, dass auf einem Griff ein grüner, auf dem anderen ein roter Edelstein saß.
„Dies sind die Schwerter der Todes Tochter“, erklärte er. „Ihr alle bekamt von mir schwarze Schwerter, mächtige Waffen, die euch im Kampfe unterstützen werden. Sie gleichen eure Schwächen aus und unterstützen eure Stärken. Nehmt sie als ein Geschenk meiner Achtung entgegen. Und nun geht!“
Der alte Mann wandte sich von seinen Schöpfungen ab. Ob er das Richtige getan hatte, vermochte er nicht zu sagen. Jedoch hatte sein Zauber ihn geschwächt. Er war nun Magie - und somit schutzlos und bereit, auf den Tod zu warten.
Ein paar Stunden später, noch in derselben Nacht, spürte Lunus, wie sich ein brennender Schmerz seines Körpers bemächtigte. Stöhnend schlug er die Augen auf und blickte in das Gesicht des Schattens.
Ragon lächelte sie an. „Dir hat die Geschichte immer gefallen.“
„Sie gefällt mir noch immer“, antwortete Lia. „Das Ende hast du mir nie erzählt.“
„Das liegt daran, dass es noch kein Ende gibt“, flüsterte Ragon.
Lia sah ihn verwirrt an. „Gibt es nicht?“
„Nein. Noch nicht, aber bald, denn wenn alles so wird, wie ich es mir erhoffe, dann werden wir all diesen Menschen all dieses unsagbare Leid ersparen können.“
„Moment!“ Lia schüttelte lachend den Kopf. „Du hast eben ‚wir’ gesagt!“
„Der Schatten wird niemals an die Macht gelangen, wenn er vorher von dir gestürzt wird. Du kannst ihn daran hindern!“
Das verwirrte Mädchen zog misstrauisch die Augenbrauen hoch.
„Ich?“
Ragon nickte.
„Ich weiß, es kommt gerade alles etwas plötzlich, aber die Geschichte hat sich wirklich so zugetragen, sie ist wahr!“
„Was soll das heißen, sie ist wahr?“
„Es soll heißen, dass du die Todes Tochter bist, Lia!“
Lia ließ seine Hand los und sah ihn an. Schon früher hatte sie an seinen Augen erkennen können, ob er log oder die Wahrheit sagte. Ein hektisches Glitzern oder Zucken hätte ihn verraten, doch er blieb ganz ruhig. Das hieß, dass er nicht log. Aber wenn er nicht log, dann musste er die Wahrheit sagen, seine Geschichte wäre wahr. War es denn möglich, dass es stimmte? Ihr Pulsschlag beschleunigte sich und sie schüttelte ungläubig den Kopf.
„Bist du vielleicht heute irgendwann auf den Kopf gefallen?“, fragte sie vorsichtig.
Ihr Bruder legte die Stirn in Falten.
„Es ist die Wahrheit", erklärte er. „Als ich die Schattendiener vor ein paar Tagen in unserem Dorf sah, wusste ich, dass unsere Zeit gekommen ist. Vielleicht aber habe ich auch zu lange gewartet!“
„Schattendiener?“ Lia sah ihn verwundert an.
„Ja, die Kreaturen, vor denen ich dich vorhin gerettet habe. Grässliche Wesen, die der Schatten mit dunkler Magie heraufbeschworen hat. Er hat sie nach seinem Abbild erschaffen. Nur die magischen Fähigkeiten und ein paar weitere Kleinigkeiten unterscheiden sie von ihm. Erst töten sie ihre Opfer und dann saugen sie sie aus.“
„Sie saugen sie aus?“ Lia schnappte nach Luft.
Ihr Bruder nickte.
„So bleiben sie bei Kräften. Jedoch habe ich noch nie solch starke Züchtungen gesehen. Ich hoffe, dass es noch nicht zu spät ist!“
Das junge Mädchen konnte immer noch nicht fassen, was ihr Bruder ihr da gerade erzählte. Immer wieder ließ sie sich seine Worte durch den Kopf gehen, fand aber auch keine passende Erklärung für sein merkwürdiges Verhalten. Nervös fuhr sie sich mit der Hand durch die Haare und schüttelte immer wieder ungläubig den Kopf.
„Warum ausgerechnet jetzt?“ Ihre Stimme zitterte und sie musste gegen die Tränen ankämpfen, die aus ihr herauszubrechen drohten.
„Es gibt Zeichen. Wie gesagt, die Schattendiener, die dich verfolgt haben, zeugen davon, dass der Schatten an Macht gewonnen hat!“
„Welche Rolle spielst du in der Geschichte?“
Warum Lia fragte, wusste sie nicht. Sie fürchtete die Antwort bereits zu kennen.
„Ich bin einer der Todesritter“, flüsterte er, „und leider auch nicht dein wahrer Bruder!“
Wie er die letzten Worte aussprach, eiskalt und ohne Hemmungen, sprudelte es einfach so aus ihm heraus. Doch für Lia war es wie ein Schlag mitten ins Gesicht. Ungläubig keuchte sie auf und versuchte zu verstehen, was Ragon gerade gesagt hatte.
Frische Luft, sie brauchte jetzt frische Luft! Langsam ging sie zur Tür. Obwohl sie Ragons Gesicht nicht sehen konnte, wusste sie, dass er ihr verzweifelt hinterherblickte. Verwirrt stieß sie die Tür auf, die mit einem kräftigen Quietschen zurückfiel und an die Wand krachte. Kurz bevor sie die Hütte verließ, drehte sie sich noch ein Mal zu ihm um. Er saß einfach nur da, machte keine Anstalten, sie aufzuhalten.
Enago
Nur durch das leicht gedimmte Licht, das von ein paar Fackeln ausgestrahlt wurde, vermochte Enago etwas zu sehen. Die Kälte in der Höhle war beißend. Sie kroch ihm unter die Haut und ließ ihn frösteln. Doch nicht nur die Kälte war der Grund dafür, dass ihm die Haare zu Berge standen. Die Angst vor dem, was vor ihm lag, ließ ihn innerlich verkrampfen. Zitternd kroch Enago vor seinen Meister. Er suchte immer noch nach den richtigen Worten, die sein Versagen erklären konnten .
„ Enago, was willst du hier? Warum vergeudest du meine Zeit?“ Es war eine grauenvolle Stimme, die da zu ihm sprach. Kalt und düster.
„Herr, ich habe euch aufgesucht, um euch etwas Wichtiges mitzuteilen.“
„ Was denn? Ich habe nicht viel Zeit!“ , fauchte der düstere Meister.
„Natürlich, mein Herr.“
Langsam kroch Enago vorwärts. Er zitterte am ganzen Körper und sein Herzschlag war so laut, dass er befürchtete, man könne ihn hören.
„Ich erhielt gerade Kundschaft von unseren Spionen. Die Schattendiener, die ich losgeschickte, die Todes Tochter zu finden und ihre Beschützer zu töten, waren in zweierlei Hinsichten erfolgreich.“
Ein gurgelndes Lachen drang ihm entgegen.
„ Gut“, flüsterte die dunkle Kreatur. „Also haben sie sie gefunden und die Todesritter wurden in den endlosen Abgrund gestoßen?“
Enago schluckte. Er wagte es kaum, weiter zu sprechen.
„Sie haben sie gefunden, jedoch …“ Er räusperte sich und versuchte verzweifelt, die aufkommende Angst zu verbergen.
„Jedoch gelang es ihnen nur, einen der Beschützer zu töten. Danach haben auch sie den Tod gefunden.“
„ Wie bitte?“
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Todes Tochter»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Todes Tochter» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Todes Tochter» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.