N. H. Warmbold - Winterkönig

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Hauptmann Reik Domallens Ziel ist es, Winterkönig zu werden, Heerführer der manduranischen Armee.
Durch Zufall begegnet er Mara wieder, der angeblichen Magierin, die er auf Betreiben der obersten Priesterin, Lorana, nach Mandura geholt hat. Schnell ist die alte Vertrautheit, sind die überwältigenden Gefühle zwischen ihnen wieder da, und Reik glaubt, in Mara weit mehr als eine Freundin und Vertraute gefunden zu haben. Doch Mara hat ganz eigene Vorstellungen von ihrem zukünftigen Leben und will sich nicht durch eine Ehe mit dem Thronfolger einschränken lassen.
Nach dem Mittsommernachtsfest eskaliert ein Streit zwischen den beiden und es kommt zum Bruch.
In der Situation bricht in Manduras Hauptstadt das Sumpffieber aus, eine hochansteckende und oftmals tödlich verlaufende Krankheit. Reik und Mara müssen ihre persönlichen Differenzen überwinden und gemeinsam für die Zukunft kämpfen.

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„Sicher, Mara, ich wollte dich doch nicht … Nur hatte Milla nach dir gefragt, sie schien besorgt und meinte, du wärst nicht auf deinem Zimmer gewesen, als sie dich zum Frühstück abholen wollte.“

Wieder nickte Mara. „War ich auch nicht, ich war bei Sina.“

„Oh … verstehe.“

„Ach ja?“ erwiderte Mara verschwörerisch und lächelte breit.

Réa wurde rot und wusste vor Verlegenheit kaum, wohin sie sehen sollte. Schließlich stand sie abrupt auf und verschwand im Nebenzimmer, um gleich darauf mit einigen Schlüsseln zurück zu kommen, die sie vor Mara auf den Tisch legt. „Für dich. Lorana sagte, du wüsstest, wozu.“

Mara nickte zögernd, nachdenklich.

„Sie meinte auch, du solltest nicht allein gehen.“

„Würdest du mitkommen?“, fragte Mara an Réa gewandt und stand auf. Dabei klang ihre Stimme kühl und ungerührt und verriet nichts von der Erregung, die Mara verspürte.

Ebenso ernst und ungerührt antwortete ihr Réa. „Natürlich, gern.“

Mara ahnte, dass auch die junge Priesterin angespannt war – und sich freute.

Réa ging voran. Natürlich wusste sie, wozu die Schlüssel dienten. „Wir werden Fackeln brauchen, es ist ziemlich … finster dort. Ich bin gleich wieder da.“

Mara setzte sich auf die Stufen, die zum hinteren Tempeleingang hinaufführten, und wartete. Sie verdrängte all die Fragen und Gedanken, die auf sie einströmten, gönnte der ebenerdigen Tür direkt vor ihr noch keinen Blick und bemühte sich, ruhiger zu werden, sich zu konzentrieren.

Es überraschte Mara nicht, dass Réa in Begleitung von Sina zurückkam – beide trugen brennende Fackeln. Sie sprang auf, erfüllt von Ungeduld und Anspannung.

Aufmerksam betrachtete sie die imposante, mächtige Tür, die zu den Gewölben führte, sah auf die Schlüssel in ihrer Hand und wählte den passenden aus. Das Schloss wurde offenbar häufig benutzt, der Schlüssel ließ sich mühelos drehen. Die hohen, schweren Türflügel schwangen mit erstaunlicher Leichtigkeit auf, als Mara sie anstieß.

Den Schlüsselbund in der Rocktasche verstauend trat sie über die Schwelle, Réa und Sina folgten ihr mit den Fackeln.

Sie fanden alles so vor, wie Mara es vermutet hatte, all das, was sie im Archiv vermisst hatte: die Geschichte des Tempels, die Sammlung der Tempelgesetze, die Familiengeschichten der manduranischen Herrscher, Ahnentafeln der wichtigsten und mächtigsten Familien von Mandura, Aufzeichnungen über die Ereignisse während der Regierungszeit der einzelnen Könige, alte Legenden und Prophezeiungen, auch solche, den König vom Blut der alten Könige betreffend.

All das befand sich in einem Raum tief unter dem Tempel, den zu erreichen sie nur der langen, steilen Treppe auf der linken Seite des Eingangs zum Gewölbe folgen musste.

Sie warf Réa einen misstrauischen Blick zu. „Das lag nicht schon immer hier unten, stimmt's?“

„Nein, natürlich nicht, die feuchte Luft hätte das Papier zerstört. Und wer will schon jedes Mal diese gruselige, glitschige Treppe hinabsteigen, nur um etwas in den Tempelgesetzen nachzuschlagen?“

„Warum sind die Papiere dann hier?“, wollte Mara wissen.

„Lorana hat sie herschaffen lassen“, erklärte Réa.

„Aber warum?“

„Weil man nicht jedem dahergelaufenen, frechen Mädchen, das behauptet, eine Zauberin zu sein, den Schlüssel zur gesamten manduranischen Geschichte aushändigt. Ihre Worte.“

Einen Moment war Mara sprachlos, wollte empört auffahren, musste dann aber doch lachen. „Ah, verstehe. Wohin kommen wir, wenn wir diesen Gang hier weitergehen?“

„Zu vielen weiteren Räumen, von denen die meisten leer sind“, erwiderte Réa. „In manchen lagern Vorräte, Lampenöl und ähnliche Dinge. Nicht besonders aufregend.“

„Ich werde sie mir trotzdem ansehen.“

Nachdem sie Sina um mehrere Ecken gefolgt waren – die Luft wurde immer stickiger, hatte einen modrigen Geruch, Boden und Wände schimmerten feucht im Licht der Fackeln –, kamen sie tatsächlich an Vorratsräumen vorbei, die allesamt auf der rechten Seite eines langen Ganges lagen. Dann vollzog der Gang eine scharfe Biegung nach links und führte noch etwa zehn Schritt weiter, um schließlich abrupt zu enden. Linker Hand befand sich in der Wand eine kleine Pforte, zu der mehrere Stufen hinab führten. Sie sah aus, als wäre sie schon lange nicht mehr benutzt worden. Versuchsweise rüttelte Mara an der Klinke; es war abgeschlossen, und keiner ihrer Schlüssel passte. „Was liegt dahinter?“

Réa blickte Sina betreten an, die fast unmerklich den Kopf schüttelte. „Nichts weiter, Mara, das ist …“

„Was, Réa?“, verlangte sie zu wissen.

„Es ist … der Kerker.“

Verblüfft starrte sie die Priesterin an. „Der Kerker? Du meinst, hier unten werden Menschen eingesperrt ?“

„Ja, das heißt nein, es … Also, es ist niemand drin, jedenfalls im Moment nicht.“

„Aber manchmal schon?“ Mara ließ nicht locker.

„Ja. Wer gegen die Tempelgesetze verstößt, fällt unter die Gerichtsbarkeit des Tempels“, erklärte Réa. „Und es obliegt dem Tempel, ihn … zu bestrafen.“

„Ich verstehe schon. Aber wer hat den Schlüssel, etwa auch Lorana?“

„Geh dort nicht hinein, Mara“, wehrte Réa eindringlich ab, „wirklich nicht.“

„Wer hat den Schlüssel, Réa?“, wiederholte sie ihre Frage.

„Ich habe einen, Süße“, erklang Sinas stets etwas heisere Stimme.

Mara sah Sina erstaunt an. „Du?“

„Warum nicht ich? Ich bin nicht irgendeine Tempelwächterin. Malin hat ebenfalls einen, ein dritter befindet sich im Palast.“

„Dann schließt du mir jetzt auf?“

Sina lachte, ein kurzer, kehliger Laut. „Du bist unglaublich, Süße, einfach unglaublich. Und du meinst das auch noch ernst, nicht wahr?“

„Was … Ich verstehe nicht, natürlich meine ich das ernst. Warum fragst du?“ Mara war irritiert.

„Weil du mich ebenso gut dazu zwingen könntest, dir aufzuschließen, du könntest es mir befehlen. Ich könnte nichts dagegen tun. Du weißt das, ich weiß das, und Réa weiß es auch. Oder irre ich mich?“

„Ich …“, begann Mara. „Nein, du irrst dich nicht. Aber es liegt mir fern, dich zu etwas zu zwingen, wenn ich dich auch darum bitten kann.“

Sina schloss auf.

Was sie dahinter vorfanden, waren schauerliche, winzige Zellen, viel eher Löcher. Düster und feucht, und Mara schauderte bei dem Gedanken, dass hier Menschen eingesperrt, verhört, womöglich sogar gefoltert wurden. Sie sehnte sich plötzlich nach Licht und frischer Luft.

Sie hörte Sina und Réa leise miteinander reden, während sie selbst sich umsah. Sinas Stimme eindringlich und drängend, als wolle sie Réa von etwas überzeugen, während Réas Entgegnungen sanft, fast beruhigend klangen.

Auf den ersten Blickt deutete nichts darauf hin, dass hier Menschen gelitten hatten, möglicherweise sogar gestorben waren. Und doch schienen die roh behauenen Wände das Stöhnen und Wimmern, die Schreie der Gefangenen zurückzuwerfen. Wenn Mara nur lange und konzentriert genug lauschte, würde sie sie hören, würde ihre Angst und ihre Schmerzen nachempfinden können.

Eilig kehrte sie zu Sina und Réa zurück, sie wollte keine Sekunde länger allein an diesem furchteinflößenden Ort sein.

Sina blickte Mara spöttisch an, als diese ihr die Fackel gab. „Und? Hast du genug gesehen, Süße?“

„Kommen wir hier noch weiter?“

„Nein, das ist alles“, erklärte Sina schroff.

„Dann also die andere Treppe. Wann war das letzte Mal jemand hier unten?“, fragte sie nach.

„Du meinst, ein Gefangener? Vor sieben, acht Jahren.“

„Was genau warf man ihm vor?“, wollte Mara wissen.

„Er hat eine Priesterin getötet“, erwiderte Sina, wobei ihre Stimme kalt klang. „Vergewaltigt und getötet.“

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