Peter Schmidt - Mythos Emotionale Intelligenz

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Emotionale Intelligenz ist seit Daniel Goleman zum geflügelten Begriff geworden. Definierte Goleman noch, dabei handele es sich um «die Fähigkeit, unsere eigenen Gefühle und die anderer zu erkennen, uns selbst zu motivieren und gut mit Emotionen in uns selbst und in unseren Beziehungen umzugehen», so wurde schon bald klar, dass eine so vage Definition weniger nützt als in die Irre führt. Denn was heißt es eigentlich, «gut» mit Emotionen umzugehen?

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Tim, 13 Jahre:

„Ich bin oft unheimlich wütend. Und ich kann meine Wut nicht beherrschen. Wenn etwas passiert und ich werde wütend, gehe ich auf jeden los, der mir in die Quere kommt. Ich sage dann Dinge, die ich so gar nicht meine, und hinterher bereue ich das dann. Was kann ich tun, um meine Wut besser unter Kontrolle zu halten?“

„Immer mehr Kinder, so scheint es, sind psychisch labil. Bis zu zwei Schüler in jeder Klasse gelten als hyperaktiv oder aufmerksamkeitsgestört. Kinder schlucken 20-mal so viele Psychopillen wie noch vor zehn Jahren; das Therapieangebot kann der Nachfrage kaum folgen. Wächst in Deutschland eine Generation von Neurotikern, Hektikern, Nervensägen und Transusen heran?“, fragt der SPIEGEL.

Die Zahl der verhaltensgestörten Kinder ist in den vergangenen 30 Jahren in Deutschland sprunghaft gestiegen. „Heute leidet jedes fünfte Kind unter Sprachstörungen, motorischen Störungen, Verhaltensstörungen oder Konzentrationsstörungen“, so der Vorsitzende des Forums Jugendmedizin, Edgar Friederichs.

Im Jahr 1970 sei dies erst bei jedem dreißigsten Kind der Fall gewesen. Allein in den letzten zehn Jahren habe sich die Zahl der hyperaktiven Kinder, die den der Betäubungsmittelverordnung unterliegenden Wirkstoff „Methylphenidat“, bekannt als Ritalin, verordnet bekommen, verzehnfacht. Kindliche Entwicklungsstörungen führen laut Friederichs häufig zu frühem Drogenkonsum, Lern- und Leistungsstörungen und höherer Straffälligkeit.

Auffallend ist auch unser hohes Maß an Kritikbereitschaft. Hier zeigt sich ganz klar, dass wir in Politik und Gesellschaft, in Ausbildung, Wohnumfeld und Straßenverkehr wenig in Ordnung finden.

Kritik geht fast immer vor Lob und Zufriedenheit. Die in Befragungen ermittelte Zufriedenheit ist anscheinend weitgehend „private“ Zufriedenheit – Fehlen materieller Sorgen. Dass wir unzufrieden mit unseren Politikern sind, dass ihren Versprechungen nicht zu trauen ist, muss schon beinahe als sprichwörtlich angesehen werden.

Oft hadern wir mehr, als wir gutheißen. „Früher war alles besser“ ist die Standardauskunft älterer Menschen. Am Stammtisch, an der Theke entlädt sich nur allzu leicht der Volkszorn über Renten und Verkehrspolitik, über Genmanipulation uns verseuchte Nahrungsmittel, über Ausländerzuzug und Kriminalitätsraten, über Schulwesen und desinteressierten, auf sein Vergnügen bedachten Nachwuchs.

Solche Äußerungen sind als Werturteile zu verstehen. Fast niemand scheint sich dabei aber jemals die Frage zu stellen, worin sich denn Werturteile und Beschreibungen (von Missständen) unterscheiden (falls sie sich unterscheiden). Was treiben wir eigentlich, wenn wir in dieser Weise urteilen?

Was ist das Ziel, der Maßstab, das Kriterium, das dem Werturteil seine Berechtigung verleiht?

Vielleicht das Glück des Einzelnen oder der größten Zahl, wie die britischen Werttheoretiker Hutcheson und Bentham im achtzehnten Jahrhundert glaubten? Was genau bedeutet dann „Glück“? Ältere, verheiratete, religiöse Menschen z.B. sind nach vielen Studien „glücklicher“ als junge, atheistische Singles. Doch welcher Art ist dieses Glück? Handelt es sich wirklich um emotionale Erfüllung?

Wer sein Glück einschätzt, urteilt zunächst einmal und zwangsläufig intuitiv. Er versucht, der Sprachkonvention gerecht zu werden, die er mit Worten wie „Glück“ und „Zufriedenheit“ verbindet. Solche Auskünfte sind selten ganz falsch, aber sie sind doch oft schief, weil die Bedeutung dieser Ausdrücke keineswegs klar ist. Tatsächlich handelt es sich um extrem verschwommene Begriffe.

Welchen Grad von Exaktheit soll aber eine Selbstauskunft besitzen, die sich auf so unklare Kriterien stützt? Definieren wir zum Beispiel ein Dreieck „als geometrische Figur mit drei untereinander winklig verbundenen Graden, deren Wesen unabhängig von der Art des Materials ist“, so handelt es sich dabei um eine recht präzise Definition. Auf ähnliche Weise erlangen wir in vielen Alltagsbelangen ein hohes und ausreichendes Maß an Eindeutigkeit.

Die Definition von „Zufriedenheit“ und „Glück“ erlangt auch nicht annähernd solche Eindeutigkeit

Ist Zufriedenheit ein Werturteil oder Gefühl? Wie drückt sie sich überhaupt aus? Und welchen Wert sollten wir ihr zumessen? Wird Zufriedenheit gedacht oder gefühlt? Welchen Anteil haben Denken und Fühlen an der Zufriedenheit? Was ist überhaupt ein Gefühl – falls es sich bei Glück und Zufriedenheit um Fühlen handelt? Selbst Psychologen, Psychiater und Philosophen tun sich schwer, darauf eindeutigen Antworten zu geben. In der Atomphysik und im Straßenverkehr würde ein derartiges Maß an Unwissenheit wahrscheinlich schnell ihn einer Katastrophe enden.

Die Frage nach unseren Gefühlen ist deshalb kein nur akademisches Problem, weil der Mensch auch leidet, ohne es – explizit – zu wissen. Emotionale Wirkungen spielen sich oft auf einer halbbewussten Ebene ab. Der Grund dafür liegt unter anderem darin, dass Gefühle meist nur mitbewusst sind, nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Verdrängung des Leidens, Beschönigung, Vergessen, Nicht-auf-den-Begriff-Bringen sind dabei allgegenwärtige (und nur zu verständliche) Alltagsstrategien.

Das Resümee unser Bestandsaufnahme lautet, dass viele, wenn nicht sogar die meisten Menschen, bei weitem nicht jenes Maß an emotionaler Erfüllung erlangen, nach dem sie selbst mit allen Kräften streben würden, wenn sie wüssten, worum es sich handelt

Was sind die Ursachen dieser mangelnden Lebensqualität? Wir suchen ihre Gründe zu oft ausschließlich in den bekannten Lebensumständen. Verfehlte Politik, Armut, das Klima, die Gene, der Kapitalismus, Umweltbelastungen, Ungerechtigkeit, aufgebrauchte Ressourcen, zunehmender Verkehr, Schnelllebigkeit, menschliche Habgier, Hass, Gleichgültigkeit, fehlendes Wohlwollen sollen für unsere emotionale Misere herhalten.

Wir fragen dagegen kaum nach den tieferen weltanschaulichen Hintergründen, nach unser Auffassung vom Leben. Welche Rolle spielen solche Grundeinstellungen? Welche Rolle spielt unsere Unwissenheit? So viel scheint festzustehen, stellten wir bereits fest: Die meisten von uns leben in einem Zustand permanenter Selbstentfremdung und Desorientiertheit. Unsere Motive und Wertvorstellungen sind über weite Strecken Selbsttäuschungen.

Ist die menschliche Geschichte womöglich das Ergebnis von Desorientiertheit und bestenfalls intuitivem Handeln auf Glück?

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