Irene Dorfner - Zeugen unerwünscht

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Als ihr Geliebter sie abserviert, erschlägt sie ihn. Sie möchte in ihr altes Leben zurück und beseitigt alle Spuren, die sie mit der Tat und dem Geliebten in Verbindung bringen. Dabei hinterlässt sie eine Blutspur, denn sie tötet alle, die ihr gefährlich werden könnten…

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„Wenn Sie sich hier umsehen, erübrigt sich die Frage. Das Haus ist eine Ruine und soll jetzt wie die anderen Häuser auch renoviert werden. Nur die Cora und ich sind noch hier. Wir weigern uns auszuziehen, was die Hausverwaltung zur Weißglut bringt. Wir pochen auf unsere Mietverträge und bleiben, wogegen auch die Staatsmacht nichts machen kann. Seit einigen Wochen versucht man, uns mit Geld zu verscheuchen. Wir bekommen ein Angebot nach dem anderen, damit wir endlich verschwinden. Aber ich lasse mich nicht vertreiben, ich kenne meine Rechte! Ich befürchte allerdings, dass die Cora langsam weich wird, die ist immer blank. Aber ich werde bleiben!“ Die Aussage klang nach einer Kampfansage.

„Warum gehen Sie nicht einfach? Hier leben zu müssen ist doch kein Spaß“, rümpfte Diana die Nase, die nie im Leben hier wohnen wollte. Alles war heruntergekommen, dreckig und kaputt, außerdem stank es fürchterlich.

„Einfach nachzugeben ist nicht meine Art, ich liebe die Auseinandersetzung. Vor allem, wenn ich im Recht bin. Außerdem bin ich ein armer Schlucker und kann mir keine andere Wohnung leisten. Deshalb kämpfe ich und bleibe, solange es geht.“

„Haben Sie es schon mal mit Arbeit versucht? Mit einem geregelten Einkommen könnten Sie sich eine vernünftige Unterkunft leisten.“ Diana konnte sich das nicht verkneifen. Sie nahm an, dass der Mann keiner Arbeit nachging und von der Stütze lebte.

„Sie sind ja ein ganz schlaues Püppchen“, sagte Sommerfeld, nachdem er Diana von oben bis unten gemustert hatte. „Habe ich gesagt, dass ich nicht arbeiten gehe?“

„Wenn ich falsch lag, entschuldige ich mich in aller Form. Ich wollte Sie nicht beleidigen. Ich meinte ja nur…“

„Schon gut, machen Sie sich nicht gleich ins Höschen.“ Sommerfeld grinste, er schien diese Situation sehr zu genießen. „Es stimmt, dass ich momentan von der Stütze lebe, aber das ist in einem Sozialstaat keine Schande.“

Tatjana ignorierte den Mann. Sie hatte keine Lust auf eine Grundsatzdiskussion und wegen dem streitbaren Mann waren sie nicht hier. Sie klingelte wieder und wieder.

„Warten Sie, ich kann Ihnen helfen, auch wenn mich die Cora dafür hassen wird“, sagte Erik Sommerfeld. „Sie werden mich doch nicht verraten?“ Er zog einen Schlüsselbund aus der anderen Hosentasche und schloss die Haustür von Cora Dornhammer auf. „Bitteschön! Ich bin der Staatsmacht immer gern behilflich!“ Erik grinste und rannte die Treppe nach unten. Vermutlich nicht wegen eines Termins, sondern weil er Angst vor Cora hatte. Wenn sie erfuhr, dass er die Polizei reingelassen hatte, würde sie ihm die Hölle heiß machen. Erik half der Polizei nicht, weil er ein guter Mensch war, sondern weil er Cora nicht mochte. Diese Proletin war nicht nur strunzdumm, sondern machte, was sie wollte. Sie hielt sich nicht an Gesetze, und Pflichten waren ihr gleichgültig. Auch wenn sie beide als letzte Mieter verblieben waren, gab es Regeln, an die sie sich zu halten hatten. Während er seinen Teil dazugab, pfiff Cora auf alles, was angesagt war. Sie war nicht ganz astrein und beging Straftaten, was die Situation im Haus nur belastete. Jetzt war sogar schon die Kriminalpolizei wegen ihr da, was die ganze Situation nicht vereinfachte. Es war gut, wenn sie endlich weg war und er den Kampf allein bestreiten konnte. Cora war sowieso keine Hilfe, sondern machte ihm nur das Leben schwer. Vielleicht hatte er Glück und sie war nicht mehr da, wenn er zurück war.

„Du willst doch nicht einfach die Wohnung betreten?“, fragte Diana, der bei dem Gedanken nicht wohl war.

„Warum nicht?“

„Das ist nicht erlaubt. Lass uns gehen, wir kommen ein andermal wieder.“

„Riechst du auch Gas?“, lachte Tatjana, die nicht im Traum daran dachte, jetzt einfach wieder zu gehen.

„Gas? Komm mir jetzt nicht mit Gefahr im Verzug , das trifft hier nicht zu!“

„Von ihr gibt es Fingerspuren in der Wohnung Sosnowski und die dürfen wir nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vielleicht ist sie die Täterin. Sollen wir jetzt gehen, nur weil sie uns die Tür nicht öffnet? Jetzt mach dich mal locker, Diana! Was ist los mit dir?“

„Ich möchte keinen Ärger…“ Noch bevor sie ausgesprochen hatte, betrat Tatjana die Wohnung und Diana folgte ihr, wenn auch nicht wirklich begeistert. In der Wohnung sah es chaotisch aus. Überall lagen Kleidungsstücke und Schuhe, dazwischen gab es jede Menge Gläser, Teller, Flaschen und Pizzakartons. Alles war durchzogen von Spinnweben und einer fingerdicken Staubschicht, außerdem roch es sehr streng. Es war offensichtlich, dass die Bewohnerin keinen gesteigerten Wert auf Sauberkeit legte.

Cora saß auf der zugemüllten Couch und lackierte ihre Fingernägel. Sie bemerkte die Kriminalbeamten erst, als Diana die laute Musik ausschaltete.

„Was machen Sie hier? Wer sind Sie? Wie kommen Sie hier rein?“, rief Cora aufgebracht.

„Polizei“, sagte Tatjana ruhig und zeigte ihren Ausweis „Die Tür stand offen.“

„Das berechtigt Sie noch lange nicht, hier einfach einzudringen! Ich kenne meine Rechte! Machen Sie, dass Sie wegkommen!“ Cora nahm die Flasche mit dem Nagellackentferner und ein Feuerzeug. Sie sprang auf und stand mit beiden Dingen direkt vor Tatjana. „Wenn Sie nicht sofort verschwinden, werden Sie das Ihr Leben lang bereuen! Ich werde Sie abfackeln und niemand kann mich dafür belangen. Sie begehen Hausfriedensbruch, und in dem Fall darf ich mich wehren.“

Diana Nußbaumer war zwar nicht einverstanden, dass sie einfach die Wohnung der Frau betraten, aber das ging jetzt doch zu weit. Sie holte aus und verpasste der Frau einen Schlag, der sie zu Boden zwang. Feuerzeug und Nagellackentferner flogen einige Meter weit. Tatjana bückte sich und nahm das Feuerzeug vorsichtshalber an sich. Diana zog die Frau nach oben und setzte sie unsanft auf die Couch.

„Sind Sie verrückt geworden? Was fällt Ihnen ein?“, schnaubte Cora, die mit einer solchen Reaktion nicht gerechnet hatte. Normalerweise hielten sich Polizisten zurück und waren auf Deeskalation aus, aber diese Frauen offensichtlich nicht. War sie zu weit gegangen? Sie hätte doch niemals ihre Drohung wahrgemacht. Die rechte Gesichtshälfte schmerzte. Jetzt hatte sie Sorge, dass man den Schlag sehen könnte. Sie wollte nach dem Spiegel greifen.

„Finger weg!“, rief Diana und richtete ihre Waffe auf die Frau. Cora Dornhammer erschrak.

„Ich wollte doch nur einen Blick in den Spiegel werfen, ob Ihr Schlag Spuren hinterlassen hat. Darf ich?“

Diana nickte und steckte die Waffe wieder ein.

Cora nahm den Spiegel und fuhr sich mit den Fingern vorsichtig über die betreffende Stelle. Zum Glück war nicht viel zu sehen und sie beruhigte sich wieder.

„Sie haben ganz schön fest zugeschlagen, zum Glück sieht man nichts. Das mit dem Nagellackentferner war doch nur ein Scherz gewesen. Sie haben das doch nicht ernst genommen, oder?“

„Und ob wir das ernst genommen haben! Widerstand gegen die Staatsgewalt ist kein Kavaliersdelikt“, sagte Tatjana sauer. Was fiel den Menschen nur ein? Wo war der Respekt gegenüber der Polizei geblieben?

„Ich entschuldige mich in aller Form“, versuchte es Cora jetzt auf diese Art. „Ich hatte eine schlechte Nacht. Mein Freund hat mit mir Schluss gemacht. Außerdem habe ich zu viel getrunken.“

Tatjana nickte nur. Sie hätte Dianas Hilfe zwar nicht gebraucht, war aber trotzdem dankbar dafür.

„Warum sind Sie hier? Wie kann ich Ihnen helfen?“

„Manuel Sosnowski.“

„Wer soll das sein? Ich weiß nicht, was Sie von mir wollen!“

„Der Name sagt Ihnen nichts? Der Mann ist tot und wir haben jede Menge Fingerspuren von Ihnen in seiner Wohnung sichergestellt. Wie können Sie sich das erklären?“

Cora war sprachlos. Der Name sagte ihr tatsächlich nichts. Ob das einer von den Männern war, die sie gemeinsam mit Hardy abgezogen hatte? So sehr sie sich auch anstrengte, sie konnte sich nicht an einen Mann mit diesem Namen erinnern.

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