Sabine Bieber - Die Nebelwölfin

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Die Nebelwölfin: краткое содержание, описание и аннотация

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Eine fantastische Reise, eine große Liebe und eine tödliche Bedrohung.
Nie wieder wird ihr irgendjemand wehtun, das hat Lana sich geschworen. Als Großstadtsingle verkriecht sie sich in Anonymität und Gleichgültigkeit. Nur ihre beste Freundin Mara ist ihr noch wichtig. Doch dann gibt es Neuigkeiten, die Lanas Welt abermals zum Einstürzen bringen. Als auf einem einsamen Spaziergang Nebel aufzieht, befindet sie sich plötzlich fern ab von allem, was sie bisher kannte.
In diesem Moment beginnt für sie ein Abenteuer, das sie nicht nur in eine völlig fremde Welt führt, sondern auch auf eine Reise zu sich selbst. Diese wird am Ende nicht nur über ihr eigenes Schicksal entscheiden, sondern auch über das von Salandor, dem Land hinter dem Nebel.
Lana weigert sich zunächst hartnäckig, doch den Kampf um Salandor kann niemand alleine gewinnen…

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„Schönen Abend gehabt?“, fragte sie trocken „Ja, es war ganz nett“, sagte ich grinsend und kam aus dem Bad, um sie zu umarmen. „Hallo, meine Süße“, sagte ich und drückte sie fest an mich. Sie roch nach Vanille und Orangen, weil sie fortwährend auf irgendwelchen Bonbons herum lutschte, seit sie das Rauchen aufgegeben hatte. Sie trug etwas zu enge Jeans und einen dicken weinroten Rollkragenpullover. Sie hatte lange dunkle Haare und das bezauberndste Lächeln, dass ich je bei einer Frau gesehen hatte. Wenn sie lächelte, hatte sie wunderhübsche Grübchen und ihre Augen leuchteten wie zwei Sterne. Ihr Gesicht schien von innen heraus zu leuchten und strahlte dabei so viel Wärme und Lebensfreude aus, dass man fast neidisch werden konnte.

Wir hatten uns vor vielen Jahren kennen gelernt, als wir beide einen Kurs für Französisch an der Volkshochschule besucht hatten. Die Sprache hatten wir nie richtig gelernt, dafür schwänzten wir bald regelmäßig den Unterricht und saßen stundenlang mit Milchkaffee, Keksen, Unmengen an Zigaretten und noch mehr Gesprächsstoff in meiner oder ihrer Küche. Eigentlich konnte ich mich kaum noch an ein Leben ohne Mara erinnern. Sie war ein fester Teil meines Lebens geworden, sie wusste mehr von mir, als irgendjemand sonst auf der Welt. Während der letzten Jahre war sie bei jeder großen und kleinen Katastrophe an meiner Seite gewesen. Seit Mara nun aber unsterblich in Tom verliebt war, war alles anders. Sie hatte das Rauchen aufgegeben, ging regelmäßig joggen und ernährte sich biologisch abbaubar, wie ich es ironisch nannte. Tom war Biologe und arbeitete für Greenpeace. Er hatte es geschafft, dass Mara sich innerhalb von drei Monaten total verändert hatte.

Auch wenn ich es mir selber, und ihr gegenüber schon gar nicht, eingestehen wollte; ich hatte Angst. Angst davor, sie mehr und mehr an Tom zu verlieren, Angst, dass ich in Zukunft wieder viel mehr Zeit mit mir alleine verbringen musste. Am meisten fürchtete ich mich aber insgeheim davor, dass ich vielleicht feststellen musste, dass mein Leben doch gar nicht so lustig, entspannt und unterhaltsam war, wie ich es mir selber immer einredete.

Ich schob die dunklen Gedanken energisch beiseite. Jetzt war sie hier und wir würden einen netten Samstag miteinander verbringen. Tom war irgendwo zu einem Kongress gefahren und heute würde einfach alles mal wieder so wie früher sein.

Mara sprühte förmlich vor Aufregung. „Ich muss dir so viel erzählen“, platzte es aus ihr heraus. „Was denn?“, fragte ich neugierig. „Nicht jetzt, später, wenn wir irgendwo einen Kaffee trinken, okay?“ „Ach“, seufzte sie und strahlte mich an, „du wirst dich so freuen.“

Mit dem Bus fuhren wir in die Innenstadt. Der Tag war grau, aber trocken und für November erstaunlich mild. Unzählige Autos und Menschen drängten sich bereits in den Straßen. Es roch nach Abgasen und Bratwurst. Gemütlich schlenderten wir durch die ersten Geschäfte auf der Suche nach DEM Kleid für den Silvesterball irgendwelcher Öko-Aktivisten in irgendeinem Hinterhof-Club. Ich schämte mich fast für meine bösartigen Gedanken, wusste ich doch, dass sie zum großen Teil daraus resultierten, dass ich ein wenig eifersüchtig war und nicht recht wusste, was ich Silvester ohne Mara machen sollte.

„Was ist eigentlich mit dir?“, fragte Mara plötzlich. „Was soll mit mir sein?“, fragte ich verständnislos und ließ die Finger über einen sündhaft teuren, todschicken Kaschmir-Pulli mit großem V-Ausschnitt gleiten. „Was machst du Silvester?“, fragte sie und nahm ein braunes Cocktailkleid näher in Augenschein. „Och“, sagte ich gedehnt, „vielleicht gehe ich irgendwo tanzen, ich werde mal eine Kollegin fragen.“ Mara sah mich prüfend an. Ich konnte vor ihr einfach nichts verbergen. „Du hast keine Kollegin, mit der du über mehr sprechen würdest, als über die Quartalszahlen“, konterte sie trocken. „Du kommst mit!“, sagte sie dann bestimmt. „Ich will nicht, dass du alleine irgendwo hingehen musst, oder zu Hause Trübsal bläst.“ „Ach, du kennst mich doch“, antwortete ich mit etwas gezwungener Fröhlichkeit, „ich hab doch auch alleine jede Menge Spaß.“„Ja, alleine mit irgendwelchen Typen, deren Namen du nicht einmal weißt, nachdem du mit ihnen geschlafen hast“, sagte sie und zog die Augenbrauen hoch. „Komm, ich probiere das jetzt an und du kommst Silvester mit. Tom hat wirklich nette Freunde. Wer weiß….“ Sie zwinkerte mir verschwörerisch zu. „Mara, ich will und brauche keinen Mann, schon gar keinen Greenpeace-Aktivisten. Das würde mir gerade noch fehlen“, protestierte ich heftig.

„Keine Widerrede“, sagte Mara und quetschte sich mitsamt drei Kleidern an mir vorbei in die Umkleidekabine. Ich hörte das Rascheln von Stoffen, dann ein entrüstetes Schnaufen.

„Das Licht hier drinnen ist unmöglich“, quengelte sie, „ich sehe aus, wie ein Monster, wie ein Speck-Monster mit Dellen. Das geht so nicht.“ Sie trat aus der Kabine heraus und ich musste lachen, auch wenn es mir im selben Moment leid tat. Das Kleid in dezentem Leberwurst-braun klebte an ihren runden Hüften und ließ wirklich die Assoziation einer Wurst in Eigenhaut zu. Ihre Haare standen elektrisiert in alle Richtungen ab. „Nein“, sagte ich trocken und unterdrückte ein hysterisches Kichern, „das geht so wirklich nicht.“ „Ich bin zu fett“, jaulte Mara auf. „Nein, du bist nicht fett, du hast weibliche Formen und dafür brauchst du das passende Kleid“, wiedersprach ich ihr energisch. „Du hast gut reden“, maulte Mara weiter. „Du bist ja auch groß und schlank, ich hab die Größe einer Parkuhr und die Ausmaße eines Walrosses.“ Ich lachte. „Du übertreibst maßlos“, tröstete ich sie. „Glaubst du wirklich, ich bin froh darüber, dass ich Schuhgröße 42 habe und eigentlich keinen BH tragen müsste, weil der liebe Gott bei mir eindeutig an der Oberweite gespart hat?“ Mara kicherte laut und drehte sich mit laszivem Hüftschwung in dem Leberwurst-Kleid vor dem Spiegel. Dann legte sie mir den Arm um die Schulter und lachte laut. „Wir sind die Schönsten“, rief sie und hakte sich bei mir ein. „Und damit Basta.“

Beladen mit Plastiktüten saßen wir drei Stunden später bei einem kuscheligen Italiener und bestellten Pasta, Pizza und Cola light. „Das Kleid ist wirklich wunderschön. Es ist wie für dich gemacht“, schwärmte ich. Wir hatten in einem kleinen Geschäft ein Kleid für Mara entdeckt, das wie maßgeschneidert saß. Die dunkelrote Farbe harmonisierte geradezu perfekt mit ihren braunen Haaren und ihrer hellen Haut.

Nachdem sie das Kleid gekauft hatte, schienen die Geschäfte plötzlich voller schöner Dinge zu sein, die nur darauf warteten, von uns entdeckt und gekauft zu werden. Mara erstand innerhalb von kurzer Zeit noch einen Pullover, Unterwäsche und dicke, kuschelige Stricksocken und ich entschied mich nach einigem Überlegen doch für den teuren, aber sehr schicken Kaschmir-Pullover aus dem ersten Geschäft. Mit großartiger Laune und um einige hundert Euro ärmer waren wir schließlich beim Italiener eingekehrt.

„Was wolltest du eigentlich vorhin erzählen?“, frage ich nun doch sehr neugierig. „Mmh“, machte Mara und schob sich noch ein großes Stück Pizza in den Mund. „Pass auf“, sagte sie mit vollem Mund, immer noch kauend. „Also, es ist etwas ganz Tolles. Rate doch mal. Da kommst du nie drauf.“ Ich sah sie entnervt an: „Warum soll ich dann raten? Nun sag schon.“ „Du bist ein Spielverderber“, maulte sie mit übertrieben beleidigter Miene, „wenn du geraten hättest, wäre es viel spannender geworden.“ „Jetzt erzähl es halt“, knurrte ich und spießte eine Tortellini auf die Gabel. „Ich bin schwanger“, platzte sie strahlend heraus. Mir verschlug es die Sprache. Ich verschluckte mich an den Tortellini und gleichzeitig fühlte ich mich, als wenn die Erde gerade ihre Rotationsrichtung gewechselt hätte. Um Fassung zu ringen, machte keinen Sinn. Man hatte mir schon oft gesagt, dass sich sämtliche Gefühle von meinem Gesicht ablesen ließen, wie aus einem offenen Buch. „Du bist was?“, stammelte ich völlig überrumpelt und starrte meine Freundin entsetzt an.

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