Geri Schnell - Der Politiker

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Der Roman führt zurück in die Zeit nach dem ersten Krieg und zieht sich durch die turbulenten Jahrzehnte der Geschichte. Wirtschaftskrise, die Zeit der Nazis, der zweite Weltkrieg, das Elend nach dem verlorenen Krieg, der Wiederaufbau, das Wirtschaftswunder und zahlreiche Ereignisse in Deutschland und der Welt, werden aus damaliger Sicht beurteilt. Eine Spannende und für die heutige Zeit überraschende Sichtweise.
Da es sich bei Willi Wolf und den meisten andern Protagonisten um frei erfundene Personen handelt, kann der Autor die verschiedenen Charaktere schonungslos schildern, ohne auf deren Ruf Rücksicht zu nehmen. Alle realen Personen werden so geschildert, wie Zeitungen damals über sie berichtet haben.
Die älteren Leute werden über viele Ereignisse, ihre eigenen Erinnerungen haben. Den jüngeren Leser bietet es die Möglichkeit, sich in die Denkweise der älteren Generation hineinzudenken und sie erhalten so Erklärungen, warum es in Deutschland heute so aussieht, wie es ist. Alles hatte seinen Ursprung, ob der heutigen Probleme vergisst man gern, dass auch vieles richtig gelaufen ist, das wird gerne vergessen. Die Zeiten haben geändert und man muss Korrekturen anbringen. Das ist die Herausforderung für die neuen Generationen.

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Am 13. August informiert Paul Walter, dass sich Hitler dazu entschlossen hat, auch England zu erobern. Es sei wichtig, dass in Europa kein Gegner mehr Gegenwehr leistet. Die Invasion der deutschen Wehrmacht wird mit massiven Luftschlägen vorbereitet.

«Meine Herren!», betont Herr Walter mit Nachdruck, «ihr wisst was das bedeutet, der Führer setzt auf euch. Wir brauchen jede Menge Bomber, nur so können wir die Engländer in die Knie zwingen.»

Als direkte Folge von Hitlers Entscheid, erhalten sie zusätzliche Arbeiterinnen. Jetzt werden die kritischen Stellen doppelt besetzt, so dass pausenlos gearbeitete werden kann.

Die Zusammenarbeit hat sich schliesslich eingespielt. Die Produktionsziele werden übertroffen. Als der Herbst langsam näher kommt, wird es in den Hallen wieder kühler und die Frauen ziehen ihre Unterwäsche wieder an. Die Spielchen verlieren langsam ihren Reiz.

Im September erwarteten alle, dass die Invasion endlich gestartet wird. Diese müssten vor dem Einsetzen der Herbststürme erfolgen, das ist inzwischen auch zum Radio durchgesickert. Das Problem besteht darin, dass die Deutschen noch nicht die Lufthoheit besitzen, es sind immer noch Jagdflieger der Royal Air Force in der Luft. Die deutschen Bomberstaffeln geben alles, aber die bombardierten Flugplätze werden schneller wieder einsatzbereit, als die nächsten zerstört werden konnten.

Auch können noch so viele britische Flugzeuge am Boden und in der Luft zerstört werden, die Zahl der englischen Flugzeuge in der Luft nimmt nicht ab. Dafür nehmen die Verluste der Luftwaffe täglich zu.

In der Flugzeugfabrik in Rostock muss die Produktion runtergefahren werden, die Lieferungen der Einzelteile geraten ins Stocken. Langsam verlieren sie ihren guten Ruf bei Hitler. Der oberste Chef von Willi erhält beinahe täglich Anrufe aus dem Führerhauptquartier. Inzwischen muss sich Willi persönlich um den Nachschub kümmern. Eine undankbare Aufgabe, wie soll man Einzelteile herstellen, wenn man kein Aluminium bekommt? Bei einigen Teilen kann man auf Holz umsteigen, bei Teilen welche stark belastet werden ist das nicht möglich. Manchmal nimmt man hochwertigen Stahl, doch der ist auch knapp und wird für Panzer und Kanonen dringend benötigt. Zudem wird das Flugzeug schwerer, was sich auf die Bombenlast oder auf die Reichweite auswirkt. Beides Kriterien, welche in der Schlacht um England sehr wichtig sind. Zum Glück für Willi haben Flugzeuge zurzeit höchste Priorität, so kann er wenigstens Teilerfolg verbuchen.

Dann ist der Oktober da und das englische Wetter ist stärker als jede Planung der Generäle, man muss die Angriffe auf England reduzieren. Die Engländer erhalten eine nicht eingeplante Verschnaufpause. Für Willi hat es den Vorteil, dass nicht mehr so viele Maschinen verloren gehen, die Luftwaffe erreicht wieder ihren Sollbestand.

Die Engländer scheuen auch nicht mehr vor Bombenangriffen auf deutsche Städte zurück. Mönchengladbach war der Anfang und jetzt schafften es die Engländer sogar einige Bomben auf Berlin abzuwerfen, man weiss nie, welche Stadt als nächstes an der Reihe ist.

Dabei sind die Verluste der Wehrmacht relativ gering. Auch das Leben in deutschen Städten ist besser geworden. In den Läden gibt es Fleisch und Butter zu kaufen. Es gibt genug Lebensmittelmarken. Frankreich liefert frisches Gemüse und noch wichtiger, gute Weine. Gut die Weine sind für die Parteigrössen reserviert. Willi trinkt eh lieber Bier als Wein, auch wenn der Wein noch so gut ist.

Das hat er bei seiner Feier zum seinem 27. Geburtstag gemerkt, als Ingenieur Walter zwei Flaschen vom angeblich besten Burgunder mitbrachte. Schlecht ist der Wein nicht, aber das Bier schmeckt genauso gut und ist wesentlich günstiger.

Inzwischen hat in Berlin der Wind gedreht. Die Luftwaffe hat bei Hitler an Einfluss verloren. Die knappen Ressourcen werden neu für die Panzertruppen eingesetzt. Hitler hat entschieden, dass vor dem Frühjahr keine Invasion möglich ist. Somit hat das Bombardieren der englischen Städte, nicht mehr erste Priorität.

Dank diesem Entscheid kann Willi wieder für ein paar Tage nach Worms fahren. Dort erwartet ihn eine Überraschung. Sein Vater, welcher ihn vom Bahnhof abgeholt, informiert ihn, dass er, im norden Frankreichs, in einer französischen Kleinstadt, mit dem Aufbau einer Verwaltung beauftragt wird.

Rosa ist gar nicht erfreut, dass ihr Franz nach Frankreich muss. Sie nimmt ihren Teil der Aufgabe sehr ernst und stattet Franz mit reichlich Wäsche aus. Zudem werden Würste und Käse mit eingepackt, sie will nicht, dass ihr Franz hungern muss.

Nach zwei Tagen ist Willi froh, dass er die hektische Wohnung seiner Eltern, wieder Richtung Rostock verlassen kann. Mit einer herzlichen Umarmung verabschiedet er sich von seinem Vater. Der muss sich in zwei Tagen in Saarbrücken melden, in welche Stadt er dann verlegt wird, ist geheim.

In Rostock wird es wesentlich ruhiger. Die Produktion wird heruntergefahren. Viele Arbeiterinnen und Kriegsgefangene werden verlegt. Einige Maschinen werden anderen Betrieben zugeteilt. Wie es einem geht, wenn man den Führer enttäuscht, erfährt sein Chef am eigenen Laib. Er wird als Offizier in eine Kampftruppe verlegt.

In Europa wird nur noch im Balkan gekämpft. In Libyen geraten die italienischen Truppen in Bedrängnis. Sie werden von massiven englischen Einheiten zurückgedrängt.

In Frankreich wird jetzt die zivile Verwaltung eingeführt. Es ist wichtig, dass die französischen Firmen, die Wehrmacht mit Stahl und Kohle beliefern. Das ist jetzt die Aufgabe von Franz, er muss überwachen, dass der Soll erfüllt wird. Dass dabei die einheimischen Besitzer des Werks tüchtig mitverdienen, muss man in Kauf nehmen, dafür läuft die Produktion reibungslos.

Die Strategie heisst, in den besetzten Gebieten, die einheimische Bevölkerung auf die deutsche Seite ziehen. Die Deutschen betrachten die Franzosen als arisch, die Besetzung erfolgte lediglich deshalb, weil man sie vom jüdischen Joch befreien muss. Wenn sie jetzt mitziehen, so können sie vom Aufschwung profitieren. Das Jahresende 1940 wird von den Nazis mit viel Pomp gefeiert. Es ist das Jahr der Wiederherstellung der Ordnung in Europa.

Im April erhält Willi einen Brief vom Wehrmachtskommando. Nichts Gutes ahnend, öffnet er den Brief. Darin wird ihm mitgeteilt, dass die aktuelle Situation es erfordere, dass er als Leutnant zu den Panzertruppen zurückkehrt. Noch hat er drei schöne Wochen in Rostock vor sich, erst dann beginnt das Militärleben erneut.

Den Aufenthalt in Rostock kann er zwei Wochen früher beenden und noch seine Mutter besuchen. Die geniesst überraschender Weise ihre Freiheit. Es ist das erste Mal in ihrem Leben, dass sie nicht für einen Mann sorgen muss. In der Fabrik kann sie sich entfalten, sie führt in ihrer Abteilung ein strenges Regime. Die Frauen haben nichts zu lachen. Die jungen Mädchen hat sie unter Kontrolle.

Als ihr Wilhelm zuhause auftaucht, um sich auf seine Offizierslaufbahn vorzubereiten, fällt sie kurz in die Mutterrolle zurück, mit dem Ergebnis, dass sie übertreibt. Willi hat nichts anderes erwartet und lässt sich bemuttern. Nach einer Woche taucht unerwartet auch Franz zuhause auf. Er fährt unerwartet mit einem französischen Auto vor.

«Gut dass du da bist», erklärt er nach der Begrüssung, «du musst mir helfen, das Auto auszuladen, aber erst wenn es dunkel ist.»

Der Grund, warum man warten musste, bis es dunkel ist, wird ihm klar, als er den Kofferraum öffnet. Franz hat tolle Sachen geladen, alles Dinge, welche zurzeit in Deutschland sehr begehrt sind. Darunter sind drei Harassen Wein, einige Käse und zwei getrocknete Schinken.

«Wenn man schon eine so wichtige Position bekleidet, darf man auch etwas davon profitieren.»

«Ist das nicht gefährlich?», will Willi wissen.

«Ach eigentlich nicht, ich habe frei Hand», erklärt sein Vater, «solange ich die Wehrmacht mit den Dingen beliefere, welche diese bestellen, habe ich keine Probleme.»

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