Peter Schmidt - Stehen Sie drüber!

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Mit Mentaltechniken nach dem neuesten Stand der Psychologie der Emotionalen Intelligenz («EQ-Training») geht das tatsächlich – probieren Sie es aus! Dank neuer Einsichten – der sogenannten «Attractio-Aversio-Psychologie» – fokussiert man gezielter und schneller als z.B. in der Verhaltenstherapie auf problematische Gefühle und Reaktionen. Und sogar ohne ein langwieriges vorgeschaltetes Vorbereitungsprogramm wie etwa Progressive Muskelentspannung. Auch für Experten und Therapeuten aufschlussreich. Wir verfügen damit zum ersten Mal in der Geschichte der Mentaltechniken über ein psychologisch klarer definiertes mentales Instrument, das sich auch 'in Aktion', also innerhalb unserer Tagesaktivitäten, im Stress, in der Arbeit, im Gespräch, beim Vortrag, bei schwierigen Verhandlungen und Verkaufsgesprächen, im Sport – vor allem auch bei Herausforderungen, die umgehendes Handeln erfordern – einsetzen lässt.

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Aber was genau ist das positive Gefühl? Müssen wir dazu lediglich denken: Positiv, positiv, positiv?

Ist das Positive ein Gedanke?

Oder der sprachliche Ausdruck eines Gedankens?

Oder sind es gar die Dinge selbst?

Es mag sein, dass der verbalisierte Gedanke „positiv, positiv, positiv“ ein positives Gefühl bei Ihnen auslöst. Aber ist er deswegen bereits das Positive?

Und wenn tatsächlich die Dinge selbst das Positive wären, warum sehen die Menschen das so unterschiedlich? Nehmen sie etwa verschiedene Objekte wahr? Und warum ändert sich auch in unseren eigenen Erfahrungen die Positivität derselben Objekte? Ein Musikstück büßt leicht seinen Reiz ein. Ein schöner Teppich ist nach den ersten Tagen der Begeisterung schon etwas weniger attraktiv. Und das gilt leider auch für Menschen! Denken Sie nur an das Strohfeuer der Verliebtheit …

Was die Dinge angenehm macht, mag seinen Auslöser in den Objekten finden. Aber was wir erleben, das Gefühlsmoment des Angenehmen, ist eine subjektive Qualität eigener Art, die weder mit den Dingen noch mit unseren Gedanken, Erinnerungen und Vorstellungen oder Werturteilen gleichgesetzt werden darf.

Bitte halten Sie diese Unterscheidungen nicht für akademische Spitzfindigkeiten! Denn sie sind so folgenreich, dass sie eine entscheidende Wende im Leben jedes Einzelnen, ja der Gesellschaft, darstellen könnten. Wir sind damit nämlich nichts Geringerem auf der Spur als den Grundprinzipien emotionaler Intelligenz.

Am einfachsten nähert man sich dem merkwürdigen Phänomen des Angenehmen, wenn man die Lust betrachtet. Lust ist aus sich selbst heraus attraktiv. Sie bedarf keiner Worte, keines Urteils, keines Gegenstandes, keiner Gedanken, keiner weiteren Überzeugungen. Das Angenehmsein der Lust ist evident. So evident wie die Rechteckigkeit dieses Buches oder das Grün eines Blattes.

Wenn Sie mir erlauben, noch etwas philosophischer zu werden: Das Angenehmsein des Gefühls ist wahrscheinlich das bemerkenswerteste Ereignis im Universum überhaupt – eine Art Ziel oder Vollendung der Evolution. Viele Menschen glauben, das sei das menschliche Bewusstsein oder die Intelligenz, vielleicht auch die Moral. Aber was wäre das Bewusstsein ohne die Positivität des Fühlens? Ohne Liebe, Schönheit, Genuss?

Mit der Positivität des Fühlens hat sozusagen das „Universum“ eine völlig neue Kategorie von Seiendem eingeführt, für die es nirgends Vergleichbares gibt. Erst durch das Gefühl – in seinem Lichte – bekommen die Objekte unserer Lebensumwelt ihren Wert. Erst das Fühlen ermöglicht Werterfahrungen. Und erst wo Werte erfahren werden, ist auch Lebenssinn möglich.

Sie bemerken, dass die Philosophie, die sich sonst so gern im lebensfernen Elfenbeinturm bewegt, mit solchen Einsichten einen existenziellen und praktischen Zweck bekommt?

Was wäre das schon für ein Sinn des Lebens, der lediglich auf Meinungen und Urteilen beruhte. Ich kann noch so oft sagen: „Das Leben hat einen Sinn!“, „Die Welt hat Wert!“ Wenn ich diesen Sinn oder Wert nicht auch fühle, handelt es sich um bloßes Gerede, um Meinungsäußerungen. Man könnte genauso gut das Gegenteil behaupten, weil solche Urteile sich auf nichts beziehen als sich selbst.

Fühlen wir dagegen den Wert und Sinn der Welt und des Lebens, dann hat auch das Urteil seinen Bezug bekommen, es hat eine Berechtigung. Es ist „wahr“ in genau dem klassischen Sinne, wie die Philosophie gewöhnlich Wahrheit definiert, nämlich als Entsprechung eines Urteils zu einem Sachverhalt.

Ich möchte Sie daher bei dieser Gelegenheit dazu anregen, Ihre womöglich kritische Einstellung dem Philosophieren gegenüber zu überprüfen. Wir reden nicht über irgendeine Art von Beliebigkeit, über Schöngeisterei, über Dichterphilosophie. Die Technik des desensibilisierenden Blicks ist eminent praktisch.

Aber um in vollem Umfang von ihr zu profitieren, sind einige philosophische Grundeinsichten erforderlich, wie sie uns der Mainstream des Tagesbewusstseins offensichtlich nicht geben kann ...

7

Der Umgang mit Gefühlen, Emotionen, Affekten und Stimmungen

Dieses Kapitel macht deutlich, dass Gefühle, Emotionen, Affekte und Stimmungen einen gemeinsamen Nenner haben und dass die Ausrichtung („Fokussierung“) der Aufmerksamkeit auf ihren gemeinsamen Nenner und ihre verschiedenen Intensitätsgrade durch Zulassen und neutrales, nicht-bewertendes Betrachten emotionalen Problemen ihre besondere Dynamik nimmt.

Wir haben gefunden, dass Gefühle einen gemeinsamen Nenner haben, nämlich ihr Angenehm- und Unangenehmsein. Diese Eigenschaften – im weitesten denkbaren Sinne verstanden – sind das entscheidende Kennzeichen der Gefühle.

Gefühle haben zwar viele Funktionen: Sie konstituieren unsere Werterfahrungen. Gefühle zeigen uns an, was wahrscheinlich ist. Gefühle warnen uns vor Gefahren und Schäden. Aber sobald Gefühle für uns ein Problem darstellen, handelt es sich immer darum, dass sie entweder unangenehm oder angenehm oder sogar beides sind. Dazu einige Beispiele:

Man ärgert sich in einer Situation – und man ärgert sich womöglich sogar darüber, dass man sich ärgert. Unser emotionales Gefangensein im Ärger und der Ärger über den Ärger stellen dann das emotionale Problem dar. Wäre dieser Ärger nicht unangenehm, dann würde uns der emotionale Aspekt des Ärgers ziemlich gleichgültig sein.

Um sich zu ärgern, müssen Sie natürlich die Situation verstehen. Sie müssen wissen, was passiert. Jemand hat Ihnen den Job weggeschnappt. Ihr Auto wurde auf dem Parkplatz beschädigt. Nicht Sie, sondern Ihr Kollege wird befördert, obwohl Sie viel länger in der Firma arbeiten. Aber das reicht noch nicht aus, um sich wirklich zu ärgern. Könnten Sie bei diesen Problemen per Knopfdruck Ihre Gefühle abschalten, dann würden Sie sich gar nicht ärgern. Sie würden nur registrieren, was passiert ist.

Und wahrscheinlich würden Sie darüber hinaus noch ganz nüchtern – intellektuell – resümieren, das sei negativ.

Oder Sie sind der Spielsucht verfallen. Nehmen wir an, Sie können nicht aufhören, Ihr ganzes Geld in Automaten zu werfen. Das Spiel ist so attraktiv für Sie, die Lust so groß, dass Sie nicht mehr davon lassen wollen. Dann ist das angenehme Gefühl zum Problem geworden. Zusätzlich empfinden Sie möglicherweise sogar unangenehme Gefühle – etwas wie „Entzugserscheinungen“ –, wenn Sie sich zwingen sollen, zu verzichten.

Ähnlich emotional bindend und dadurch problematisch ist die Eifersucht. Wir können uns zwar sehr wohl vorstellen, dass wir in einer Situation, die Eifersucht erzeugt, emotional gelassen bleiben – spontan, oder weil wir das gerade so wollen. Dann erfassen wir die Situation wie oben beschrieben überwiegend intellektuell , wir verstehen ihre Bedeutung – so wie man „zwei und zwei ist vier“ erfasst. Dabei mag es wiederum durchaus sein, dass wir ganz klar einen Unwert für uns sehen. Unser Partner könnte sich z.B. von uns trennen wollen, und das erscheint uns als „Unwert“.

Vielleicht ist diese Erfahrung sogar zusätzlich von leichten Gefühlen der Eifersucht begleitet, die uns nicht sonderlich zu schaffen machen.

Oder aber – das ist die andere, die typische Möglichkeit –, wir werden von der ganzen Wucht der Emotion getroffen. Sie ist unerträglich und treibt uns womöglich sogar zur Raserei, zu unüberlegtem Verhalten, zur Kurzschlussreaktion, ja zur Gewalt im Affekt. Halten wir also fest:

Sowohl negative wie positive Gefühle können zu Problemen werden. Gefühle können verschiedene Intensitätsgrade haben.

Wir fühlen uns mehr oder weniger gehemmt, haben mehr oder weniger Lampenfieber, sind mehr oder weniger nervös, mehr oder weniger beleidigt.

Was ist es eigentlich, das dabei mehr oder weniger große Intensität hat?

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