Jay Baldwyn - Die Pforte zur Ewigkeit

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Ein Lungensantorium in den White Mountains steht unter keinem guten Stern. Zuviele Todesfälle und verbotene Experimente führen schließlich zur vorzeitigen Schließung.
Nach dem Umbau zum Staatsgefängnis regieren Gewalt und Terror. Dabei kommt es erneut zu paranormalen Phänomenen.
Als das Gefängnis aufgegeben wird, folgt ein längerer Leerstand. Die Ruine wird zum beliebten Treffpunkt von abenteuerlustigen Jugendlichen. Nicht alle überleben ihren Besuch.
Ein erneuter Umbau lässt ein Themen-Hotel entstehen. Doch wiederum kommt es zu ungeklärten Todefällen. Können die Geister der Vergangenheit besiegt werden?
Ein spannender Mystery-Roman, der gut unterhält, aber auch verstört.

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Voller Entsetzen sah Phyllis, dass zwischen den Fingern seiner Hand, die er krallenartig um den Hals gelegt hielt, Blut herausfloss. Als er die Hand sinken ließ, sah man einen tiefen Schnitt, der seine Gurgel durchtrennt hatte und fast von einem Ohr bis zum anderen reichte. Mit schwerfälligen, schleppenden Schritten kam der Mann auf Phyllis Bett zu. Die sprang mit großer Kraftanstrengung auf und versuchte, zum Ausgang zu gelangen. Nur half alles Rütteln an dem Knauf nichts, denn die Tür blieb fest verschlossen. In ihrer Panik lief Phyllis in die Nische. Das diffuse Leuchten deutete tatsächlich auf so etwas wie einen Geheimgang hin. Aus den Augenwinkeln nahm Phyllis wahr, wie das Kind und die Frau sie durch Gesten davon abhalten wollten, den seltsamen Ausgang zu benutzen. Aber Phyllis wollte nur noch weg. Ihr war es in diesem Moment egal, wohin der Gang führte, selbst, wenn es direkt in die Hölle sein würde.

Am nächsten Morgen fand das Zimmermädchen einen verlassenen Raum vor. Von dem weiblichen Gast gab es keine Spur. Nur ihre Kleidung hing ordentlich über dem Stuhl.

2.

Teil I

Das Mountain View Sanatorium

1915

In jener Zeit machte sich weltweit erneut eine Krankheit bemerkbar, die man schon in der Antike gekannt hatte. Selbst bei ägyptischen Mumien war als Todesursache Tuberkulose, kurz TBC, festgestellt worden. In deutschsprachigen Ländern war die Krankheit als Schwindsucht bekannt.

Das Schönheitsideal der Renaissance, die schöne blasse Schwindsüchtige, hatte der Maler Sandro Botticelli für seine Bilder Die Geburt der Venus und Der Frühling als Vorbild genommen. Die Präraphaeliten hielten die Gegenwart des bleichen Todes gar für unverzichtbar.

In berühmten Opern wie Puccinis La Bohème und Verdis La Traviata war die Schwindsucht ein Thema. La Traviata diente als Vorlage für Bühnenstücke und Verfilmungen, allesamt mit dem Titel Die Kameliendame (La Dame aux camélias) nach dem gleichnamigen Roman des französischen Autors Alexandre Dumas. Die Bühnendarstellerinnen Sarah Bernhardt und Eleonora Duse hatten mit dem Stück wahre Triumphe gefeiert. Die berühmteste Verfilmung war wohl jene mit Greta Garbo im Jahre 1936.

Für die Schwindsucht oder Tuberkulose ist das Killer-Bakterium Mycobacterium tuberculosis , das in die Lunge eingeatmet wird, verantwortlich. Das Immunsystem vermehrt es sogar, ohne es zu zerstören. Die Tuberkulose-Erreger durchlöchern die Lunge wie Motten die Wolle und zerstören so die Lunge, hieß es. Als Grund für das vermehrte Auftreten der Krankheit sah man den rasanten Bevölkerungsanstieg und die Übersiedlung der Menschen in die Städte mit deren schlechten hygienischen Verhältnissen an, wie zuvor Cholera und Typhus. Zwischen 1880 und 90 starben allein in Deutschland Hunderttausende von Menschen an der Tuberkulose.

Im Laufe der Zeit sollten zu ihren Opfern Berühmtheiten wie Molière, Jean J. Rousseau, Friedrich Schiller, Christian Morgenstern, Novalis, Maxim Gorki, Anton Tschechow, Fréderic Chopin, Paganini, Edgar Allan Poe, George Orwell und die Schauspielerin Vivien Leigh zählen, um nur einige zu nennen.

In Amerika fürchtete man das Bakterium spätestens seit Beginn des 19. Jahrhunderts. 1900 sollte Kentucky die höchste Sterblichkeitsrate der Tuberkuloseerkrankten im ganzen Land erreichen. Im ersten Teil des zwanzigsten Jahrhunderts sollte die Tuberkulose gar die führende Todesursache in den Vereinigten Staaten werden.

In den 1880er Jahren wurde die Tuberkulose in Großbritannien für meldepflichtig erklärt. Einhergehend mit Kampagnen zum Vermeiden des Ausspuckens auf öffentlichen Plätzen. Den Angesteckten wurde nahegelegt, in Sanatorien zu gehen, die mehr Gefängnissen ähnelten.

In Deutschland war schon 1855 das erste Tuberkulose-Sanatorium weltweit im niederschlesischen Görbersdorf (heute Soko?owsko, Polen) eröffnet worden. In den Vereinigten Staaten eröffnete das erste Sanatorium 1885 in Saranac Lake, New York, der amerikanische Arzt Edward Livingston Trudeau, der an den Symptomen der TBC litt und festgestellt hatte, dass frische Luft seinen Zustand verbesserte. Nach weiterer Forschung präsentierte er seine Ergebnisse 1887 bei einer Tagung der American Climatological Association. Er selbst konnte nicht geheilt werden und verstarb im Jahre 1916 an den Folgen der Tuberkulose.

Andere Staaten wie Arizona und Virginia zogen in den nächsten Jahren nach, was die Erbauung von Lungensanatorien anging. Eines der größten und bekanntesten Sanatorien wurde 1911 in Kentucky erbaut.

In diesem Sinne lag Chester Fillmore durchaus im Trend und zählte sogar beinahe zu den Vorreitern der Bewegung. Er erreichte 1910 viel Aufmerksamkeit mit dem Bau seines Mountain View Sanatoriums inmitten der schönen Landschaft der White Mountains. Sein beträchtliches Vermögen hatte er mit seinen Fabriken an mehreren Standorten in New Hampshire gemacht, und wie viele sehr reiche Leute war er irgendwann von dem Gedanken beseelt gewesen, sich sozial zu engagieren. Sein Haus sollte Arm und Reich gleichermaßen zur Verfügung stehen und durch einen perfekt kalkulierten Finanzierungsplan auch wirtschaftlich funktionieren.

Chester Fillmore trat selbst nicht in Erscheinung, sondern überließ es sorgfältig ausgewähltem, versiertem Personal, seinen Gedanken in die Praxis umzusetzen. Allen voran der Nervenarzt Dr. Benjamin McClintock, der als Direktor das Haus leitete. Unter seiner Führung arbeiteten Fachärzte wie mehrere Internisten - Internists und Allgemeinärzte - Family Physicians, drei Hals-, Nasen-, Ohrenärzte - Ear Nose Throat Spezialists, ein Augenarzt - Eye Doctor, ein Gynaekologe - Gynecologist, ein Hautarzt - Dermatologist, zwei Kinderärzte - Pediatricians, zwei Chirurgen –Surgeons, zwei Narkosefachärzte - Anesthesiologists, ein Urologe - Urologist und sogar ein Zahnarzt/Kieferchirurg - Dentist/Dental Surgeon. Ihnen zur Seite stand ein ganzes Heer an Pflegepersonal, meist weiblichen Geschlechts.

Eine von ihnen war die blutjunge Mildred Taft, die ihre kaum nennenswerte Berufserfahrung durch ihr sonniges Wesen und eine ausgesprochen liebenswerte Art wettmachte. Das hatte der Personalchef, Jasper Wright, auf den ersten Blick erkannt. Noch wollte er sich zwar nicht eingestehen, dass die junge Frau auch in erotischer Hinsicht auf ihn wirkte, zumal er seit einigen Jahren mit Fidelia verheiratet war, aber der Gedanke, Mildred künftig täglich zu begegnen, erfüllte ihn mit Vorfreude.

Staunend hatte Mildred bei ihrer Einstellung erfahren, dass das Mountain View Sanatorium während der Dauer ihrer Anstellung auch so etwas wie ihre Heimstätte werden würde. Um die Ansteckungsgefahr zu bannen, sollten Patienten, Ärzte und Personal möglichst nicht das Sanatoriumsgelände verlassen, so dass sich eine kleine Gemeinde gebildet hatte. Dazu gehörten ein Schwesternwohnheim, größere Wohnheime für die anderen Angestellten und kleine Reihenhäuser für die meisten Ärzte und ihre Familien.

Man konnte fast alles, was man benötigte, an Ort und Stelle erhalten. Ärzte und Angestellte konnten sogar Lebensmittel bestellen und allerlei Dinge in einem Laden für Geschenke erwerben. Wöchentlich wurden Gottesdienste katholischer und protestantischer Ausprägung abgehalten, und die Cafeteria auf dem Gelände ermöglichte so manche Freundschaft zwischen Patienten und Angestellten beziehungsweise deren Angehörigen. Zeitweilig konnten sich alle wie in einer großen Familie wähnen, wenn nicht immer wieder auftretende Todesfälle schmerzhafte Einschnitte schufen und die Idylle ins Wanken brachten.

Am ersten Tag ihres Dienstantritts hatte Mildred an einer Führung durchs Haus teilgenommen, die freilich nicht für sie alleine veranstaltet worden war, sondern für drei weitere neue Krankenschwestern, zwei Pfleger und einige Handwerker. Mildred wunderte sich, dass es so viele Neuzugänge gab, erklärte es sich aber damit, dass in anderen Kliniken mitunter auch eine hohe Fluktuation herrschte. Vorher war ihr gerade noch Zeit geblieben, Koffer und Tasche in ihrem Zimmer abzustellen, das sie sich mit einer anderen Krankenschwester teilte, die sie erst am Abend kennen lernen würde, denn diese gehörte nicht zu den Neuen .

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