Stefan Mitrenga - Schwarzer Seehas

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Nach sexuellen Eskapaden muss der Kriminalpsychologe Beller aus Berlin verschwinden. Seine Chefin versetzt ihn ans andere Ende der Republik. In Friedrichshafen soll er die Sicherheitsplanungen zum Seehasenfest, einem beliebten Kinder- und Familienfest, unterstützen. Was wie ein Urlaub beginnt wird für Beller zur größten Herausforderung seiner Laufbahn: beim Einholen des Seehas auf dem Bodensee bringen Kriminille drei Schiffe der Weißen Flotte in ihre Gewalt und fordern für die Passagiere an Bord eine nie dagewesene Lösegeldsumme.
Beller und seine Friedrichshafener Kollegen setzen alles daran, die Geiseln zu retten und die Täter zu fassen, doch die Geiselnehmer sind ihnen immer einen Schritt voraus.

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Das Gebäude der Kriminaldirektion Friedrichshafen sah genauso unmodern aus, wie man es sich vorstellte. Flachdach, zwei Etagen, eckig. Ein neuer Anstrich hätte nicht schaden können.

„Was wollen Sie?“, schepperte eine unfreundliche Stimme aus dem kleinen Lautsprecher der Gegensprechanlage, nachdem Beller den Klingelknopf dreimal betätigt hatte.

„Kriminalobermeister Beller. Ich soll mich hier melden.“

Ein paar Sekunden geschah nichts, dann entriegelte der Summer die Tür. In dem kleinen Flur war es angenehm kühl. Für Beller der Beweis, dass die Tür heute noch nicht oft geöffnet worden war.

„Entschuldige Kollege, wir hatten heute nicht mit dir gerechnet“, hechelte ein übergewichtiger Kommissar und zeigte auf eine der Türen. „Lass uns da rein gehen.“

„Besucherzimmer“ stand auf dem Türschild. Beller rümpfte die Nase. Auf den Tischen standen leere Kaffeetassen und ein paar halb leere Wasserflaschen. Er fragte sich, wo sie das Bier versteckt hatten.

„Sind wir alleine?“

Der dicke Kommissar nickte. „Im Moment schon. Es ist Wochenende und das Team ist gerade raus zu einer Körperverletzung.“

Der Mann sah Bellers fragenden Gesichtsausdruck und hielt im plötzlich die Hand hin.

„Oh Mann, wie unhöflich von mir: ich bin Schulz, Georg Schulz. Du kannst auch Schorsch zu mir sagen.“

Beller schüttelte ihm die fleischige Hand. „Ich bin Beller.“

„Einfach nur Beller?“

„Einfach nur Beller!“

„Okay – Beller. Freut mich dich kennenzulernen. Aber was machst du schon hier? Deine Chefin hat gesagt, du kämst am Montag …“

Miststück, knurrte Beller innerlich. Seine liebe Chefin gönnte ihm nur das Herthaspiel im Stadion nicht.

„Dachte, ich schaue schon mal rein. Kann ja nicht schaden“, antwortete er ohne eine Miene zu verziehen. „Und vielleicht kannst du mir helfen … ich muss in meine Wohnung und habe keine Ahnung, welchen Bus ich nehmen muss.“

Beller hatte nirgends S-Bahn-Schienen gesehen und hatte sich damit abgefunden den Bus zu nehmen.

Schorsch lächelte verlegen. „Da muss ich dir gleich was gestehen: es war ein bisschen schwierig ein Zimmer für dich zu bekommen. Wegen dem Seehasenfest – da ist im weiten Umkreis alles ausgebucht.“

„Und?“

„Naja – wir haben was gefunden … aber … naja … da fährt kein Bus hin.“

„Na prima“, seufzte Beller. „Und wie soll ich da hinkommen?“

„Du kriegst einen Wagen von uns. Ist nicht das neueste Modell, aber es fährt.“

Kurz darauf fuhr Schorsch mit einem uralten VW Passat vor die Eingangstür. Beller vermutete das Baujahr irgendwo Ende des zwanzigsten Jahrhunderts. An einigen Stellen fraß sich der Rost durch den dunkelgrünen Lack.

„Ich dachte, die Grünen sind alle schon längst ausgemustert?“, fragte Beller skeptisch, doch Schorsch zuckte nur mit den Schultern.

„Eigentlich schon. Aber den haben wir als Ersatz für ein anderes Fahrzeug mit Getriebeschaden bekommen. Wenn du mich fragst, waren diese alten Kisten eh die besten. Der hier hat über vierhunderttausend Kilometer und schnurrt wie ein Kätzchen.“

Schorsch kletterte auf der Beifahrerseite in den Passat und durchwühlte das Handschuhfach.

„Wusste ich doch, dass es noch da ist“, sagte er kurz darauf schwitzend und hielt triumphierend ein Navi hoch. Er leckte über den Saugnapf und pappte es an die Windschutzscheibe.

„Ich gebe dir die Adresse gleich ein, sonst findest du das nie.“

Beller beobachtete wie Schorsch sich durch das umständliche Menü des alten Navis quälte und sich mehrfach vertippte. Endlich lächelte er und wischte den Schweiß von der Stirn.

„Passt. Du kannst jetzt los.“

„Und wann soll ich wieder hier sein?“

„Wie gesagt: wir haben erst Montag mit dir gerechnet. Um neun Uhr ist ein Meeting angesetzt. Es reicht wohl, wenn du dann kommst.“

Prima, dachte Beller. Ein Wochenende in der Provinz. Die Hertha spielt im Stadion und hier gibt es wahrscheinlich nirgends Sky. Gibt es hier überhaupt Strom?

„Was macht man denn hier so am Wochenende?“

Schorsch lächelte. „Ich geh Angeln. Du kannst auch wandern, oder am See spazieren gehen … ist echt schön … aber wie gesagt: ich geh Angeln. Willst du mit? Ich geh morgen früh um sechs runter an die Rotachmündung.“

„Nein!“ Beller hatte auf nichts weniger Lust, als mit einem dicken Kripo-Beamten sonntagmorgens um sechs an einem Fluss zu sitzen.

„Ich finde schon was, danke! Wir sehen uns Montag um neun!“

Beller wusste nicht, ob er Schorsch enttäuscht hatte, es war ihm aber egal. Man konnte nicht alles haben.

Barnsteiner beobachtete das Eintreffen der Gäste vom Fenster aus. Die Limousine mit abgedunkelten Scheiben fuhr in die Einfahrt zur Villa und parkte direkt vor der Tür. Jeweils zwei der vier Kunden wurden von Brugger und Schmidt ins Haus geführt. Sie trugen Augenbinden. Eine von Barnsteiners Bedingungen. Niemand durfte wissen, wo sie zu finden waren. Als alle im Haus waren, ging er ins Büro und schaltete den Überwachungsmonitor für das Besprechungszimmer ein, den er extra installiert hatte. Das Bild war gestochen scharf, wie bei einem Blockbuster im TV. Er sah die Gäste in den Raum kommen, jedoch nur von hinten, bis sie sich an den Konferenztisch in der Mitte des Raumes setzten. Als ihnen die Augenbinden abgenommen wurden, entfuhr Barnsteiner ein leiser Schrei. Einer der vier Männer war sein alter Zellengenosse Juri.

Er hatte sich im Vorfeld geweigert, mehr über diese Aktion zu erfahren als unbedingt notwendig. Sie brauchten nur sein U-Boot, nicht ihn. Für die Fahrt reichten Brugger und Schmidt. Doch nun war er neugierig. Er hatte Juri seit über zwanzig Jahren nicht gesehen, erinnerte sich aber gut. Wenn der Russe dabei war, lag Gefahr in der Luft. Dass diese Aktion anders sein würde als alles, was sie bisher mit dem U-Boot auf die Beine gestellt hatten, war ihm klar gewesen, doch mit Juri nahm das Unternehmen eine neue Dimension an. Er kannte seinen alten Zellengenossen und wusste, dass er vor nichts zurückschrecken würde – auch nicht davor jemanden zu töten. Doch das stand im Widerspruch zu der Vereinbarung, die Notar Kuschel mit dem Auftraggeber geschlossen hatte. Niemand sollte verletzt werden und schon gar nicht getötet. Gewalt war nur im absoluten Notfall vorgesehen. Barnsteiner hatte die Befürchtung, dass Juri das etwas anders sah.

„Hey Barney – was machst du denn hier?“, rief Juri erfreut, als sein alter Zellengenosse durch die Tür kam. Brugger und Schmidt drehten sich überrascht um.

„Ich wollte dir nur kurz hallo sagen, alter Freund!“

Barnsteiner studierte Juris Gesicht, dessen ledrige Haut von zahlreichen Falten durchzogen war. Er hatte einiges abgenommen und machte einen durchtrainierten Eindruck. Seine Augen zeigten echte Freude.

„Mit dir hätte ich hier nicht gerechnet. Gehörst du auch zum Team?“

Barnsteiner hob abwehrend die Hände. „Gott bewahre. Das ist nicht meine Welt. Ich war als Einbrecher schon eine Null, für eine Aktion wie diese bin ich nicht der Richtige.“

Juri spürte, dass Barnsteiner nicht mehr erzählen wollte und hakte nicht nach.

„Und du? Immer noch in der Autobranche?“

Juri lachte herzlich. „Das habe ich schon vor langer Zeit aufgegeben. Das läuft heute im großen Stil ab. Da brauche ich nicht mehr mitmischen. Ich bin jetzt im Personenschutz.“

Barnsteiner zog die Stirn kraus. Schützt du irgendwen oder sorgst du dafür, dass jemand Schutz braucht? Er konnte sich Juri beim besten Willen nicht als aufopferungsvollen Beschützer vorstellen. Juri sah ihm seine Bedenken an und zog ihn zur Seite.

„Ich bin hier für den Fall, dass etwas schief geht“, flüsterte er. „So wie ich dich damals im Knast beschützt habe, werde ich auch dieses Team beschützen. Glaub mir: wenn alles glatt geht, wird niemand verletzt.“

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