Gerhard Nattler - Der Rosenpitter

Здесь есть возможность читать онлайн «Gerhard Nattler - Der Rosenpitter» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Rosenpitter: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Rosenpitter»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Spannende Jagd auf dunkle Geschäfte
Mord in der Lüneburger Heide. Kommissar Berendtsen geht nicht von einem großen Fall aus, doch dann führt die erste Spur zu dem im Hamburger Milieu gut bekannten Hotelbesitzer Peter Friedmann. Noch ehe dieser befragt werden kann wird er unter den Augen zweier LKA-Beamter erschossen. Während die Untersuchungen beginnen finden Friedmanns Kinder heraus, dass ihr Vater noch an anderen, gefährlichen Geschäften beteiligt war. Dadurch geraten Sie selbst ins Visier der Killer und eine rasante Jagd weit über die Grenzen von Deutschland beginnt.

Der Rosenpitter — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Rosenpitter», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Hauptwachtmeister Schmidt wollte gerade mit seinen Akten unter dem Arm stillschweigend in seinem Büro verschwinden, als er von den Kollegen Wimmer und Olschewski an der Schulter gehalten wurde.

»Mensch Wolle, nun schau nicht so trist drein, mein Jung. Ärgerst du dich über die arrogante freche Schnauze von dem Berendtsen? Die müssen so quatschen...«

»..sonst verlieren diese Kapazitäten ihre Autorität und werden versetzt… auf Streife«, ergänzte der andere, machte eine Pause vor »Kapazitäten« und »Autorität« und sprach jedes der beiden Wörter in einzelnen Silben aus, um diesen eine herrschaftlich, wichtige Note zu geben. »Das darfst du gar nicht persönlich nehmen … Da hast du doch schon ganz andere Dinge gehört. Bist doch sonst auch hart im Nehmen.«

»Ein Quatschkopp ist der«, versuchte Schmidt seinen Frust zu verbergen. »Macht hier auf wichtig. …Ich möchte mal wissen, wie klein der wird, wenn der von oben einen Anschiss kriegt. …Man muss sich den nur einmal in langen Unterhosen vorstellen, dann sieht die Sache schon wieder anders aus.«

»Dann guck auch anders aus der Wäsche.« Wimmer klopfte ihm auf die Schulter. »Was ist? Gehen wir drei kurz nach Ulla frühstücken?«

»Nee, heute geht das nicht. Ich muss mit zum Tatort. Sie brauchen da jeden Mann, meint der Döskopp. Eigentlich solltet Ihr zwei auch mit, aber ich habe gesagt, wir hätten heute den Radarwagen hier und ihr seid damit unterwegs.«

»Das war die beste Idee heute Morgen. Hast du gut gemacht. Danke«, freuten sich die beiden anderen.

»Dann sehen wir uns heute Nachmittag«.

»Wenn wir bis dahin fertig sind. Man weiß ja gar nicht, wie aufwändig sich die Besichtigung des Tatorts hinzieht. Das scheint ja nicht sowas Normales zu sein. Aber wir wollen erst mal sagen bis heute Nachmittag. Jedenfalls hoffe ich, dass pünktlich Feierabend ist! Hab nämlich meiner Frau versprochen, heute frühzeitig zuhause zu sein. Ich soll mit ihr zum Shoppen.«

»Dann viel Spaß bei der Untersuchung«, meinte Wimmer und Olschewski sagte nur:

»Bis dahin.«

»Schöne Grüße an Ulla«, gab Schmidt ihnen noch mit auf den Weg. Und gib nicht so viel Geld aus.

3. Kapitel

In der Asendorfer Heide war die Maschinerie angelaufen. Weitläufig war ein Areal um das Haus von Friedmann abgesperrt und die Spurensicherung suchte nach der Stelle, von der aus der Schuss abgefeuert worden war.

Frau Friedmann lag auf dem Sofa und man hatte ihr die Füße mit drei Kissen unterlegt, die gerade griffbereit gewesen waren. Kommissar Schwertfeger hatte sich den Hocker geholt, der vor dem Fernsehsessel gestanden hatte, saß neben ihr und hielt ihre Hand. Dabei beobachtete er die Eifrigkeit der Spuren­sicherung. Die Männer in den weißen Überzügen schwirrten nur so durch die Wohnung und erweckten den Eindruck, als stände einer dem andern im Weg. »Immer wieder sieht es aus wie das Durcheinander auf einem Ameisenhaufen, aber dennoch hat alles seinen Sinn«, dachte er bei sich. Er sah sich im Zimmer um. Ganz normal wie überall, wie auch bei ihm zuhause. Helle Ledergarnitur mit Dreier-Sofa, Zweisitzer und einem Sessel, ein separater Fernsehsessel mit einem Hocker, zu dem Flachbildschirm in der Ecke ausgerichtet, Parkett­fußboden, Bilder an der Wand und eine Standuhr mit Perpendikel und zwei Gewichten mit Kettenaufzug. In der ihm gegenüberliegenden Ecke gab es über einer halb herunter gebrannten Wachskerze ein Kruzifix, hinter dem ein Palmenzweig hervorguckte. Friedmanns waren dem Anschein nach ganz normale Leute. Nur eben machten die Möbel und die anderen Gegenstände, so wie das Haus selbst, den Eindruck, dass das Ehepaar Fried­mann einen guten Geschmack hatte und auch bereit war, dafür das nötige Kleingeld aufzuwenden. Nichts Auffälliges, außer der großen Vase mit den Blumen, die auf dem Boden vor der Schiebetür stand, die zur Terrasse führte, und eine Ikone an der Wand neben der Tür zur Küche. Diese beiden Dinge erschienen ihm außerge­wöhnlich teuer und er dachte kurz darüber nach, wo die Friedmanns wohl diese Exoten erworben hatten, denn er hatte so etwas noch nie gesehen. In Deutschland waren seinem Wissen nach diese großen Ikonen nicht zu bekommen. Dann erst fiel ihm auf dem Parkett ein wohl 3 ½ über 4 ½ Meter großer Perserteppich auf, der seiner laienhaften Meinung nach mit sehr hohem Seidenanteil gewebt war, denn er hatte niemals vorher einen so schönen Teppich gesehen, der so wunderbar zart in der durch die großen Terrassentüren scheinenden Morgensonne glänzte. Er war ganz leicht rosa gefärbt mit einer etwas dunkleren Rosette in der Mitte und einem Rand in der gleichen Farbe. Darauf standen drei Tischchen auf verchromten Metallrahmen in verschiedenen Größen mit Glasflächen, so dass die Schönheit des Teppichs nicht verdeckt wurde. Arm schienen die Friedmanns jedenfalls nicht zu sein. In der Ecke, in dem der Bildschirm auf einem wahrscheinlich von einem Schreiner nach Maß angefertigten Fernsehschrank stand, waren Familienbilder zu sehen. Er betrach­tete die Frau. Sie war immer noch ein schönes Mädchen, dessen Eleganz durch einen wunderschönen Morgenmantel, einem gestick­ten Kimono nicht unähnlich, unterstrichen wurde. Für seinen Geschmack war sie etwas zu schlank. Hände und Gesicht waren sehr gepflegt, auch ohne Morgentoilette, zu der sie ja noch keine Gelegenheit gehabt hatte, wie die dunkelblonden Haare bewiesen, die völlig unfrisiert über ihre Schultern hingen. Er schätzte sie auf etwas über vierzig Jahre. Unter dem Morgenmantel her erschienen auffallend schöne gerade Beine mit schlanken Fesseln und keinerlei Anzeichen von Krampfadern. Seine Frau würde sich solche Beine wünschen, obwohl sie einige Jahre jünger war.

Nachdem der Polizeiarzt die Leiche inspiziert und die erste Vermutung der Todesursache von Kampmann bestätigt hatte, betrat er das Wohnzimmer, um sich der Frau zu widmen. Er begrüßte sie, stellte sich als Dr. Trynogga vor und gab dann dem Kommissar die Hand.

»Moin Michael, wie geht’s?«

»Moin Ernst, ich bin zufrieden. Alles in Ordnung.«

»Sodbrennen ist besser geworden?«

»Alles wieder in Ordnung. Hat gut geholfen. Muss ich die Pillen alle zu Ende nehmen?«

»Wenn’s besser ist, kannst du aufhören.«

Dann wandte er sich der Frau zu. Er nahm ihre Hand, fühlte ihren Puls, schob einen Ärmel hoch und maß den Blutdruck. Dann öffnete er seinen Arztkoffer, entnahm aus einem kleinen metallenen Behältnis eine fertig aufgezogene Spritze, setzte nur die Nadel auf, zog die sterile Hülle ab und verabreichte ihr eine Injektion.

»Das wird Ihren Kreislauf stabilisieren und etwas beruhigen. Sie werden sehen: in weniger als 15 Minuten geht es ihnen besser, wenigstens soweit die Umstände es zulassen«. Er blieb noch einen Augenblick bei ihr sitzen, um die Verträglichkeit der Spritze abzuwarten, dann klappte er seinen Koffer zu. Bevor er sich jedoch auf den Weg machte, fragte er:

»Frau Friedmann, wer ist Ihr Hausarzt?«

»Dr. Vogel, hier ganz in der Nähe.«

»Soll ich ihn kurz benachrichtigen?«

»Das ist wohl nicht nötig«, antwortete sie müde.

»Ich werde ihn auf jeden Fall informieren, dann kann er ja heute oder morgen vielleicht einmal nach Ihnen sehen. Sollen wir das so machen?«

»Ja, so machen wir’s.« Irgendwie freute sie es trotz ihrer schlimmen Lage, dass jemand für sie da war. Das merkte man an dem leichten Schmunzeln, das an ihren Augenfältchen zu sehen war. Während der Arzt mit Frau Friedmann beschäftigt war, hatte der Kommissar angefangen, einen kleinen Rundgang durch die untere Etage der Wohnung zu unternehmen, denn er hatte die Erfahrung gemacht, dass es für die Betroffenen angenehmer war, wenn sie mit dem Arzt alleine waren. So konnten sie vertraulicher sprechen.

Zuerst war er dementsprechend in das nebenan liegende Arbeitszimmer des Verstorbenen eingetreten, wo gerade die Beamten die Festplatte des Computers ausbauten. Außerdem fanden sie noch eine externe Festplatte, die sie ebenfalls in die mitgebrachten Kartons einpackten. Er besah sich ein von Hand geschriebenes Telefonbuch, das allerding schon einen recht betagten Eindruck machte und dem er keine Aktualität zumaß. Er sah sich zunächst auf dem Schreibtisch um. Oberhalb einer aus grünem Leder bestehenden Unterlage stach ihm eine wertvolle Schreibgarnitur ins Auge, bestehend aus einem schweren, mit goldener Feder ausgestatteten Füllfederhalter mit einem weißen Stern auf der Kappe, einem Tintenfass, wie er es schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen hatte, und einem Löschblattroller, auf dem sich sogar Tintenrückstände befanden. Die Garnitur wurde also tatsächlich benutzt. Daneben lag ein iPad. Er schaltete es ein und besah sich die Apps. Er öffnete das Icon »Kontakte«. Er wischte nach unten und fand einen Eintrag »Friedmann, Carla und Friedmann, Peter«. Durch Antippen des zweiten Eintrags kam er in die Details und fand eine Adresse in Buchholz mit Telefon, Fax und Mobilrufnummer sowie eine Geschäftsadresse.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Rosenpitter»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Rosenpitter» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Gerhard Nattler - Brillant ist nur der Tod
Gerhard Nattler
Gerhard Wolff - Der Schläfer
Gerhard Wolff
Gerhard Hofmann - Der Immobilienmakler
Gerhard Hofmann
Gerhard Nattler - Ein tödlicher Plan
Gerhard Nattler
Gerhard Nattler - Der Fisch
Gerhard Nattler
Gerhard Gruner - Der gehetzte Rentner
Gerhard Gruner
Gerhard Nattler - Tod eines Ruderers
Gerhard Nattler
Gerhard Nattler - Der Investigator
Gerhard Nattler
Harald Gerhard Paul - Der religiöse Schwarm
Harald Gerhard Paul
Gerhard Kitzler - Der Nächste, bitte!
Gerhard Kitzler
Gerhard Staguhn - Der Penis-Komplex
Gerhard Staguhn
Отзывы о книге «Der Rosenpitter»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Rosenpitter» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x