Irene Dorfner - Zeugen unerwünscht
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Während die Leiche obduziert wurde, waren Tatjana und Diana bei Maler Specht in Burghausen angekommen. Sie standen im Büro von Frau Sosnowski, die sich beide Kriminalbeamtinnen ganz anders vorgestellt hatten. Vor ihnen saß eine biedere, schlichte, unauffällige Frau.
„Was kann ich für Sie tun?“ Andrea Sosnowski hatte nur Augen für Diana, denn sie war eine ernste Konkurrenz, die sie hier nicht duldete. Sie mochte es nicht, dass es junge, hübsche Frauen im Dunstkreis ihres Chefs und Geliebten gab, denen sie nicht das Wasser reichen konnte. Die andere Frau war keine Gefahr. Frau Sosnowski vermutete in beiden Kundinnen, die sie schnell abwimmeln musste, denn gerade fuhr Markus auf den Hof.
„Wir sind keine Kunden, wir sind die Kriminalpolizei“, sagte Diana, die sofort spürte, was in der Frau vorging. Beide zeigten ihre Ausweise.
„Was wollen Sie denn schon wieder?“ Andrea Sosnowski sah nervös zum Fenster. Es blieb nicht mehr viel Zeit, dann würde Markus der hübschen Frau gegenüberstehen und nur noch Augen für sie haben. Er war in diesem Punkt wie alle Männer.
Tatjana beobachtete die Frau und erkannte ebenfalls, was hier abging.
„Es geht um die Identifizierung Ihres Bruders. Leider ist Ihre Mutter dazu nicht in Lage.“
„Das habe ich mir gedacht, die Alte drückt sich wieder. Gut, ich mache es. Sagen Sie mir wann und wo.“
„Sobald die Leiche aus München zurück ist, melden wir uns bei Ihnen.“ Diana suchte umständlich nach ihrer Visitenkarte, denn dass die Frau drängelte, musste einen Grund haben. Sie reichte ihr die Karte und Frau Sosnowski riss sie ihr förmlich aus der Hand.
„War es das? Dann darf ich Sie bitten wieder zu gehen!“
„Darf ich Ihre Toilette benutzen?“ Tatjana gab nicht so schnell auf. Es war offensichtlich, dass die Frau und der Mann, der eben in dem dicken Wagen vorfuhr, enger verbandelt waren. Und es war ihr klar, dass sie eine Begegnung zwischen ihnen und dem Mann vermeiden wollte. So leicht wollte sie es der Frau nicht machen.
„Haben wir nicht“, sagte Frau Sosnowski schnell. Markus kam auf die Tür zu und war in einer Minute in ihrem Büro. Es war endlich an der Zeit, dass die Frauen gingen.
„Wie jetzt? Sie haben keine Toilette? Ist das überhaupt erlaubt?“
„Natürlich haben wir eine, aber die ist nur fürs Personal! Gehen Sie bitte!“
Jetzt war es zu spät. Markus trat ins Büro und hatte natürlich nur Augen für die junge Kriminalbeamtin, die für Andreas Geschmack ungebührlich gekleidet und viel zu aufgetakelt war.
„Kann ich Ihnen helfen?“, fragte Markus Specht mit einem strahlenden Lächeln. Es kam nicht oft vor, dass sich eine solche Erscheinung in sein Geschäft verirrte.
„Guten Tag, Herr Specht. Sie kennen mich nicht mehr? Diana Nußbaumer. Sie erinnern sich?“
„Die Enkelin vom Alois?“
„Richtig.“
Markus Specht nahm Dianas Hand und hielt sie länger als nötig. Dann begrüßte er auch Tatjana, die er aber nicht länger beachtete.
„Donnerwetter! Aus Ihnen ist ja eine richtige Schönheit geworden, Frau Nußbaumer. Wie lange ist es her, dass ich das Haus Ihres Großvaters gestrichen habe?“
„Das dürften jetzt etwa zehn Jahre sein. Wir haben erst vor einigen Wochen darüber gesprochen, dass es Zeit wird, die Farbe zu erneuern.“
„Ich werde Ihren Großvater anrufen und ihm ein Angebot unterbreiten, das er nicht ablehnen kann. Machen Sie eine Notiz, Frau Sosnowski“, wies er an, ohne die Frau anzusehen, denn er konnte sich kaum an Diana sattsehen. „Die kleine Diana, ich kann es kaum glauben. Ich werde mich mit Ihrem Großvater einigen, das verspreche ich Ihnen. Mit Ihren Eltern kann ich ja kein Geschäft machen. Sie hatten sich damals für eine Holzbauweise entschieden, was Geschmackssache ist. Allerdings werde ich bis heute nicht verstehen, wie man Holz einfach verwittern lassen kann. Mit einem Schutzanstrich sähe das doch viel schöner aus.“
„Auch das ist Geschmackssache. Mir gefällt es, wie es ist.“ Diana setzte ihr charmantestes Lächeln auf, denn sie hatte das Gesicht von Frau Sosnowski bemerkt. Wenn Blicke töten könnten!
„Sie sind jetzt aber nicht wegen des Angebots hier, oder?“
„Nein, wir sind beruflich hier.“ Diana zeigte ihren Ausweis.
„Kriminalpolizei?“
„Wir sind…“ Weiter kam Tatjana nicht, denn Frau Sosnowski hatte endlich genug. Sie konnte es nicht ertragen, wenn ihr Markus mit anderen Frauen flirtete. Reichte es nicht, dass sie seine Frau ertragen musste?
„Es handelt sich um eine Privatangelegenheit, die mich betrifft. Wir sind hier fertig, oder?“
„Ja, sind wir.“
„Es hat mich gefreut, Sie zu sehen, Frau Nußbaumer.“ Auch jetzt hielt Specht die Hand wieder viel zu lange, was Andrea Sosnowski erneut einen Stich versetzte.
Die Kriminalbeamtinnen waren endlich gegangen und Andrea konnte aufatmen.
„Was wollte die Kriminalpolizei von dir?“
„Nichts. Musstest du die Polizistin dermaßen anschmachten?“
„Ich habe was? Das ist die Enkelin eines Kunden, die ich schon sehr lange kenne. Du spinnst, wie immer.“ Markus Specht ging in sein Büro. Er hatte keine Lust auf eine weitere Szene, die sich in den letzten Monaten mehr und mehr häuften. Es war an der Zeit, sie endlich loszuwerden, denn das Zusammensein mit ihr machte schon lange keinen Spaß mehr. Da er die Eifersucht seiner Geliebten kannte, war ihm klar, dass sie ihn nicht an das Angebot Nußbaumer erinnern würde, also machte er seine eigene Notiz. Während er den Namen schrieb, musste er lächeln. So eine hübsche Erscheinung könnte er gerne öfter vertragen.
„Der Typ ist ja voll auf dich abgefahren“, lachte Tatjana, als sie im Wagen saßen.
„Und das hat der Sosnowski überhaupt nicht gefallen. Die ist vor Eifersucht fast geplatzt. Du denkst doch auch, dass sie und der Chef etwas miteinander haben, oder?“
„Auf jeden Fall!“
Die beiden erreichten ihr nächstes Ziel im Zentrum Burghausens. Die Wohnsiedlung bestand seit den fünfziger Jahren und hatte vor allem in den letzten zwanzig Jahren einen üblen Ruf, der durch die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen der Häuser aber langsam wieder verschwand. Die Stadt versuchte mit großen Anstrengungen, die üble Wohngegend in eine luxuriöse Wohnanlage zu verwandeln, was Schritt für Schritt gelang. Einzig dieses Haus war noch im Urzustand und es schien nur noch eine Frage der Zeit, dass auch hier modernisiert wurde. Die Kriminalbeamtinnen klingelten an der Tür von Cora Dornhammer. Laute Musik drang aus einer Wohnung, auf deren Tür mit einem Stift der Name Cora geschrieben stand und kaum noch lesbar war. Hier waren sie richtig. Die laute Musik bestätigte, dass die Frau da sein musste. Ein Mann kam die Treppen herunter.
„Sie wollen zu Cora?“
„Ja. Kriminalpolizei“, sagte Tatjana und zeigte ihren Ausweis.
„Ich glaube Ihnen das auch so. Seit die anderen Nachbarn ausgezogen sind, kommt die Polizei nur noch selten, trotzdem erkenne ich Ihresgleichen sofort.“ Der Mann war Anfang dreißig und kleidete sich wie ein Teenager. Er schien bemüht zu sein, so lässig wie möglich zu erscheinen, was ihm nicht wirklich gelang. „Die Cora hört sehr gerne laute Musik, was mich aber nicht stört. Ich drehe einfach meine Musik lauter.“ Er grinste und fand sich offenbar sehr witzig.
„Ausweis?“
Der Mann griff in seine Hosentasche und zog einen zerfledderten Personalausweis hervor.
„Der hat aber auch schon bessere Tage gesehen. Kümmern Sie sich um einen neuen Ausweis.“
„Das muss ich nicht. Solange man meine Daten lesen kann, ist er gültig, ich habe mich informiert.“
Erik Sommerfeld – Tatjana notierte sich den Namen. Sie kannte diese streitbaren Typen, die immer und überall nur Ärger machten.
„Die anderen Mieter sind weg? Warum?“
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