Geri Schnell - Die Altschweiz

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Als ein alter Mann, halb erfroren vor dem Hotel auf dem Splügen aufgefunden wird. Wissen die Hotelbetreiber nicht, was sie mit ihm anfangen sollen. Der Mann hat panische Angst und ist knausrig mit Informationen. Es bleibt Pascal nichts anderes übrig, er muss das Geheimnis des alten Mannes klären. Dass ihm die Dorfärztin aus Andeer dabei hilft, ist ihm nicht unangenehm, kennt er sie doch noch von der Schulzeit.
Nachdem sie einmal angefangen haben, das Rätsel zu lösen, geraten sie immer tiefer in eine mysteriöse und auch gefährliche Handlung, welche sie nur dank der Unterstützung der Lastwagenfahrer meistern können. Damit ist man mitten drin in der spannenden Geschichte, die einem nicht mehr los lässt.

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Die Wirtschaft stagniert. In der Stadt Zug haben sich noch einige Banken etabliert, welche anscheinend gute Geschäfte machen, die Industrie und die Landwirtschaft sind praktisch verschwunden, respektive, produzieren nur noch für den lokalen Markt. Luzern ist das Internationale Zentrum der Schmuckindustrie geworden, während sich Sankt Gallen als Handelszentrum für die Textilindustrie behaupten konnte.

Der Tourismus musste zurückstecken Das war nicht weiter schlimm denn die - фото 3

Der Tourismus musste zurückstecken. Das war nicht weiter schlimm, denn die meisten Arbeiter im Gastgewerbe waren Ausländer. Nun gehörten die Berge wieder den Einheimischen, die Ausländer verliessen die Altschweiz freiwillig. Pascal kann sich nicht mehr an die Auseinandersetzung erinnern, welche schliesslich zur Spaltung der ehemaligen Schweiz führte. Für Paul und Toni ist es nach wie vor das Ereignis ihres Lebens, dessen Jubiläum jedes Jahr mit vielen Emotionen gefeiert wird.

Bei jeder Gelegenheit erzählen sie die Geschichte, wie sie damals die Strassen blockierten und ausländische Lastwagen stoppten, einige in Brand setzten, oder ihre Ladungen beschlagnahmten. Im letzten Jahr wurde das zehnjährige Jubiläum gefeiert.

Für die jüngeren Leute unverständlich, denn, wenn sie ausländische Nachrichten im Netz anschauen, ist man in der Altschweiz doch ziemlich rückständig. Sie sind verunsichert und wissen nicht, ob es sich gelohnt hat. Ist der Preis nicht doch zu hoch?

Ein Stöhnen aus dem Zimmer des Fremden weckt Pascal, der ob der Gedanken eingedöst war, wieder auf. Er stellt seine Tasse auf den Tisch und schaut nach dem Fremden. Dieser wird momentan von einem starken Schüttelfrost geplagt. Pascal nimmt seine Hand und versucht ihn zu beruhigen. Als es nicht gelingt, sucht er in der Notapotheke eine Tablette.

«Nehmen sie die hier», beruhigend redet er auf den Fremden ein, das Problem ist nicht nur der Schüttelfrost, der Fremde hat panische Angst. Am liebsten möchte er flüchten, aber dazu ist er zu schwach.

«Wir tun ihnen nichts! Bitte beruhigen sie sich, sie sind hier in der Altschweiz», versucht er ihn weiter zu beruhigen.

«Plees, nou Police», haucht er, «nix Police!», verzweifelt fleht er ihn an, in seinen Augen spiegelt sich die nackte Angst.

«You in Oldswitzerland», versucht Pascal zu beruhigen, «nix Police!»

«Oldswitzeland? Gott bless you! Thank you, thank you», die Angst weicht aus seinen Augen.

«Nix Police, nix Police!», flehend hebt er die Hand, «nix Ponza, nix Ponza, nou, nou!», stammelt er verzweifelt.

Pascal flösst ihm Tee ein und gibt ihm Tabletten gegen die Schmerzen und das Fieber, denn inzwischen scheint der Körper des Fremden zu glühen. Pascal spricht nicht viel englisch und versteht den Fremden nur sehr schlecht, zwischen jedem Schluck wiederholt er immer wieder die gleichen Worte, es geht um Ponza und um die Polizei, das ist ihm inzwischen klar geworden. Noch weiss er nicht, was er daraus schliessen soll. Sicher ist, dass der Fremde Angst vor der Polizei und Ponza hat. Nachdem er eine Tasse Tee getrunken hat, fällt er zurück in sein Kissen und schläft wieder ein. Sein Schlaf ist jetzt bedeutend ruhiger. Das Fieber klettert auf 39 Grad. Mit einem feuchten Tuch kühlt Pascal seine Stirne.

Als Pascal zurück in die Gaststube geht, ist der Kaffe kalt. Er wärmt ihn auf und fährt mit dem Frühstück fort. Was meint er mit Ponza? Was hat der Fremde zu verbergen? Was hat er erlebt, dass er so ängstlich ist? Warum verfolgt ihn die Polizei und welche Polizei ist es, wird er international gesucht, oder meint er nur die berüchtigte Europolice. Von der hört man manchmal schlimme Geschichten, die sind nicht als besonders feinfühlig bekannt.

Er schreckt aus seinen Gedanken auf, als Lisa und Toni in die Gaststube eintreten. Sie holen sich ihre Tasse und setzen sich zu Pascal.

«Wie geht es ihm?», fragt Lisa, «der hat ja furchtbar geschrien.»

«Er hat jetzt hohes Fieber, ich musste ihm eine starke Tablette geben, nun schläft er wieder, aber er hat 39 Grad Fieber.»

«Das ist normal, es ist für ihn besser, wenn er noch schlafen kann», beruhigt Lisa.

«Hat er etwas zu seiner Person gesagt?», will Toni wissen.

«Er hat panische Angst vor der Polizei. Ich habe ihn nur schlecht verstanden. Mit Touristen kann ich mich normalerweise auf Englisch verständigen, aber diesen Akzent verstehe ich sehr schlecht. Ich vermute er ist Holländer. Er scheint auch noch nicht ganz klar denken zu können. Weisst du was Ponza bedeutet?»

«Ponza, das ist doch eine Insel vor Rom im Mittelmeer, wieso?»

«Weiss nicht, er scheint Angst vor Ponza zu haben.»

«So weit ich mich erinnern kann, war es früher eine Gefangeneninsel, aber das ist sehr lange her.»

«Ich rufe jetzt Livia an, ich muss einfach einen Arzt um Rat fragen», erklärt Lisa und nimmt ihr Handy zur Hand.

«Warte, er hat Angst vor der Polizei und vermutlich will er auch keinen Arzt», setzt sich Pascal für den Holländer ein und nimmt sein eigenes Handy hervor.

«Aber Livia wird doch nichts verraten, die hält dicht, ausserdem ist sie von Gesetzes wegen verpflichtet.»

«Der arme Kerl stirbt noch vor Angst, ich bin auch besorgt. Wenn er stirbt und wir nicht einmal einen Arzt gerufen haben, dann müssen wir uns ein Gewissen machen», Pascal wählt die Nummer.

Nach einem vorsichtigen Abtasten, ob sie allein ist und sicher niemand mithört, beginnt er vorsichtig, Livia vom aufgefundenen Fremden zu berichten. Er schildert wie er den halb Erfrorenen aufgefunden hat. Was sie bis jetzt gemacht haben und dann informiert er, dass er zurzeit 39 Grad Fieber hat.»

«Wie sieht es mit Händen und Füssen aus?»

«Die sind leicht gerötet», stellt Pascal, nachdem er die Verbände entfernt hatte, fest.

«Bist du sicher, dass es keine blauen, oder gar schwarze Stellen gibt?»

Nach einer genaueren Untersuchung kann er der Ärztin bestätigen, es gibt keine blauen Stellen.

«Aber ich glaube sein Fieber ist noch weiter angestiegen, ich mache mir echt Sorgen!», meldet Pascal.

Jetzt erklärt ihm Livia wie er den Fremden verarzten muss. Er muss ihm sogar eine Spritze geben. Die Hände, Nase, Ohren und Füsse muss er mit einer speziellen Salbe aus der Notapotheke einreiben und danach wieder gut verbinden. Livia wird, sobald das Wetter bessert, vorbeikommen, aber das kann noch Tage dauern. Inzwischen wird sie versuchen Informationen über den Fremden einzuholen. Dabei muss sie möglichst diskret vorgehen, das hat ihr Pascal eingeschärft und er weiss, auf Livia kann er sich verlassen.

Mit Livia ist er in Andeer zur Schule gegangen. Er hat sich immer gut mit ihr verstanden, als sie zum Arztstudium längere Zeit weg war, hatte er den Kontakt zu ihr verloren. Jetzt ist sie nach Andeer zurückgekommen und arbeitet als Landärztin. Obwohl sie mit ihren 29 Jahren noch jung ist, haben sie die Leute sehr gerne, sie versteht die Leute in dieser Gebirgsgegend, sie ist eine von ihnen.

Am Splügenpass schneit es den ganzen Tag. Es bleibt nichts anderes übrig, als sich im Haus aufzuhalten. Bis Weihnachten gibt es noch viel zu tun, wenn die ersten Touristen hier übernachten, soll jedes Zimmer frisch tapezieret sein. In einigen Zimmern müssen neue Teppiche verlegt werden und die grosse Vorratskammer muss neu eingerichtet werden. Die tiefgefrorenen Lebensmittel müssen nach Datum sortiert werden, einiges muss in den nächsten Tagen gegessen weder. Den Gästen darf man nicht alte Speisen servieren. So sind alle voll beschäftigt. Klara wird freigestellt, um den Fremden im Auge zu behalten und sofort zu reagieren, wenn er aufwacht.

Als er gegen Mittag das erste Mal aufwacht, wird ihm eine salz- und fetthaltige Suppe eingelöffelt. Er ist sehr schwach und das meiste der Suppe läuft über seinen Mundwinkel in ein, um seinen Hals gebundenes Tuch. Alle Versuche mit ihm ein Gespräch zu führen scheitern. Er wirkt abwesend, aber eines ist deutlich zu spüren, die panische Angst die gestern noch in seinen Augen lag, ist verschwunden. Er ist ruhig geworden. Geduldig wartet er darauf, dass es ihm besser geht. Die einzigen Worte die er gequält über seine Lippen bringt sind ein kaum verständliches, «Danke».

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