Peter Schmidt - Mythos Emotionale Intelligenz

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Emotionale Intelligenz ist seit Daniel Goleman zum geflügelten Begriff geworden. Definierte Goleman noch, dabei handele es sich um «die Fähigkeit, unsere eigenen Gefühle und die anderer zu erkennen, uns selbst zu motivieren und gut mit Emotionen in uns selbst und in unseren Beziehungen umzugehen», so wurde schon bald klar, dass eine so vage Definition weniger nützt als in die Irre führt. Denn was heißt es eigentlich, «gut» mit Emotionen umzugehen?

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Die Ausplünderung des Planeten durch die Konzerne vor allem über Billiglöhne ist zur globalen Strategie geworden und hat die Skrupellosigkeit der alten Kolonialmächte mehr als ersetzt. Weite Teile des Planeten sind durch Raubbau verkarstet oder von Müll bedeckt, die Luftverschmutzung hat zu einem starken Anstieg von Allergien und Asthma geführt. Wenige Prozent der Menschheit – die Superreichen – leben auf Kosten der Mehrheit, indem sie andere ausbeuten und ihnen durchgreifende Hilfe oder Teilhabe an ihrem Überfluss verweigern. Etwa eine Milliarde Menschen hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Nicht zu Unrecht spricht man von einer immer weiter perfektionierten „Abzockgesellschaft“. Verstärkt wird dieser Trend unter anderem dadurch, dass die Möglichkeiten der Kontrolle für den Einzelnen deutlich geringer werden. Das liegt am steigenden Komplexheitsgrad unser Lebensumwelt, der vor allem durch den technischen Fortschritt bedingt ist. In der Lebensmitteltechnologie zum Beispiel kann viel unauffälliger aus Profitgründen manipuliert werden als früher.

Die Folgen für den Verbraucher sind nur schwer oder gar nicht abschätzbar, wie das BSE-Problem zeigt. Technik und Verwaltung haben ein Maß an Undurchschaubarkeit erreicht, das es dem Durchschnittsverbraucher kaum noch erlaubt, seine Steuererklärung oder Stromabrechnung zu verstehen. In Werbung und Technik, in Politik und Kultur, in dem, was man vortäuscht und verschweigt zeigt sich deutlich unsere radikale Orientierung auf Gewinn, unsere grenzenlos anmutende Habgier.

Ob Auschwitz und Hiroshima, Kolonialismus, Kreuzzüge, Ausrottung der Indianer, Hexenverfolgung, Leibeigenschaft, Sklaverei, Fundamentalismus oder Terrorismus – fast immer ist es, vorgeblich, die Kraft, die Gerechtigkeit oder das Beste will, aber dann doch wieder Leiden erzeugt. Religion, die vorgeblich Gottes Willen verwirklicht, schafft nur zu oft größere Übel, als sie dem atheistisch Gesinnten jemals in den Sinn kommen würden. Gottes vorgeblicher Wille wird zum Deckmantel für die eigene Willkür, die aus emotionaler Desorientiertheit entspringt.

In den Medien wie auch im Film dominieren Berichte über Gewalttaten und Gewaltdarstellungen. Kaum ein Experte bestreitet noch, dass hoher Konsum von Gewaltvideos in Einzelfällen und bei ungünstiger Lebenssituation zur Nachahmung animieren kann. Im Durchschnitt vierzigtausend Morde (!) haben amerikanische Jugendliche bis zum ihrem 18. Lebensjahr im Kino und Fernsehen gesehen.

Vandalismus kostet die öffentlichen Verkehrsbetriebe jährlich Millionenbeträge. Das Phänomen „Graffiti“ ist allgegenwärtig an unseren Hauswänden. Wer Wände besprüht, schert sich offensichtlich wenig um das Eigentum und die Gefühle anderer. Graffiti ist selten „Kunst“, sondern meist nur Bild gewordene Aggressivität.

Die Selbstmordquote ist zwar von 1980 (23,56 Prozent) bis 1999 (13,6 Prozent) kontinuierlich heruntergegangen. Trotzdem unternimmt gegenwärtig noch alle vier Minuten in Deutschland jemand einen Selbstmordversuch. Alle 45 Minuten nimmt sich in Deutschland ein Mensch das Leben. Das sind im Jahre 99 11157 Personen.

Ärzten geht es dabei offensichtlich auch nicht besser: „Ausgerechnet die Mediziner, die eigentlich Leben retten sollen, bringen sich doppelt so häufig um wie Angehörige anderer Berufsgruppen; bei Ärztinnen liegt die Selbstmordrate sogar vierfach über dem Durchschnitt.“ „Die Tendenz zum Freitod ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.“

Die wenigsten Staaten orientieren sich konsequent an demokratischen Idealen. Wahlbetrug und Wahlmanipulation sind auch in Ländern, die sich als Demokratien bezeichnen, an der Tagesordnung. In vielen Teilen der Welt wird gefoltert. Der bevölkerungsreichste Staat der Erde, China, verweigert seinen Einwohnern nach wie vor die Grundrechte.

Korruption ist kein Privileg asiatischer Provenienz oder mittelamerikanischer Bananenrepubliken, sondern auch in der Bundesrepublik Alltagsrealität, wie die Spendenskandale der CDU und SPD beweisen. Seine Steuererklärung zu manipulieren, gilt dabei den meisten nur noch als Kavaliersdelikt.

Die Politik denkt überwiegend in Kategorien von Einflusszonen und des Machterhalts und wie sich Rohstoffressourcen und Absatzmärkte sichern lassen.

Der Einzelne setzt ebenfalls klare Prioritäten: Geld und Besitz, Status, Macht, Einfluss, Ruhm, Vergnügen. Nach der Shell-Studie des Jahres 2002 sind Jugendliche selbstbezogener und mehr auf den eigenen Vorteil bedacht als früher. Die eine Hälfte empfindet sich als „selbstbewusste Macher“ und „pragmatische Idealisten“, die andere Hälfte dank schlechterer Voraussetzungen als „Verlierer“.

Oft wird ein großer Teil des Lebens Zielen geopfert, die sich, wenn sie endlich erreicht sind, als nicht annähernd so erstrebenswert erweisen, wie man gehofft hat. Befriedung und Erfüllung bleiben hinter den Erwartungen zurück.

Unser ernüchterndes Resümee lautet leider nur allzu oft: „Wenn ich gewusst hätte, was es heißt Kinder großzuziehen ...“ – „Wenn ich vorausgesehen hätte, was es bedeutet, Arzt zu sein …“ – „Wenn ich geahnt hätte, wie viel Kompromisse die Ehe verlangt …“

Das langersehnte und mit viel Anstrengung erarbeitete Eigenheim entpuppt sich als überraschend hoher Kostenfaktor mit viel mehr Arbeit als jede Mietwohnung. Oder wie sorgen uns ein Leben lang um die Höhe unserer Rente, die viel zitierte „Alterssicherung“, um dann wenige Jahre nach dem Eintritt ins Rentenalter zu sterben.

Selbst Reichtum erweist sich nicht unbedingt als Glücksgarant. Sein dauerhafter Einfluss auf unser seelisches Wohlbefinden ist keineswegs gewährleistet, wie die vielen Beispiele mürrischer und gelangweilter Millionäre zeigen. Auch bei Lotto-Millionären pegelt sich das Glücksempfinden schon bald wieder auf dem alten Stand ein. Sind die Grundbedürfnisse und ein gewisses Max an Bequemlichkeit gesichert, dann lässt sich das Fühlen durch Wohlstand kaum noch beeinflussen.

Geld befreit uns zwar von vielen Beschwernissen und macht das Leben leichter und bequemer. Mit viel Geld müssen wir vielleicht weniger leiden, doch fehlt oft das seelische Äquivalent, das sich in positiven Gefühlen zeigt. Nicht anders verhält es sich mit dem Motiv, eine Familie zu gründen, wie die extrem hohe Scheidungsrate zeigt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass den meisten Menschen weder der Arbeitsalltag noch die Zukunft in besonders rosigen Farben erscheinen. Man „wurstelt“ sich so durch. Man muss zufrieden sein. Es geht uns doch gut …

94 Prozent der Bundesbürger schätzten sich nach einer Untersuchung aus dem Jahr 1984 als sehr oder relativ zufrieden mit ihrem Leben ein. Eine Studie aus dem Jahre 1998 ermittelt 71 Prozent „ziemlich glückliche“ und 20 Prozent „sehr glückliche“ Menschen. Nur 9 Prozent bezeichnen sich als „ziemlich oder sehr unglücklich“.

Doch der Selbstauskunft des Menschen über sein Glück ist nicht unbedingt zu trauen. „Glücklich“ ist oft nur ein Äquivalent für „zufrieden“. Und zufrieden meint nicht unbedingt, dass positive Gefühle erfahren werden – die, wie sich noch zeigen wird, entscheidend sind für echte Werterfahrungen. „Zufrieden“ ist man auch bereits dann, wenn man weitgehend leidensfrei ist, d.h. keine Krankheiten, keine Sorgen, keinen ausgeprägten Stress hat.

Die bloße Abwesenheit von Negativität ist jedoch noch nicht mit erlebter Positivität gleichzusetzen. Abwesenheit von Negativität ist zwar „positiv“. Aber positive Erfahrungen gehen weit über das Fehlen negativer Erfahrungen hinaus.

Der Eindruck, Selbstauskünften sei nicht immer zu trauen, wird auch durch die Beobachtung unterstützt, dass viele Patienten, die wegen somatischer Beschwerden in die Arztpraxis kommen, sich nicht als depressiv erkennen können. „Depressive Patienten brauchen die Einsicht, dass sie krank sind.“

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