Sabine Bieber - Die Nebelwölfin

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Die Nebelwölfin: краткое содержание, описание и аннотация

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Eine fantastische Reise, eine große Liebe und eine tödliche Bedrohung.
Nie wieder wird ihr irgendjemand wehtun, das hat Lana sich geschworen. Als Großstadtsingle verkriecht sie sich in Anonymität und Gleichgültigkeit. Nur ihre beste Freundin Mara ist ihr noch wichtig. Doch dann gibt es Neuigkeiten, die Lanas Welt abermals zum Einstürzen bringen. Als auf einem einsamen Spaziergang Nebel aufzieht, befindet sie sich plötzlich fern ab von allem, was sie bisher kannte.
In diesem Moment beginnt für sie ein Abenteuer, das sie nicht nur in eine völlig fremde Welt führt, sondern auch auf eine Reise zu sich selbst. Diese wird am Ende nicht nur über ihr eigenes Schicksal entscheiden, sondern auch über das von Salandor, dem Land hinter dem Nebel.
Lana weigert sich zunächst hartnäckig, doch den Kampf um Salandor kann niemand alleine gewinnen…

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Am nächsten Morgen erwachte ich viel zu früh. Ich hatte den Abend zu Hause vor dem Fernseher verbracht, Unmengen an Schokolade in mich hineingestopft und mich selber bedauert und dabei schrecklich einsam und allein gelassen gefühlt.

Das Fernsehprogramm ließ zu wünschen übrig. Ich konnte mich nicht auf einen Film konzentrieren. Zu allem Überfluss gab es entweder schmalzige Liebesfilme, oder einen Actionfilm mit einem Helden ohne Hirn, dafür mit sehr vielen Muskeln. Entnervt schaltete ich den Fernseher aus. Zum Ausgehen fühlte ich mich zu müde und nicht in der richtigen Stimmung. Schon der Gedanke an eine überfüllte Bar ließ mich schaudern. Ich erkannte mich selbst kaum wieder an diesem Abend. So war ich, für mich völlig untypisch, schon kurz nach zehn unter die Bettdecke gekrochen und hatte mich in den Schlaf geheult. Irgendwie war alles durcheinander geraten. Ich fühlte mich wie der letzte Mensch auf Erden. Die sonst so angenehme Anonymität und meine schicke, blitzsaubere Wohnung hatten mich nicht getröstet, sondern mich noch mehr verzweifeln lassen. „Winterdepression, sonst gar nichts“, hatte ich laut zu mir selber gesagt, aber an diesem Abend störte es mich sogar, dass mir keiner antwortete und widersprach. Ein Zustand, der mich bisher immer zufrieden und glücklich gemacht hatte.

Ich öffnete mühsam die verquollenen Augen und warf einen Blick auf meinen Wecker. Kurz nach acht. „Herzlichen Glückwunsch Lana, das ist mal eine tolle Zeit, um an einem Sonntagmorgen aufzuwachen“, sage ich laut zu mir selber. Ein ewig langer grauer Tag lag vor mir und ich wusste nicht recht, was ich mit mir und der Zeit anfangen sollte. Vielleicht sollte ich Mara anrufen und ihr einfach sagen, dass es mir leid tat. Dass ich mich sehr für sie freute und dass ich immer für sie da sein würde, egal was die Zukunft bringen würde. Ich verwarf den Gedanken, ich konnte unmöglich an einem Sonntagmorgen um kurz nach acht bei ihr anrufen. Tom würde mich hassen und sie würde sich wundern. Früher, als Mara noch alleine gewesen war, hätte ich nicht eine Sekunde gezögert, aber seit Mara jedes Wochenende bei Tom wohnte, hatte sich so Einiges verändert.

Ich versuchte mich bequem hinzulegen, mich in die Decke einzukuscheln und wieder einzuschlafen, aber richtig wollte es mir einfach nicht gelingen. Unruhig warf ich mich hin und her. Ich schlief dann doch noch einmal kurz ein. Ich hatte einen irrsinnigen Traum von einer hochschwangeren Mara, die mir glücklich erzählte, dass sie Vierlinge erwartete und dass ich Taufpatin von allen vier Babys werden sollte. Außerdem bot sie mir strahlend an bei Tom und ihr einzuziehen, um als Babysitter immer zu Stelle zu sein. „Das würde mir gut tun und mein Leben ausfüllen“, behauptete sie und bat mich dann, Babysocken zu stricken. Völlig verwirrt erwachte ich kurze Zeit später wieder und schlug entschieden die Bettdecke zur Seite. Ich fühlte mich schrecklich, völlig zerschlagen und gleichzeitig zappelig. Ich stehe jetzt auf, trinke einen starken Kaffee und dann gehe ich irgendwo spazieren, entschied ich und rappelte mich schwerfällig auf.

Eine Stunde später stand ich dick eingepackt mit Schal und Daunenjacke vor meiner Wohnungstür. Ich brauchte dringend frische Luft, Bewegung und ein bisschen Tageslicht.

Mein Kopf tat mir weh. Während ich darüber nachdachte, wohin ich an diesem grauen Sonntagvormittag gehen könnte, fiel mir ein, dass ich mit Arndt immer gerne im Wald spazieren gegangen war. „Was mit diesem Mistkerl schön gewesen war, konnte doch alleine sogar noch viel schöner sein“, überlegte ich, während ich mich nach meinem Auto umsah. Wieso konnte ich mir eigentlich nie merken, wo ich geparkt hatte? Ich entschied mich dafür, an den südlichen Stadtrand zu fahren und ein bisschen durch den nebeligen November-Wald zu stapfen. „Danach fahre ich zur Sonnenbank und lasse mich durchwärmen. Ich bin ohnehin viel zu blass. Dann mache ich es mir mit einer großen Tasse Kaffee und einer Tüte Kekse auf der Couch bequem“, entschied ich und nickte zufrieden. Bis dahin wäre es bestimmt schon früher Nachmittag und ich konnte bei Mara anrufen und mich entschuldigen. Etwas entspannter und zufriedener startete ich meinen grünen Mini Cooper, den ich endlich entdeckt hatte, drehte die Musik auf und sang falsch und viel zu laut mit.

Ich erreichte den Parkplatz am Rande des Naherholungsgebietes. Er war fast leer, nur zwei Autos standen schon zu dieser frühen Zeit hier. Ein Mann versuchte gerade, seinen furchtbar dicken Hund davon zu überzeugen, in den Kofferraum seines Kleinwagens zu springen. Das gute Tier schaute immer wieder verzweifelt zwischen seinem erwartungsvollen Herrchen und dem geöffneten Kofferraum hin und her. Dann machte er einen beherzten Sprung in die Höhe, wurde aber durch seine Leibesfülle und die Erdanziehungskraft überlistet und landete recht unsanft mit dem Vorderteil im Wagen, während das dicke Gesäß des Hundes zwischen Auto und Waldboden hing. Das Herrchen packte nach dem Hinterteil des Prachtkerls und schob ihn recht unsanft in den Wagen. Der Hund schaute zum Steinerweichen und winselte leise. Ich musste hysterisch lachen. Der Mann sah mich irritiert an, als wäre ich nicht ganz zurechnungsfähig, verstaute den Rest des Tieres im kleinen Kofferraum und warf mit einem lauten Knall die Kofferraumklappe zu. Ein vernichtender Blick traf mich und ich musste noch heftiger kichern.

Ich warf einen kurzen Blick auf die Umgebungskarte, die an dem Parkplatz für Spaziergänger aufgestellt worden war. Ich entschied mich für eine kleine Runde durch den Wald, die ich früher auch schon öfter gegangen war und von der ich wusste, dass ich sie in einer Stunde gut bewältigen konnte. Ich stapfte los und genoss das Rascheln des Laubes unter meinen Füßen und die wundervolle Stille im Wald. Die Bäume hatten fast alle ihre Blätter verloren und der Wald sah mystisch aus im gedämpften Licht des grauen Winterhimmels.

Auf einem breiten Sandweg kamen mir zwei Reiter entgegen. Sie zügelten ihre Pferde und grüßten freundlich. Kurz nach dem sie mich passiert hatten, galoppierten sie wieder an und verschwanden gleich darauf hinter der nächsten Wegbiegung. Ich konnte ihre fröhlichen Stimmen hören, als die eine Reiterin der anderen etwas zurief.

Einen Augenblick sah ich ihnen gedankenverloren nach. Als junges Mädchen war ich auch vom Pferdevirus befallen, wie mein Vater es immer scherzhaft genannt hatte. Jede freie Minute hatte ich im Reitstall verbracht. Aber im Laufe der Zeit hatten andere Dinge immer mehr Zeit in Anspruch genommen und waren wichtiger geworden, so dass ich als Teenager die Reitkappe endgültig an den Nagel gehängt hatte. Seit dem hatte ich kaum noch ein Pferd aus der Nähe gesehen. „Schade eigentlich“, dachte ich. „Vielleicht sollte ich es mal wieder versuchen.“ Aber eigentlich hatte ich dafür sowieso keine Zeit. Ich schlenderte einen schmalen, verwunschenen Pfad durch den Wald abwärts in ein kleines Tal. Brauner Farn wuchs dicht am Weg, in den Spinnenweben dazwischen glitzerten Regentropfen. Obwohl ich krampfhaft versuchte, nicht daran zu denken, fiel mir doch wieder ein, wie es mit Arndt gewesen war. Wir waren häufig hier gewesen, hatten den schweren, erdigen Geruch eingeatmet. Wir hatten die Natur genossen, miteinander geredet oder einfach nur geschwiegen und den Vögel in den Baumwipfeln zugehört. Wir hatten Rehe am Waldrand beobachtet und waren einmal sogar auf Wildschweine getroffen. Diese Begegnung war zum Glück aber glimpflich ausgegangen, da die Rotte uns nicht bemerkt und wir schleunigst die Richtung gewechselt hatten.

Wir hatten den Wald beide sehr geliebt. Arndt hatte auch immer den Traum gehabt, irgendwann raus aus der Stadt aufs Land zu ziehen. Vielleicht ein eigenes Häuschen zu bauen und nur noch zum Arbeiten in die Stadt zu fahren. Ich wollte davon nichts wissen. Ich war glücklich in der Stadt mit den vielen Geschäften, den Clubs und den schicken Restaurants. Unsere Wohnung in einem Mehrfamilienhaus war modern und geschmackvoll eingerichtet. Mir reichte am Wochenende hin und wieder ein Ausflug aufs Land. In meiner Lebensplanung gab es kein spießiges Einfamilienhaus im Grünen mit einem hübschen Jägerzaun drum herum. Ich wollte nicht irgendwo ankommen, wie viele meiner damaligen Freunde und Bekannten es so nett formulierten.

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