Geri Schnell - Der Politiker

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Der Roman führt zurück in die Zeit nach dem ersten Krieg und zieht sich durch die turbulenten Jahrzehnte der Geschichte. Wirtschaftskrise, die Zeit der Nazis, der zweite Weltkrieg, das Elend nach dem verlorenen Krieg, der Wiederaufbau, das Wirtschaftswunder und zahlreiche Ereignisse in Deutschland und der Welt, werden aus damaliger Sicht beurteilt. Eine Spannende und für die heutige Zeit überraschende Sichtweise.
Da es sich bei Willi Wolf und den meisten andern Protagonisten um frei erfundene Personen handelt, kann der Autor die verschiedenen Charaktere schonungslos schildern, ohne auf deren Ruf Rücksicht zu nehmen. Alle realen Personen werden so geschildert, wie Zeitungen damals über sie berichtet haben.
Die älteren Leute werden über viele Ereignisse, ihre eigenen Erinnerungen haben. Den jüngeren Leser bietet es die Möglichkeit, sich in die Denkweise der älteren Generation hineinzudenken und sie erhalten so Erklärungen, warum es in Deutschland heute so aussieht, wie es ist. Alles hatte seinen Ursprung, ob der heutigen Probleme vergisst man gern, dass auch vieles richtig gelaufen ist, das wird gerne vergessen. Die Zeiten haben geändert und man muss Korrekturen anbringen. Das ist die Herausforderung für die neuen Generationen.

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Willi äussert sich nicht. Ihm sitzt der Schreck noch in den Knochen. Ihm ist nichts passiert, sie behandelten ihn vorsichtig. Er konnte darauf hinweisen, dass sein Entlassungsschreiben in der anderen Jacke steckt und er in zwei Wochen in eine Flugzeugfabrik abkommandiert wird. Er hat schon bemerkt, dass sie mit ihm vorsichtig umgehen, wenn seine Geschichte stimmt, dann ist er eine kriegswichtigtige Person.

Was Willi in den drei Stunden bei der Gestapo mitbekommt, beschäftigt ihn sehr. Wie die mit ihren Häftlingen umgehen, scheint alles andere als freundlich zu sein. Er hat im Gang eine ältere Frau gekreuzt, welche nebst einem blauen Auge, noch einige blaue Flecken am ganzen Körper aufwies. Die waren deutlich zu sehen, weil sie oben rum, nur einen BH trug.

Aus dem Verhörzimmer hörte man, wie die armen Kerle durch die Gestapoleute angeschrien wurden. Einige kurze, aber heftige Schreie, deuten darauf hin, dass auch mit Schlägen nachgeholfen wurde, wenn die Antwort nicht ins Bild der Schergen passte.

«Man muss schon acht geben», führt sein Vater den Monolog weiter, «es ist zu einem Volkssport geworden, Leute, gegen welche man noch eine Rechnung offen hat, bei der Gestapo anzuschwärzen. Am Besten ist es, wenn man die Schnauze hält, deshalb gehe ich auch nicht mehr in Kneipen. Es kann lebensgefährlich sein, wenn man betrunken einen falschen Witz erzählt. Ich kenne einige, welche nach einem lustigen Abend verschwunden sind.»

Noch immer ist Willi nicht bereit, sich auf eine Diskussion einzulassen und geht stumm neben seinem Vater her. Nicht auszudenken, was mit Ihnen geschehen würde, wenn jemand von den Geschäften mit den Juden erfahren würden. Zum Glück waren sie von Anfang an vorsichtig. Sogar sein Kumpel von der SA wusste nichts davon, dass er vorher seine Opfer abgezockt hatte und sich sein SA-Kumpel nur noch mit den Resten bedienen konnte, welch er übrig lies.

In den folgenden Tagen bleibt er lieber zu Hause. Er wartet darauf, dass er endlich nach Rostock abreisen kann. Meistens hört er Radio. Stündlich treffen die Erfolgsmeldungen von der Front ein. Am 22. Juni unterzeichnen die Franzosen die Kapitulation, der Krieg ist zu Ende. Die Zeitungen zeigen einen vor Stolz beinahe platzenden Hitler beim Verlassen des Eisenbahnwagens in Compiègne. Der Schmach des Weltkriegs ist getilgt. Jetzt kann man den Frieden vorbereiten und Willi hofft, dass er in Rostock früher oder später, Passagierflugzeuge bauen kann. Sicher das wird noch eine Weile dauern, noch muss das Erreichte gesichert werden.

Auf der Fahrt nach Rostock liest er die Zeitung. Ein unglaublicher Stolz befällt ihn, als Hitler, vor dem Eifelturm in Paris, sich den Fotografen stellt. Willi hat nicht viel, aber wenigstens ein bisschen dazu, beigetragen.

In Rostock wird Willi von Ortsgruppenleiter empfangen. Er fühlt sich geschmeichelt. Mit einer solchen Wertschätzung hätte er nicht gerechnet. Diesmal wird ihm eine grosse Wohnung mit teuren Möbeln zugeteilt. Die Einrichtung deutet darauf hin, dass sie einmal einer wohlhabenden jüdischen Familie gehört hatte. Allerdings sind alle jüdischen Symbole aus der Wohnung verschwunden.

«Ich hoffe sie fühlen sich hier wohl», erklärt der Ortsgruppenleiter, «wenn etwas fehlt, melden sie sich.»

«Danke, ich denke ich komme hier gut zurecht.»

«Dann wünsche ich ihnen einen guten Start. Sie wissen ja wo die Fabrik liegt, unten steht ein Motorrad, mit dem können sie in die Fabrik fahren - Heil Hitler!»

«Heil Hitler! Herr Ortsgruppenleiter.»

Zackig hebt Willi den rechten Arm. Der Ortsgruppenleiter erhebt seinen Arm ebenso zackig und verlässt die Wohnung.

Das muss Willi erst verdauen, er setzt sich aufs Sofa und starrt nachdenklich vor sich hin. Er hat es geschafft, er ist nicht mehr der Studenten, welcher in einer engen Studentenbude mit drei anderen Studenten zusammen wohnt. Er hat eine eigene Wohnung. Nachdem er seine Fassung wieder gefunden hat, geht er in die Küche und kocht sich einen Kaffee. Es gibt tatsächlich Bohnenkaffee, er ist ein Glückspilz.

Auf dem Tisch in der Stube findet er einen Brief, in welchem ihm weitere Anweisungen mitgeteilt werden. So wird erwartet, dass er in der SA-Uniform zur Arbeit erscheint. Die Rangabzeichen weisen ihn als Leutnant aus, entsprechend dem Rang, wird auch sein Lohn bemessen. Er wird ein gutes Leben führen können. Mit der Uniform sind zahlreiche Privilegien verbunden.

Obwohl das grosse Bett sehr angenehm ist, hat er schlecht geschlafen. Er ist immer wieder aufgewacht. Trotzdem fühlt er sich am Morgen bereit. Vor dem Haus steht ein Motorrad zu dem der Schlüssel, welcher am Schlüsselbrett hing, passt. Zum Glück hat ihm Vater einige Male sein Motorrad geliehen, so weiss er, wie man damit umgeht. Vorsichtig fährt er auf die Strasse und biegt in Richtung Flugzeugfabrik ab.

In der Fabrik nimmt ihn ein neuer Fabrikleiter in Empfang.

«Heil Hitler, ich bin hier der Chef, ich heisse Paul Walter, ihre Akte kenne ich, Herr Wolf, ich heisse sie willkommen.»

«Heil Hitler! Herr Walter», meldet sich Willi und grüsst vorschriftsmässig, «ich freue mich auf die Aufgaben.»

«Dann wollen wir Mal einen Rundgang machen, dabei kann ich ihnen am Besten erklären, was wir von ihnen erwarten.»

Seit seinem letzten Arbeitstag in der Fabrik hat sich viel, um nicht zu sagen alles, verändert. Auffallend ist der hohe Frauenanteil, es gibt nur noch wenige Männer in der Fabrik. Neu ist auch eine zweite Produktionsstrasse, welche eben in Betrieb genommen wird. Man will die Produktion verdoppeln. Der Führer verlange das so.

«Wir können die eroberten Gebiete nur halten, wenn wir eine starke Wehrmacht haben und dazu gehören gute Bomber», erklärt Herr Walter.

«Der Führer weiss schon was er machen muss», bestätigt Willi seine Aussage.

Damit ist die Aufgabe von Willi klar definiert. In seinem Büro studiert er die letzten Pläne des zu bauenden Bombers. Die Bezeichnung lautet immer noch Do111. Mit der Do111, welche Willi noch vor zwei Jahren baute, ist diese neue Ausführung nicht mehr zu vergleichen. Er staunt über die technischen Fortschritte in dieser kurzen Zeit. Da waren gute Konstrukteure an der Arbeit.

Am Nachmittag beginnt er seine eigentliche Arbeit. Als erstes nimmt er an einer Sitzung teil und wird als Leutnant Wolf den anderen Ingenieuren vorgestellt. Dann beginnt die Sitzung mit den Problemen, welche bei der neuen Produktionsstrasse noch auftreten. Willi wird beauftragt, sich um den Radkasten zu kümmern, da kommt man schlecht an die Schrauben und hat deshalb Probleme, diese festzuziehen. Es dauert nicht nur zu lange, es gab auch schon Reklamationen, weil sich ein Fahrwerk gelöst hatte, was zu einer langwierigen Reparatur zwang.

Nach der einstündigen Sitzung, macht sich Willi an die Arbeit. Er schaut vor Ort nach und prüft einige Möglichkeiten, nur so einfach ist es nicht. Als Provisorium ändert er die Reihenfolge der Montage, indem er das Teil welche das Festschrauben behindert erst nachträglich einbauen lässt. Es geht etwas besser, ist aber mit anderen Nachteilen verbunden. Nachdem er eine Nacht über das Problem nachgedacht hatte, geht er am nächsten Morgen in die Werkstatt und gibt Anweisungen für einen speziellen zweiteiligen Schlüssel, damit kann man zumindest garantieren, dass die Schraube sicher befestigt ist.

In den nächsten Wochen läuft die Produktion an, noch dauert die Montage länger, doch mit jedem montierten Bomber, nimmt die Routine zu und es geht immer einfacher.

Die technischen Probleme lassen sich meistens lösen, doch ein anderes Problem stellt für Willi eine echte Herausforderung dar. In der Montagehalle steigt die Temperatur im Juli auf dreissig Grad an. Dies veranlasst die meisten Frauen, dass sie unter dem Blaumann nur noch die Unterhose tragen. Meist sind die obersten Knöpfe geöffnet und bietet beim richtigen Blickwinkel beste Aussichten auf meistens sehr schön geformte Brüste. Unter den Frauen gibt es einige, die mit dieser Form von Ablenkung bewusst spielen und sich einen Spass daraus machen, die Männer, welche eh schon in der Minderheit sind, so richtig anzumachen.

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