N. H. Warmbold - Winterkönig

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Hauptmann Reik Domallens Ziel ist es, Winterkönig zu werden, Heerführer der manduranischen Armee.
Durch Zufall begegnet er Mara wieder, der angeblichen Magierin, die er auf Betreiben der obersten Priesterin, Lorana, nach Mandura geholt hat. Schnell ist die alte Vertrautheit, sind die überwältigenden Gefühle zwischen ihnen wieder da, und Reik glaubt, in Mara weit mehr als eine Freundin und Vertraute gefunden zu haben. Doch Mara hat ganz eigene Vorstellungen von ihrem zukünftigen Leben und will sich nicht durch eine Ehe mit dem Thronfolger einschränken lassen.
Nach dem Mittsommernachtsfest eskaliert ein Streit zwischen den beiden und es kommt zum Bruch.
In der Situation bricht in Manduras Hauptstadt das Sumpffieber aus, eine hochansteckende und oftmals tödlich verlaufende Krankheit. Reik und Mara müssen ihre persönlichen Differenzen überwinden und gemeinsam für die Zukunft kämpfen.

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Schweigend ritt sie neben Sina her. Sie genoss den Sonnenschein, denn in den letzten Tagen hatte es nur geregnet. Sie war nicht einmal trockenen Fußes von ihrem Zimmer ins Tempelarchiv gelangt.

„Ich reiß dich nur ungern aus deinen Gedanken, süße Mara, und ich habe auch ganz bestimmt nichts gegen den Anblick deiner Beine. Aber könntest du den Rocksaum vielleicht ein wenig nach unten ziehen?“

Irritiert blickte Mara erst zu Sina und dann auf ihre Beine. Sie errötete tief und schob schnell den Rock über ihre Knie. „Warum hast du das nicht früher gesagt?“

„Weil mir deine Beine ausgesprochen gut gefallen“, antwortete Sina. „Außerdem waren wir bisher nur in eher unbelebten Straßen.“

„Sehr witzig!“

„Vielleicht ist das der Grund, warum Lorana darauf besteht, dass dich jemand begleitet“ fuhr Sina unbeirrt fort. „Du würdest einen Aufruhr verursachen, ohne es auch nur zu merken.“

„Wie kommst du darauf, dass ich …“, versuchte Mara zu widersprechen. „Ich habe lediglich … Nun hör schon auf zu grinsen!“

Sina zeigte sich von ihrer schlechten Laune wenig beeindruckt und grinste nur noch breiter. „Was wolltest du gerade sagen?“

„Ich … ich verstehe das nicht!“, erklärte sie kopfschüttelnd.

„Was denn?“, fragte Sina nach.

„Alles!“

„Nun, alles verstehe ich auch nicht. Was genau meinst du denn?“

„Ach lass, es ist nicht wichtig.“

Mara hätte es ihr auch nicht erklären können. Die Kopfschmerzen vielleicht und die Müdigkeit wegen der ständigen Alpträume, nicht aber ihre Unzufriedenheit, die Unruhe. Ja, sie lernte viel im Tempel, alle möglichen und unmöglichen Dinge. Doch sie wurde einfach das Gefühl nicht los, dass es nicht das Richtige war. Oder nur ein winziger Teil davon. Und Lorana verheimlichte ihr etwas. Die Papiere und Schriften aus dem Tempelarchiv waren unvollständig, es musste mehr geben. Mara hatte niemals etwas über Abstammungen, königliche Familien oder eine zeitliche Abfolge der einzelnen Könige gelesen, nichts über die Geschichte des Tempels. Sie hatte Lorana bereits mehrfach darauf angesprochen, doch diese hatte immer ausweichend geantwortet, als wisse sie nicht, wovon Mara sprach.

„Sina, wer außer Lorana besitzt einen Schlüssel zu den Gewölben unter dem Tempel?“

„Welche …“, irritiert musterte Sina sie. „Ach, die Gewölbe. Nur Lorana, soviel ich weiß.“

Nur würde die Hohepriesterin den wohl nicht freiwillig herausrücken.

„Kennst du das Gefühl, dass irgendetwas passieren wird?“

Mit einem Mal wirkte Sina beunruhigt und schaute sie misstrauisch an. „Ja … jetzt zum Beispiel. Was hast du vor, Mara?“

„Was muss ich tun, damit mich der König empfängt?“

„Was willst du denn beim König?“ Sina klang alarmiert.

„Das, was ich immer will. Aber nicht heute. Erst einmal bin ich bei der Königin eingeladen, und es wäre ausgesprochen unhöflich, zu spät zu kommen, findest du nicht auch?“ Ungeduldig trieb sie den Wallach an, ließ ihn die Steigung zur Festung hinauf galoppieren. Eine Gruppe Soldaten musste ihr hastig ausweichen. Mara musste lachen, als sie hinter sich ihre empörten Rufe und Sinas Beschwichtigungsversuche vernahm. Dann sprang sie vom Pferd.

„Was soll das, Mara?“, rief Sina. „Jetzt renn doch nicht so!“

„Ich habe es eilig“, entgegnete Mara.

„Aber du kennst den Weg doch gar nicht.“

„Stimmt.“ Abrupt blieb sie stehen, so dass Sina beinah in sie hineinrannte. Dann wandte sich an den nächsten Gardisten, der sich sichtlich bemühte, ernst zu bleiben. „Könntet Ihr mir freundlicherweise den Weg zur Königin zeigen?“

„Seid Ihr Mara I’Gènaija?“, fragte der Mann.

„Ja, die bin ich“ erwiderte Mara. „Und mit wem habe ich das Vergnügen?“

„Ich? Ich bin nur ein Soldat der Garde seiner Majestät, der die Ehre hat, Euch zur Königin zu geleiten.“

Sie folgte dem hochgewachsenen Gardisten durch mehrere Korridore hindurch. Dann wartete sie, bis er sie bei der Königin gemeldet hatte, und trat schließlich ins Zimmer, das sich als ein kleiner, ummauerter Garten im Schutz einer der vier mächtigen, dicken runden Wehrtürme des Palastes herausstellte.

Die Königin begrüßte Mara mit ausgesuchter Freundlichkeit. Sie war, wie Réa gesagt hatte, eine kluge und warmherzige Frau und ließ Mara Tee und Gebäck servieren. Eine Zeitlang unterhielten sie sich über das Wetter und andere unverbindliche Dinge. Irgendwann begann Mara sich zu fragen, ob diese Einladung lediglich einen Höflichkeitsbesuch darstellen sollte, denn ihre Unterhaltung war völlig unpersönlich.

Die Königin blickte sie aufmerksam an, dann lächelte sie verschmitzt. „Ihr wundert Euch sicher, warum ich Euch hergebeten habe. Schließlich seid Ihr sehr beschäftigt, wie ich hörte, und ich langweile Euch mit belanglosen und unwichtigen Fragen.“

„Ehrlich gesagt, ja“, rutschte es Mara heraus.

„Noch Tee?“, bot die Königin ungerührt an.

„Danke, gern.“

Die Königin schenkte Tee nach und beobachtete sie dabei lächelnd. Mara wusste nicht recht, wie sie sich verhalten sollte.

„Mein Sohn hält sehr viel von Euch“, begann die Königin.

„Ja“, erwiderte Mara schlicht.

„Aber Ihr werdet verstehen, dass ich mir selbst ein Urteil bilden möchte?“

„Selbstverständlich“, bestätigte Mara ein wenig zu hastig.

„Dürfte ich Euch dann eine …“, sie zögerte, „persönliche Frage stellen?“

Mara nickte vorsichtig und zugleich alarmiert.

„Würdet Ihr mir ein wenig von Eurer Mutter erzählen?“, bat die Königin.

„Meine Mutter ist tot“, platzte Mara heraus, biss sich aber nicht auf die Lippen. „Schon … sehr lange. Meine Mutter … Prisca starb, als ich gerade einmal fünf Jahre alt war. Was genau möchtet Ihr denn hören, Königliche Hoheit?“

Die Königin, eine ausgesprochen elegante und schöne Frau, hob mit einer unsicheren Geste die Hand und lächelte entschuldigen. „So genau weiß ich das gar nicht. … Sagt mir einfach, an was Ihr denkt, wenn Ihr Euch an Eure Mutter erinnert? Bestimmte Ereignisse vielleicht, oder Episoden?“

„An was ich mich erinnere … Oh, natürlich: An ihr langes Haar.“ Jetzt lächelte Mara. „Fast ein bisschen wie Euer Haar … nur nicht so hell. Meist trug sie es geflochten. Bis auf die Gelegenheiten, bei denen sie mit mir in den Wald ging, auf lange Wanderungen, um Kräuter oder Beeren zu sammeln. Dann trug sie ihr Haar offen, so dass es in langen Wellen über ihre Schultern floss … Ich weiß nicht, ob ihr selbst das gefiel oder ob sie mir damit einen Gefallen tun wollte. Manchmal durfte ich ihr Haar flechten, zu lauter kleinen, dünnen Zöpfen. Sie war der Meinung, dass ein Mädchen so etwas können muss.“

Abwesend nippte Mara an ihrer Teetasse. „Einmal erzählte sie mir vom Meer, von dessen Endlosigkeit und Weite. Und vom Horizont. Aber da es den im Wald nicht gab, ist sie mit mir auf den alten Turm gestiegen. Von dort haben wir über den Wald geschaut. Doch meine Mutter schien enttäuscht und meinte, es wäre nicht das gleiche.“

„Man kann den Wald eben nicht mit dem Meer vergleichen“, wandte die Königin ein.

„Dann kennt Ihr das Meer?“

Die Königin lachte. „Ich war schon mehrfach an der Küste, ja. Doch man muss nicht am Meer sein, um eine Vorstellung vom Horizont zu bekommen. Das geht auch auf den Ebenen.“

„Stimmt“, bestätigte Mara. „Und Ihr stammt von den Ebenen?“

„Richtig.“ Freundlich blickte die Königin sie an und fuhr mit weicher Stimme fort. „Mein Sohn erzählte mir, dass Ihr von Zeit zu Zeit Dinge sagt oder tut, die auf den ersten Blick ein wenig … seltsam erscheinen.“

Mara wurde vor Verlegenheit rot. „Zum Beispiel, mich von einer Königin bedienen lassen. Es tut mir schrecklich Leid, Eure Hoheit, ich … bin so schrecklich naiv in diesen Dingen, ich weiß einfach nicht …“

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