N. H. Warmbold - Winterkönig

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Hauptmann Reik Domallens Ziel ist es, Winterkönig zu werden, Heerführer der manduranischen Armee.
Durch Zufall begegnet er Mara wieder, der angeblichen Magierin, die er auf Betreiben der obersten Priesterin, Lorana, nach Mandura geholt hat. Schnell ist die alte Vertrautheit, sind die überwältigenden Gefühle zwischen ihnen wieder da, und Reik glaubt, in Mara weit mehr als eine Freundin und Vertraute gefunden zu haben. Doch Mara hat ganz eigene Vorstellungen von ihrem zukünftigen Leben und will sich nicht durch eine Ehe mit dem Thronfolger einschränken lassen.
Nach dem Mittsommernachtsfest eskaliert ein Streit zwischen den beiden und es kommt zum Bruch.
In der Situation bricht in Manduras Hauptstadt das Sumpffieber aus, eine hochansteckende und oftmals tödlich verlaufende Krankheit. Reik und Mara müssen ihre persönlichen Differenzen überwinden und gemeinsam für die Zukunft kämpfen.

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„Nein, Mara, Ihr müsst Euch nicht entschuldigen. Ich bin es, die für Euer Vertrauen zu danken hat. Ich gebe zu, ich war neugierig und Euch gegenüber auch ein bisschen gemein. Mir hat man von klein auf beigebracht, wie ich mich in Gegenwart von hochgestellten, wichtigen Personen zu verhalten habe. Allerdings …“ Die Königin schwieg, scheinbar in die Betrachtung des Gartens versunken.

„Wisst Ihr denn nun, warum Ihr hier seid?“, fragte sie schließlich.

„Lorana sagt, sie brauche mich, der Tempel brauche mich.“

„Sie hat gesagt, dass sie Euch braucht?“, wunderte sich die Königin. „Ich gebe zu, dass mich das überrascht.“

Fast hätte Mara die Achseln gezuckt. „Ja. Weil es Krieg geben wird in Mandura und die Aussichten nicht gut stehen.“

„Ich verstehe. Aber sie hat nicht gesagt, wozu oder warum genau sie eine Zauberin braucht?“

„Nein, das nicht“, gab Mara zu. „Ich wüsste auch nicht, was ich daran ändern könnte.“

„Seid Ihr wirklich davon überzeugt, dass es Krieg geben wird, Mara?“, wollte die Königin wissen.

„Nun, Lorana ist nicht die einzige, die sagt, dass es Krieg geben wird“, antwortete sie vorsichtig. „Ich habe es … gesehen, in einem Traum.“

„Und?“

„Ja, ich bin sicher, dass es Krieg geben wird. Krieg in Mandura. Aber ich würde nicht so weit gehen, aus den Details meines Traumes oder dem einer anderen Person auf die tatsächlichen Einzelheiten künftiger Ereignisse zu schließen“, stellte sie klar.

„Und doch seid Ihr von einigen Dingen, die Ihr geträumt oder meinetwegen gesehen habt, absolut überzeugt, von Dingen, die Ihr gar nicht wissen könnt?“, drängte die Königin.

Mara verbarg ihr Lächeln. „Mir scheint, Euer Sohn hat einiges über mich erzählt. Ja.“

„Mara, die Geschichte von den Dunklen Höhen kennt die ganze Stadt, und ich rede nicht nur davon.“

„Nicht?“

„Nein. Im Übrigen hat er nicht viel über Euch erzählt, nichts, was nicht jeder andere auch hätte sagen können, der dabei war. Mein Sohn spricht schon lange nicht mehr mit mir über das, was ihn bewegt.“ Sie klang resigniert.

„Warum nicht?“, fragte Mara nach.

„Warum nicht?“ Überrascht schaute die Königin auf und lachte dann, wenn auch etwas gezwungen. „Das ist zwangsläufig, irgendwann kommt der Tag, an dem eine Mutter nicht mehr die Vertraute ihres Sohnes ist. Den Platz nimmt dann eine andere Frau ein, und die Mutter kann nur hoffen, dass es die richtige Frau ist.“

Musste die Königin sie bei diesen Worten so durchdringend mustern? Mara erwiderte ruhig ihren Blick und unterdrückte im letzten Moment den Impuls, sich auf die Lippen zu beißen.

Wieder lachte die Königin. „Lorana kann wirklich stolz auf ihre Schülerin sein. Als Ihr hier in Samala Elis ankamt, hattet Ihr Eure Gefühle noch nicht so unter Kontrolle. Seid Ihr immer so beherrscht?“

„Ganz bestimmt nicht, mitunter bin ich sogar ziemlich unbeherrscht“, gestand Mara. „Sonst wäre ich vorhin wohl kaum rot geworden.“

„Oh, die eine oder andere Unvollkommenheit hat durchaus ihren Reiz, glaubt mir …“ Die Königin blickte zum Himmel, an dem erneut Wolken aufgezogen waren, und legte die Stirn in Falten. „Wir sollten hineingehen, Mara, es wird … zu spät, es regnet schon. Kommt, Ihr werdet ja ganz nass!“

Mara musste lachen, als die Königin sie so eilig hinter sich her ins Gebäude zog. Sie wirkte auf einmal jung, gar nicht mehr zurückhaltend königlich. Dafür aber umso liebenswerter.

Die Königin führte sie durch leere, düstere Räume und schließlich in ein hohes, elegant eingerichtetes Zimmer, das von einigen ölgefüllten Lampen nur sparsam erleuchtet war. An einem großen Fenster linker Hand, die Füße auf einem Schemel, eine Stickarbeit auf dem Schoß, saß Ondra und blickte Mara erfreut lächelnd entgegen. „Mara, welch schöne Überraschung! Du entschuldigst hoffentlich, dass ich sitzen bleibe. Aber ich fühle mich in den letzten Tagen ziemlich müde, um nicht zu sagen kraftlos.“

„Du musst meinetwegen doch nicht aufstehen.“ Besorgt ließ sich Mara neben Ondras Sessel nieder, griff nach ihren Händen. „Geht es dir sehr schlecht?“

„Eigentlich nicht, es ist nur … Es wird langsam Zeit, ich weiß nicht einmal mehr, wie ich sitzen soll, oder liegen oder stehen“, zählte Ondra auf, „Ich schlafe kaum noch und …“

„Und du machst dir Sorgen“, beendete Mara den Satz.

„Sieht man mir das so deutlich an? Ja, ich mache mir Sorgen, obwohl mir die Heilerinnen versichern, es sei alles in Ordnung. Jeder hier versucht mich zu beruhigen und aufzumuntern, weil es bestimmt nicht gut ist, wenn ich so niedergeschlagen und unruhig bin, aber trotzdem!“ Ondra schlug die Hände vors Gesicht und konnte ihr raues Schluchzen nicht unterdrücken.

„Nicht doch, Ondra“, versuchte Mara sie zu beschwichtigen, „weine doch nicht. Warum hast du denn Réa nichts gesagt, dann wäre ich längst gekommen?“

„Sie hat erzählt, wie furchtbar beschäftigt du seist, dass du nicht einmal genug Zeit zum Schlafen hast.“

„Unsinn, ich bin so beschäftigt, weil es mir Freude bereitet“, erklärte Mara rasch. „Wenn ich will, habe ich jede Menge Zeit.“

„Wirklich?“

„Natürlich.“ Sie lächelte Ondra aufmunternd zu und wandte sich an die Königin. „Eure Hoheit, könnte jemand Ondra einen Becher heiße Milch besorgen, nicht mit Honig, sondern mit dem Mark einer halben Vanilleschote und einer Messerspitze Zimt? Vielleicht der Soldat vor der Tür.“

„Und ob“, erwiderte die Königin, rief dann: „Guy!“

Die Tür wurde geöffnet und der Gardist trat ein, der Mara seinen Namen nicht genannt hatte, als er sie zur Königin brachte. „Königliche Hoheit?“

„Wir brauchen einen Becher heißer Milch mit dem Mark einer halben Vanilleschote und einer Messerspitze Zimt“, wiederholte die Königin. „Das war doch richtig so, Mara?“

Mara nickte bestätigend.

„Natürlich, königliche Hoheit, sofort.“ Leise schloss Guy die Tür hinter sich.

Ondra sah Mara mit vom Weinen geröteten Augen an und schniefte in ihr Taschentuch. „Du findest mich albern, stimmt's? Ich weiß auch nicht, als ich mit Mia schwanger war, habe ich mich nicht so gefühlt.“

„War vielleicht auch eine andere Situation?“, meinte Mara.

„Wie meinst du das?“, fragte Ondra nach.

„Na ja, damals gingst du nicht mit dem möglichen Thronfolger schwanger“, erklärte Mara knapp. „Das ist schon etwas anderes.“

„Wie bitte?“, fuhr Ondra auf. „Was soll das heißen?!“

Mit einer vagen Geste hob Mara die Schultern und schaute etwas verlegen zur Königin. Hatte sie etwas Falsches gesagt? „Das heißt, solange Reik keinen Sohn hat, ist dein und Leifs Sohn der ... übernächste König von Mandura.“

Fassungslos starrte Ondra sie an. „Mein Sohn ? Aber … Woher weißt du das?!“

„Wieso, du etwa nicht? Ich glaubte, jede Frau … Es ist doch schließlich ein Teil von ihr und …“ Zerknirscht sah sie zu Ondra und war jetzt mehr als nur ein wenig verlegen, zudem auch ziemlich durcheinander. „Ondra, ich wollte wirklich nicht …“

„Oh Mara, du bist ein Schatz, genau das!“ Lachend zog Ondra Mara an sich, umarmte und küsste sie überschwänglich. Mara hörte zu ihrer Erleichterung die Königin in Ondras Lachen einstimmen.

Es klopfte an der Tür und Tessa, Reiks Schwester, trat ein, in der Hand ein Glas. Sie nickte Mara verhalten zu. „Ich habe Guy auf dem Flur getroffen, Mutter, er hat mir das hier mitgegeben. Für wen ist die Milch?“

„Für mich, danke“, meldete sich Ondra.

„Seit wann trinkst du Milch, Ondra?“, erkundigte sich Tessa. „Vorsichtig, sehr heiß!“

„Hat Mara mir verordnet“, gab Ondra zurück.

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