N. H. Warmbold - Winterkönig

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Hauptmann Reik Domallens Ziel ist es, Winterkönig zu werden, Heerführer der manduranischen Armee.
Durch Zufall begegnet er Mara wieder, der angeblichen Magierin, die er auf Betreiben der obersten Priesterin, Lorana, nach Mandura geholt hat. Schnell ist die alte Vertrautheit, sind die überwältigenden Gefühle zwischen ihnen wieder da, und Reik glaubt, in Mara weit mehr als eine Freundin und Vertraute gefunden zu haben. Doch Mara hat ganz eigene Vorstellungen von ihrem zukünftigen Leben und will sich nicht durch eine Ehe mit dem Thronfolger einschränken lassen.
Nach dem Mittsommernachtsfest eskaliert ein Streit zwischen den beiden und es kommt zum Bruch.
In der Situation bricht in Manduras Hauptstadt das Sumpffieber aus, eine hochansteckende und oftmals tödlich verlaufende Krankheit. Reik und Mara müssen ihre persönlichen Differenzen überwinden und gemeinsam für die Zukunft kämpfen.

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„Ich weiß.“

„Natürlich weißt du das, die Frage ist wohl eher, ob Reik das weiß“, Sina betonte jedes Wort mit Nachdruck.

„Ja, Jula hat es ihm gesagt.“

„So? Und weiß Reik auch von dir?“, wollte Sina wissen.

„Von mir?“

„Weiß er, dass Jula sich fast jeden Abend mit dir trifft?“

„Das meinst du.“ Mit einer vagen Geste hob sie die Schultern. „Keine Ahnung. Reik weiß eine ganze Menge, warum nicht auch das? Wenn er es genau wissen will, soll er mich halt fragen, schließlich weiß er, wo ich mich aufhalte.“ Ihre Stimme klang jetzt brüsk.

„Täusche ich mich, oder kann es sein, dass du ein wenig gereizt auf das Thema Reik reagierst?“, fragte Sina behutsam.

Irritiert schüttelte Mara den Kopf. „Nein, warum sollte ich?“

„Weil es sich so anhört, Süße.“

„Das hat nichts mit Reik zu tun. Aber offenbar will jeder von mir aufregende und romantische Geschichten über ihn und mich hören, sehr … persönliche Erlebnisse, und dazu bin ich nicht bereit. Ich habe Reik seit meiner Ankunft in Samala Elis nicht gesehen, geschweige denn mit ihm geredet. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“

„Und du bist doch gereizt.“

Mara zuckte nur die Achseln und schwieg.

„Zurück zu den Priesterinnen“, setzte Sina das einmal begonnene Thema fort. „Es findet ein längeres Aufnahmegespräch statt, um sicher zu gehen, dass es der angehenden Priesterin ernst ist. Wie das genau abläuft, weiß ich nicht, ich war nie dabei. Die Frau, oder sagen wir lieber das Mädchen, muss bis zu ihrer Weihe Jungfrau bleiben, bis zum Ende der Schülerinnenzeit also, ungefähr zwei, drei Jahre nach Aufnahme in den Tempel. Nach der Weihe ist sie noch keine fertige Priesterin, doch sie genießt bereits den vollen Schutz und die Obhut des Tempels.“

„Warum muss sie jungfräulich sein?“, wollte Mara wissen.

„Tradition. In früheren Zeiten durften Priesterinnen gar keinen körperlichen Kontakt zu Männern haben, höchstens bei besonderen religiösen Anlässen, bei Ritualen im Tempel.“. Sie blickte Mara an. „Sieh mich nicht so an, das ist wahr! Das wurde aber längst abgeschafft, vielleicht, weil es kaum noch Frauen auf sich nehmen wollen, Priesterin zu sein. Heute gilt diese Anforderung noch für die Zeit als Schülerin. Die Arbeit einer Priesterin ist nicht immer einfach und sie erfordert viel Geduld und Standhaftigkeit. Aber sie bringt auch ’ne Menge Ansehen und den Schutz des Tempels, der Götter sogar, wie manche meinen, aber das ist wohl eher eine Glaubensfrage. Du unterstehst einzig dem Tempelgesetz, auch als Tempelwächterin.“

„Was besagt das Tempelgesetz denn?“, fragte Mara sofort.

„Es regelt so gut wie alles im Tempel und im Tempelbezirk. Zum Beispiel schreibt es vor, dass Männer in Tempelangelegenheiten nicht viel zu sagen haben, die dürfen nicht einmal bewaffnet in den Tempel hinein. Hm, das gilt aber nicht für den König“, schränkte Sina ein. „Oder, heutzutage, für Gardisten im Dienst. Ich nehme an, das war auch sinnvoll. Waren ohnehin seltsame Zeiten damals, angeblich wurden sogar Menschen geopfert. Vielleicht ist das aber auch nur so eine Geschichte.“

„Menschenopfer – im Tempel?“ Mara lief ein kalter Schauer den Rücken hinunter.

„Im Tempel unter dem Tempel. So heißt es jedenfalls.“

Ein Grund mehr für Mara, unbedingt an den Schlüssel zu den Gewölben heran zu kommen. Und wenn es dort einen weiteren Tempel gab …

„Was denkst du jetzt, Süße?“ Sina wickelte eine Strähne von Maras Haar um den Zeigefinger, sah sie aufmerksam an.

„Ich muss morgen dringend mit Lorana sprechen.“

„Du wolltest auch mit dem König reden“, erinnerte Sina sie.

„Ja, aber erst mit Lorana. Ist wohl … diplomatischer.“

„Hört sich wie eine Drohung an, Süße, wenn du vorhast, diplomatisch vorzugehen.“

Mara lachte, um gleich darauf genüsslich zu gähnen. „Keine Drohung.“

„Du bist wirklich müde, hm?“, fragte Sina.

„Ja, sehr.“

„Dann … ich lösche die Kerzen, lasse den Vorhang aber offen, in Ordnung? Auch den vorm Fenster.“

„Wie du möchtest …“, stimmte sie zu. „So schlimm ist es nicht.“

Im Halbschlaf fragte sie sich, was Sina denn noch so lange machte, wohl kaum aufräumen. Sie schlief schon fast, als Sina wieder ins Bett kam, ihr fürsorglich die Decke über den Rücken zog und Mara noch einmal übers Haar strich. „Schlaf schön, meine Süße, und lass dich von mir nicht stören.“

Mara tastete nach Sinas Hand und hielt sie fest. „Mich könnte nicht mal ein Gewitter wecken.“

Sina streichelte ihren Rücken, immer das Rückgrat entlang, hinauf und wieder hinunter. Sehr beruhigend, sehr schön. Es war dunkel, mitten in der Nacht, Regen prasselte ans Fenster.

Mara wandte den Kopf in Richtung der Tempelwächterin.

„Du hast geträumt, Schatz. Mit einem Mal wurdest du ganz unruhig, hast vor dich hin gemurmelt und gestöhnt. War der Traum … sehr schlimm?“, fragte Sina behutsam.

„Hm, auf jeden Fall sehr verstörend. Tut mir leid, wenn ich dich geweckt habe.“

„Hast du nicht, ich war ohnehin wach. … Ich habe nachgedacht, über dich.“

„Warum?“, wollte Mara wissen.

„Weil du hier bist.“

„Oh.“

Sacht zeichnete Sina mit der Fingerspitze die Narben auf ihrem Rücken nach, schob dabei langsam und behutsam die Decke tiefer nach unten.

„Kora sagte, die Narben würden niemals ganz verschwinden, ich würde sie mein Leben lang behalten“, erzählte Mara.

„Was ist passiert?“ Sinas Stimme klang belegt, während ihre Hand warm und mit leichtem Druck auf Maras Rücken lag.

„Ich … wurde bestraft, mit der Peitsche, fünfzehn Schläge. Oder sagt man ‚Hiebe‘? Mein Manduranisch erscheint mir mitunter ziemlich dürftig. Nach dem siebten Hieb verlor ich das Bewusstsein, aber ich glaube, sie haben trotzdem weitergemacht. Ich konnte ewig nicht auf dem Rücken liegen. Seitdem schlafe ich auf dem Bauch, oder auf der Seite.“

„Was hattest du denn Schreckliches verbrochen?“ Sina hatte sich erstaunlich gut unter Kontrolle, auch wenn Mara die Bestürzung aus ihrer Stimme heraushörte.

Aber das machte das Erzählen seltsamerweise einfacher. Sie setzte sich auf, sie mochte nicht liegen, wenn die unangenehmen Erinnerungen ihr so nahe rückten. „Ich habe ein Schwert berührt.“

„Das … das ist doch kein Grund!“ Aus Sinas Stimme klangen Fassungslosigkeit und Entsetzen.

„Auf Ogarcha schon. Weißt du, oft beneide ich die Menschen um die Fähigkeit, vergessen zu können. Ich hingegen kann nicht vergessen, ich durchlebe alles immer wieder neu. Die gleiche Qual, den gleichen Schmerz, die Demütigung. Die Gerüche sind da, die Geräusche, die Berührungen. Ich sehe immer wieder die Verzweiflung in den Augen meines Vaters, fühle meinen Hass auf ihn. Nichts ändert sich, nichts verblasst.“ Schweigend blickte sie auf ihre Hände, lächelte, als sie daran dachte, dass sie inzwischen Unterricht im Schwertkampf erhielt. Sie rannte ständig mit einem an die Wade geschnallten Messer herum, obwohl sie es jetzt im Bett natürlich abgenommen hatte. „Danach war ich lange Zeit krank, hatte hohes Fieber, die Verletzungen heilten anfangs ziemlich schlecht. Kora meinte mal zu mir, ich sei mit Absicht so krank, um meinen Vater … um mich an meinem Vater zu rächen, weil er mich nicht in Schutz genommen hat.“

„Was war mit deiner Mutter?“, fragte Sina leise.

„Sie war zu dieser Zeit schon lange tot, sie starb, als ich fünf war.“

„Und wie alt warst du, als … als das passierte?“

„Elf, fast zwölf. Und dann, ich bin natürlich doch wieder gesund geworden, wenn auch sehr langsam, ist mein Vater auf die Jagd gegangen, Wolfsjagd. Seltsam, mein Vater war ein wirklich guter Jäger, doch an diesem Tag im Spätherbst war der Wolf schneller, er hat ihn getötet. Und … und der Wolf ist das Wappentier von Reiks Familie, und Reik hat Ludeau getötet.“

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