Kendran Brooks - Moskau und zurück

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Neu aufflammender, russischer Nationalismus, Inselbegabungen und Vogelgrippe-Viren treffen 2007 auf die Subprime-Krise. Eine Großbank gerät in die Fänge der IRS, während die Lederers in Moskau um ihr Leben fürchten müssen. Kann die junge Patchwork-Familie diesem Druck standhalten und eine Lösung aus ihrer Krise finden?

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»Machen Sie sich deswegen keine Sorgen, Herr Waffel. Sie stehen nicht allein da, denn wir haben selbstverständlich weitere Entscheidungsträger Ihrer Bank in unserer Hand, ebenso wie zwei der Vorstandsmitglieder. Die von uns ausgearbeitete, risikoreichere Anlagestrategie wird man ohne große Gegenstimmen durch die Gremien winken. Vertrauen Sie uns.«

»Und wozu das alles? Warum wollen Sie meinen Arbeitgeber schädigen? Arbeiten Sie im Auftrag eines amerikanischen Hedge Funds? Geht es um eine Spekulation gegen meine Bank?«

»Aber Herr Waffel. Sie denken viel zu kurz. Aber unsere Beweggründe sollten Sie nicht weiter interessieren. Nur eines noch zum Abschied. Wir überwachen Sie und jeden Ihrer Schritte selbstverständlich auf das Genaueste. Solange Sie unseren Plan umsetzen, passiert Ihnen und Ihrer Familie nichts. Sollten Sie jedoch in irgendeiner Weise ausscheren, dann schlagen wir ohne weitere Warnung zu. Ist Ihnen das bewusst?«

Einen Moment lang war es still auf der anderen Seite.

»Ja, das ist mir in den vergangenen Tagen klar geworden«, kam dann leise die Antwort.

Das neuerliche Knacken verriet das Ende des Bandes. Jules zog den Hörer vom Kopf und schob ihn unter der Wand durch. Dann zupfte er etwas Papier von der Rolle, betätigte die Spülung und verließ nachdenklich die Kabine.

Montag, 23. Juni 2008

Die Einladung von Wladimir Sokolow war letzten Herbst eingetroffen, als Alabima hochschwanger war und sie unmöglich reisen konnten. Die Geburt ihrer Tochter Alina verlief drei Wochen später ohne Probleme und das kleine Mädchen wuchs seitdem prächtig heran. So sprach diesen Sommer eigentlich nichts mehr gegen einen Besuch des früheren Auftraggebers von Jules. Deshalb machte sich Familie Lederer aus La Tour-de-Peilz am schönen Genfersee gelegen an diesem Morgen ans Packen der Koffer.

»Hast du mein Waschzeug schon verstaut?«, rief Chufu aus seinem Zimmer im ersten Stock in die Wohnhalle hinunter. Jules stand zwischen einem losen Haufen von Koffern und blickte sich verzweifelt um.

»Ja, ich glaub schon. Du hast es doch zu deinem Sportzeug gelegt, oder?«

»Zum Sportzeug? Nein. Meine Sportsachen liegen immer noch hier oben auf dem Bett. Doch das Waschzeug ist bereits weg. Aber mal eine andere Frage: Hast du noch einen leeren Koffer für mich übrig?«

»Noch einen Koffer, Chufu?«, Jules Stimme verriet eine rasch anschwellende Verzweiflung, »wofür brauchst du denn den? Ich glaube, du hast uns falsch verstanden. Wir ziehen nicht um, sondern machen bloß vierzehn Tage Urlaub in Moskau«, und Jules fügte mit einem bissigen Ton hinzu, »du kannst deine Wintersachen und die Skischuhe also ruhig hierlassen.«

Wie die meisten Menschen, die in ihrer Kindheit wenig besessen haben, neigte auch ihr siebzehnjähriger Adoptivsohn dazu, alles und jedes was ihm in die Hände fiel zu horten. Es hatte Monate gedauert, ihm das Anlegen von Vorräten an Esswaren in seinem Zimmer abzugewöhnen. Immer wieder klaubte er aus den Schränken in der Küche Schokolade und andere Süßigkeiten zusammen und versteckte sie in der Kommode unter seiner Unterwäsche oder im Schrank zwischen den Schuhen. Für schlechte Zeiten , hatte er immer wieder achselzuckend und mit einem unschuldigen Lächeln auf den Lippen gemeint.

Jetzt hätte er wohl am liebsten auch noch seine Mini-Stereoanlage und die Playstation in den Urlaub mitgenommen, wahrscheinlich zusammen mit seiner Sammlung an alten Herman Comics. Jules wollte gerade eine diesbezüglich bissige Bemerkung hoch rufen, als seine Frau Alabima mit der kleinen Alina auf dem Arm aus dem Wohnzimmer zu ihm in den Flur trat.

»Mein Gott, Jules. Ihr Männer seid aber auch Chaoten. Ihr sollt doch einfach euer Zeug reisefertig machen. Ist das denn so schwer? Da frag ich mich doch, wie du früher als Junggeselle deine Koffer ganz allein packen konntest?«

»Das ist bloß alles Chufus schuld«, versuchte Jules abzuwiegeln, »der würde doch noch die Schmutzwäsche aus dem Wäschekorb einpacken, wenn ich ihn nur ließe«

»Gar nicht wahr«, tönte es aus dem ersten Stock herunter. Der Sohnemann hatte die Antwort seines Adoptivvaters dummerweise gehört, »Jules spielt hier den großen Organisator, bringt aber selbst nichts auf die Reihe und lässt mir in den Koffern kaum Platz für das Notwendigste. Ich werde in Moskau nackt herumlaufen müssen.«

Jules zuckte ergeben mit den Schultern und flüsterte seiner Frau zu »Schlimmer als jede Diva«, worauf ihm Alabima über zwei große Hartschalenkoffer hinweg die Tochter entgegenstreckte.

»Gib deinem gestressten Vater mal einen dicken Kuss, Prinzessin.«

Die kleine Alina lächelte ihn strahlend an, ja, schien sogar über beide Wangen frech zu grinsen, so als wenn sie ganz genau begriffen hatte, wie sehr sich Jules mit den Reisevorbereitungen überfordert fühlte.

Der Schweizer musste laut auflachen, als er den listigen Ausdruck im süßen Gesichtchen seiner Tochter erkannte. Dann beugte er sich rasch zu ihr hinüber und drückte erst Alina einen schmatzenden Kuss auf die Wange, umfasste dann aber mit dem Arm die Schulter seiner Frau und zog sie etwas näher zu sich heran. Sie küssten sich lange und leidenschaftlich, während ihre Tochter ihnen mit einem Staunen im Gesicht zuschaute.

»Wenn ich euch zwei nicht hätte«, schnaufte er glücklich.

»Und was ist mit mir?«

Chufu stand oben auf dem Treppenabsatz, beide Arme vollgepackt mit T-Shirts, Trainingshosen und einem Paar Sneakers obendrauf und grinste zu ihnen hinunter.

»Dann komm halt her und hol dir deinen Kuss«, rief Jules gespielt ärgerlich hoch, worauf sein Adoptivsohn nur verächtlich die Lippen schürzte, zum Geländer trat, seine Arme öffnete und dabei schrie: »Achtung eine HG.«

Irgendwoher hatte der Kerl diesen blöden Satz aus dem Schweizer Militär aufgeschnappt, den man ausrufen muss, wenn man eine Übungsgranate abzieht und ins Gelände schmeißt. Seine Sportsachen fielen allerdings recht kompakt herunter und landeten zielgenau auf dem blauen Stoffkoffer, der bereits gut gefüllt am Boden lag.

Jules wurde wütend.

»Aha. Du willst sie wohl da drin verstaut haben, deine Sachen, in diesem Koffer hier?«, rief er aufgebracht hoch, »na schön, mein Junge, kein Problem. Ich stopf deine Sachen gerne auch noch mit rein«, und schon riss Jules den Reißverschluss ein Stück weit auf und begann, die Trainingsschuhe durch den engen Schlitz hineinzupressen.

Alabima sah ihm kopfschüttelnd zu und meinte mitleidig lächelnd: »weißt du eigentlich, dass du gerade deine eigene Wäsche hoffnungslos zerwühlst?«

Jules hielt erschrocken inne, öffnete den Kofferdeckel ganz, schaute genauer hin und direkt auf seine ehemals glatt gebügelten Unterhemden und T-Shirts, die jetzt zusammengewuselt drin lagen.

»Sch......ade«, meinte er kleinlaut, »tut mir leid, Schatz.«

»Reißt euch endlich zusammen, ihr Kindsköpfe«, rief Alabima streng aus, »arbeitet gefälligst planmäßig zusammen und vergesst eure ewigen Sticheleien. Das Taxi holt uns in einer halben Stunde ab. Der Countdown läuft also für euch.«

Oha, dachte sich Jules, so war das also. Seine Frau strebte bereits das Oberkommando über die erste vierköpfige Auslandsexpedition der Familie Lederer an. Na, vielleicht war das auch das Beste.

»Zu Befehl, oh mein General«, antwortete Jules laut, stand gespielt stramm und salutierte zackig, lachte Alabima belustigt an.

»Stehen Sie bequem, Soldat Lederer, und arbeiten Sie zügig weiter. Gefreiter Chufu wird Sie sicher tatkräftig unterstützen, wenn Sie ihn nett darum bitten.«

Dabei lächelte sie ihn süffisant an und Jules dachte in diesem Moment unweigerlich du kleines Biest .

»Das habe ich gehört, Soldat«, war ihre Antwort auf seinen Gesichtsausdruck.

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