Markus Falk - Die Impfdebatte

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Impfungen betreffen jeden einzelnen von uns. Steht man vor der Impfentscheidung, dann kommt man ins Nachdenken. Es geht hierbei nicht darum für oder gegen Impfungen zu sein, sondern darum für sich selbst die beste Entscheidung zu treffen. Impfungen haben zwei Seiten und es gilt in die Belange der Allgemeinheit und jene des Einzelnen zu unterscheiden. Dass dies zu einem Spannungsfeld führen kann, liegt auf der Hand und wir debattieren über Impfungen nun schon fast 300 Jahre lang. Dass die Impfdebatte auch notwendig sein kann, damit Kosten und Nutzen von Impfungen sich die Waage halten, wurde bisher kaum behandelt und hier unterscheidet sich dieses Buch von anderen. Es geht darum möglichst neutral über Impfungen zu informieren, sodass sich jeder ein allumfassendes Bild über die Problematik verschaffen kann. Dies ist für die eigene Entscheidungsfindung von wesentlicher Bedeutung und hierauf wird in diesem Buch ausführlich eingegangen.

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Auf die Impfdebatte wird in einem eigenen Kapitel eingegangen und zunächst aufgezeigt welche Probleme vorliegen, um sie anschließend im Detail diskutieren zu können. Das wohl größte Problem hierbei ist die einseitige Sichtweise der Entscheidungsträger.

Wir wissen bei Medikamenten, hinsichtlich deren Wirksamkeit und Nebenwirkungen, recht gut Bescheid. Verschreibungspflichtige Medikamente dürfen nicht beworben werben und es obliegt dem behandelnden Arzt, die beste Therapie für den Patienten vorzuschlagen. In Abstimmung mit dem Patienten wird dann entschieden, wie die Behandlung aussehen soll. Manche Medikamente werden auch prophylaktisch verschrieben. So soll eine geringe Dosis an Acetylsalicylsäure (Cardio-Aspirin) helfen einen Schlaganfall zu vermeiden. Sehr viele ältere Menschen verwenden diese Medikation. Niemand käme auf die Idee, hierzu eine Medikamenten-Einnahmepflicht einzuführen. Wieso geschieht dies aber bei Impfungen? Hätte nicht auch bei Impfungen der Vertrauensarzt primäre Zuständigkeit?

Das postulierte Impfcredo, gepaart mit dem Ausrottungsgedanken, ist der eigentliche Grund für diese sehr einseitige Haltung Impfungen gegenüber und dies führt zwangsläufig zu einer Reihe gegenseitiger Abhängigkeiten. Das Ziel Formel-1 Weltmeisterin zu werden, zwingt die Fahrerin dazu mit dem Rennstall zusammenzuarbeiten, Sponsoren zu finden, eine gute Figur zu machen und im Rennen kompromisslos zu sein. Hat man das Ziel Krankheiten ausrotten zu wollen, dann muss man ähnlich kompromisslos vorgehen, da das Unterfangen an und für sich, bereits kaum erreichbar ist. Dies zwingt Politiker, Behörden und die Pharmaindustrie zur verstärkten Zusammenarbeit, wobei erstere möglichst viel Gutes tun wollen und letztere möglichst gut verdienen. Die eigentlichen Anliegen der schlussendlich Betroffenen, Arzt und Patient, werden hierbei kaum berücksichtigt, da man davon ausgeht, dass alles eh schon klar wäre.

All dies hat weitreichende Konsequenzen und führt zu einer Reihe von moralischen Fragestellungen. Die wichtigste hierzu ist die Impfpflicht. Wie sich diese aus der Perspektive einer optimalen, aber schwer ermittelbaren Impfrate darstellt, wird in der Diskussion ausführlich behandelt und auch in der Schlussfolgerung nochmals aufgegriffen.

Ein Optimierungsproblem, bei dem bestimmte Kosten und Auswirkungen nur subjektiv eingeschätzt werden können, führt zwangsläufig zu einer Debatte. Angenommen, man könnte die optimale Impfrate quantitativ bestimmen, dann würde sich in Abhängigkeit von Erkrankung und Impfstoff eine exakte Zahl ergeben. Aus Sicht der Bevölkerung müsste man dann zusehen immer sehr nahe an dieser Zahl zu liegen. Ist die Impfrate zu niedrig, dann müsste man werben. Ist sie zu hoch, dann müsste man einzelnen Personen die Impfung vorenthalten. Dass dies praktisch nicht funktionieren kann, liegt auf der Hand und wäre somit keine Lösung. Egal, wie man es dreht und wendet, es bleibt immer ein Problem, das nicht allgemeingültig gelöst werden kann, sodass nur eine gut geführte Impfdebatte zu Impfraten führt, die nahe am Optimum liegen.

2. Ausgangspunkt

Auch wenn wir es nicht immer wahrhaben wollen, so unterliegen auch wir Menschen einem ständigen Selektionsdruck und müssen uns als Lebensform behaupten. Wir leben meist in Gruppen, haben eine hohe Sozialkompetenz und unser Gehirn schätzen wir als leistungsstark ein und dies ermöglicht uns einiges. Füße schützen wir mit Schuhen, gegen Wind und Wetter bauen wir Häuser, vereinen uns in Dörfern und Städten und betreuen unsere Kinder über einen langen Zeitraum. Waren früher Familien mit 10-15 Kindern nichts Ungewöhnliches, so hat eine Familie heutzutage meist nur mehr eines. In mehr als der Hälfte aller Haushalte gibt es überhaupt keine Kinder mehr. Entsprechend hoch ist unser Schutzbedürfnis ihnen gegenüber und der Verlust eines Kindes erschüttert nicht nur die Eltern, sondern auch das ganze Umfeld.

Dieser Erfolg hat aber auch seinen Preis. Blicken wir zurück, so hat die zunehmende Aneignung und Urbarmachung von Land, die Urbanisierung und der Handel über Grenzen hinweg, sowie die Völkerwanderungsbewegungen um 500 auch die Verbreitung von Infektionskrankheiten gefördert. Traten vor dem Jahr 200 nur vereinzelt lokal begrenzte Seuchen auf (für diesen Zeitraum gibt es nur wenig Aufzeichnungen, sodass nicht alles erfasst sein muss), so nahm deren Ausbreitung und Ausmaß hernach kontinuierlich zu (Antoninische Pest um 180 vermutlich Pocken oder Masern, Cyprianische Pest um 260 vermutlich Pocken, Justinianische Pest um 600 vermutlich die echte Pest) und fand ihren Höhepunkt in der großen Pest von 1346 bis 1353, die in Europa noch bis in das Jahr 1700 von Zeit zur Zeit wütete und an der insgesamt gesehen mehr als ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung verstarb (über 25 Millionen Todesfälle).

Abbildung 1 Bevölkerungsentwicklung Europas inkl Russland vom Jahr 0 bis - фото 1

Abbildung 1: Bevölkerungsentwicklung Europas inkl. Russland vom Jahr 0 bis 2015. Links (rote Kurve) logarithmiert, rechts (blaue Kurve) normale Skala. Datenquelle [1], [2]. Die Angaben vor 1800 beruhen meist nur auf Schätzungen und sind somit als Größenordnung zu verstehen. Zudem wird bis 1900 für Zählungen eine Schrittweite von 50 Jahren verwendet, hernach 5 Jahre, sodass Schwankungen dazwischen nicht abgebildet sind.

Klima, Bewirtschaftungsmethoden, Fruchtfolge, Kriege, das Aufkommen der empirischen Wissenschaften (um 1600), Hygiene (um 1800) die Industrialisierung (um 1850) und noch zahlreiche weitere Faktoren ließen die Bevölkerung wachsen, brachten sie aber immer wieder an ihre Wachstumsgrenze - zahlreiche Hungersnöte zeugen davon ( Abbildung 1). Erst mit der Aufklärung gegen Ende des 18. Jahrhunderts, als das Feudalsystem zunehmend an Bedeutung verlor und Land in den direkten Besitz der Bauern übergehen konnte, gepaart mit verbesserten Anbaumethoden und einem gesteigerten Ertrag, zog das Bevölkerungswachstum merklich an. Lag der Ertrag an Weizen pro Hektar bis 1500 noch bei 0,5 Tonnen, so stieg dieser bis 1800 auf 1 (Egge, Düngung), bis 1900 auf 1,85 (erste Maschinen), war 1950 noch bei 2,73 (Kunstdünger) und liegt nun um die 7,5 Tonnen [3]. Zudem verbesserte sich das Wissen über Erkrankungen, deren Behandlungsmöglichkeiten und die medizinische Versorgung insgesamt. Auch gewann man langsam bedeutendes Wissen über Ursache und Ursprung von Erkrankungen (Bakterien um 1850, Viren um 1900). Noch vor hundert Jahren lag der Anteil infektionsbedingter Todesursachen bei 40%. Dieser nahm erst ab 1950 merklich ab und liegt mittlerweile bei knappen 3% [4], [3]. Es kann sein, dass wir mittlerweile eine weitere Wachstumsgrenze erreicht haben. Seit 1990 wächst Europa nur mehr langsam und man vermutet, dass in den nächsten 30 Jahren sich die Bevölkerung, durch den Wegfall der starken 50er und 60er Jahrgänge, von derzeit 741 auf etwa 700 Millionen reduzieren wird. Zudem kann man noch nicht abschätzen welche Rolle antibiotikaresistente Keime künftig spielen werden. Derzeit ist jedenfalls ein Anstieg von Todesfällen durch Infektionskrankheiten in der älteren Bevölkerung festzustellen.

Wie stark sich die Lebenserwartung in Europa verändert hat, kann man sehr gut an den schwedischen Daten ablesen ( Abbildung 2). Sämtliche skandinavischen Staaten haben bereits sehr früh zentrale Krankheitsregister eingerichtet und zudem wurden deren Staatsgrenzen kaum durch Kriege verändert, sodass man über diese Register sich einen guten Überblick verschaffen kann. Erreichten 1885 nur 75% der im Jahr 1870 geborenen Frauen das Alter von 15 Jahren, so waren dies für den Jahrgang 1900 bereits 84%, 1930 93% und 1990 99%. Eine Familie in Schweden hat somit vor 1900 mindestens ein Viertel aller Kinder verloren.

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