Joachim Koller - Kollateralschaden

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Eine Terrorgruppe bedroht ganz Wien und hält die Stadt in Atem. Ein Flugzeugabsturz und ein Anschlag auf ein Wiener Wahrzeichen stürzen die Stadt beinahe ins Chaos. Doch wie schnappt man Terroristen, die den Ermittlern immer einen Schritt voraus sind?
"Ihnen steht ein Spiel mit hohem Einsatz bevor, denn Sie stehen am Anfang einer Terrorwelle, die über Wien hereinbrechen wird. Der Einsatz dabei sind die Leben Ihre Bürger und Bürgerinnen, Herr Bundespräsident."
Mit diesem Anruf beginnt die Jagd auf einen terroristischen Erpresser, der die Hauptstadt Österreichs in Atem hält.
Die Ermittler Hans Martin Gross und seine Kollegin Gabriele Zauner müssen erkennen, dass ihr Gegner ihnen scheinbar immer einen Schritt voraus ist. Gleichzeitig müssen sie sich auch mit Widerstand in den eigenen Reihen beschäftigen.
Ganz andere Probleme hat der Berufsfahrer Ben. Seine Ehekrise wird aber zur kleinsten Sorge, als er in das perfide Spiel des Erpressers hineingezogen wird.
Jede Spur auf der Jagd nach den Terroristen verläuft im Sand. Doch eine unausgesprochene Regel des Spiels besagt, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Und nicht jeder verfolgt die offensichtlichen Ziele …

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»Rentiert sich das wirklich? Ist es billiger, fast jeden Tag etwas nach Deutschland fliegen zu lassen, als die Untersuchungen selbst zu machen?«, fragte Markus nach.

»Scheinbar, Genaueres erfährt man bei uns nicht.«

Sie fuhren zu einer der freien Rampen, wo ein Lagerarbeiter schon aufgeregt auf sie wartete.

»Endlich! Der Flug startet zwar erst gegen 17 Uhr, aber heute ist hier die Hölle los«, begrüßte er die beiden Männer aufgebracht.

»Wieso denn das?«, wollte Ben wissen, während er sich aus dem Wagen schälte und sein T-Shirt richtete.

»Ich weiß nur, dass ein Pilot ausgefallen ist, aber der Flug trotz allem stattfinden muss, egal ob der Typ noch auffindbar ist. Aber bis zum Abflug werden die hoffentlich alles im Griff haben.«

Schnell wurde die Transportbox ins Innere der Halle verfrachtet, und nachdem Ben die Bestätigung unterschrieben hatte, machten sie sich auf den Weg zurück nach Wien. Für die beiden Männer war es noch ein langer Dienst, bis 20 Uhr würden sie alle Ausfahrten gemeinsam unternehmen. Ben überließ dem jungen Mann wieder das Steuer, um unterdessen mit seiner Frau zu telefonieren. Sie hatte den Tag frei und verbrachte den Nachmittag mit ihrer Tochter im Schwimmbad.

11: 30 Uhr

Das kahle Büro bot gerade einmal genug Platz für zwei Personen samt Schreibtischen und einigen Aktenschränke. Mehr benötigte Hans Martin Gross auch nicht, um seinem Beruf nachzugehen. Zusammen mit seiner, um zehn Jahre jüngeren, Sekretärin teilte er sich das Zimmer. Eine kleine Metalltafel an der Bürotür verriet seine Tätigkeit:

Terrorismusbekämpfung und Vorbeugung

Abteilungsleiter: H.M. Gross

Sekretariat: Gabriele Zauner

»Was machst Du gerade, Gabriele?«

»Nichts Dienstliches, Chef«, gestand sie mit einem Lächeln. Seit acht Jahren war die 35-jährige Frau Hans Martins rechte Hand und wirkte auf den ersten Blick wie das typische Klischee einer Sekretärin. Eine schlanke Figur, sehr elegant gekleidet, schulterlange, dichte, strohblonde Haare und immer freundlich. Es gab nicht wenige Kollegen im Haus, die hinter vorgehaltener Hand spekulierten, ob sie die Anstellung ihrem Aussehen nach und anderen Qualitäten zu verdanken hatte. Doch niemand traute sich, solche Vermutungen ihrem Chef persönlich zu sagen. Hans Martin Gross war weder auffallend groß, noch besonders muskulös gebaut. Aber er war bekannt dafür, sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen und seine Meinung teils auch sehr autoritär zu vertreten. Sein dunkelbrauner Schnauzbart galt als sein Markenzeichen. Er sah weitaus älter als fünfzig aus, die vielen Jahre im Außendienst hatten ihn gezeichnet. Nur wenige wussten genau, welchen Aufgaben Hans Martin früher nachging. Aber seine Bestellung zum Leiter der Antiterrorabteilung war derart einstimmig von oberster Hand bestimmt worden, dass viele überzeugt waren, dass er weit mehr als nur ein normaler Polizist gewesen war. Selbst Gabriele wusste nur von einigen Einsätzen, bei denen er undercover tätig war und deren Erfolg nie publik gemacht wurde.

Hans Martin Gross hatte nur eine Schwäche, was mit ein Grund war, warum Gabriele einen sicheren Job bei ihm hatte. Er hatte sich nie mit Computern anfreunden können, Gabriele hingegen erwies sich als Expertin auf dem Gebiet. Mit den Möglichkeiten der Abteilung war sie in der Lage, an nahezu alle Informationen zu gelangen, die sie suchte. Egal, ob am Computer, der vor ihr am Schreibtisch stand, oder ihrem privaten Tablet-PC, jedes Anliegen von Hans Martin wurde prompt von ihr erledigt.

»Nichts Dienstliches? Ist es wenigstens legal, Gabriele?«

»Da mir niemand auf die Finger schaut, wird auch niemand nachfragen.«

Hans Martin wusste, dass seine junge Kollegin immer wieder aufs Neue versuchte, ihre Fähigkeiten zu verbessern und in alle möglichen, gut gesicherten Netze einzudringen. Fast immer mit Erfolg.

»Chef, wenn wir mehr zu tun hätten, käme ich nicht in Versuchung ...«

»Wenn wir mehr zu tun hätten, würde es in Österreich nicht so ruhig zugehen. In diesem Job ist ein Tag ohne Arbeit ein guter Tag.«

In letzter Zeit waren es viele ruhige Tage gewesen. Erst vor einem Monat hatte Hans Martin einen Bericht auf dem Tisch liegen, der besagte, dass die Terrorgefahr für Österreich sehr gering war.

Hans Martin griff nach seinen Zigaretten, im selben Moment räusperte sich Gabriele.

»Ich weiß, werte Frau Kollegin«, jammerte er theatralisch, »Ich werde vor die Tür gehen.«

»Danke. Du weißt, dass ich den Qualm nicht aushalte.«

»Immer diese Nichtraucher«, stöhnte Hans Martin mit einem Grinsen.

Sein Telefon läutete. Die Nummer auf dem Display ließ ihn erstaunt seine dichten Augenbrauen heben und die Zigarettenpause vergessen.

»Der hat sich schon lange nicht mehr gemeldet.«

»Wer denn, Chef?«

»Der Bundespräsident«, meinte er und hob ab.

»Gross.«

»Ich grüße Dich, Hans Martin«, meldete sich Walter Schlinger persönlich. Die beiden Männer kannten sich schon seit der Zeit, als Hans Martin Undercovereinsätze im Außendienst hatte und Walter Schlinger als Innenminister seine Aufträge absegnete.

»Lange nichts mehr von Dir gehört, Walter. Als Bundespräsident hast Du wohl mehr zu tun, als damals im Innenministerium.«

»Ja und leider ist es kein Höflichkeitsanruf. Wir haben eine ... Situation.«

Binnen eines Augenblicks versteifte Hans Martin. Er schaltete den Lautsprecher des Telefons ein und deutete Gabriele, die Bürotür zu schließen. Sie blickte ihn erstaunt an, folgte aber sofort seiner Geste.

»Eine vertrauliche Situation?«

»Ja, streng vertraulich. Noch ist nicht sicher, ob es eine ernsthafte Bedrohung gibt, aber ich muss einige Vorkehrungen treffen.« Die Besorgnis in seiner Stimme war nicht zu überhören.

»Was ist passiert?«

»Ein Anruf mit einer Terrordrohung für heute, 17 Uhr.«

»Es gibt im Moment nicht das geringste Anzeichen für einen geplanten Anschlag. Woher kommen Deine Informationen?«

»Ich wurde direkt angerufen. Sagt Dir der Name Karabulut etwas?«

Hans Martin verneinte, Gabriele tippte auf ihrem Computer.

»Klingt türkisch. Was hat er gesagt?«

»Dass es um 17 Uhr einen Anschlag gibt und er sich danach nochmals meldet. Keine Hinweise, worum es geht oder wo es passieren soll.«

Gabriele mischte sich ein.

»Karabulut ist türkisch und bedeutet schwarze, dunkle Wolke oder Regenwolke. Es ist keine Gruppierung mit diesem Namen bekannt. Es sind auch keine Hinweise auf Probleme mit einer türkischen Gruppierung ...«

»Wer spricht da?«, warf der Bundespräsident überrascht ein.

»Gabriele Zauner, Sekretärin und Kollegin von Herrn Gross. Keine Sorge, ich bin absolut verschwiegen.«

»Dann kommen Sie beide umgehend zu mir. Ich werde ein Treffen mit einigen Ministern um 14 Uhr organisieren. Bislang darf nichts an die Medien weitergegeben werden, wobei wir ja selbst noch nicht wissen, ob es nicht doch ein Scherzanruf war.«

Das Gespräch war schnell beendet. Hans Martin nahm seine beige Jacke und forderte Gabriele auf, die notwendigen Unterlagen mitzunehmen. Sie deutete auf ihr Tablet.

»Alles abgespeichert. Wir können fahren, Chef. Obwohl ich eigentlich Hunger habe.«

Hans Martin sah kurz auf die Uhr, die über der Tür hing.

»Bis 14 Uhr haben wir noch etwas Zeit. Komm, ich lade Dich ein.«

13 Uhr

Vor ihrem Bereitschaftszimmer in der Zentrale des Blutspendedienstes standen Ben und Markus im Innenhof. Markus wollte Ben eine Zigarette anbieten, doch dieser winkte ab.

»Nein danke, ich bin gerade dabei, aufzuhören.«

»Okay, dann rauche ich auch nachher.« Markus wollte gerade weitersprechen, als Bens Handy läutete. Er sah, dass es seine Frau war, und entfernte sich einige Schritte von dem jungen Mann, um ungestört sprechen zu können.

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