Geri Schnell - Die Altschweiz

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Als ein alter Mann, halb erfroren vor dem Hotel auf dem Splügen aufgefunden wird. Wissen die Hotelbetreiber nicht, was sie mit ihm anfangen sollen. Der Mann hat panische Angst und ist knausrig mit Informationen. Es bleibt Pascal nichts anderes übrig, er muss das Geheimnis des alten Mannes klären. Dass ihm die Dorfärztin aus Andeer dabei hilft, ist ihm nicht unangenehm, kennt er sie doch noch von der Schulzeit.
Nachdem sie einmal angefangen haben, das Rätsel zu lösen, geraten sie immer tiefer in eine mysteriöse und auch gefährliche Handlung, welche sie nur dank der Unterstützung der Lastwagenfahrer meistern können. Damit ist man mitten drin in der spannenden Geschichte, die einem nicht mehr los lässt.

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2. Kapitel

«Jetzt bist du wahnsinnig geworden», stellt Franz fest, als Livia ihn darum bittet, mit der Seilbahn hochgefahren zu werden.

«Hast du wenigstens ein Lawinensuchgerät und ein Satellitentelefon bei dir?»

«Aber natürlich, alles dabei, sogar den neusten Lawinenairbag und ein Satellitenorientierungsgerät nehme ich mit, ausserdem bin ich sehr vorsichtig, warm angezogen und habe Proviant dabei. Ich muss ins Hospiz, die Oma ist krank, sie braucht dringend Hilfe.»

«Wie kann man nur so abgelegen wohnen? Bei dem Wetter kann nicht einmal der Helikopter fliegen. Also, ich mache mir schon Sorgen, wenn dir etwas passiert, auch dich könnten wir nicht suchen, die fliegen bei solchem Wetter nicht.»

«Ja, ja, ich weiss, jetzt lass endlich den Motor laufen, ich will nicht noch da oben übernachten. Darauf bin ich wirklich nicht aus.»

«Also, gut aber du meldest dich jede viertel Stunde und gibst die genaue Position durch. Steig schon ein, ein Wahnsinn, die jungen Leute, aber wir waren genauso verrückt, - damals.»

Mit damals meint er die Zeit, als man sich weigerte der Eurozone beizutreten. Diese Generation lebt immer noch in den Erinnerungen. Sie hatte schon als kleines Mädchen ein Problem mit diesen wilden Geschichten. Angefangen mit den langweiligen Geschichtsstunden, den Äusserungen ihres Vaters, den Jubiläumsfeiern und den heldenhaften Filmen im Fernsehen. Ein ganz besonderes Problem hatte sie mit der Tatsache, dass die ausländischen Fernsehsender die gleichen Geschichten ganz anders darstellten.

«Ich melde mich regelmässig, also starte endlich den Sessellift, ich habe nicht den ganzen Tag Zeit.»

«Die wirst du aber brauchen, so schnell kommst du nicht zurück, die Skilifte laufen nicht, du musst mit den Skiern hochsteigen.»

«Natürlich, deshalb habe ich auch die Skis mit den altmodischen Fellen zum hochsteigen, dabei.»

«Damit könnt ihr doch nicht mehr umgehen, aber ich gebe es auf, was ihr Frauen sich in den Kopf gesetzt habt, habt ihr im Kopf, da kann ein vernünftiger Mann lange reden, das war bei meiner damals genauso. Ich gebe es auf, sei bitte vorsichtig!»

Endlich setzt sich der Sessellift in Bewegung. Livia schliesst die Jacke und zieht den Kopf ein. Das Halstuch schlingt sie so um den Kopf, dass nur die Brillengläser nicht bedeckt sind. Die Gläser beschlagen sofort, es macht nichts, sehen könnte sie in diesem Schneegestöber sowieso nichts. Sie orientiert sich nach der Anzahl Masten, welche sie passiert hat, erst nach dem fünfundzwanzigsten muss sie aufpassen und sich auf das Aussteigen vorbereiten.

Als sie den zweiundzwanzigsten Masten passiert, überlegt sie es sich noch einmal, soll sie oben gleich auf dem Sessel bleiben und sofort umkehren, sie geht wirklich ein grosses Risiko ein! Die Sicht ist sehr schlecht und sie ist schon nach zehn Minuten beinahe steifgefroren. Es wird schon gehen , sagt sie sich, ich spüre es, es muss sein .

Franz kennt seinen Sessellift gut, als es ums Aussteigen geht verlangsamt er die Geschwindigkeit. Es ist nicht einfach, die geeignete Ausstiegsstelle zu finden. Der Schnee liegt hier meterhoch. Sie hebt den Bügel hoch, dann dreht sie sich leicht seitlich ab, so kann sie den Rucksack bereits auf den Rücken hängen. Das Handy klingelt, nur mühsam kommt sie an das Gerät heran, «ja, was gibt’s?»

«Willst du nicht wieder umkehren?», fragt ein besorgt klingender Franz.

«Nein natürlich nicht, aber fahre mich noch um die Umlenkrolle, ich will nach dem Aussteigen sofort losfahren, ich habe befürchten, im tiefen Schnee zu versinken. Ich rufe Stopp, wenn es am günstigsten ist.»

«Sei bitte vorsichtig!»

Langsam fährt der Sessel um die Umlenkrolle, sie muss die Beine anziehen, der Schnee reicht beinahe bis zum Sessel. Sie reinigt noch einmal die Brille, dann ruft sie, «Stopp! Ich werde mich sofort melden, sobald ich eine geschützte Stelle erreicht habe. - Danke Franz!»

Bevor sie abspringt verstaut sie das Handy in der Jackentasche, dann springt sie ins Ungewisse. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Wie erwartet sinkt sie tief im Schnee ein, die Landung ist weich. Mit den Stöcken stösst sie sich ab, um sofort etwas Fahrt zu gewinnen. Instinktiv fährt sie schräg zum Hang. Hinter ihr beginnt der Schnee zu rutschen. Durch den Winkel mit welchem sie den Hang durchquert steuert sie die Geschwindigkeit. Sie weiss, der Hang ist breit und endet an einer Felswand. Am Fuss dieser Wand, erhofft sie sich etwas bessere Bedingungen, dort dürfte die Schneeverwehung wesentlich geringer sein. Hinter ihr hat sich eine Lawine gebildet, die relativ langsam, aber mit einem unheimlichen Getöse ins Tal donnert. Sie fährt schnell genug, die Entscheidung den Hang zu queren erweist sich richtig, schon wird der Schnee griffiger. Erst im letzten Moment erkennt sie die Felswand und schwingt ab. Ihre Knie schlottern, am liebsten wäre sie sofort umgekehrt, aber es gibt kein zurück mehr. Die von ihr ausgelöste Lawine löst eine Kettenreaktion aus, von allen Seiten donnern die Lawinen zu Tal. Das Echo lässt sie erschauern. Nach einer kurzen Inspektion des momentanen Standorts, den sie als relativ sicher einstuft, beschliesst sie, Franz anzurufen. Ein Blick aufs Handy zeigt, dass sie Empfang hat, sie braucht das Satellitentelefon nicht. Die Anrufe über das Satellitentelefon sind sehr teuer.

Franz ist erleichtert als sie sich meldet.

«Bleibe vorerst am Fuss der Felswand, dort bist du am sichersten. Ende, - denke an die Batterien! Nur das nötigste reden.»

Es ist auch besser, wenn sich die Lawinensituation etwas beruhige. Die lauten Geräusche, können auch an weit entfernten Stellen Lawinen auslösen. Das kommt ihr nicht ungelegen, die Schneefelder welche am instabilsten sind, werden bereits jetzt abrutschen.

Langsam tastet sie sich die Felswand entlang, nach fünfhundert Meter muss sie ein steiles Schneefeld herunterfahren, denn ein grosser Felsen blockiert den Durchgang. Der Schnee ist ideal zum Tiefschneefahren. Sie geniesst die herrliche Fahrt durch das jungfräuliche Schneefeld, die Schwünge gehen wie von selbst, eine Staubfahne verfolgt sie, es gibt nichts Schöneres für einen guten Skifahrerin wie Livia, als einen solchen Hang hinunterzukurven.

«Was, sie kommt hoch!», ruft Pascal ins Telefon. Franz hat ihn angerufen um ihn auf ihr Kommen vorzubereiten, «wie konntest du das zulassen? Sie hat doch keine Chance durchzukommen.»

«Du weisst wie Frauen sind, wenn die etwas im Kopf haben, du hast einfach keine Chance es ihnen auszureden, sie ist gut vorbereitet. Sie muss deine Oma sehr gerne haben.»

«Meine Oma? – Ach so, ja natürlich, die Oma war bei ihrer Geburt dabei», schwindelt er, beinahe hätte er sich verraten, «das verbindet.»

«Ich weiss nicht? Ich kann mich an meine Hebamme nicht erinnern, aber ich bin auch etwas älter.»

«Sie kommt hoch», stammelt er abwesend vor sich hin, «sie kommt hoch.»

«Wer?», fragt Lisa.

«Livia, ich meine die Frau Doktor!»

«Nein, bei diesem Wetter, was ist mit ihr?»

«Weiss ich auch nicht, aber sie kommt hoch, alle Achtung, die Frau hat Mut.»

Nach einigen Sekunden Stille, erwacht das Hospiz zu neuem Leben. Dem Fremden werden die Verbände gewechselt, die Mutter fährt mit dem Staubsauger durch die Zimmer, die Abwaschmaschine wird gestartet und Lisa fährt mit dem Staubwedel über die Möbel. Man erhält selten Besuch im Hospiz, wenigstens nicht um diese Jahreszeit.

Während Pascal den Patienten versorgt, macht er sich selber Sorgen, warum kommt sie jetzt schon hoch? Hat er ihr zu viel Angst gemacht? Wie kann sie nur bei so schlechtem Wetter hier rauf kommen? Es ist einfach leichtsinnig. Franz hat schon Recht. Frauen sind auch ihm ein Rätsel . Doch wenn er es sich genau überlegt, muss er sich eingestehen, dass er genauso handeln würde. Er ist auch sehr froh darüber, dem Fremden geht es heute schlecht. Das Fieber geht nicht runter. Aufgewacht ist er heute noch nie, er ist nicht ansprechbar, zu gerne hätte er ihn nach der Rennbahn gefragt, für ihn scheint die Skizze ganz klar zu sein, aber wenn man nicht weiss, in welcher Stadt dieses Gebäude steht, hat man keine Möglichkeit, etwas damit anzufangen. Ich kann nur hoffen, dass die Holländer wissen, wo es sich befindet.

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