Ernst-Günther Tietze - Leben mit Karin

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45 Jahre durfte durfte ich eine wundervolle Frau in inniger Gemeinschaft lieben und wurde von ihr geliebt, bis ihr früher Tod sie mir nahm. Bis wir zusammen leben konnten, wechselten wir eine große Zahl langer Briefe, von denen hier nur eine kleine Auswahl der schönsten und wertvollsten abgedruckt ist. In dieser Zeit hatte ich einen schweren Unfall und verzweifelte, wurde aber von Karin liebevoll aufgefangen. Die vielen Jahre der Gemeinschaft, in der wir vier Kinder erfolgreich großzogen und Karin mir bei meinen beruflichen Erfolgen den Rücken freihielt, waren die schönsten meines Lebens. Nach Karins Tod habe ich aus einem Teil unserer Briefe und vielen schönen Erinnerungen dieses Buch zusammengestellt, um die Erinnerung an sie zu bewahren und auch an andere weiterzugeben.
Wenn ein Mensch einem anderen in Liebe begegnet, ist Gott in ihm. Nie kommt seine Würde, seine Innigkeit, seine ureigenste Bestimmung schöner zum Ausdruck als in diesem Moment, und das geschieht gleichermaßen im Handeln des Samariters wie in der innigen Begegnung.

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Gotthold Ephraim Lessing

St. Andreasberg, den 7. 7. 56

Lieber Ernst-Günther! Ich danke Dir recht herzlich für Deinen Brief. Übrigens warte ich genau so sehnsüchtig auf Deine Briefe wie Du und freue mich dann jedes Mal schrecklich, wenn meine Mutti im Büro erscheint, denn sie kommt nur, um mir Post zu bringen. ... Dein Lausebengel ist ja allerliebst. Das Gedicht passt so recht zu Dir. Dieser kecke Amor könntest Du gewesen sein. Es ist wunderbar, dass es so einfallsreiche Dichter gegeben hat.

Lieber Ernst-Günther, der Film „Ich denke oft an Piroschka“ wird bei uns einen Tag vor meinem Urlaub gespielt. Wenn es irgend geht, werden wir ihn uns alle ansehen. ...

Wenn morgen schönes Wetter ist, werde ich mit dem jüngeren Mädchenkreis eine Wanderung unternehmen. Wir bemühen uns, die Jüngeren bei unserer Arbeit mit einzuspannen. Das ist aber nicht so einfach. Darum ist es mir sehr recht, wenn ich im September zu dem Kurs fahre. Ich denke, dann bekommen wir doch eine bessere Einteilung und eine kleine Grundlage. Für Dich ist das natürlich kein Problem mehr, weil Du ja schon jahrelang in der Arbeit stehst. ...

Lieber Ernst-Günther, ich kann mir vorstellen, wie schwer es Dir ums Herz war, als Du Deinen Stamm an Nuddle abgegeben hast. Wenn Du aber weißt, der andere macht seine Sache gut, so ist das sehr viel wert und Du kannst Dich freuen, dass Du so viel dazu beigetragen hast. Ich könnte mir auch gar nichts anderes vorstellen, als dass Du nach Deinem Examen wieder mitarbeiten wirst.

Lieber Ernst Günther, ich kann unmöglich weiterschreiben. Heidrun und Jutta albern schrecklich herum. Jutta, die Tochter meiner Tante ist 16 Jahre alt, ein tolles Alter. – Besonders herzliche Grüße von mir, lieber Ernst-Günther, Deine Roswitha

Berlin, den 11. 7. 56

Liebe Roswitha, Dank für Deinen Brief. ... Gestern Abend war ich zu einer Verlobung eingeladen. Bei wem? Bei Bringfried. Da staunst Du? Ja Bringfried hat sich eben rangehalten, er ist der erste bei uns im Gau, der einen Ring trägt. Aber er hat gut gewählt. Ich kenne das Mädchen, natürlich auch aus der Evangelischen Jugend, genau so lange wie er und recht gut. Sie ist ein feiner und wertvoller Mensch. Du wirst sie auch einmal kennen lernen.

Wie kommst Du denn darauf, mich mit Amor zu vergleichen? Ich bin doch ganz harmlos. Oder hast Du etwas anderes bemerkt? Dass aber jener kleine Lausebengel an einem Wochenende im Juni in der Gegend von St. Andreasberg sein (Un)Wesen getrieben hat, lässt sich nicht verheimlichen. So kam es auch, dass ich gestern Abend während der Feier nachdenklich unter den Brezelbuchstaben (russisch Brot) wühlte und dann schließlich eine Reihe von ihnen aß, bis mich die Mutter der Braut fragte, wer jene Roswitha sei, die ich eben mit Haut und Haaren verspeist habe. Alles schaute interessiert. ...

So weise und abgeklärt bin ich ja nun nicht, dass Jugendarbeit gar kein Problem für mich wäre. Denn es gibt glücklicherweise immer noch genug Dinge, ... die nicht genormt sind, sondern neue Überlegungen erfordern. Natürlich kann ich vieles aus der Erfahrung herauslösen, das ist klar. Aber das ist eben Erfahrung und auch nicht in einem Gruppenleiterkurs lernbar. Geh also nicht mit zu großen Ambitionen dort hin. Viel mehr wert ist das Erlebnis der „Gemeinschaft im Dienst“, d. h. derer, die sich genau wie Du mit dieser Aufgabe abmühen, weil sie den Auftrag dazu verspüren. ...

Du kannst Dir gar nicht denken, wie sehr ich mich schon auf den Besuch im Herbst freue. Wir sollten in Göttingen oder Hannover ins Theater gehen. Wenn es doch nur nicht so lange dauern würde!

Nun vorerst herzliche Grüße an Eltern, Schwester, Tante, Cousine etc. und ganz besonders an Dich, Dein Ernst-Günther

Berlin, den 14. 7. 56

Liebe Roswitha, ich bin zwar noch nicht wieder „dran“ mit schreiben, aber da ich heute endlich das Jahrbuch des Evangelischen Mädchen-Pfadfinderbundes bekam, das ich Dir schon lange zugedacht habe, will ich es Dir gleich schicken. Es ist zum größten Teil aus dem CP-Jungenkalender übernommen worden ist, den wir in Zehlendorf für dieses Jahr gestaltet haben. Nur einiges typisch Jungenhafte ist durch Dinge aus dem EMP ersetzt worden. Im Inhaltsverzeichnis habe ich vermerkt, von wem von uns die einzelnen Seiten sind.

Du brauchst nun nicht zu denken, dass ich Dich damit zur EMP locken will. Ich meine nur, dass Du manche Anregung für Deine Tätigkeit daraus beziehen kannst. Es ist auch ein Ausdruck der Freude, dass Du Dich so schnell bereit gefunden hast, etwas derartiges zu übernehmen. Nur darfst Du es nicht mir zu Gefallen tun. Wenn es nicht aus innerem Antrieb und innerer Freude geschieht, ist die Sache wertlos. Du wärest mir dann nicht weniger lieb, denn ich habe Dich als Mädchen lieb gewonnen und nicht als Jugendleiterin.

Gestern hatte ich Fahrprüfung. Ich war „kühl bis ans Herz hinan“. Das war mein Glück. Zu dritt rückten wir von meiner Fahrschule an, ich kam als einziger durch. Trotz kleiner Fehler gab mir der Prüfer den Schein, weil er gesehen habe, ich könne fahren. Da fiel mir doch ein Stein vom Herzen, den ich vorher gar nicht gefühlt hatte.

So, Mädel, ich habe heute und morgen noch viel zu tun, denn der Semesterschluss ist nahe. Sei recht von Herzen gegrüßt von

Deinem Ernst-Günther

Sind die Kirschen reif geworden,

rot und reif die Kirschen worden.

Niemand darf die Kirschen nehmen,

als ein Bursche, als ein Mädchen.

Sagt der Bursche, sagt dem Mädchen,

Antlitz tief in Scham errötet:

„Deine Augen sind wie Sterne,

ach, ein Leuchten deiner Augen!“

Sagt das Mädchen, sagt dem Burschen:

„Warum willst du nur das Leuchten?

Nimm die Augen, nimm sie beide,

beide Augen und das Mädchen.“

Aus dem Bulgarischen

Pöhlde, den 15. 7. 56 (Ansichtskarte)

Lieber Ernst-Günther! Gestern sind wir bei strahlendem Wetter angekommen und heute völlig eingeregnet. Das ganze Sportfest fällt aus. Wir wissen gar nicht mehr, wo wir uns aufhalten sollen, alles ist heute geschlossen. – Deinen lieben Brief habe ich erhalten. Ich schreibe Dir morgen einen Brief. Es ging leider nicht vorher. Herzliche Grüße, Deine Roswitha

St. Andreasberg, den 16. 7. 56

Lieber Ernst-Günther! Endlich komme ich dazu, Dir zu schreiben. Habe vielen Dank für Deinen Brief. Sicher warst Du schon sehr ungeduldig. Dass ich Dir nicht früher schreiben konnte, lag daran, dass hier am Freitag, als Dein Brief kam, ein Studentenball stattgefunden hat, auf dem ich natürlich nicht gefehlt habe. 90 Studenten von der TH Braunschweig, alle im 2. Semester, hatten hier 10 Tage lang vermessen. Das war was für die Andreasberger Mädchen. Wir drei, Heidrun, Jutta und ich wurden, wie die anderen Mädels auch, von Studenten abgeholt. Der Abend war sehr schön. Ich erzähle Dir Näheres davon, wenn Du bei uns bist. Morgens um 4 Uhr waren wir wieder zu Hause, ziemlich unsolide, nicht wahr? ...

Ich war sehr überrascht, als Du von Bringfrieds Verlobung schriebst. Das hatte ich noch nicht erwartet. Ich freue mich, dass er so ein nettes Mädel gefunden hat. Es ist doch immer schön, wenn zwei junge Menschen gemeinsam an die Zukunft denken können.

Lieber Ernst-Günther, ich freue mich schon so sehr, wenn Du wieder kommst. ... Dass wir ins Theater gehen wollen, finde ich prima. Ich war das letzte Mal im vorigen Jahr in Lauterberg im Theater. Vielen Dank für Dein Gedichtchen, ich habe alle Deine Gedichte aufgehoben und lese sie immer wieder. Vielen Dank dafür.

Lieber Ernst-Günther, ich werde jetzt schließen. Viele Grüße von allen. Jutta ist nicht meine Cousine. Meine Tante ist die Freundin meiner Mutter. Sei recht herzlich gegrüßt von Deiner Roswitha

Berlin, den 22. 7. 56

Liebe Roswitha, herzlichen Dank für Brief und Karte. ... Das ist vorläufig der letzte Brief, den Du aus Berlin bekommst, da ich Mittwochmittag fahre. Wir wollen zuerst in die Böhmerwaldklause, dann über Passau nach Wien und auf dem Rückweg nach Salzburg. Ich fahre dann nach Hamburg, wo ich bis Oktober als Werkstudent arbeiten werde. ... Vor Oktober sehen wir uns bestimmt. Darauf freue ich mich mehr als auf die ganze Sommerfahrt. Ins Theater sollten wir in Hannover oder Göttingen gehen. ...

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