Gerhard Nattler - Der Rosenpitter

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Spannende Jagd auf dunkle Geschäfte
Mord in der Lüneburger Heide. Kommissar Berendtsen geht nicht von einem großen Fall aus, doch dann führt die erste Spur zu dem im Hamburger Milieu gut bekannten Hotelbesitzer Peter Friedmann. Noch ehe dieser befragt werden kann wird er unter den Augen zweier LKA-Beamter erschossen. Während die Untersuchungen beginnen finden Friedmanns Kinder heraus, dass ihr Vater noch an anderen, gefährlichen Geschäften beteiligt war. Dadurch geraten Sie selbst ins Visier der Killer und eine rasante Jagd weit über die Grenzen von Deutschland beginnt.

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»Was mich nur wundert, dass wir alle keinen Schuss gehört haben?«, wollte Berendtsen noch wissen. »Wie kann das sein? Wegen der Entfernung? Aber einen Schuss hört man doch meilenweit. Es ist mir nicht so wichtig, aber ich hätte es einfach mal gerne gewusst. Aus Neugier.«

»Das Gewehr hat einen eingebauten Schalldämpfer und mit der Munition, einer sogenannten ›Unterschallmunition‹ ist das Gewehr recht leise und man kann auf diese Entfernung nichts hören.«

»Sie sind ja wirklich ein Ass«, lobte Berendtsen den Leiter der Spurensicherung. »Werde Sie weiterempfehlen.«

Berendtsen setzte sich hinter seinen Schreibtisch und blätterte den Obduktionsbericht durch, legte ihn beiseite und beschloss, sich den Tatort des Mordes an dem Mädchen anzusehen.

An der Rezeption bat man ihn, sich einen Moment zu gedulden und in einem Sessel des Foyers Platz zu nehmen, da die zuständige Ansprechpartnerin sich in einem Telefongespräch befand. Er war ganz in Gedanken versunken, als er angesprochen wurde.

»Herr Berendtsen? Meine Kollegin Frau Kemper ist jetzt für Sie zu sprechen. Bitte kommen Sie. Ich möchte Sie ins Kamin­­zimmer begleiten. Da ist bei diesem Wetter keiner. Da können Sie sich ungestört unterhalten.« Sie wies ihm einen Sessel an. »Darf ich Ihnen etwas zu trinken bringen? Frau Kemper kommt jeden Moment.«

Er wollte ein Wasser. Während der Kommissar wartete, stand er noch einmal auf und warf einen Blick durch das Fenster des Kaminzimmers. Es zeigte auf eine wunderbar gepflegte Rasenanlage, auf der sich die Gäste auf sehr großzügigen Liegen entspannten, teils in der Sonne, teils im Schatten von kleinen Apfelbäumen, die auf dem Rasen verteilt standen. Andere lagen am Pool. Das Hotel war anscheinend gut besucht. Er war erstaunt, dass so viele Leute in der Heide ihren Urlaub verbrachten. »Ist ja auch schön hier. Mir würde es auch hier gefallen«, fand er und nickte sachte mit dem Kopf.

Frau Kemper erschien in einem dunkelblauen Hosenanzug mit Nadelstreifen und einem goldenen Namensschild auf dem Revers. Sie setzte sich mit der Garderobe von den anderen Mitarbeiterinnen an der Rezeption ab, die alle einen knielangen hellblauen Rock trugen und dazu eine Bluse mit Firmenlogo, einem mit nur einem Strich stilisierten liegendem Schaf und einem silbernen Schild. Die Dame wirkte sehr sympathisch auf den Kommissar und machte einen kompetenten Eindruck. Auffallend schön war ihr Haar. Es glänzte und fiele sanft bis fast auf ihre Schultern, wie man es sonst nur aus der Werbung kannte. Er hätte am liebsten einmal darüber gestrichen. Er schätzte sie auf etwas mehr als dreißig Jahre. Durch ihre selbstsichere Art merkte man, dass sie die Chefin der Rezeption war. Sie nahm in dem Sessel gegenüber dem Kommissar Platz und sie beide hatten einen niedrigen Tisch zwischen sich. Sie stellte ihre Beine graziös nebeneinander und legte, leicht vorgebeugt, die Hände auf ihre Knie und es kostete ihn Mühe, den Blick abzuwen­den hin zu dem kalten Kamin, in dem eine Glasvase mit bunten Wiesenblumen dekoriert war. Nach kurzem Small-Talk und belanglosem Gerede über das Wetter, das, wie sie beide fanden, kaum besser sein konnte, wurde das Wasser serviert. Dann begann Frau Kemper, die an dem besagten Abend den Dienst beaufsichtigt hatte, dem Kommissar zu berichten. Er sah ihr an, dass sie von der Wichtigkeit dieses Interviews überzeugt war.

»Die Dame, nach der Sie fragen, ist von der Mitarbeiterin Anita Vossbeck eingecheckt worden. Wir mussten Anita leider erst einmal einige Tage frei geben, denn sie ist mit den Nerven völlig am Ende.« Sie faltete die Hände und hob sie ein wenig in die Höhe, um sie gleich wieder in ihren Schoß zu legen. Sie fingerte einen Zettel aus einer verdeckten Tasche in ihrem Rock.

»Frau Maria Koráshvili. Unter diesem Namen hat sie sich hier eingetragen und auf diesen Namen war auch die Kreditkarte ausgestellt, und zwar VISA von einer ausländischen Bank. Ich vermute mal, irgendein Land aus dem Ostblock, vielleicht Georgien, jedenfalls ein teilweise kyrillisches Schriftbild«, dabei legte sie dem Kommissar das Anmelde­formular vor. »Wir ziehen immer sofort die Kredit­karte durch, für alle Fälle«. Sie machte eine Handbewegung, die wohl erklären sollte, dass man sich nicht auf jede Zahlung verlassen kann. »Sie kam vor zwei Tagen an, abends gegen 20:09 Uhr. Ich habe gerade auf dem Kassenterminal ihre Eincheckzeit nachgesehen. Die Nachrichten waren gerade angelaufen. – Wir haben im Foyer einen Fernseher, der den ganzen Tag läuft.« – Sie deutete mit dem Glas in der Hand in Richtung Rezeption. Dann trank sie einen Schluck. Hielt das Glas in der Hand und fuhr fort: »Ich habe sie nur im Vorübergehen begrüßt, aber merkte sofort, dass sie gutes Deutsch sprach, mit nur leichtem Akzent, der mich dennoch auf den Ostblock hinwies. Bei dem Namen dachte ich schon gleich an Georgien. Wegen der Endung.« Sie lachte ein wenig trotz der Wichtigkeit des Gesprächs und hielt sich leicht erschrocken die Hand vor den Mund. »Nebenbei: ich kenne zwei Fußballspieler, die Georgier sind und so ähnlich heißen.« Dann fuhr sie wieder mit ernstem Gesicht fort: »Unser Service begleitete sie auf ihr Zimmer. Abends habe ich sie noch einmal bei einem Glas Wasser an der Bar entdeckt. Da kam sie auf mich zu und fragte mich nach einer Adresse, die sie auf einem Merkzettel notiert hatte. Ich wusste, dass es die Adresse von Friedmann ist. Die Familie ist hier bekannt durch Familienfeiern und Betriebsfeste. Ich habe ihr erklärt, wie sie dorthin kommen kann. Sie wirkte sehr unsicher und traute sich nicht zu, den Weg zu finden. Ich konnte sie insoweit beruhigen, dass jeder Taxifahrer aus dieser Gegend die Adresse kennt.«

»Können Sie sich vorstellen, wie der Täter sie gefunden haben könnte? Haben Sie etwas bemerkt, hat sich jemand erkundigt?«

Sie überlegte, schüttete dem Kommissar und sich Wasser nach und blickte nachdenklich auf die Bücher auf dem Kaminsims, dann aus dem Fenster nach draußen auf den Hof, auf dem die Sonnenschirme aufgespannt waren und die Urlaubsgäste in der Sonne lagen. Dann erhellte sich ihr Blick und sie sagte ganz aufgeregt: »Da fällt mir etwas ein: ein Mann hat gestern Nachmittag an der Rezeption nachgefragt, ob eine Nachricht für Frau Koráshvili einge­troffen sei. Das Mädchen hat in ihrem Fach nachgeschaut, aber das war leer.«

»Wären Sie bitte so freundlich, mir die Fächer zu zeigen?«

Frau Kemper ging vor. Sie zeigte ihm die Regalwand, mit den Fächern, in denen früher die Zimmerschlüssel aufbewahrt worden waren. Heute wurden sie nur mehr für Nachrichten an die Gäste benutzt. Unter jedem Fach stand auf einem kleinen goldenen Messingschild die Zimmernummer. Sie wurde bleich. »Jetzt hat sie ihm praktisch mitgeteilt, in welchem Zimmer sie übernachtet. Das kann ja wohl nicht sein, dass jemand so blöde war«. Sie schlug sich die Hand vor den Kopf. »Wir müssen die Ablagefächer anders platzieren. So etwas darf nie wieder passieren.«

»Wenn diese Mitarbeiterin es nicht gesagt hätten, dann eine andere. Solche Fehler kann man erst abstellen, wenn sie gemacht worden sind. Fehler gibt es überall, auch bei der Polizei. Glauben Sie mir. Wichtig ist anschließend nicht, dass man diesen Fehler eines Einzelnen behebt, sondern dass man dafür Sorge trägt, dass das gleiche Unglück nicht wieder geschehen kann. Nun ist es passiert und nicht rückgängig zu machen. Wenn er es nicht so erfahren hätte, dann anders. Oder der Mann hätte ihr aufgelauert. Was er auch wohl getan hat, denn das wäre für ihn wohl einfacher gewesen. Aber sie hat das Hotel ja nicht verlassen«, beruhigte sie der Hauptkommissar. »Können Sie den Mann beschreiben? Ungefähr?«

»Ich frage mal nach, wer dem Mann die Auskunft gegeben hat.« Sie war, gelinde gesagt, ungehalten.

Kurz darauf kam sie mit einer Angestellten aus dem Service zurück. Das Mädchen hatte gerade eine Rüge hinter sich. Das sah man ihr an.

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