Irene Dorfner - Zeugen unerwünscht

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Als ihr Geliebter sie abserviert, erschlägt sie ihn. Sie möchte in ihr altes Leben zurück und beseitigt alle Spuren, die sie mit der Tat und dem Geliebten in Verbindung bringen. Dabei hinterlässt sie eine Blutspur, denn sie tötet alle, die ihr gefährlich werden könnten…

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Während Cora munter dämliches Zeug plapperte, war er mit den Gedanken längst bei diversen Fahrzeugmarken. An ein Auto würde er sehr viel schneller kommen als gedacht, aber daran hatte er nicht lange Freude, denn das Schicksal nahm seinen Lauf, er konnte es nicht mehr aufhalten.

3.

Drei Wochen später.

„Der sieht nicht gut aus“, sagte der neunundfünfzigjährige Hauptkommissar Hans Hiebler mit Blick auf den Toten, wobei er sich wegen des Gestanks zusätzlich zu seiner Maske die Nase zuhielt. Der Schädel des Opfers war zertrümmert, das Blut hatte sich über den Körper und einen großen Teil der alten Couch ergossen. Die Natur hatte längst damit angefangen, das Opfer langsam aufzulösen. Maden krochen über den Körper, was Hans an einen billigen Horrorfilm erinnerte.

Leo Schwartz kämpfte mit dem Inhalt seines Magens, denn in der Wohnung stank es fürchterlich. Eine Kollegin hatte Mitleid mit dem Fünfundfünfzigjährigen und reichte ihm eine Dose mit einer Paste, die er sich gerne unter die Nase rieb. Sofort ging es ihm besser. An die außergewöhnliche Kleidung des gebürtigen Schwaben hatten sich die Kollegen längst gewöhnt, weshalb niemand etwas zu dem neongrünen T-Shirt mit dem Kopf einer Frau, die niemand kannte, sagte. Allerdings tuschelten einige über den eigentümlichen Mundschutz, denn der glich der Schnauze eines Affen. Leo hatte diesen letzte Woche in München gekauft und fand den Mundschutz sehr lustig, andere rümpften die Nase, denn so etwas gehörte für viele in die Freizeit und nicht zum Job.

„Wie heißt das Opfer?“, wandte sich Leo an Friedrich Fuchs, den Leiter der Spurensicherung.

„Manuel Sosnowski. Zweiunddreißig Jahre alt, ledig, keine Kinder“, brummte Fuchs.

„Wie lange liegt die Leiche schon hier? Wie lange ist die Tat her?“ Leo atmete trotz der Salbe schwer.

„Sicher schon einige Wochen. Wie lange genau erfahren wir nach der Obduktion.“ Fuchs sah nicht auf, sondern machte weiter seine Arbeit. Warum konnten ihn die Kollegen nicht in Ruhe arbeiten lassen und warten, bis der Bericht fertig war? Die Kollegin Struck war als Erste am Tatort und hatte ihn bereits mit Fragen gelöchert, auf die er keine Antwort hatte. Wie auch, wenn er sich die Leiche noch nicht einmal richtig angesehen hatte?

„Lass Fuchs seine Arbeit machen, der ist heute wieder besonders gut gelaunt“, sagte Tatjana Struck, die nach einer Corona-Odyssee in Italien und einer anschließenden Quarantäne endlich wieder zurück war. Leo genoss es, dass alles wieder so war wie vorher und die Aushilfe endlich weg war, denn er mochte keine Veränderungen. „Das ist die Tatwaffe“, zeigte Tatjana auf die kaputte Sektflasche.

„Fingerabdrücke?“

„Das musst du Fuchs fragen.“

„Wer hat die Leiche gefunden?“

„Die Nachbarin von gegenüber hat den Hausmeister informiert. Sie hatte sich über den Gestank beschwert.“

„Dann hat der Hausmeister die Leiche entdeckt und die Polizei informiert?“

„So ist es. Ich habe ihn bereits befragt. Der arme Mann ist völlig fertig, ich habe ihn nach Hause geschickt. Zur Tat selbst kann er nichts sagen, er hat nichts gehört oder gesehen. Er sagte, dass Sosnowski ein ruhiger und angenehmer Mieter war, der nie negativ auffiel. Er hatte die Wohnung seiner Eltern übernommen, nachdem der Vater verstarb und die Mutter kurz darauf ins Pflegeheim kam. Die Rechnungen wurden immer pünktlich gezahlt, es gab nie Beschwerden.“

„Das heißt, dass es noch eine Mutter gibt, der wir die Todesnachricht überbringen müssen?“

„Die Mutter ist laut Aussage des Hausmeisters dement, allerdings gibt es noch eine Schwester. Ihr Name ist Andrea Sosnowski, sie lebt in Burghausen.“

Leo stöhnte. Eine Todesnachricht überbringen zu müssen war der Teil der Arbeit, den er hasste. Aber auch das musste gemacht werden, auch wenn die Wahrheit diesmal besonders grausam war. Eine der beiden, Schwester oder Mutter, mussten den Bruder beziehungsweise den Sohn identifizieren, was noch dazu kam.

Leo und Hans sahen sich in der Wohnung um. Auch sie waren überrascht, dass ein so junger Mann in dieser altbackenen Wohnung lebte. Allerdings gab es nach all den Berufsjahren nicht viel, was sie wirklich schockierte.

„Hier wurde alles durchwühlt“, bemerkte Hans.

„Ja, das sehe ich auch so, auch wenn man sich Mühe gab, es nicht danach aussehen zu lassen. Wurden Fingerabdrücke sichergestellt?“, fragte Leo einen von Fuchs‘ Kollegen.

„Die haben wir. Ob sie vom Opfer oder vom Täter stammen, kann ich noch nicht sagen, dafür müssen Sie die Auswertungen abwarten.“

Leo nickte, damit hatte er gerechnet.

„Laptop? Handy?“

Der Mann schüttelte den Kopf.

„Dann spricht alles für einen Raubmord“, sagte Leo.

„Dazu kann ich nichts sagen“, schnauzte der Mann, der sich angesprochen fühlte.

„Ein richtiges Herzchen“, lachte Hans, „der kommt ganz nach Fuchs. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich darauf wetten, dass die beiden verwandt sind.“

„Wer ist der Typ?“

„Christoph Laubinger. Er ist seit einem knappen halben Jahr bei uns. Bis jetzt ist er nicht aufgefallen, aber ich fürchte, dass sich das noch ändert.“

„Hauptsache, er macht gute Arbeit, alles andere ist mir egal. Sprechen wir mit den Nachbarn, vielleicht haben die etwas gesehen oder gehört.“

Die Befragungen ergaben nichts. Die Nachbarn wollten keinen Ärger und interessierten sich offenbar nicht füreinander, was die Kriminalbeamten nicht überraschte. In diesem Haus war es wie überall - man kannte sich vom Wegsehen. Wenn es Ärger gab, hielt man sich lieber zurück und beschwerte sich anonym, da man es sich nicht mit den anderen verscherzen wollte. Für Leo und Hans unverständlich, wenn nicht sogar feige. Aber was konnte man dagegen machen?

Nach den ergebnislosen und ernüchternden Befragungen fuhren Hans und Leo nach Burghausen. Das Ziel war klar – die Schwester des Opfers, die in dem Burghausener Malerbetrieb Specht arbeitete. Hans kannte das Traditionsunternehmen, das auch in Mühldorf eine Filiale hatte.

„Was macht die Schwester?“, fragte Hans, der den Wagen fuhr. Das machte er oft, denn Leo war kein sicherer Fahrer. Außerdem war er nicht von hier, Hans kannte sich sehr viel besser aus. Leo übergab sehr gerne das Steuer, damit hatte er kein Problem, schließlich musste man nicht alles können.

„Sie arbeitet im Büro“, las Leo von seinem Tablet ab, das er, sowie die Kollegen auch, vor drei Wochen vom Chef überreicht bekam. Anfangs tat er sich sehr schwer damit und lehnte dieses technische Gerät ab, aber der Chef bestand darauf, dass er mit dem Tablet arbeitete. Nachdem er von der jungen Kollegin Diana Nußbaumer eine Einweisung bekam, die beide sehr viel Nerven gekostet hatte, kam er inzwischen erstaunlich gut damit zurecht. Je länger er damit arbeitete, desto mehr mochte er die Vorteile, die sich daraus ergaben – allem voran die viel größeren Buchstaben, mit denen er auf dem Handy mehr und mehr seine Probleme hatte. Viele Menschen in seinem Umfeld bemerkten die zunehmende Sehschwäche, die Leo aber vehement abstritt, er war ja schließlich nicht alt!

„Hast du einen anderen Mundschutz dabei? Mit dem Affenmaul eine Todesnachricht zu überbringen wäre lächerlich.“

„Selbstverständlich! Schließlich weiß ich, was sich gehört.“ Leo zog einen neutralen Mundschutz aus dem Handschuhfach.

„Das glaube ich kaum“, lachte Hans. Er fand den neuen Mundschutz lächerlich und war gespannt darauf, wie der Chef darauf reagierte, wenn er Wind davon bekam.

Die achtunddreißigjährige Andrea Sosnowski saß an ihrem Schreibtisch und war in Unterlagen vertieft. Frau Sosnowski blickte noch nicht einmal auf, als Leo anklopfte, die Tür öffnete und die beiden Kriminalkommissare eintraten. Die Einrichtung war zweckmäßig und sehr kühl. Hier gab es nicht eine Pflanze oder irgendeinen persönlichen Gegenstand, was beiden Polizisten sofort auffiel.

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