Markus Falk - Die Impfdebatte

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Impfungen betreffen jeden einzelnen von uns. Steht man vor der Impfentscheidung, dann kommt man ins Nachdenken. Es geht hierbei nicht darum für oder gegen Impfungen zu sein, sondern darum für sich selbst die beste Entscheidung zu treffen. Impfungen haben zwei Seiten und es gilt in die Belange der Allgemeinheit und jene des Einzelnen zu unterscheiden. Dass dies zu einem Spannungsfeld führen kann, liegt auf der Hand und wir debattieren über Impfungen nun schon fast 300 Jahre lang. Dass die Impfdebatte auch notwendig sein kann, damit Kosten und Nutzen von Impfungen sich die Waage halten, wurde bisher kaum behandelt und hier unterscheidet sich dieses Buch von anderen. Es geht darum möglichst neutral über Impfungen zu informieren, sodass sich jeder ein allumfassendes Bild über die Problematik verschaffen kann. Dies ist für die eigene Entscheidungsfindung von wesentlicher Bedeutung und hierauf wird in diesem Buch ausführlich eingegangen.

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Was hat sich seitdem alles verändert?

Abbildung 2 Schweden Entwicklung der Überlebensraten der Geburtsjahrgänge - фото 2

Abbildung 2: Schweden. Entwicklung der Überlebensraten der Geburtsjahrgänge 1870 bis 1990 dargestellt an Frauen. Datenquelle: Statistics Sweden [3].

Um zu verstehen unter welchen Bedingungen man damals aufwuchs, hier einige Textabschnitte (in Originalabschrift) aus einer medizinischen Zeitschrift (Journal) der damaligen Zeit [6]:

„Dem Zwillings - Kind des Tagelöhners Conrad Utzel dahier, ein Mädchen 21 Wochen alt (das Brüderchen starb 9 Tage nach der Geburt an allgemeiner Schwäche; die Kinder wurden nach Aussage der Mutter, die schon einmal Zwillinge, und zwar auch zu früh geboren hatte, von denen auch das eine starb), 6 Wochen zu früh geboren, ohne dass die Frau eine Ursache hiervon hätte angeben können, war sehr klein und schwach, so zwar, dass man schon gleich nach der Geburt durchaus an dem Aufkommen desselben verzweifelte.“

„Patientin hat noch 4 Kinder am Leben, eben so viele starben in der Jugend, der jüngste noch lebende Sohn ist 32 Jahr alt; sie verlor im 52sten Jahre ihre Menstruation und war weder vor der Cessation der Catamenien, die im 69sten Jahre mehrmals doch unregelmässig wieder erschien, noch nachher bedeutend krank, hatte auch nie über andere Beschwerden geklagt, als über Neigung zu Obstruktionen, wogegen sie abführende Pillen zu nehmen gewohnt war.“

„Der Kreisphysikus Dr. Comes wurde von seinem Kreiswundarzte gebeten, ihm bei einer schweren Zangengeburt beizustehn; beide mit der Hebamme und mehreren Umstehenden hörten das Kind in der Zange während einer Viertelstunde ungefähr sechsmal laut weinen. Mutter und Kind blieben gesund. (1833)“

„Brown 1824 berichtet von einem Kinde, dem 206 Spulwürmer abgegangen waren und welches starb. Bei der Section fand man noch 17 im Darmcanal.“

„Ulrich 1826 zu Coblenz berichtet von einem 12jährigen scrofulösen Mädchen, die in 4 Wochen 900 Stück Spulwürmer durch den Stuhl ausgeleert habe.“

„Die Ehefrau des Friedrich Becker zu Veckerhagen kam mit ihrer 5 Jahr alten Tochter Karoline zu mir, um gegen die vor 5 Wochen begonnene, sich immer mehr verschlimmernde Krankheit derselben, bei mir Hülfe zu suchen. Ein alter Empiriker hatte das Uebel anfänglich für ein Nervenfieber erklärt und dagegen einige Arzneien verabreicht. Als diese keine wohlthätige Wirkung thaten, hielt er das Uebel für Erkältung und gab wahrscheinlich Schweiss treibende Mittel dagegen. Doch auch diese hatten keinen günstigen Erfolg. Desshalb gingen die Eltern nicht weiter zu ihm, und gaben dem Kinde, auf den Rath anderer Leute, Wurmmittel, durch welche auch einige Würmer abgetrieben wurden; ohne dass jedoch- der Gang der Krankheit dadurch gebessert wurde. Denn es stellte sich bald darauf ein Durchfall ein und gegen die 5te Woche der Krankheit Erbrechen. Der Durchfall hielt Tag und Nacht an. Das Erbrechen erfolgte, so oft das Kind etwas zu sich nahm, besonders nach dem Genusse von Kaffee. Das Aussehen des Kindes war blass, das Angesicht eingefallen, der ganze Körper abgezehrt; um die Augen zogen sich blaue Kreise. Der Bauch war hart und gespannt. Das Kind hatte Schmerz am ganzen Körper, doch vorzüglich im Unterleibe, in den Armen und Beinen. Dazu gesellte sich ein schlafsüchtiger Zustand und eine solche Unempfindlichkeit, dass das Kind die Fliegen, welche sich auf das Angesicht setzten, ruhig sitzen liess. Die Schmerzen waren des Abends am stärksten. Meine Heilbemühungen begannen mit zwei Clystiren aus einem Aufgusse von Chamillenblumen, worin Stärkemehl aufgelöst worden war. Schon hiernach verminderte sich der Durchfall. Einige Pulver aus gleichen Theilen Ipecacuanha, Calomel und Opium wurden dem Kinde schwer beigebracht, und wenn sie ihm auch glücklich beigebracht worden waren, wieder weg gebrochen. Zum Getränk wurde ihm Haferschleim gereicht; welcher gewöhnlich bei ihm blieb. … Aber das Erbrechen wollte sich noch nicht verlieren. Auch wurden einige Mal sehr lange, dicke Spuhlwürmer ausgebrochen. Dessen ungeachtet liess das Erbrechen noch nicht ganz nach, obwohl das Kind wieder munterer und zugleich unartiger wurde. Beiläufig erzählte mir die Mutter, dass sie dem Töchterchen während dieser Krankheit zuweilen einen Theelöffel voll Branntwein gegeben hätte, wonach es sich alle Mal etwas besser befunden habe. Jetzt verlange es wieder nach Branntwein, indem es unaufhörlich spräche, ob sie noch keinen Branntwein geholt hätte. Ich rieth ihr, ohne Bedenken dem Verlangen des Kindes Genüge zu leisten, um so mehr, als man ihm keine Arzneien beibringen konnte, und liess ihm alle zwei Stunden einen Theelöffel voll geben. … Nach der Zeit erholte es sich über die Massen, bekam wieder runde Glieder und volle Backen, und lebt noch.“

Echte nutzbare Erkenntnisse zu Medizin und Hygiene gab es erst ab dem 18. Jahrhundert. Zu jener Zeit wurde noch in Ärzte und Wundärzte (Chirurgen) unterschieden. Ärzte hatten ein Uni-Studium zu absolvieren, Wundärzte hingegen wurden handwerklich ausgebildet; Barbier (heute Friseur), Bader (heute Bademeister). Wusste der eine theoretisch Bescheid, so legte der andere Hand an und flickte Verwundete, riss Zähne oder kümmerte sich um Aderlässe. Grund für diese Trennung um 1200 war die klerikale Angehörigkeit vieler Ärzte. Diese hatten moralische Bedenken, da chirurgische Eingriffe oft tödlich endeten und es galt das Verbot chirurgischer Praktiken für Ärzte. So kam es, dass bei einem operativen Eingriff der Arzt die Aufsicht hatte und der Chirurg auf dessen Anweisung den Eingriff vornahm. Auch Impfungen wurden zunächst fast ausschließlich von Wundärzten vorgenommen. Diese konnten sich hierdurch ein gutes Zubrot verdienen.

Die wesentlichen Errungenschaften in Zusammenhang mit Infektionskrankheiten lassen sich chronologisch wie folgt skizzieren: 1663 erste intravenöse Injektion, 1721 erste öffentliche Inokulation in England (Pocken), 1774 erste kontrollierte Vergleichsstudie (Skorbut und Zitrusfrüchte), 1796 erste Impfung mit Nachweis der Wirksamkeit, 1800 Aufkommen des Hygienebewusstseins, 1842 Hygiene (Kanalisation New York), 1854 Entdeckung Cholera-Erreger, 1861 medizinische Hygiene (Prophylaxe des Kindbettfiebers), 1879 erster gezielt hergestellter Totimpfstoff (Cholera), 1893 Entdeckung Penicillin (Wert blieb unerkannt, wiederentdeckt 1928, erste Behandlung 1941), 1897 erste hergestellte Arzneimittelsubstanz (Acetylsalicylsäure, Aspirin), 1906 Entdeckung Pockenvirus, 1910 erstes Antibiotikum (Arsphenamin), 1927 Vitamin C, 1935 Sulfonamide gegen bakterielle Infektionen, 1941 erste Penicillin Behandlung, 1948 erster starker Entzündungshemmer (naturidentisches Cortison), 1953 DNS, 1956 Einwegspritze, 1957 Interferone, 1958 Erstes Glycopeptid-Antibiotikum, 1960 erstes Immunsuppressivum (Azathioprin), 1973 erster genetisch modifizierter Organismus (Bakterium), 1979 erstes antivirales Arzneimittel, 1980 Welt pockenfrei, erstes Medikament gegen die tropische Wurmerkrankung Bilharziose.

Die Auswirkungen von verbesserter Hygiene und hygienischen Verhältnissen, wie beispielsweise Kanalisationen, die zunehmend besser werdende medizinische Versorgung, das Wissen über Infektionskrankheiten, Schutzmaßnahmen, Impfungen, sowie die Entwicklung von Arzneimitteln hat die Bevölkerungsentwicklung nachhaltig beeinflusst. Auch hierzu kann man an den schwedischen Daten einiges ablesen, die nachfolgend kurz dargestellt werden. Hierbei ist anzumerken, dass die Entwicklung in anderen Ländern zwar ähnlich aber nicht zwangsläufig gleich war.

Zeitreihen sind nicht jedermanns Sache. Enthalten sie zudem Periodizitäten (regelmäßige zeitliche Wiederholungen), dann haben selbst Fachleute Schwierigkeiten diese vernünftig zu lesen. Aus Abbildung 3kann man beispielsweise noch recht einfach ablesen, dass sich die Bevölkerung über einen Zeitraum von etwa 250 Jahren mehr als verfünffacht hat (1750 2 Millionen, 2017 10 Millionen). Dieses Wachstum zusammen mit der Geburts- und Sterberate zu beurteilen, ist schon wesentlich schwieriger. Man kann noch leicht erkennen, dass die Sterberate vor 1850 sehr variabel war mit sporadischen Ausreißern nach oben. Hernach beginnt sie abzunehmen und verliert gleichzeitig auch an Variabilität. Die Geburtsrate war bis 1875 mehr oder weniger gleichbleibend, war zwar ebenfalls variabel aber anders.

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