Irene Dorfner - Zeugen unerwünscht

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Als ihr Geliebter sie abserviert, erschlägt sie ihn. Sie möchte in ihr altes Leben zurück und beseitigt alle Spuren, die sie mit der Tat und dem Geliebten in Verbindung bringen. Dabei hinterlässt sie eine Blutspur, denn sie tötet alle, die ihr gefährlich werden könnten…

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„Der Leo ist ein guter Freund“, sagte Hans und lächelte.

„Du bist viel zu gutgläubig. Du musst aufmerksamer werden, sonst wird man dir alles wegnehmen.“

Frau Sosnowski zog ihre Hand zurück und sagte kein Wort mehr. So sehr sich Hans auch bemühte, war aus ihr nicht ein einziges Wort mehr herauszubekommen. Jetzt war es höchste Zeit, endlich zu gehen.

„Das brauche ich nicht nochmal!“ Leo war erleichtert, als sie die Tür hinter sich schließen konnten.

„Stell dich nicht so an, Leo! Die Frau ist dement und plappert einfach darauf los. Das kann man nicht ernst nehmen.“

„Ausländerinnen allgemein und vor allem die aus dem Osten mag sie nicht, und ihre eigene Tochter auch nicht. Habe ich das richtig verstanden, dass Tochter und Sohn unterschiedliche Väter haben?“

„Das habe ich auch so verstanden.“

„Ob das für unseren Fall wichtig ist?“

„Keine Ahnung. Lass uns nach diesem Mann suchen. Außerdem müssen wir überprüfen, ob es diese Laube, von der sie sprach, wirklich gibt.“

4 .

„Fingerabdrücke aus der Wohnung Sosnowski wurden sichergestellt. Auffällig viele Spuren einer unbekannten Person, aber andere konnten zugeordnet werden. Sie gehören zu einer Cora Dornhammer. Sie ist zweiundzwanzig Jahre alt, wohnt in Burghausen und ist wegen kleinerer Delikte auffällig geworden“, las Tatjana Struck von ihrem Bildschirm ab. Fuchs hatte den Bericht per Mail zugesandt, da er sich sofort mit der Leiche auf den Weg zur Pathologie nach München machte. Er hätte zwar eine Besprechung einberufen können, befand das für diese Information aber überzogen. Außerdem wartete die Leiche, die obduziert werden musste. „Diebstähle, Kreditkartenbetrug und weitere Kleinigkeiten“, las Tatjana weiter vor. „Es liegt eine aktuelle Anzeige eines Mannes aus Mühldorf vor, den sie beklaut haben soll. Der Name ist Dominik Albrecht.“

„Wenn du erlaubst, würden wir uns gerne den Mann vornehmen“, schlug Hans vor.

„Gut, dann fahren wir beide nach Burghausen und sprechen mit Cora Dornhammer. Wenn wir zurück sind, sollten wir den leiblichen Vater von Andrea Sosnowski suchen, auch wenn ich keine Ahnung habe, wo wir ansetzen sollen und was das bringen soll.“ Tatjana warf Leo einen vorwurfsvollen Blick zu, denn solche Nebensächlichkeiten, wie sie es nannte, hielten die Ermittlungen nur unnötig auf. „Krohmer macht inzwischen den Schrebergarten ausfindig. Er hat gute Beziehungen zum Grundbuchamt und kommt sehr viel schneller voran als wir.“ Tatjana Struck war mit ihren vierzig Jahren schon seit drei Jahren die Leiterin der Mordkommission und sie machte ihre Arbeit sehr gut. Sie und die junge Kollegin Diana Nußbaumer konnten nicht unterschiedlicher sein. Während die neunundzwanzigjährige Diana immer wie aus dem Ei gepellt und sehr gepflegt aussah, war Tatjana das genaue Gegenteil. Es war ihr schlichtweg egal, wie sie aussah und wie sie auf andere wirkte. Sie kleidete sich zweckmäßig und einige Flecken störten sie nicht. Sie trug immer Sneakers, mit denen sie bei Wind und Wetter zurechtkam. Diana hatte sich heute für ein hellblaues Kostüm mit dazu passenden, hochhackigen Sandalen entschieden, denn es war heute besonders warm, was vermutlich am Föhnwetter lag. Dianas Handtasche war riesig und passte perfekt zu ihrem Outfit. Auch das Make-up war makellos, wohingegen Tatjana keines benutzte. Für sie passte das nicht zu ihrem Job, Diana war anderer Meinung. Welche Arbeit man auch machte, man musste immer das Beste aus sich machen, auch wenn sie eher in ein Modemagazin gepasst hätte.

Leo zögerte, denn noch galt es eine Entscheidung zu fällen, was er gerne Tatjana überlassen würde.

„Die Mutter kann die Leiche nicht identifizieren, dazu ist sie nicht in der Lage.“

„Dann muss das die Schwester übernehmen.“

„Sie will aber nicht.“

„Es wird ihr nichts anderes übrigbleiben. Ich habe aus deinem Bericht entnommen, dass das Verhältnis zwischen Bruder und Schwester nicht gut war. Stimmt das?“

„Das ist stark untertrieben. Die beiden haben sich gehasst. Die Schwester will mit dem Opfer nichts mehr zu tun haben. Allerdings haben sie und ich eine Vereinbarung. Sollte die Mutter zur Identifizierung nicht imstande sein, wird sie das übernehmen. Sie wird nicht begeistert sein.“

„Da muss sie durch. Diana und ich sind sowieso in Burghausen, wir werden ihr die frohe Botschaft überbringen. Ich bin gespannt, wie sie darauf reagiert. Außerdem bin ich neugierig geworden und möchte mir die Frau gerne persönlich ansehen.“

„Ich auch“, schloss sich Diana an, die als gebürtige Burghausenerin noch nie von einer Andrea Sosnowski gehört hatte. Allerdings kannte sie den Inhaber des Malerbetriebs Markus Specht und dessen Frau ziemlich gut, auch wenn ihre letzte Begegnung schon Jahre zurücklag.

Friedrich Fuchs war in München angekommen und betrat mit der Leiche die Pathologie. Seine Freundin Lore Pfeiffer wusste bereits, dass er kam und erwartete ihn. Die beiden lächelten sich zu, vermieden aber jegliche Vertrautheit. Lore war für die Reihenfolge der Leichenschauen verantwortlich, wobei sie sehr kreativ vorging. Während sympathische Menschen immer vorgezogen wurden, mussten Drängler und Unsympathen warten. Lore setzte ihren Friedrich immer an die erste Stelle der Liste. Das löste bei vielen Wartenden Unmut aus, was ihr aber völlig gleichgültig war. Sie hatte hier das Sagen und alle hatten sich an ihre Anweisungen zu halten. Friedrich Fuchs nahm diese Bevorzugung gerne in Anspruch. Ein schlechtes Gewissen kannte er nicht, schließlich hatte er das nicht zu verantworten.

„Du bist als nächster dran“, raunte Lore ihm zu.

„Du bist ein Engel“, sagte er leise.

„Sehen wir uns später?“

„Für ein gemeinsames Essen ist Zeit, danach muss ich sofort zurück. Wenn du willst, können wir uns am Wochenende sehen – vorausgesetzt, der Mordfall erlaubt ein freies Wochenende. Das Wetter soll schön werden. Was hältst du von einem Ausflug an den Chiemsee?“

„Das wäre sehr schön.“

Als Fuchs mit seiner Leiche an allen vorbeiging und vorgelassen wurde, entstand ein Tumult unter den Wartenden, denn auf dem Gang hatte sich wie immer eine lange Schlange gebildet. Lore Pfeiffer quittierte das mit einem strengen Blick. Einer der Männer wurde frech und laut, was Lore mit dem letzten Platz auf ihrer Liste belohnte.

„Das können Sie nicht machen, ich warte seit fünf Stunden!“

„Sie sehen doch, dass ich das kann!“

„Doktor Fuchs? Das ist ja eine Freude!“, rief der Pathologe Doktor Schnabel bestens gelaunt. Der Mann liebte seine Arbeit und alles, was damit zusammenhing.

„Männlich, Anfang dreißig. Augenscheinlich wurde dem Opfer der Schädel eingeschlagen. Die Tatwaffe ist eine Sektflasche.“

„Ich sage ja schon immer, dass Alkohol gefährlich ist“, lachte Schnabel über seinen eigenen Witz. Dann sah er sich den Toten genauer an. „Der ist zwar nicht so alt wie unsere damalige Leiche, aber auch nicht mehr frisch.“

„Ich vermute vier Wochen?“

„Könnte hinkommen, aber das können wir präziser definieren. Schauen wir mal, was wir diesmal finden. An das letzte Mal kann ich mich noch sehr gut erinnern. Wurde der Täter gefasst?“

Fuchs nickte. Damals hatte Schnabel einige Kräuter identifizieren können, die in einer Folie in der Jackentasche des Toten steckten und die man trotz der vielen Jahre zuordnen konnte.

Schnabel drehte die Musik lauter, da er festgestellt hatte, dass er mit Musik aus den siebziger Jahren sehr viel entspannter arbeiten konnte. Es gefiel ihm, die Texte mitzusingen und sich an die damalige Zeit zu erinnern. Fuchs kam die Ablenkung sehr gelegen, da Smalltalk nichts für ihn war. Die Musik interessierte ihn nicht, sie war so gut oder so schlecht wie jede andere auch. Er beobachtete jeden Handgriff und war auch nach all den Jahren immer noch fasziniert von der Arbeit eines Pathologen, der sein Handwerk verstand. Nach seinem Studium hatte er kurz überlegt, ebenfalls diesen Weg einzuschlagen, hatte sich aber dann doch dagegen entschieden. Jeden Tag dieselbe Arbeit wäre nichts für ihn.

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