Manfred Rehor - Eine neue Welt

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Noch einmal reist Aron durch die Ringlande, um das Treiben der Kurrether zu stören und neue Interessenten für die Auswanderung zu gewinnen. Was die Zukunft seiner Heimat angeht, hat er bald einen Verdacht, der zur schrecklichen Gewissheit wird. Die Gegner der Kurrether setzen einen lange gehegten Plan um.
Nachdem er die Ringlande für immer verlassen hat, lernt er das ferne Land Askajdar kennen und reist im Inneren eines Megatraphons bis ins Zentrum des Orkanmeeres, wo er ein gut gehütetes Geheimnis erfährt.
Als Schiffbrüchiger gelangt er an die Ostküste des ostraianischen Kontinents und erreicht die neue Provinz Pentray. Dort bekommt er einen weiteren, letzten Auftrag: Er soll die alten Ruinenstädte aufsuchen und sicherstellen, dass in keiner von ihnen ein magisches Zentrum des Bösen existiert, das die Siedler gefährden könnte. Er findet heraus, warum die Vorfahren der Ringländer einst die Welt mit so grausamen Kriegen überzogen haben. Ist die Zukunft der neuen Provinz nun gesichert?

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Für die Nacht fanden wir immer einen Platz, der groß genug war für uns und unsere Pferde. Das sprach für Wottack: Er kannte die Strecke gut genug, um die Etappen passend einzuteilen.

Am dritten Tag lag morgens Nebel über der Landschaft. Trotzdem ritten wir los, allerdings langsamer als bisher. Die Feuchtigkeit machten den Boden rutschig, der aus einem Gemenge aus Erde und Steinen bestand. Wir durften nicht riskieren, dass eines der Pferde strauchelte und sich ein Bein brach.

Gegen Mittag, als die Sonne durch den Schleier des Nebels drang, glaubte ich, einen dunklen Schatten hinter uns zu entdecken. Ich hatte mich entsprechend den Weisungen unseres Anführers wieder einmal umgedreht. Nun hielt ich mein Pferd an und sah genauer hin. Da bewegte sich tatsächlich etwas, das nun aber auch stehenblieb. Es hatte mich also bemerkt.

„Wir werden verfolgt“, sagte ich zu Pia, die ein paar Schritte vor mir ritt. „Gib das an Wottack weiter.“

Kurz darauf war der kleine Mann mit seinem Pferd neben mir. Der dunkle Schatten hinter uns, gerade noch erkennbar, hatte sich nicht mehr bewegt, seit ich angehalten hatte.

„Man könnte glauben, es sei ein Strauch am Rand des Wegs“, sagte ich leise. „Aber ich habe gesehen, wie es uns gefolgt ist.“

„Sie bleiben hier, ich reite hin“, sagte er.

„Das kann gefährlich sein“, warnte ich ihn. „Ich komme mit.“

„Nein! Sie wissen nicht, wer und was sich hier so alles herumtreibt“, sagte er. „Ich bin dafür verantwortlich, dass Sie lebend in den Ringlanden ankommen. Also bleiben Sie hier. Das ist ein Befehl!“

Ich wollte widersprechen, denn er hatte mir nichts zu befehlen. Aber ein Blick von Pia hielt mich zurück. Als Wottack langsam auf den dunklen Schatten zuritt, kam sie neben mich.

„Lass ihn“, sagte sie. „Er scheint zu wissen, was er tut. Es ist viele Jahre her, seit wir dieses Gebirge überquert haben. Erinnerst du dich an all die Gefahren, die es hier gibt?“

„Die schlimmsten Monster existieren nicht mehr, weil der verrückte Magier Zarkos tot ist“, entgegnete ich. „Mit allem anderen sind wir damals fertig geworden und werden das auch heute.“

„Was ist mit den neuen Kreaturen, von denen Wottack meinte, sie seien aus anderen Gegenden hierher eingewandert?“

„Woher sollten die kommen?“, fragte ich zurück. „Und warum sollten sie gefährlicher sein als das, was wir schon kennen?“

Wottack musste nun nahe genug an dem schwarzen Schatten sein, um erkennen zu können, was das war. Er hielt aber nicht an, sondern ritt weiter darauf zu. Er fürchtete sich also nicht davor. Dann, als er den Verfolger erreicht haben musste und für uns auch nur noch ein dunkler Schemen war, stieg er ab.

Ich hatte den Eindruck, als würde er sich mit jemandem unterhalten. Jedenfalls kam es nicht zu einem Kampf, es drang allerdings auch kein Geräusch bis zu uns durch, nicht einmal ein entferntes Murmeln. Vielleicht flüsterten die beiden.

„Ein Mensch“, vermutete ich. „Vielleicht ein Schmuggler, der diese geheime Passstraße nutzt.“

Inzwischen waren wir alle abgestiegen, standen in einer Gruppe beisammen und warteten darauf, dass Wottack zurückkam.

Es dauerte eine Viertelstunde, dann stieg er auf sein Pferd. Als er uns erreichte, hörte er nicht auf unsere Fragen, sondern sagte überlaut: „Was steht ihr hier herum? Wer achtete auf den Weg vor uns? Habt ihr den Verstand verloren, alle derselben Richtung den Rücken zuzukehren?“

Er galoppierte an uns vorbei, zurück an seinen Platz an der Spitze unseres Zuges. Er hatte Recht, deshalb nahmen wir schleunigst unsere alten Positionen wieder ein. Borran hatte seine Kutsche nicht verlassen, er hatte alles von dort aus beobachtet und gab nun seinem Zugtier auch das Signal, dass es weiterging.

Wir legten nur einige hundert Schritte zurück, dann verbreiterte sich der Weg und Wottack hielt an. Er rief, dass wir hier Rast machen würden. Nachdem wir unsere Tiere versorgt hatten, sammelten wir uns um ihn. Vorher jedoch wies er Serron an, den Weg vor uns im Auge zu behalten, und Pia musste nach hinten sichern. Aber sie blieben beide nahe genug, um zu hören, was wir besprachen.

„Wer oder was war der Schatten hinter uns, mit dem Sie geredet haben?“, fragte ich.

„Ein Wächter“, sagte er, als erkläre das alles.

„Was bewacht er, wer sind diese Wächter und warum haben Sie uns nicht vorher gesagt, dass hier noch andere Menschen sind?“, fragte Fürst Borran ungeduldig.

„Sie bewachen diese Passstraße. Sollten Kurrether die Straße entdecken, so werden die Wächter sie töten. Ich bin aber davon ausgegangen, dass ihr Kontrollgebiet weit im Süden liegt, wo die Straße in die Ringlande mündet. Es gab jedoch Vorkommnisse, die dazu geführt haben, dass man nun die gesamte Strecke von Wächtern kontrollieren lässt. Warum ich Ihnen nicht gesagt habe, dass andere Menschen hier sind? Nun, es sind keine Menschen.“

„Was wäre geschehen, wenn Sie nicht bei uns gewesen wären?“, wollte Magi Achain wissen.

„Dann wäre Sie jetzt vermutlich tot“, sagte Wottack.

„Wir alle?“, fragte ich.

„Nein, nur der Magi. Die Wächter behelligen Reisende nicht, die aus Skjargard kommen. Aber sie haben gespürt, dass ein Magier dabei ist. Magier sollen sie keinesfalls passieren lassen, so lautet ihr Befehl. Ich musste sie davon überzeugen, dass wir keine Gegner sind.“

„Wie haben Sie das gemacht?“, fragte Pia. „Nur für den Fall, dass wir den Wächtern noch einmal begegnen und Sie nicht in der Nähe sind.“

„Ich habe ihnen gesagt, dass ein Wottack niemals Kurrether oder deren Unterstützer durch das Gebirge führt“, lautete die Antwort. „Sie sind also alle sicher, solange Sie bei mir sind. Entfernen Sie sich nicht zu weit von unserer Gruppe. Besonders Sie nicht, Magi!“

„Und was ist das für ein Wesen, wenn es kein Mensch ist?“, fragte ich nach. „Es war zu groß für einen Zwerg und zu klein für einen Troll. Sonst weiß ich von keinen intelligenten Bewohnern der Berge.“

„Sie wissen wenig“, wies er mich zurecht. „Und dabei soll es bleiben. Ich bringen Sie alle sicher auf die andere Seite, und dann werden Sie nie wieder in Ihrem Leben das Ringgebirge betreten. So jedenfalls hat man es mir gesagt. Also warum soll ich Sie mit unnötigem Wissen belasten?“

„Wie war das?“, fragte nun Pia dazwischen. „Wir werden nie wieder hierher zurückkehren? Das mag ja stimmen, aber wer hat Ihnen das erzählt - ohne vorher mit uns darüber zu sprechen?“

Es stimmte nicht ganz, was sie sagte. An Bord des askajdanischen Schiffes hatte man uns angeboten, gemeinsam mit den neuen Aussiedlern, die man rekrutieren wollte, die Ringlande für immer zu verlassen. Dass das nicht über die normalen Passstraßen geschehen konnte, war klar, denn die wurden von den Kurrethern blockiert. Und viele tausend Menschen über die geheime Straße zu führen, auf der wir uns befanden, war ebenfalls unmöglich. Schon gar nicht, wenn es unbemerkt geschehen sollte. Dass dieser kleine Mann, ein Bergführer aus Skjargard, darüber Bescheid wusste, überraschte mich. Das war nicht ungefährlich. Was hatte man ihm sonst noch alles erzählt? Und nicht zuletzt: Wer hatte es ihm erzählt?

„Hören Sie auf mit der Fragerei“, sagte Wottack nun. „Erholen Sie sich, essen Sie etwas, dann reiten wir weiter, bis die Sonne untergeht. Wir gelangen nun in eine Region, in der auch zu dieser Jahreszeit schon Schnee liegen kann. Der anstrengende Teil der Reise beginnt.“

Er wandte sich ab, ging zu seinem Pferd und nahm etwas aus den Satteltaschen. Dann setzte er sich abseits hin, um zu essen. Das tat er immer. Er schien eine Abneigung dagegen zu haben, mit uns gemeinsam die Mahlzeiten einzunehmen. Ein weiterer seltsamer Zug an einem seltsamen Mann, der vielleicht zu lange alleine in der Bergwelt unterwegs gewesen war, um sich noch in eine Gruppe einzupassen.

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