Hans Joachim Gorny - Die Wiederbesiedelung der Welt

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Die Menschheit ist weitgehend ausgestorben, nur wenige Menschen haben überlebt und existieren auf Steinzeit Niveau. Eine einzige Zivilisation hat überdauert, die der Neuseeländer. Doch sie trauen sich nicht von ihren Inseln, denn für sie ist außerhalb alles giftig. Die Überbevölkerung und eine nahende Eiszeit zwingt sie neues Land zu erschließen.
Mit einem Luftschiff werden junge Pioniere nach Europa geschickt um das Rhein Tal zu erforschen. Dort erleben sie die Wanderungen riesiger Tierherden. Die Pioniere graben nach versunkenen Kulturen und legen Versuchsfelder an. Der wahre Grund weshalb sie im Rhein Tal siedeln sollen, übersteigt die Fantasie eines normalen Menschen. Prekär wird ihre Lage, als sie sich ungeahnt vielen Eingeborenen gegenüber sehen. Liebe und Verrat, Erfolge und Misserfolge bestimmen das Leben in Mitteleuropa.

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Diese Sendung, die sich Landis und Anoo ansahen, war ein Ergebnis solcher wissenschaftlicher Arbeit. Die Beiden staunten und gruselten sich dabei, was die Völker früher so untereinander angerichtet hatten. Total irreal wirkte auf sie das Kriegsgerät. Panzer, Kanonen und Bomber schienen von Irren erfunden. Und alles hatte nur mit riesigen Verbrennungsmotoren funktioniert, die in Südland, wegen der Luftverschmutzung, verboten waren.

Landis überlegte laut: „Will ich so etwas aus der Vergangenheit überhaupt wissen?“

Anoo nickte. „Auf jeden Fall sind diese Mini-mini-Filme ein unschätzbar wichtiger und glücklicher Fund, der uns die Fehler der Menschheit näher bringt.“

„Die Wissenschaftler werden aber weniger über die Fehler der Menschheit erfahren wollen, als vielmehr nach deren abartigen Erfindungen suchen“, meinte Landis grimmig.

„Jetzt stell dir doch einmal diesen riesigen Zufall vor“, ereiferte sich Anoo. „Da marschiert eine Gruppe von Leuten irgendwo zum größten Gebirge der Welt und stößt ausgerechnet auf diese Höhle. So etwas gibt es kein zweites Mal, das muss genutzt werden. Wir haben das Funken ja auch nur aus alten Büchern gelernt, sonst könnten wir überhaupt niemanden anrufen, die Nation könnte sich überhaupt nicht verständigen.“

„Brauchen wir denn noch mehr Neues“, sagte sie betrübt, „ist denn unsere Technik nicht gut genug so wie sie ist?“

„Alles lässt sich verbessern. Dass jemand mit solchen Überlegungen wie du sie hast, nach fernen Kontinenten will, ist mir ein Rätsel.“

Sie wurde eisig. „Ich will keine neue Technik entdecken, sondern neue Lebensmittel. Ich bin Biologe wie du, und komme aus der Landwirtschaft, wie du.“

Am Montagmorgen erkundigte sich Anoo zuerst bei seiner Chefin Mira Feensal nach dem Verbleib des Wals. Der hätte in einer Gegend, in der die Stadt Singapur gelegen haben musste, Metalle gefunden, wusste sie. Jetzt wäre die Mannschaft gerade dabei, möglichst viel davon im freien Teil des Laderaums unterzubringen. Danach könnten sie in zwei Wochen zuhause sein. Die werden vermutlich jeden Tag ihrer Reise auskosten wollen, glaubte Anoo, und erst am allerletzten genehmigten Tag wieder hier aufkreuzen.

Die restlichen Dezembertage plätscherten so dahin, Anoo ging seinen gewohnten Tätigkeiten nach. Zum Beispiel dampfte er mit heißem Strahl importierte Metallteile ab, untersuchte schöne Gesteinsbrocken auf Insekteneier und Einzeller, taute Tierfelle auf, nahm Haarproben und suchte unter dem Mikroskop nach Parasiten. Das interessanteste Fell war von einem Tiger, der ausgestopft einmal in einem Naturkundemuseum Besucher anlocken sollte. In einer Trocken-Kammer wurden die Felle dann aufgespannt und nach zwei Tagen abgebürstet und durchgehechelt, ob sich darin vielleicht Samenkörner versteckten. Gefundene Samen schickte Anoo dann zu Landis ins Institut, die sie wachsen ließ und die Pflanzen auf mögliche Verwendbarkeit testete. Als er importierte Baumstämme untersuchte, machte er einen spektakulären Fund. Er entdeckte eine unbekannte Pilzart. Neue Pilzarten waren begehrt, denn Pilze hatten die ungewöhnlichsten Fähigkeiten. Diesen Fund musste er, so die Vorschrift, seiner Chefin bringen, damit Landis nicht in Versuchung kam, den neuen Pilz ihren Eltern zu schicken. Die Sinadas waren durch Pilzzucht stinkereich geworden.

Ab dem letzten Dezembertag ruhten im Südland die meisten Aktivitäten, drei von vier Einwohnern begaben sich in die großen Ferien. Dann füllten sich die Seen mit Booten, die Zeltplätze mit Zelten, die Ferienhäuser mit Familien und viele besuchten ihre Verwandten. Anoo besuchte seine Eltern an der Westküste und Landis ging dieses Mal mit. Sonst verbrachte sie den Jahreswechsel mit ihrem Bruder bei den Eltern auf der Südinsel. Doch die Ungewissheit, ob Anoo alleine auf die Reise ging und sie mit ihm eine unbestimmte Zeit lang nur noch funken und nicht mehr ins Bett konnte, machte sie unruhig.

Die Südländer sahen sich alle ähnlich. Allgemein waren sie eher gedrungen als langgliedrig, hatten eine leicht olivfarbene Haut und dunkle, leicht gewellte Haare. Selten stach jemand aus diesem Schema heraus. Der Schamane Tairiri zum Beispiel, der deutlich größer war als der Durchschnitt und früher fast schwarze Haare hatte. Aber bei einem Schamanen war das Anderssein durch seine besonderen Eigenschaften entschuldigt. Auch Anoo schlug aus der Art, seine Familie bezeichnete ihn als schmales Hemd. Er war zwar durchschnittlich groß, aber gegen die anderen Wutakees fast zierlich, auch war sein Haar das Hellste seiner Sippschaft. Landis liebte ihn wegen seiner schlanken Gestalt und seinem weichen, mittelbraunen Haar. Dass er die Reise ohne sie antreten könnte, ängstigte sie. In ihren Träumen sah sie ihn inmitten einer Crew, die nur aus schönen Frauen bestand. Landis wusste: ein junger Mann muss hin und wieder sein Sperma loswerden.

Anoos Eltern waren Großbauern, die in einem weitläufigen Tal die wichtigste aller Früchte anbauten. Es war sehr ungewöhnlich, zumindest auf der dichtbesiedelten Nordinsel, dass eine einzige Sippe über dermaßen viel Land verfügte. Landis besuchte die Wutakees nicht zum ersten Mal, deshalb wusste sie schon, was sie erwartet. Von den ausgedehnten Anbaugebieten sah man bei der Anfahrt so gut wie gar nichts. Kilometerweit fuhr man an Reihen hoher, schlanker Bäume entlang, hinter denen sich die höchstens fünf Meter hohen Wella-Bäume verbargen. Wer von der Höhe in das Tal schaute, sah ein Meer dieser Baumreihen, die große Quadrate bildeten. Innerhalb dieser Quadrate standen die wertvollen Wella-Bäume und zwischen ihnen oft noch andere Nutzpflanzen. Die hohen Bäume fungierten als Windbrecher, ohne ihren Schutz wäre der Anbau bestimmter Pflanzen nicht möglich. Der Wind blies fast immer. Kam er von Nordwesten, brachte er heiße Luft vom Äquator, blies er von Südwesten, brachte er Kälte aus der Antarktis.

Die Wella Bäume lieferten die mineral- und vitaminreichste Frucht, die die Südländer kannten. Aus ihr machte man Saft, Marmelade, Süßigkeiten und Gebäck, und Wella wurde anderen Lebensmitteln beigemischt. Viele Nahrungsmittel schmeckten so sehr danach, dass die Bevölkerung jeden Ersatz, der nicht nach Wella schmeckte, freudig aufnahm. Es war abzusehen, dass es zu einer Wella-Abneigung kam, der Reichtum der Familie Wutakee könnte schnell versiegen. Deshalb suchte sie, vor allem der rührige Großvater, seit Jahren nach Alternativen. An den Feldwegen entlang wuchsen nun zwei Reihen Kiwi-Früchte, zwischen den Bäumen wurde Schikoree angebaut. Das Institut, in dem Landis arbeitete, fand in den Schikoree-Knollen eine Substanz, aus der sich Plastikflaschen, Kleidung und Seidenstrümpfe herstellen ließen. Weil es hauptsächlich auf die Knollen ankam, wurden die Märkte mit billigem, wenn auch sehr gesundem, Schikoree-Salat überschwemmt.

Den meisten Gewinn brachte der Familie allerdings eine Neuzüchtung, bei der die Schäden eines Wirbelsturms genutzt wurden. Hinter Anoos Elternhaus, dem Meer zu, hatten aggressive Winde vor einigen Jahren eine riesige Fläche Windbrecher und auch Wella-Bäume geknickt. Auf Druck des Großvaters wurde der Sturmbruch verbrannt und Ackerland geschaffen. Auf diesem Ackerland wurden dann die unempfindlichen Lupinen ausgesät. Lupinen wuchsen wie Unkraut, diese rezessiven Pflanzen verdrängten mit der Zeit alle anderen Pflanzen. Aus den herkömmlichen Lupinen wurde Kautschuk für Reifen, Regenbekleidung und Gummistiefel gewonnen. Der Alte setzte aber auf eine Neuzüchtung, der man die Bitterstoffe weggezüchtet hatte. Die üppigen Kerne dieser Pflanzen waren voller Mineralstoffe und Spurenelemente und wurden zu Mehl für Brot, zu Fleischersatz und Kaffee verarbeitet. Üppige Einkünfte bestätigten den richtigen Riecher des Großvaters. Wer zur Blütezeit im Januar vor dieser endlosen Lupinenfläche stand, dieses blau-weiße im Wind wogende Meer in Richtung Westen überblickte, war nicht fähig zu sagen, wo der Acker aufhörte und der Ozean anfing.

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