Geri Schnell - Der Politiker

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Der Roman führt zurück in die Zeit nach dem ersten Krieg und zieht sich durch die turbulenten Jahrzehnte der Geschichte. Wirtschaftskrise, die Zeit der Nazis, der zweite Weltkrieg, das Elend nach dem verlorenen Krieg, der Wiederaufbau, das Wirtschaftswunder und zahlreiche Ereignisse in Deutschland und der Welt, werden aus damaliger Sicht beurteilt. Eine Spannende und für die heutige Zeit überraschende Sichtweise.
Da es sich bei Willi Wolf und den meisten andern Protagonisten um frei erfundene Personen handelt, kann der Autor die verschiedenen Charaktere schonungslos schildern, ohne auf deren Ruf Rücksicht zu nehmen. Alle realen Personen werden so geschildert, wie Zeitungen damals über sie berichtet haben.
Die älteren Leute werden über viele Ereignisse, ihre eigenen Erinnerungen haben. Den jüngeren Leser bietet es die Möglichkeit, sich in die Denkweise der älteren Generation hineinzudenken und sie erhalten so Erklärungen, warum es in Deutschland heute so aussieht, wie es ist. Alles hatte seinen Ursprung, ob der heutigen Probleme vergisst man gern, dass auch vieles richtig gelaufen ist, das wird gerne vergessen. Die Zeiten haben geändert und man muss Korrekturen anbringen. Das ist die Herausforderung für die neuen Generationen.

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Um vier Uhr fünfundvierzig kommt der Befehl: «Aufsitzen, aber leise!»

Jeder bezieht seine Position. Bereits stimmen die ersten Vögel ihren Gesang an, von den über hunderten Männern in den Panzer, ist nichts zu hören. Willi lauscht mit gespannter Erwartung auf das was jetzt folgt. Ist es nur eine Übung oder geht es gleich los? Noch ist das Funkgerät ruhig, es herrscht Sendeverbot. Die Spannung steigt mit jedem neuen Vogel, welcher ins Morgenkonzert einstimmt.

Der Leutnant rennt von Panzer zu Panzer: «Mit dem fünf Uhr Schlag der Kirchenuhr starten alle gleichzeitig die Motoren und danach in Formation auffahren.»

Welche Formation gemeint ist, weiss jeder, man hat sie hundert Mal geübt. Dann, die Kirchenuhr beginnt zu schlagen. Sekunden später erzittert der Wald in einem infernalen Getöse der Panzer. Die Vögel werden Mühe haben, heute eine Partnerin zu finden, aber Willi hat jetzt andere Sorgen. Er darf den vorderen Panzer nicht aus den Augen verlieren. Im leichten Morgennebel, der sie beim Verlassen des Waldes erwartet, ist das gar nicht so einfach. Nach zehn Minuten weicht die sonst übliche Route von den bisherigen Übungen ab, statt nach rechts, biegt der Führungspanzer nach links in Richtung Holländisch Grenze ab.

Jetzt weiss jeder was es geschlagen hat, endlich kann man in den Kampf ziehen. Als das Tal breiter wird, Fächern sich die Panzer auf und fahren in Sechserreihe Richtung Grenze.

Jeder weiss was zu tun ist. Noch ein Kilometer, dann dürfte die Grenzbefestigung in Schussweite liegen. Man weiss, dass der Grenzübergang mit zwei Kanone gesichert wird, noch bevor die Panzer in Schussweite der Kanonen gelangen, stürzt sich ein Verband von vier Stuckas auf die Bunker und deckt diese mit einem Bombenhagel ein. Die Truppe wurde beim Üben auf dem Kartentisch auch auf drei Panzer aufmerksam gemacht, welche normalerweise immer in der gleichen Position stehen. Diese auszuschalten ist die Aufgabe der drei mittleren Panzer.

Mit sechs gezielten Schüssen sind die drei Panzer ausgeschaltet, bevor sie selber feuern können. Dann steigt plötzlich eine Rauchwolke aus dem mittleren Panzer, er wird getroffen. Willi gibt sofort den Schiessbefehl. Durch die aus der Kanone des bisher nicht bemerkten vierten Panzers austretende Rauchwolke ist das Ziel nun gut zu erkennen. Der Schuss den Willis Panzer abgibt, trifft. Sofort wird nachgeladen. Vorsichtshalber nimmt das MG das Umfeld des Gegners unter Beschuss. Inzwischen wird der holländische Panzer vom Panzer links neben Willi ebenfalls beschossen.

Sicherheitshalber lässt Willi nochmals schiessen. Dann wird nachgeladen und das Gelände hinter der Grenze genau beobachtet. Es gibt noch einige Grenzschutzsoldaten, welch mit ihren Karabiner auf die Panzer feuern, aber mit einem Karabiner kann man die Panzer nicht ärgern, die Kugeln prallen ab.

Die Sechserreihe rückt weiter vor. Der getroffene Panzer bleibt zurück, seine Position wird sofort von einem Panzer aus der zweiten Reihe eingenommen. Die Grenzschützer werden mit MG-Garben bekämpft. Der Schlagbaum auf der Strasse wird von vordersten Panzer weggeschoben, wie ein Streichholz bricht er. Das Grenzhäuschen hat einen Volltreffer abbekommen. Die erste Schlacht ist geschlagen, es wird wieder ruhiger.

Hinter der Grenze wird es eng. Es können nur noch vier Panzer nebeneinander vorrücken. Mit einer gewissen Vorsicht rückt die Kompanie vor. Inzwischen fahren alle auf holländischem Gebiet. In regelmässigen Abständen werden sie von Stuckas überflogen. Die nehmen alles unter Beschuss, das für die Panzer gefährlich werden könnte.

Nächstes Ziel ist der Ort Tiel an der Waal. Genau wie nach dem auf dem Kartentisch durchgespielten Übungsverlauf, rücken sie jetzt im Ernstfall vor. Es kommt zu keinen nennenswerten Zwischenfällen. Die Holländer sind total überraschte und so lauten die letzten Meldungen aus den Flugzeugen, sie ziehen sich zurück. Sie hoffen in einer massierten Stellung weiter im Landesinnern, auf die Unterstützung durch die Franzosen, solange weichen sie dem direkten Kampf aus.

Für den Kampfverband von Willi bedeutet das, in vorsichtiger Fahrt der Waal entlang vorrücken. Aus einem Haus an der Strasse werden die Panzer mit Tomaten beworfen. Der getroffene Panzer öffnet seine Lucke und wirft zum Dank eine Handgranate ins Fenster des Hauses, welches mit einem lauten Knall explodiert.

«Das wird euch lehren, Deutsche verhöhnt man nicht», ruft er noch und schliesst die Lucke wieder.

Der Angriff mit den Tomaten ist der einzige an diesem Morgen. So gelangten sie noch vor Mittag nach Tiel. Rund um Tiel schliesst sich der Verband in eine Verteidigungsstellung zusammen. Die wichtige Brücke wurde im Handstreich von Grenadieren besetzt. Der Ort wird mit einer Ausgangssperre für Zivilisten belegt. Einige mutige wagten sich trotzdem auf die Strasse und werden sofort beschossen. Nachdem drei Personen Tod auf der Strasse liegen, haben die anderen begriffen, dass man sich besser fügt.

Nun kann die Einheit mit Nachschub versorgt werden. Munition musste nicht viel nachgeliefert werden, aber die Tanks müssen mit Diesel nachgefüllt werden, die Motoren sind durstig.

Am Abend wird die Kompanie informiert, dass der Angriff bisher nach Plan abläuft. Der Widerstand sei geringer als erwartet, morgen früh rücken wir weiter vor. Nächste Ziel, Dortrecht, auch da muss die Brücke unbeschädigt eingenommen werden. Die Wachen müssen mit Sabotage durch Zivilisten rechnen, von der holländischen Armee droht momentan keine Gefahr.

Um fünf Uhr werden die Motoren gestartet. Der Konvoi setzt sich in gleicher Formation, dem Fluss Waal entlang, in Bewegung. In regelmässigen Abständen überfliegen Stuckas den Konvoi und bereiten den Weg vor. Alles was nur im Entferntesten nach einer militärischen Anlage aussieht, wird mit Bomben zerstört.

So können die Panzer von Willis Kompanie ungehindert vorrücken. Trotzdem bleiben sie vorsichtig. Drei Panzer haben die Lucke geöffnet, damit sie bessere Sicht haben. Dabei wird leider ein Soldat durch einen Kopfschuss getötet. Das Haus aus welchem der Schuss abgegeben wurde, wird von drei Panzern unter Beschuss genommen und fällt in sich zusammen.

Schon bald tauchen die ersten Gebäude von Dortrecht auf. Auch wenn keine Soldaten auszumachen sind, werden die Gebäude in unmittelbarer Nähe der Brücke mit massivem Feuer belegt. Die Kanonen der Panzer werden so richtig gefordert. Man will keine Überraschung erleben. Die Brücke ist noch intakt. Gegen Abend Rücken die Grenadiere vor und nehmen die Brücke im Handstreich. Das wichtigste Ziel ist erreicht.

Wie am Vortag in Tiel, wird eine Verteidigungsstellung errichtet. Die Brücke muss gesichert werden. In Dortrecht übernimmt nun die Infanterie die Sicherung. Entlang der Strasse und im Bereich der Brücke, werden die Zivilisten vertrieben. Die meisten verlassen die Stadt mit einem Koffer voll mit den wichtigsten Habseligkeiten und versuchen sich nach Norden in Sicherheit zu bringen.

Damit ist der Krieg gegen Holland für die Einheit von Willi schon vorbei. Sie müssen nur noch die Brücke halten. Es bleibt anderen Kompanien vorbehalten, weiter vorzurücken. Willis Kompanie muss sich mit aufmüpfigen Holländerinnen abgeben.

Den glorreichen Sieg der Wehrmacht an allen Fronten, können sie nur über die täglichen Frontberichte, welche der Feldwebel bei jedem Antrittsverlesen durch gibt, verfolgen. Danach müssen sie wieder ihre Posten in den Panzern beziehen. Eine unangenehme Aufgabe, denn die Holländerinnen verspotten sie und laufen vor ihren Panzern durch, dabei ist das Stadtzentrum Sperrgebiet. Das kümmert die Mädels nicht. Sie stolzieren, als ob es keinen Krieg gäbe durch die Strassen.

Zwei Mal haben sie versucht, eine der Gören zu verhaften. Sie hatten in ihren schweren Armeestiefel keine Chance, das Mädchen war schneller und konnte mit lautem Gelächter entkommen. Natürlich hätten sie auf die Göre schiessen können, doch das hat bis jetzt keiner gewagt. Nur wie lange lassen sich die Soldaten diese Provokationen noch gefallen. Willi hört immer öfter den Ruf, dass man durchgreifen muss.

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