Lars Gelting - Tod eines Agenten

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Ein spannender Thriller über Verrat, Enttäuschung und Rache. Über das geheime Netzwerk der Stasibruderschaft, dem niemand entrinnen kann.
1989 verschwindet Dr. Werner Stocher, einer der schlimmsten Stasispitzel, spurlos in den Westen. Sechsundzwanzig Jahre später findet Erik die Spur seines Vaters. Er kann nicht ahnen, wen er da aufgespürt hat und droht dem Stocher mit Entlarvung. Damit gerät er ins Räderwerk der mächtigen Stasibruderschaft. Er wird gejagt, gehetzt,einen sicheren Ort gibt es für ihn nicht mehr. Als seine Jäger die Schlinge zuziehen, ist er chancenlos. Aber da gibt es noch jemanden, der eine Rechnung mit dem Stocher offen hat und den die Bruderschaft fürchten sollte. Die Abrechnung hat erst begonnen.

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„Mein Lieber, du siehst ja aus, als wärest du ein paar Tage lang versackt.“ Helmut stand jetzt vor ihm und betrachtete ihn mit seinem Internisten-Blick. Er nickte mit dem Kopf zum Lokal hinüber. „Komm, lass uns erst einmal was Vernünftiges essen. Danach knacken wir die Nuss. Ich muss erst um sechzehn Uhr wieder in der Praxis sein. Wir haben also Zeit.“

Während des Essens sprachen sie nicht über das anstehende Problem. Die Abwesenheit der Frauen, die eine war zur Elchjagd in Schweden, die andere weilte zur Entspannung auf Sylt, war das Thema, mit dem sie ihr Gespräch eröffneten. Sie waren sich einig, dass solch eine zeitweilige Abwesenheit durchaus auch ihre Vorteile hatte.

Ein weitaus wichtigeres Thema waren die zwei Kongresse, zu denen sie als Ärzte eingeladen waren und an denen sie auch teilnehmen würden. Der erste Kongress fand Anfang November in Hamburg statt, und Helmut war an den Vorbereitungen beteiligt.

Für den zweiten Kongress mussten sie nach Zürich fliegen. Die Erfahrung ließ drei interessante und sehr unterhaltsame Tage erwarten.

Nach dem Essen bestellten sie noch einen Kaffee.

Helmut lehnte sich weit auf seinem Stuhl zurück, legte seine großen Hände übereinander auf den Tisch und wartete , bis die Bedienung den Raum verlassen hatte.

„So, erzähl mal: Du bist überfallen und beraubt worden?“

„Keineswegs. Ich bin nicht beraubt worden. Meine Geldbörse, mein Smartphone, Papiere, alles lag frei herum. Es fehlt nichts. Und das ist für mich das eigentlich Bedrohliche: Die Kerle meinen es ernst. Die haben offensichtlich meine Identität ausgegraben. Sie drohen damit, mich bzw. meine Existenz zu vernichten.“

„Die haben in dir also den alten Stocher erkannt. Und jetzt wollen sie dich damit erpressen. Das hatten wir schon ein paar Mal.“

„Das Ziel ist Rache. Ausschließlich Rache, für was auch immer. Für mein Geld interessieren sich diese Typen ausdrücklich nicht. „ Wir werden deine Existenz nach und nach zerstören, bis kein Hund mehr einen Knochen von dir nimmt .“ Es klingt mir noch in den Ohren. Hier geht es nur um Rache. Und die meinen es ernst.“

„Das hört sich in der Tat so an. Aber was können die schon machen. Deine Papiere waren und sind absolut sauber. Du siehst halt jemandem ähnlich, aber du bist es nicht. Fertig. Rechtlich werden die dich nicht mehr belangen können.“ Er veränderte seine Haltung, nahm die linke Hand zurück auf die Stuhllehne, war jetzt konzentriert.

„Aber man weiß ja: Wenn man mit Dreck beworfen wird, bleibt auch immer was hängen. Und das ist ja auch nicht schön. Ich denke, wir sollten diese Drohung ernst nehmen. Du hast niemanden erkannt, auch die Stimme nicht?“

„Die einzige brauchbare Information war, dass sie ihre Rache aus meiner Tätigkeit in Waldheim ableiten und dass ich tagtäglich mit ihnen zu tun hatte. Wörtlich: Wir hatten jeden Tag miteinander zu tun .“

Helmut zog zufrieden die Mundwinkel nach unten, nickte einmal mit dem Kopf.

„Da hat er einen dummen Fehler gemacht. Das ist doch was. Der Kreis dürfte ja nicht allzu groß sein.“

„Mitarbeiter und Patienten. Das kann aus beiden Lagern kommen.“

„Könnte Ulrike dahinter stecken? Keiner kennt dich besser als Ulrike.“

„Ulrike.“ Stocher blickte ihn einen Augenblick lang nachdenklich an, sah mit verengten Augen an Helmut vorbei zum Fenster und kam wieder zurück. „Nein. Wohl kaum. Ulrike würde sich damit selber schaden. Außerdem ist sie nicht der Typ für hinterhältige Aktionen. Ulrike geht immer den geraden Weg. Nein, Ulrike nicht.“

„Kenn mir einer die Frauen. Irgendjemand hat mal den Spruch kreiert: Die Hölle kennt nicht solch einen Zorn wie ein verschmähtes Weib . Bei deinen erotischen Aktivitäten kann schon mal was aus dem Ruder laufen.“

„Nein, ich glaube nicht. Sie wird selber nur zu gut wissen, dass so etwas sehr ungesund für sie wäre.“

„In der Tat. Also: Ich schlage vor, du denkst mal über deinen täglichen Umgang in Waldheim nach. Sende mir das Ergebnis möglichst umgehend zu. Ich werde mal unsere Freunde in Waldheim aktivieren, die werden Augen und Ohren offenhalten. Vielleicht sollte ich dir Alex rüberschicken. Der könnte ein Auge auf dich haben, falls die Kerle nochmal bei dir einsteigen.“

„Nein. Noch nicht. Morgen wird bei mir eine Alarmanlage eingebaut, das hilft schon.“

„Gut, dann lassen wir die Firma mal arbeiten. Und du bleibst ganz gelassen. Es dürfte den Typen sehr schwer fallen, uns auf die Schliche zu kommen. Dazu müssten sie unsere Akten haben und einen DNA-Vergleich durchführen. Kaum möglich, oder?“

„Zumindest ist das sehr unwahrscheinlich.“

„Dann gehen wir das Ganze mal an.“ Helmut erhob sich, erstaunlich dynamisch in Anbetracht seines Gewichtes. Und während er den Stuhl zurück an den Tisch schob: „Niemand pinkelt einem von uns ungestraft ans Bein. Das war immer so und so bleibt das. Erst recht, wenn es um unsere Existenz geht. Wir haben da Erfahrung. Bleibe ganz ruhig.“

Helmut hielt ihm wieder seine fleischige Hand hin, während er ihn zur Tür begleitete. Die Klinke in der Hand, wandte sich Helmut noch einmal um.

„Übrigens, ist Ulrike wieder zusammen mit Anneke in Schweden?“

„Wie jedes Jahr. Das alleine ist schon meine Versicherung.“

„Eine gute Versicherung. Wir hören bald voneinander.“

Nachdem Helmut den Raum verlassen hatte, wartete Stocher noch einige Minuten, zahlte dann die Rechnung und verließ das Restaurant.

Draußen erwartete ihn ein milder Herbstnachmittag.

Zufrieden mit dem Gespräch schlenderte er den kurzen Durchgang zum Parkplatz entlang. Helmut hatte das Problem erkannt, er würde jetzt handeln. Auch wenn er Helmut nicht mochte, als Führungsoffizier machte er seine Sache gut, das musste er anerkennen. Der wusste immer genau, was in der Firma lief und hatte alle Fäden fest in der Hand. Und wenn es darauf ankam, dann war auf ihn Verlass. Seine Leute ließ er niemals im Stich. Diese armseligen Kerle werden es noch bereuen, dass sie ihm so unverschämt auf die Füße gestiegen waren.

Abrupt blieb er stehen.

Ihm genau gegenüber und nur zwanzig Meter entfernt stand sein Mercedes in der Parknische. Alleine, aber unübersehbar: Statt der dunklen Heckscheibe schrie ihm ein grellrotes Plakat entgegen. Die schwarze Schrift auf dem Plakat war auch aus der Entfernung leicht zu lesen.

„Ich bin Dr. Werner Stocher

bis 1989 Stasioberst in der Klinik Waldheim/Sachsen.“

Wir sind dir ganz nah – immer!

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