Stefan Mitrenga - Schwarzer Seehas

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Nach sexuellen Eskapaden muss der Kriminalpsychologe Beller aus Berlin verschwinden. Seine Chefin versetzt ihn ans andere Ende der Republik. In Friedrichshafen soll er die Sicherheitsplanungen zum Seehasenfest, einem beliebten Kinder- und Familienfest, unterstützen. Was wie ein Urlaub beginnt wird für Beller zur größten Herausforderung seiner Laufbahn: beim Einholen des Seehas auf dem Bodensee bringen Kriminille drei Schiffe der Weißen Flotte in ihre Gewalt und fordern für die Passagiere an Bord eine nie dagewesene Lösegeldsumme.
Beller und seine Friedrichshafener Kollegen setzen alles daran, die Geiseln zu retten und die Täter zu fassen, doch die Geiselnehmer sind ihnen immer einen Schritt voraus.

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Das hörte Barnsteiner gern, ahnte aber, dass er belogen worden war.

„Wer sind die anderen? Seid ihr ein festes Team?“

Juri lächelte schief. „Ich habe niemals ein festes Team. Der Boss hat uns zusammengebracht. Wir kennen uns erst ein halbes Jahr. Seitdem läuft die Planung. Der große da heißt David und der mit dem Schnauzer Jürgen. Sie behaupten, sie hätten zusammen schon über zwanzig Banken überfallen und seien nie erwischt worden. Ehrlich gesagt glaube ich, dass sie ein wenig dick auftragen. Und der dritte ist Werner. Der hat sich auf Betrug spezialisiert und kann dich zu allem überreden. Pass bloß auf, wenn du mit ihm redest, sonst hast du hinterher eine fiktive Finka auf Malle und die teuerste Lebensversicherung, die es gibt.“

Barnsteiner fragte sich, wer der Boss im Hintergrund war, wusste aber, dass er das nie erfahren würde. Die anderen drei Teammitglieder machten einen vernünftigen Eindruck. Sie hatten Allerweltsgesichter und schienen nicht dumm zu sein. Sie unterhielten sich angeregt mit Brugger und Schmidt und stellten Fragen zum U-Boot. Natürlich wollten sie es sehen und Barnsteiner beantwortete Bruggers fragenden Blick mit einem Nicken. Sollten sie es sich doch anschauen. Dann wussten sie wenigstens, was sie erwartete.

Aus einer Laune heraus hatte er noch einmal Rebecca angerufen. Sie hatten sich gut unterhalten und sich auf eine Weinschorle im „Tagblatt“ in der Konstanzer Innenstadt verabredet. Sven war erstaunt gewesen, wie gut es ihr ging. Nach dem üblichen Smalltalk hatten sie auch über ihre Beziehung gesprochen. Rebecca hatte betont, wie leid es ihr tat und dass sie die Zeit einfach gebraucht hätte. Ihr sei alles über den Kopf gewachsen: die vielen Termine, die Prüfungen, überhaupt das ganze Studium.

Sie war wieder ganz die alte gewesen und sie hatten miteinander gelacht und sich dann sogar geküsst. Eilig hatten sie die Rechnung bezahlt und waren in Svens Wohnung gefahren.

Rebecca schlief noch und Sven bewunderte ihren nackten Körper. Er hatte sie so sehr vermisst, dass es wehgetan hatte und nun lag sie wieder neben ihm. War das ein Neuanfang oder nur ein leidenschaftlicher One-Night-Stand der alten Zeiten wegen? Er seufzte und fuhr sanft mit den Fingern ihren Rücken hinunter. Rebecca schauderte unter seiner Berührung und drehte sich, ohne die Augen zu öffnen, auf den Rücken.

„Wenn du jetzt aufhörst, bist du ein toter Mann“, flüsterte sie und schob ihre Hand zwischen seine Beine.

Als sie eine Stunde später zusammen unter der Dusche standen, war Sven der glücklichste Mensch der Welt.

„Ich liebe dich, Rebecca“, flüsterte er in ihr Ohr und überlegte, ob dies die Frau seines Lebens war. Sein Herz pochte wild in seiner Brust und er konnte sich nur mit Mühe zurückhalten. Nein. Nicht jetzt. Aber nach dem Seehasenfest werde ich sie fragen, ob sie mich heiratet.

Beller hatte eine halbe Stunde bis zu seiner Unterkunft gebraucht. Das uralte Navi hatte sein letztes Update zu Gerhard Schröders Amtszeit bekommen und war daher mit den vielen neuen Kreisverkehren überfordert. Er hatte schon öfter dienstlich in Hotels übernachtet, in einer Ferienwohnung war er zum ersten Mal.

„Willkommen im Haus Felicia“, hatte der Vermieter gesagt. Mehr hatte Beller nicht verstanden, da der Mann extremes Schwäbisch sprach. Bei einer kurzen Führung hatte er grinsend den kleinen Kühlschrank geöffnet und auf die zwei Flaschen Bier gezeigt.

„A richtig guats Bier. Damit it glei wieder eikaufa musch.“

Beller ahnte, was der Mann meinte und lächelte gezwungen.

Die Wohnung war hübsch – schöner als seine eigenen vier Wände in Berlin. Sie hatte sogar einen kleinen Schwedenofen, doch Beller bezweifelte, dass er ihn benötigen würde: aktuell zeigte das Thermometer achtundzwanzig Grad.

Sky gab es in der Wohnung natürlich nicht, aber immerhin Wlan. Also schaute Beller das Spiel der Hertha mit der mobilen Sky-Variante auf seinem Handy. Sein Team fuhr einen sensationellen Sieg gegen Dortmund ein und Beller verfluchte seine Chefin erneut dafür, dass sie ihm diesen Abend im Stadion versaut hatte.

Die zwei Bier waren eine gut gemeinte Geste des Vermieters gewesen, doch schon in der Halbzeitpause war Beller in die Tankstelle im Nachbardorf gefahren, um Nachschub zu holen. So hatte er den Samstagabend gut überstanden, den Sonntag hatte er auf dem Sofa verbracht. Er hatte mit GoogleMaps die Umgebung nach bekannten Orten abgesucht, aber erst mit Ulm und Stuttgart vertraute Namen gefunden. Nur ein weiterer Ort in der Nähe kam ihm bekannt vor – Bad Schussenried – doch er konnte sich nicht erinnern, woher er den Namen kannte. Auf der Suche nach Anhaltspunkten gab er den Ort bei Wikipedia ein und wühlte sich durch die Stadtgeschichte. Plötzlich fiel es ihm wieder ein: in Bad Schussenried gab es ein Zentrum für Psychiatrie. Daher kannte er den Namen. Vor einiger Zeit hatte einer seiner Psychologiedozenten das Handtuch geworfen und hatte sich in psychiatrische Behandlung begeben. In Bad Schussenried. Damals hatte Beller sich gefragt, wo zum Teufel dieser Ort war. Nun wusste er es. Professor Dr. Dr. Wollenweber. Ob er noch dort war? Damals war er für ihn mehr als nur ein Dozent gewesen. Sie hatten sich angefreundet und Wollenweber war sein Mentor geworden. Beller nahm sich vor herauszufinden, ob sein Freund noch in Bad Schussenried war. Vielleicht konnte er ihn ja besuchen. Der Professor war der beste Psychoanalytiker gewesen, den er je gekannt hatte. Von ihm hatte er fast alles gelernt, was er heute über das sogenannte „Profiling“ wusste. Seine vier Bücher standen bei ihm zu Hause im Regal. Er würde ihn gern wiedersehen und die Gelegenheit würde so schnell nicht wiederkommen.

Zu der Besprechung am Montag kam Beller fast eine halbe Stunde zu spät. Er hatte den Berufsverkehr auf dem Land unterschätzt. Dank fehlender Klimaanlage in dem alten Passat hatte er bereits Schweißränder unter den Achseln.

„Entschuldigen Sie die Verspätung“, keuchte er und ließ sich auf einen freien Stuhl fallen. „Wusste nicht, dass der Berufsverkehr auf dem Land fast so schlimm ist wie in Berlin.“

„Kein Problem, Kollege, wir haben eben erst angefangen. Vielleicht stellen wir uns erst mal kurz vor: ich bin Kriminalhauptkommissar Hoffmann, aber du kannst mich gerne Hoffi nennen … das machen alle hier.“

Beller streckte seine Hand über den Tisch. „Freut mich, Hoffi. Ich bin Beller.“

„Einfach nur Beller?“

„Einfach nur Beller!“

Hoffi zeigte auf die anderen Anwesenden. „Das sind die Jungs, die ebenfalls fürs Seehasenfest eingeteilt sind: Ludwig Meier, Axel Rabe, Manuel Neuer und Kevin Klein.“

Alle erhoben sich kurz und man schüttelte sich die Hände. Bei Neuer musste Beller grinsen.

„Spielst du Fußball?“

Neuer schüttelte den Kopf und zog eine Grimasse. „Kein bisschen! Ich muss bei den Bayernspielen selber immer lachen, wenn mein Name vorgelesen wird. Ich kann mit Bällen nichts anfangen. Kampfsport ist mein Ding. Tae Kwon Do. Kennst du?“

Beller nickte. Er hatte während seiner Ausbildung mehrere Kampfsportarten ausprobiert. Er hatte Talent gehabt, aber irgendwann die Lust verloren.

„Und unseren Schorschi kennst du ja schon. Er ist sowas wie unsere gute Seele“, lobte Kriminalhauptkommissar Hoffmann den übergewichtigen Schulz, der mit einem großen Tablett Butterbrezeln hereinkam.

„Und? Zufrieden mit dem Grünen?“, fragte er augenzwinkernd und hielt Beller das Tablett hin.

„Er fährt. Das muss wohl reichen …“

„Dann wollen wir mal“, leitete Hoffi über und rollte an der Wand eine Karte von der Friedrichshafener Innenstadt ab. Die Bereiche, die zum Seehasenfest gehörten, waren farblich markiert, genauso wie die Zufahrtswege. Beller stellte überrascht fest, dass seine neuen Kollegen sehr professionell vorgingen. Die Gefahrenanalyse und die entsprechenden Gegenmaßnahmen hätten aus dem Lehrbuch kommen können. Wobei die Rahmenbedingungen vieles erleichterten. Die Stadt wurde im Süden vom Bodensee begrenzt, wodurch im Vergleich zu anderen Städten schon mal die Hälfte an Zufahrtmöglichkeiten wegfiel. Außerdem spielte sich das Fest selbst fast ausschließlich im Uferbereich ab, auf der sogenannten Uferpromenade, so dass mit kleinem Aufwand nahezu alle Straßen zum Fest gesperrt werden konnten und die Stadt selbst trotzdem noch erreichbar blieb. Der einzige Platz, der ihm etwas Sorgen bereitete, war der Seeparkplatz auf dem die Fahrgeschäfte für die Kinder und Jugendlichen stehen würden. Der Platz lag sehr dicht an einer breiten Straße, die auch während des Festes befahrbar sein würde, doch Hoffi versicherte ihm, dass massive Absperrungen aufgebaut würden.

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