Jay Baldwyn - Die Pforte zur Ewigkeit

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Ein Lungensantorium in den White Mountains steht unter keinem guten Stern. Zuviele Todesfälle und verbotene Experimente führen schließlich zur vorzeitigen Schließung.
Nach dem Umbau zum Staatsgefängnis regieren Gewalt und Terror. Dabei kommt es erneut zu paranormalen Phänomenen.
Als das Gefängnis aufgegeben wird, folgt ein längerer Leerstand. Die Ruine wird zum beliebten Treffpunkt von abenteuerlustigen Jugendlichen. Nicht alle überleben ihren Besuch.
Ein erneuter Umbau lässt ein Themen-Hotel entstehen. Doch wiederum kommt es zu ungeklärten Todefällen. Können die Geister der Vergangenheit besiegt werden?
Ein spannender Mystery-Roman, der gut unterhält, aber auch verstört.

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Am Abend schaute Sally Mildred verwundert an. »Du gehst noch mal weg? Hat dir der anstrengende Tag nicht gereicht? Also, ich bin froh, wenn ich mich ausstrecken kann.«

»Ich mache nur noch einen kleinen Spaziergang über das Gelände. Ein wenig frische Luft wird mir gut tun, um den Kopf frei zu bekommen.«

„Du hast aber nicht zufällig ein Rendezvous mit unser aller Personalchef? Sei vorsichtig, hinter den Bäumen könnte seine eifersüchtige Gattin mit einer Flinte warten.«

»Wie damals bei Ellen?«

Der Schuss vor den Bug saß bei Sally tief.

»Wie kommst du da drauf?«, fragte sie verdattert, »Ellen ist nicht erschossen worden.«

»Ich weiß. Sag mal, habt ihr eigentlich die gleiche Haarfarbe gehabt, Ellen und du?«

»Nein, Ellen war nicht brünett. Sie hatte leuchtend rote Haare.«

»Ah ja, so etwas Ähnliches habe ich mir gedacht.«

»Was soll das nun wieder heißen?«

»Nichts, vergiss es. Und was Mr. Wright angeht, kann ich dich beruhigen. Ich treffe mich nicht mit ihm. Ich will Hetty nicht ins Gehege kommen, der falschen Schlange.«

»Ich weiß zwar nicht, was du meinst, aber scheinbar hast du schnell herausgefunden, dass man der nicht trauen kann.«

»Nein, nicht schnell, es hat eine Weile gedauert. Zuerst hat sie mich mit allerlei Klatsch versorgt und einen auf Freundschaft gemacht, indem sie mich ebenso eindringlich vor Jasper Wright gewarnt hat wie du, aber dann habe ich sie in einer ziemlich eindeutigen Situation mit ihm gesehen. Da wurde mir klar, dass sie nur keine Nebenbuhlerin haben wollte.«

»Scharf erkannt. Wenn die ihren Mund aufmacht, kommen meistens Lügen heraus.«

»Dann stimmt es also nicht, dass Ellen sich damals mit Jasper Wright eingelassen hat?«

»Das habe ich nicht gesagt. Nur aus Hettys Mund klingt das so dreckig. In Wahrheit hat Ellen diesen Kerl wirklich geliebt, und er hat ihr vorgemacht, dass er sich früher oder später von seiner Frau trennen wird, weil ihre Ehe am Ende war. Wie du siehst, sind sie immer noch zusammen.«

»Ja, und Ellen ist tot, auch wenn du das nicht zugeben willst.«

»Es gibt keinen Beweis dafür. Ich habe dir doch gesagt, dass du nicht alles glauben sollst, was hier erzählt wird.«

Mildred war nahe dran, Sally von ihrem Erlebnis in dem Sterbezimmer zu erzählen, denn es lag nahe, dass die geheimnisvolle Frau, die Minnie ins Licht führen wollte, Ellen war, zumal sie sich in diesem Raum das Leben genommen haben sollte, aber Mildred wurde langsam vorsichtig. Der Umstand, dass Sally sich mit ihr das Zimmer teilte, genügte Mildred nicht, ihr auch zu vertrauen. Überhaupt wusste sie bald nicht mehr, wem sie in diesem seltsamen Haus trauen konnte. Jeder schien hier etwas verbergen zu wollen und es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen. Nur Anthony schien die rühmliche Ausnahme zu sein, mit Einschränkungen, denn er hatte nichts von dem Sterbezimmer verlauten lassen. Sollte er wirklich nichts davon wissen? Genau das wollte Mildred ihn fragen, und zwar gleich.

»Also, bis später. Ich werde mich bemühen, leise zu sein, falls du schon schlafen solltest.«

»Nicht nötig, meinen Schlaf stört so schnell nichts. Da kann man neben meinem Bett einen Schuss abfeuern.«

»Aus der Flinte von Fidelia Wright?«

»Ich glaube, vor dir muss man sich in Acht nehmen. Die Madonnengestalt trügt.«

»Wenn du meinst ...«

Vor dem Schwesternwohnheim wartete Anthony Tubman schon ungeduldig. Als er Mildred herauskommen sah, atmete er erleichtert auf.

»Was ist dir denn über die Leber gelaufen?«, fragte er sofort, »hat es Ärger gegeben?«

Mildred winkte ab. »Ich hatte keinen sehr erfreulichen Tag, und das Gespräch mit meiner Mitbewohnerin hat meine Stimmung auch nicht gerade aufgehellt.«

»Das tut mir leid. Ich dachte schon, es hängt mit deinem Besuch in der Intensivstation zusammen.«

»Ja, das tut es. Nur hat man Minnie nicht dahin verlegt, sondern in dieses schreckliche Sterbezimmer, in dem es offensichtlich nicht geheuer ist. Willst du mir wirklich weismachen, nichts davon gewusst zu haben?“

Anthony war ehrlich betroffen. »Ich weiß nicht, wovon du sprichst. Wo soll dieser Raum sein?«

»Auf unserer Etage. Offiziell heißt es, dass man darin Putzutensilien lagert. Nur ist nicht einzusehen, warum dann ein Schild den Eintritt verbietet.«

»Ach, den Raum meinst du. Dafür hat nur die Oberschwester einen Schlüssel. Wie kommst du darauf, dass es eine Art Sterbezimmer ist?«

»Ich war selbst drin. Und dort ist die kleine Minnie quasi in meinen Armen gestorben.«

»Was denn, Minnie ist tot? Davon weiß ich ja gar nichts.«

Mildred konnte ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Noch einmal sah sie das Erlebte innerlich vor sich. Anthony nahm sie tröstend in die Arme.

»Komm mal her. Es war doch bestimmt nicht der erste Mensch, dessen Tod du beigewohnt hast?«

»Nein, aber das erste Kind. Und in solch erbarmungswürdiger Umgebung. Man sollte es herausschreien, damit alle Welt davon erfährt. Sie konnten nicht einmal abwarten, bis Minnie tot war, um ihr Zimmer neu zu belegen.«

»Sieh mal Schatz, letztendlich macht es keinen Unterschied, ob das Mädchen in ihrem Zimmer oder woanders gestorben ist. Das hohe Fieber wird es seine Umgebung nicht haben wahrnehmen lassen. Und du warst bei ihm, besser hätte es doch nicht kommen können.«

Mildred lächelte schwach, aber dann kam wieder der Zorn in ihr hoch. »Und wenn ich sie nicht gefunden hätte? Dann wäre sie einsam und verlassen in diesem Loch gestorben.«

»Du warst aber da. Gott hat deine Schritte gelenkt, oder eine glückliche Fügung, wenn du so willst.«

»Was soll das für ein Gott sein, der einem jungen Menschen, der noch gar nicht richtig gelebt hat, so viel Leid und ein so schreckliches Ende zumutet?«

»Wir können uns noch so sehr bemühen und werden doch nie alles verstehen. Für den Sinn dahinter reicht unser Verstand nicht aus. Bestimmt ist das Mädchen sanft hinübergeleitet worden und jetzt sehr glücklich, wo auch immer es hingeführt wurde.«

»Seltsam, dass du das sagst. Minnies letzte Worte waren ganz ähnlich.«

»Es ist eine altbekannte Tatsache, dass Menschen bei ihrem Tod von lieben Angehörigen oder einem liebevollen Wesen abgeholt werden.«

»Ja, ich weiß, aber es ist etwas anderes, wenn man selbst als Unbeteiligter Zeuge davon wird.«

Anthony fragte nicht nach, was Mildred damit meinte, aber er konnte sich vorstellen, dass eine sensible Seele wie sie mehr spürte oder erlebte als viele andere Menschen.

»Dabei fällt mir ein, ich habe noch eine Aufgabe zu erfüllen. Sozusagen der letzte Wunsch von Minnie. Ich muss ihrem kleinen Freund ihr liebstes Kuscheltier übergeben«, sagte Mildred.

»Tu das. Für mich ein Beweis, dass du nicht zufällig dabei warst.«

»Trotzdem kann ich nicht begreifen, dass man mit dem Zimmer nicht warten konnte …«

»Schau mal, Minnie hat für ein anderes, unglückseliges Kind Platz gemacht. Eines, das zu Hause vielleicht viel schneller gestorben wäre, ohne vorher die Fürsorge und die Annehmlichkeiten dieses Ortes erleben zu dürfen. Wo es vielleicht sogar die Chance bekommt, zu gesunden. Sieh es einmal von dieser Warte. Und dieses Haus ist zwar dem Allgemeinwohl sehr dienlich und äußerst sozial geleitet, aber ohne die finanziellen Mittel der zahlungskräftigen Patienten wäre es bald am Ende. Eine Familie, die es sich leisten kann, ihr Kind derart luxuriös unterzubringen, wird entsprechend dafür zahlen müssen. Und das kommt letztendlich allen hier zugute. Auch, wenn unsere kleine Florence Nightingale hier das manchmal vergisst.«

»Nein, das tue ich nicht. Ich bin mir voll bewusst, was diese Frau für unseren Berufsstand getan hat, gerade, weil sie auch die Ansicht vertrat, dass es neben dem ärztlichen Wissen ein eigenständiges pflegerisches Wissen geben sollte. Ihre Ausführungen gelten als Gründungsschriften der Pflegetheorie, aber darin steht bestimmt nicht, dass man Sterbende wegsperrt, weil sie im Weg oder unbequem sind.«

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