Stefan Mitrenga - Schwarzer Seehas

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Nach sexuellen Eskapaden muss der Kriminalpsychologe Beller aus Berlin verschwinden. Seine Chefin versetzt ihn ans andere Ende der Republik. In Friedrichshafen soll er die Sicherheitsplanungen zum Seehasenfest, einem beliebten Kinder- und Familienfest, unterstützen. Was wie ein Urlaub beginnt wird für Beller zur größten Herausforderung seiner Laufbahn: beim Einholen des Seehas auf dem Bodensee bringen Kriminille drei Schiffe der Weißen Flotte in ihre Gewalt und fordern für die Passagiere an Bord eine nie dagewesene Lösegeldsumme.
Beller und seine Friedrichshafener Kollegen setzen alles daran, die Geiseln zu retten und die Täter zu fassen, doch die Geiselnehmer sind ihnen immer einen Schritt voraus.

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Notar Kuschel kontrollierte die Dokumente und legte sie in eine Schublade.

„Dann los. Schauen wir es uns an.“

„Moment“, unterbrach Barnsteiner, „ich muss nach der Mittagspause wieder bei der Arbeit sein, sonst bekomme ich Ärger.“

Der Notar war schon an der Tür und wandte sich um. „Das schaffen wir locker. Vertrauen Sie mir!“

Barnsteiner war erleichtert, als kurz darauf ein schwarzer Bentley vorfuhr und sie im Fond des Wagens Platz nahmen. Er wäre nur ungern in einen Wagen gestiegen, bei dem der alte Notar am Steuer saß.

Sie verließen Ravensburg und fuhren westwärts Richtung Meersburg, blieben aber auf der Bundesstraße bis zur Abfahrt Überlingen. Der Fahrer setzte zielsicher den Blinker und hielt auf die Altstadt zu, doch kurz bevor sie den Hafen erreichten – Barnsteiner konnte das Blau des Bodensees schon leuchten sehen – bog er scharf links in einen schmalen Privatweg. Die Straße führte durch einen Wald, dessen Blätterdach so dicht war, dass der Fahrer das Licht einschaltete. An einem schmiedeeisernen Tor stoppte der Bentley.

„Das muss ich persönlich machen“, seufzte der Notar und quälte sich aus dem Auto. Barnsteiner beobachtete, wie er am rechten Torpfosten hantierte und die beiden Torflügel kurz darauf geräuschlos zur Seite schwangen. Der Wald wurde nun lichter, eher eine Parkanlage mit vereinzelten Bäumen. Barnsteiner beugte sich neugierig vor, um den Verlauf des Weges einsehen zu können.

„Das ist ja ein Traum“, flüsterte er, als ein kleines Haus zwischen ein paar riesigen Weiden auftauchte.

„Freut mich, dass es Ihnen gefällt“, grinste der Notar, „aber hier wohnt der Gärtner, und wir wollen ihm doch nicht sein zu Hause wegnehmen, oder?“

Barnsteiner sah den Notar mit offenem Mund an, der mit seiner knochigen Hand nach vorne zeigte. „Das ist Ihr Haus!“

Der Weg machte eine leichte Rechtskurve und sie passierten die letzten Bäume. Vor ihnen ragte eine wunderschöne Villa im Stil der Zwanzigerjahre empor. Der Marmor blendete in der Sonne und Barnsteiner kniff die Augen zusammen. Der Bentley hielt vor der Eingangstür, deren Vordach links und rechts von zwei Säulen getragen wurde.

„Willkommen in Ihrem neuen Zuhause“, rief Notar Kuschel und stieg aus dem Wagen. Barnsteiner folgte ihm staunend. Der ordentlich gerechte Kies knirschte unter seinen Schritten, als sie zur Eingangstür gingen.

„Schön, dass Sie da sind“, begrüßte sie ein Mann in Gärtnerkleidung. „Bitte entschuldigen Sie meine Aufmachung, aber es ist gerade verdammt viel zu tun.“ Er streckte Barnsteiner die Hand entgegen. „Mein Name ist Brugger, Gärtner und Kapitän!“

Barnsteiner nickte nur und griff nach der angebotenen Hand. Hatte der Mann gerade „Gärtner und Kapitän“ gesagt? Dann kann man hier sicher mal zum Angeln rausfahren. Ein Kapitän hatte bestimmt auch ein Boot.

„Ah – und da kommt mein Maschinist!“, rief der Gärtner und zeigte auf einen Mann, der aus einem Anbau heraustrat.

„Freut mich sehr“, sagte er kurz darauf und schüttelte Barnsteiners Hand. „Ich bin Schmidt – Verwalter und Maschinist.“

Die beiden Männer machten einen sympathischen Eindruck, doch Barnsteiner war viel zu überwältigt, um ihre Begrüßung zu erwidern. Sein Blick schweifte über die Villa, die ihm jetzt nicht mehr so riesig vorkam. Die Eingangsseite schätzte Barnsteiner auf eine Breite von vielleicht fünfzehn Metern, die Fassade reichte zwei Etagen in die Höhe, bevor das Dach anfing. Auf der rechten Seite schmiegte sich ein fensterloser einstöckiger Anbau an das Haus, der mit seinem Flachdach nicht zu dem Anwesen passte. Er schien nach hinten länger zu sein als das eigentliche Gebäude und bis ans Wasser zu reichen.

„Kommen Sie doch herein“, forderte Brugger sie auf. „Es ist schön, wieder jemanden im Haus zu haben. Seit Ummenhofer vor zwei Jahren gestorben ist, stand das Wohnhaus leer.“

Barnsteiner folgte den anderen in die Eingangshalle. Dunkle Holzvertäfelungen ließen den Raum kleiner wirken als er war, schwere Teppiche dämpften ihre Schritte. An den Wänden hingen Portraits von Menschen, die er nicht kannte. Zahlreiche Türen führten in angrenzende Räume, eine geschwungene Steintreppe in den ersten Stock.

„Kleine Führung gefällig?“, bot Schmidt an.

Barnsteiner schaute ratlos zu Notar Kuschel, der ihm auffordernd zunickte.

„Gehen Sie nur. Ich warte hier.“

Schmidt führte ihn in die einzelnen Räume und erklärte, wofür sie benutzt wurden. Barnsteiner stellte erfreut fest, dass die Zimmer im ersten Stock eher modern eingerichtet waren. Im Wohnzimmer gab es sogar einen riesigen Fernseher, der eine ganze Wand einnahm. In einem kleineren Raum, laut Schmidt das Büro, standen zwei Apple-Computer und ein großer Laserdrucker. Auf einem Regal zeigten fünf Monitore Bilder von Überwachungskameras: das große Tor, das jetzt wieder geschlossen war, die Eingangstür, zwei Wege im Gartenbereich und ein verschlossenes Tor am Wasser.

Schmidt führte ihn noch in die Küche, die fünf Gästezimmer und die drei Badezimmer. Auf den Dachboden, der als Abstellplatz diente, verzichtete er.

„Und? Wie gefällt es Ihnen?“, fragte der Notar, als sie sich in der Eingangshalle wiedertrafen.

„Wenn ich ehrlich bin, kann ich es kaum glauben“, antwortete Barnsteiner. „Das gehört jetzt wirklich alles mir?“

Der Notar, Brugger und Schmidt nickten synchron.

„Und es gibt noch eine Überraschung“, sagte Notar Kuschel und zog einen Umschlag aus seiner Manteltasche. Das Kuvert war mit einem altmodischen Wachssiegel versehen und von Hand beschriftet.

„Für Bernd Barnsteiner“

Mit feuchten Fingern brach er das Siegel und nahm den Brief heraus.

Lieber Bernd,

es tut mir leid, dass wir uns nie wirklich kennengelernt haben. Tatsächlich habe ich dich nur ein einziges Mal gesehen, als du zwei Jahre alt warst. Aus der Ferne habe ich dich und deine zweifelhafte Karriere über die Jahre verfolgt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass du als Einziger aus unserer dümmlich biederen Verwandtschaft als Erbe in Frage kommst. Wenn du diesen Brief liest, hast du das Erbe bereits angenommen und befindest dich in deinem neuen Haus. Mach dir um den Unterhalt der Villa und der Anlagen keine Sorgen – ich habe für alles gesorgt. Auch Brugger und Schmidt stehen dir weiter zur Seite. Du wirst sie brauchen. Um ihre Gehälter brauchst du dich ebenfalls nicht zu kümmern. Zusätzlich zu meinem Anwesen erhältst du etwas Geld, so dass du dir in Zukunft keine Sorgen mehr machen musst. Notar Kuschel wird das mit dir besprechen. Du kannst ihm uneingeschränkt vertrauen.

Und dann habe ich noch eine kleine Überraschung für dich. Ein Geschenk. Brugger und Schmidt werden es dir zeigen. Du kannst damit machen, was du willst. Du kannst der Welt davon erzählen, wenn du möchtest oder du kannst klug handeln und es für dich behalten. Es liegt bei dir. Ich vertraue deiner Kreativität und hoffe, dass du etwas aus meinem Erbe machst.

Ich wünsche dir für die Zukunft alles Gute!

Herzlichst

Georg Ummenhofer

Barnsteiner las den Brief ein zweites Mal und störte sich an der Formulierung „deine zweifelhafte Karriere“. Machte dieser Ummenhofer sich über ihn lustig? Wenigstens schien er zu wissen, wem er sein Erbe hinterlassen hatte, so dass es im Nachhinein nicht zu irgendwelchen Problemen kommen würde.

„Dann kommt jetzt die Überraschung?“, fragte er Brugger, der freundlich nickte.

„Wenn Sie mir bitte einfach folgen …“

Brugger ging quer durch die Eingangshalle und blieb vor einer unscheinbaren Tür stehen. Barnsteiner hätte sie gar nicht als Tür erkannt, so perfekt war sie in die Holzvertäfelung eingearbeitet. Muss ja eine verdammt wichtige Überraschung sein, dachte er, als Brugger auf einem Tastenfeld, das hinter einer Klappe verborgen gewesen war, eine Zahlenfolge tippte. Mit einem leisen Klacken öffnete sich die Tür einen Spalt und Brugger schob sie weiter auf. Modrige, kühle Luft schlug ihnen entgegen, die schwache Beleuchtung schaltete sich von selbst ein. Je weiter sie den Gang entlangliefen, desto stärker wurde der Geruch nach Seetang und Fisch. Barnsteiner versuchte sich zu orientieren und vermutete, dass sie sich in dem Anbau mit Flachdach befanden, der bis ans Wasser zu reichen schien. Das würde auch den Gestank erklären.

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